Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

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Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Rosalice am Mi 30 März 2011, 12:40

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und das ist beim Thema Bücher natürlich auch nicht anders. So auch beim letzten Band der Twilight-Saga "Breaking Dawn". Für die einen Leser ist es das perfekte Ende der Reihe. Bella, Edward und Renesmee leben für immer glücklich miteinander zusammen und können durch nichts mehr getrennt werden. Für andere Leser hingegen war das Buch enttäuschend. Bella wird zum Vampir, es kommt trotz der ganzen Vorbereitungen nicht zum Kampf mit den Volturi und es gibt ein großes Klischee-Ende. Auch über Bellas Partnerwahl sind so manche Fans nicht glücklich.

Bei der Frage, wieso die Meinungen so stark auseinander gehen, kommen die User auch bei einer Umfrage auf Yahoo!Answers nicht auf einen Nenner.

""Breaking Dawn" startete gut, aber auf dem Weg zum Ende hat es nachgelassen. Alles geschah zu leicht und ohne Konsequenzen."

""Breaking Dawn" war fantastisch. Und jemand der es nicht gemocht hat, ist kein richtiger Twilight-Fan. (...) Einem Fan gefällt das Ende, egal was geschehen ist."

"Das letzte Buch war cool. Ich meine, es war gespickt mit Ereignissen, aber es war alles sehr vorhersehbar."


"Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Was denkst Du darüber? Ein gutes Ende oder zu viele Klischees?
Viel Spaß beim Diskutieren wünscht Dir Dein Forks-Bloodbank-Team!

Über das Thema der letzten Woche kannst Du auch weiterhin unter diesem Link im dazugehörigen Unterforum diskutieren.
Wenn Du weitere Ideen für Diskussionsthemen hast, kannst Du diese per E-Mail an Rosalice schicken.


Zuletzt von Rosalice am Mi 06 Apr 2011, 23:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 15:55

Also ich würde gerne wissen wie es mit der kleinen Renessme weiter geht oder mit Charlie Swan meiner Meinung anch bleiben VIELE Fragen offen

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 16:01

Also ich würde gerne das weitergehende Leben mit Bella und den anderen sehen!
Schliesslich sind ja noch so unglaublich viele Fragen offen über die Cullen's und Mike und den anderen Schülern! Very Happy

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  HanaCullen am Mi 30 März 2011, 16:06

ich finde das buch gut, aber nicht als letzten teil..

ich finde, ein letzter teil muss wirklich etwas abschließendes haben, aber BD hat das nicht ..
also wünschte ich, es gäbe noch einen band ;D
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 16:09

ja vielleicht ein extra Buch über R und J wäre doch total süß

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  tintenherz am Mi 30 März 2011, 16:09

Hi,

also erstmal denke ich nur weil man Fan von einer Buchreihe ist, muss einem nicht alles gefallen.
Nichtsdestotrotz hat mir BD sehr gut gefallen. Es war total spannend, man wusste bis kurz vorm Schluss ja nicht ob es doch noch zum Kampf kommt. Ich finde es sehr gut gemacht. Auch noch die Erklärungen von Alice und warum die Volturi abgezogen sind. Ich war ganz gebannt.
Und für mich gehört Bella natürlich doch zu Edward. Mir tat es zwar Leid für Jake, aber Nessie ist doch die perfekte Lösung für ihn.
Na klar, es fehlt einem natürlich am Ende einiges. Was passiert mit Jake und Nessie, bleibt Kate mit Garrett zusammen, wird er auch Veggie?, greifen die Volturi doch nochmal an... aber das stört mich jetzt nicht so. Einerseits regt es ja unsere Fantasie an und wir selber können uns jedes beliebiges Ende ausdenken und andererseits hält SM sich ja so die Option offen vielleicht doch nochmal weiterzuschreiben - eben vielleicht eine Geschichte über Nessie und Jake.
LG, Tintenherz

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Ischämie am Mi 30 März 2011, 16:10

