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Power of Love

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Beitrag  Gast Mi 21 Jan 2009, 15:39

Dunkelheit ummantelt mich, als ich meinen Körper fest an die kalte Felswand presse. Der intensive Geruch nach Kiefer strömt mir in die Nase und hinterlässt einen eigenartigen rustikalen Geschmack auf meiner Zunge. Das Herz schlägt schnell, der Körper befindet sich in einem Zustand der Ekstase und dem Trieb zu Jagen. Vier Tage sind mir diese lästigen Vampire, welche sich hochtrabend die Familie Cullens nennen, schon auf den Versen. In dem vermeintlichen Glauben, sie würden mich in die Enge treiben und früher oder später zu fassen bekommen, lässt mich schalkhaft lächeln. Man bezeichnet mich nicht umsonst als einen Tracker, ich war zu gerissen, als das sie jemals die Chance bekommen würden, mich von dem Vorhaben abzuhalten, die liebreizende Freundin dieses Vampirs, Edward Cullen, aufzuspüren und zu töten. Isabella Swan war mein und sie würde ihren Biss bekommen, ihren Biss zum Morgengrauen. Der letzte Funken Licht der aufgehenden Sonne, der ihr Hoffnung geben wird, dass das Licht hell genug strahlen solle, damit ich das Leben lasse, statt ihres zu geben, wird ihr nicht das Leben lassen. Meine Hände werden ihre zarten Handgelenke packen, es wird wie Musik in meine Ohren klingen sie knacken zu hören. Ein Wimmern, Tränen, flehende Hilferufe nach ihrem Geliebten, doch dieser wird nicht einmal annähernd in ihrer Nähe sein um dieses Kostbare Leben zu retten. Edward Cullen wird sich für den Rest seines Daseins die Schuld an ihrem Tode geben und sich am Ende vielleicht sogar selbst das Leben nehmen. Das, wäre ein Happy End fast nach meinem Geschmack. Wie sehr lechze ich danach das Blut dieses Mädchens in mir zu spüren und den Anblick ihres toten Körpers für eine Ekstase zu empfinden. So schließe ich die Augen und genieße den Duft der Kiefern und wittere die Spur von Isabella Swan.

Der Morgen dämmerte in grauen Schleiern durch das große Fenster und machte meine müden Augen