Es ist und bleibt Stephanies Geschichte. Somit auch das Ende wie sie es sich erhofft hat.Wäre es meine Geschichte gewesen...wäre vlt noch etwas spektakuläreres geschehen. Ein Kampf, vlt sogar der Sturz der Volturi?! Das am Ende alled gutgeht, so wäre es bei mir auch gewesen. Ich liebe Biss zum Ende der Nacht trotzdem, auch so wie es ist.Natürlich würde ich gerne wissen wie es mit den Cullens und vor allen Dingen mit Renesmee und Jake weitergeht, aber das ist wieder eine andere Geschichte.
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  alice22 am Mi 30 März 2011, 16:38

Also ich finde BD sehr gut, vorallem den Jake Teil.
Das Ende fand ich dann doch etwas plötzlich, denke ich. Mir war es eigentich schon ziemlich klar, dass sich Bella für Eddie entscheidet und klar, Nessie ist süß und passt auch etwas für Jake aber ich hätte mir mehr gewünscht, dass er mit Leah zusammenkommt.
Und ich hätte auch noch gerne mehr über die anderen Vampirzirkel (insbesondere die Denalis xD) erfahren, aber wenn SM denkt, dass es fertig ist, ist es auch gut, dass sie nicht mehr weiter geschrieben hat.
Ich würde mir aber sehr wünschen, dass sie noch mehr über Leah schreibt denn meiner Meinung nach ist ihre Geschichte auch noch etwas offen.
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 20:03

So auf ein Neues:

Ich schätze, dass die Meinungsverschiedenheiten einfach daran liegen, dass in so einer Buchreihe in den letzten Band die meisten Erwartungen gesteckt werden. Jeder Leser hat so seine eigenen Vorstellungen wie es mit den Figuren weitergeht und was sie sich für sie wünschen. Da gibt es sicher viele, die das Glück mit Renesmee perfekt finden, aber mindestens genauso viele, die sich ein ganz anderes Ende gewünscht hätten, mit nicht so viel Harmonie, sonder eher mehr Action!

Ich muss sagen, dass BD nicht unbedingt mein Lieblingsband ist. Das liegt aber einfach daran, dass ich mich absolut nicht mit Renesmee anfreunden kann. Allein schon die Auswahl des Namens finde ich gräslich und die Idee, dass Edward & Bella ein Kind haben ehrlich gesagt "einfallslos".. da hätte man viel mehr draus machen können! Den ersten Teil des Buchs finde ich klasse, da es dem Stil der bisherigen Bücher entspricht. Schlecht finde ich BD nach wie vor nicht, aber im Vergleich zu den anderen Bänden finde ich ihn ziemlich schwach.
Ich denke auch, dass man ein großer Twilight-Fan sein kann und trotzdem Kritik daran üben darf. Und obwohl mir der zweite Teil des Buchs nicht so gefällt, finde ich den Schluss doch sehr gelungen und freue mich trotzdem riesig auf den Film


Zuletzt von Isa am Mi 30 März 2011, 22:47 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 21:20

Interessante Antworten bereits, die - wenn ich oben richtig lese - alle die Frage nicht beantworten. Oder ?

Die Frage war ja nicht ob und warum einem das Buch gefallen hat und ob man zu den
"PRO Breaking Dawn" oder "CONTRA Breaking Dawn" gehört, sondern WARUM gerade bei diesem Buch
die Meinungen so unterschiedlich sind.

Meiner Meinung nach hat das bei vielen (natürlich nicht allen) Lesern etwas mit dem Alter zu tun.
Ich habe z.B. von ganz vielen jüngeren Fans gehört, denen das Buch nicht so gut gefallen hat wie die Vorgänger,
wogegen es den meisten älteren Fans gefallen hat.
Ich weiß nicht ob nur mir das subjektiv so gegangen ist oder ob es in der Masse der Fans wirklich so ist.

Erklären könnte ich es mir damit, dass viele sehr junge Fans mit der ganzen Thematik um Schwangerschaft und Kinder bekommen/ Kinder haben noch nicht so viel anfangen können. Dagegen haben viele ältere (vor allen weibliche) Fans selbst oder in der Familie das Thema schon einmal hautnah miterlebt.
Ich glaube gerade Mütte können sich viel besser in Bella und Bellas Lage in ihrer Schwangerschaft und die Angst das Kind zu verlieren hinein versetzen und verstehen, warum irgendwelche Apelle an ihre Vernunft hier völlig von ihr abprallen.
Auch ihre Verlustängste später im Buch, als sie alles daran setzt Nessie zu retten.

Jüngere Fans dagegen können sich dagegen vielleicht besser als manch älterer in die Liebesbeziehung von Edward und Bella, die Dreiecksbeziehung mit Jake, die Eifersucht und die Qual zu einer Entscheidung zwischen 2 guten Alternativen, hineinversetzen. Vielleicht kommen die ersten Bücher beim jüngeren Publikum deshalb besser an, weil sie sich in einer Phase des Lebens befinden in der man sich eben (öfter) verliebt und verliebte Gleichaltrige um sich hat und auch vielleicht kürzlich erfahren hat wie man leiden kann wenn man verliebt ist...

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 22:38

also die antwort auf die frage, warum sich gerade an diesem buch so sehr die geister scheiden ist meiner ansicht nach relativ einfach: es unterscheidet sich extrem von seinen 3 vorgängern! Meiner ansicht nach hat das etwas mit "Seelen" zu tun,was stephenie ja zwischen band 3 und 4 geschrieben hat. auch in den ersten 3 bänden von twilight kann man eine entwicklung bei stephenie feststellen, allerdings eher langsam und vorallem eine entwicklung im gleichen stil und nicht hin zu einem andern! sie hat also die 3 bände geschrieben und veröffentlicht und sich dann an "seelen" gemacht. und seelen war ganz anders! viel ernsthafter,viel erwachsener,viel emotionaler,tiefgründiger! dieses buch konnte sie nicht im twilightstil schreiben! also hat sie sich rasant und dramatisch verändert und ist im laufe dieser entwicklung "erwachsen" geworden. und dann musste sie den abschluss für die twilightsaga schreiben. da konnte sie natürlich nicht so einfach zu ihrem vorherigen stil zurück! deswegen ist auch breaking dawn erwachsener,emotionaler und tiefgründiger geworden! BD ist letzenendes die anwendung des seelenstils auf twilight! dass der 4. band damit aus der reihe fällt und viel anlass zu diskussionen bietet ist dann natürlich klar!

Ich persönlich finde BD einfach nur klasse, gerade weil es so anders ist! Denn ich liebe "Seelen" fast noch mehr als twilight. und die mischung der stile im 4. band ist einfach nur klasse!!!

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  JanninaCullen am Mi 30 März 2011, 22:40

Isa schrieb:Ich muss sagen, dass BD nicht unbedingt mein Lieblingsband ist. Das liegt aber einfach daran, dass ich mich absolut nicht mit Renesmee anfreunden kann. Allein schon die Auswahl des Namens finde ich gräslich und die Idee, dass Edward & Bella ein Kind haben ehrlich gesagt "einfallslos".. da hätte man viel mehr draus machen können! Den ersten Teil des Buchs finde ich klasse, da es dem Stil der bisherigen Bücher entspricht. Schlecht finde ich BD nach wie vor nicht, aber im Vergleich zu den anderen Bänden finde ich ihn ziemlich schwach.
Ich denke auch, dass man ein großer Twilight-Fan sein kann und trotzdem Kritik daran üben darf. Und obwohl mir der zweite Teil des Buchs nicht so gefällt, finde ich den Schluss doch sehr gelungen und freue mich trotzdem riesig auf den Film


Ich stimme Isa in jedem Punkt zu es ist nicht mein Lieblingsband ..natürlich liebe ich ihn auch aber die anderen fand ich einfach noch ein bisschen besser. Zum einen liegt es daran dass ich Nessi auch nicht wirklich gut finde ...ich meine klar es war überrachend für mich und so , aber ich finde sie passt einfach irgendwie nicht... na ja und ich fand dass Bella im 4. Buch irgendwie anderes war ..vielleicht kam es nur mir so vor .
Allerdings liebe ich den Anfang und das Ende sehr ..ich finde die Hochzeitt traumhaft und das Ende ist wunderschön ein tolles Happy End und für mich ein Ende mit dem ich mich zufrieden geben kann ;)

Dass manche mit der Partnerwahl unzufrieden waren kann ich gar nciht verstehen ...ich meine was wäre das denn für eine LIebesgeschichte wenn die Heldin am Ende doch nicht ihre große liebe nimmt .. und die war einfach Edward die ganze Zeit über und das ist auch gut so !
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Aud am Mi 30 März 2011, 23:25

Ich habe Breaking Dawn nicht gelesen. Es liegt in meinem Bücherregal, aber ich kann mich nicht dazu überwinden es zur Hand zu nehmen, denn es gibt einige Punkte im Plot, die ich so unpassend finde, dass ich fürchten muss mein Twilightgefühl zu verlieren. Ja, auch als Fan kann man kritisch sein, sollte man sogar, muss man sogar.

Im vierten Band gilt meine Kritik folgenden Punkten:
Bella, die vom Tolpatsch zur perfekten Vampir Mary Sue mutiert.
Nessie, das wunderbare Hybridkind, dass es eigentlich garnicht geben dürfte.
Jake, der stolze Wolf, der durch seine Prägung, auf seinen ärgsten Feind, absolut erniedrigt wird.
Der Endkampf, der niemals stattfindet.

Ich glaube, da gehen die Vorstellungen vom guten Ende eines guten Buches, bei Frau Meyer und mir, doch weit auseinander, weshalb ich mir erlaube Band vier einfach mal zu ignorieren. Pattsituation sozusagen. Sie darf schreiben was sie will, ich muss es nicht lesen.

Das hat für mich rein garnichts mit dem Alter des Lesers oder dem Schreibstil der Autorin zu tun. Der Plot ist einfach auf ein Happyhappyhappyend ausgelegt, wie ich finde, zu Lasten der gesamten Story. Einige können (aus welchen Gründen auch immer) darüber hinwegsehen, andere können es nicht. Deswegen scheiden sich meiner Meinung nach bei Breaking Dawn die Geister. So etwas muss man mögen. Oder eben nicht.

Und was es für eine Geschichte wäre, wenn die Heldin nicht ihre große Liebe nehmen würde? Dann wäre es ein Drama, wie z.B. die von Frau Meyer so oft erwähnte "Sturmhöhe". Ein durch und durch gutes Buch.




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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Do 31 März 2011, 11:55

Aber es "nicht mögen" ohne es gelesen zu haben ?
Mir würde etwas fehlen, wenn ich es nicht gelesen hätte.
Und dass es ein Happy End wird war mir bei Stephenie Meyer bereits nach dem ersten Band klar ...

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Aud am Do 31 März 2011, 12:51

Ich kenne den Plot. Das genügt mir, um zu wissen, dass es mir nicht gefallen würde. Um ehrlich zu sein, war ich sehr entsetzt, als ich erfuhr, dass Jacob sich auf das Kind mit dem unsäglichen Namen prägen musste.

Nicht weil ich ihm Bella gewünscht hätte, sondern weil ich ihm Würde gewünscht hätte. Die Prägung allein ist schon etwas, was einem den freien Willen raubt, aber dann noch auf den schlimmsten Feind? Ich finde das entwürdigend. Der Figur des Jacob hätte ich ein anderes Ende gewünscht.

Ich habe auch kein Problem mit einem Happy End. Ich liebe Happy Ends, aber nicht auf Gedeih und Verderb. Man sollte dafür nicht Story und Charaktere opfern. Für mich hat Frau Meyer am Ende ihre Schöpfung dann doch ein wenig über die Klinge springen lassen.

Und ich denke, genau das ist der Punkt, an dem sich die Geister scheiden.


Zuletzt von Aud am Do 31 März 2011, 21:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Do 31 März 2011, 16:32

Also ich finde, dass Stephenie Meyer das richtig gut gelöst hat.
Damit meine ich nicht, dass sich Jake auf Nessie geprägt hat, sondern wie es dazu gekommen ist, was für einen Einfluß das auf die ganze Geschichte hat und was alle daraus machen.
Ich fand es gut nachvollziehbar und finde nicht, dass Jake zu bedauern ist.

Aber zum Glück sind die Geschmäcker da ja verschieden.

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Aud am Fr 01 Apr 2011, 01:23

Ich denke, einen ähnlichen Handlungsstrang hätte man sich auch anders basteln können. Heroischer wäre es z.B. gewesen hätten sich Wölfe und Vampire ohne den Zwang der Prägung angenähert. Und natürlich ist Jacob in der Geschichte selbst nicht zu bedauern. Er ist bei der Person auf die er geprägt ist. Das reicht ihm.

Von Außen betrachtet sieht das für mich aber nun einmal anders aus. Er unterliegt einem Zwang. Er ist fast erwachsen. Sie ein Kind. Er hat andere Bedürfnisse als sie. Er wird sich niemals einfach verlieben, niemals einfach ein Mädchen finden. Nessie ist die Eine und er kann nur warten, dass sie sich irgendwann zu einer Frau entwickelt die ihn liebt und deren Mann er sein kann. Oder er bleibt für immer allein, denn Platz für eine andere Frau an seiner Seite gibt es nicht. Und bis es soweit ist wartet er. Jahrelang. Diesen Gedanken finde ich grausam. Auch bei anderen Geschichten in denen es diese Art der Bindung gibt (z.B. bei Nalini Singhs Gestaltwandlern). Es ist romantisch, wenn sie das Liebespaar einmal gefunden hat, aber was ist mit dem Davor? Und was ist, wenn sie sich nicht finden?

Sollte Frau Meyer tatsächlich ein Buch über die Beziehung von Nessie und Jake schreiben, welche Option sie sich laut einem Interview mit USA Today zumindest offen hält, werde ich vorher sicher auch Breaking Dawn lesen. Vielleicht würde mich dieses Buch dann auch mit BD versöhnen.
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Fr 01 Apr 2011, 10:44

Also ich habe grundsätzlich nichts gegen den Gedanken der Prägung und kann da auch gar nichts Schlimmes dran finden. (wäre sicher auch ein interessantes Diskussionsthema).
Das Thena wird in vielen Reihen ähnlich genutzt.
Obwohl ich den Ansatz bei Singh, Ardian, Ward & Co noch etwas anders finde als bei Stephenie. Am ehesten wie bei Stephenie ist es wohl bei Eileen Wilks, bei deren Wolf Shadow Reihe es ja auch um Werwölfe geht.


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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Aud am Fr 01 Apr 2011, 14:25

Stimmt. Die Prägung wäre ein sehr interessantes Thema, gerade weil es eben auch in anderen Bücheren dieses Genres diese Art der "Bestimmung" gibt.

Adrian und Wilks hab ich noch nicht gelesen, aber auch bei Ward und Singh finde ich es hart, dass es nur einen Partner auf der Welt für einen geben soll und wenn sie die Verbindung nicht erfüllt oder der Partner stirbt, dann bleibt nur Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit.

Ich finde der freie Wille hat schon was für sich.

Zur Hand genommen hab ich Breaking Dawn immer noch nicht, aber hey, ich habs gestern mal betrachtet, wie es da so in meinem Bücherregal liegt. Ein eindeutiger Fortschritt.

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  *AliceCullen* am Di 12 Apr 2011, 16:38

Sehr gute Frage.
Hier wurde ja schon erwähnt, dass in BD wohl die meisten Erwartungen gesteckt werden, da es auch der letzte Band ist. Das finde ich sehr logisch. Da ist dann allles auch endgültig oder wie auch immer ich das erklären soll.
Ein Hauptgrund wird aber auch Nessie sein. Manche wollen einfach mehr von der Liebesgeschichte zwischen Edward und Bella erfahren (darum geht es eigtl. ja auch) und sie wollen mehr Romantik bei diesem Paar sehen und dann steht da Nessie einfach im Weg. Anderen ist es dann wohl sehr wichtig, dass (vorallem im letzten Teil) es zumindest für die meisten ein gutes Ende nimmt und für die jenigen ist Nessie dann die perfekte Lösung. Unter denen würde ich mich dann zählen. Sehr fröhlich
Für viele andere ist vlt. auch der groß angekündigte Kampf, aus dem dann doch nichts wurde, sehr entäuschend. Manche haben sich dann schon sehr auf etwas Action gefreut und andere sind dann wohl einfach nur erleichtert, dass den Cullens nichts passiert ist.
In vieler Hinsicht spalten sich ja auch die Meinungen der Fangemeinde. Wie auch bei Team Edward und Team Jacob und bei was weiß ich noch für Kleinigkeiten. BD ist da eben auch nicht viel anders und vorallem Nessie kam eben sehr unterschiedlich bei den Lesern an.
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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  *Stella* am Di 21 Jun 2011, 18:34

Hm also ich finde es ganz logisch, dass da die Meinungen auseinandergehen.
Die Reihe ist nun abgeschlossen, jeder kennt das Ende, jeder hat seine eigene Meinung!
Einer ist Team Jacob, der andere Team Edward, in Laufe der Reihe hat jeder so seine Favouriten & jetzt wo
fest steht beispielsweise, dass eben Bella mit Edward für immer zusammen bleibt usw.
das Jake sich auf Nessie prägt bla, da macht sich dass natürlich erst richtig deutlich,
wie viele verschiedene Meinungen Fans haben & die sind nicht erst durch Breakin Dawn entstanden!
Es steht einfach alles fest und nun ärgert sich einer, der andere freut sich darüber, ganz klar!

Ich persönlich fand das Buch, anfangs etwas komisch.
Irgendwie hab ich die alte Bella nicht mehr sooo richtig wiiedererkannt und das Ende mit Jake und Nessie..
ist zwar schön ausgedacht, doch einfach so perfekt.
Er sieht sie und plötzlich ist Bella vergessen, ich finde dass ist einfach viel zu sehr aufeinander abgestimmt, finde ich.
Natürlich will ich als selbsternannter Jacobfan, dass er glücklich ist, doch wäre es mir lieber gewesen, dass er sich auf jemanden anderen geprägt hätte. Ich weiß nicht wieso, ich mag Nessie schon, aber trotzdem wäre mir persönlich jemand anders für Jake lieber gewesen.
Das Bella ein Vampir wird, war klar aber mir fehlt da auch ein Kampf, kurz vor dem Ende.
Die ganze Zeit stehen sie da, verhandeln, man ließt die Gedanken von Bella.. anfangs interessant..
aber irgendwie doch nicht befriedigend, ich hätte schon noch gern einen Kampf "gesehen" ...

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Gast am Di 28 Jun 2011, 21:23

Ich würd sagen bei jedem Buch ist es so, dass die Leser beginnen sich selbst auszumalen, wie es weitergeht. Und wenn die Fortsetzung dann den der Person nicht entspricht, ist man eher enttäuscht von dem Buch. So ist das halt ;D

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

Beitrag  Keks98 am Mi 05 Sep 2012, 20:25

Das Buch lies sich sehr gut lesen und ich konnte auch nie wirklich aufhören. Immer hab ich es mit mit rumgeschleppt und zwischendurch ein paar seiten gelesen. Das Ende war allerdings sehr voraussehbar. Ich würde mich freuen, wenn die Autorin ein weiteres Buch schreibt, in dem zum Beispiel steht was mit Charlie passiert ist, ob die Rudel sich weiterhin zu zweit vertragen, wer von den Wölfen noch alles geprägt wurde, ob Charlie, René und Phil von allem erfahren haben, und und und...

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Re: Forks Bloodbank -> Bis(s) zum Durchkauen - "Warum scheiden sich bei "Breaking Dawn" so die Geister?"

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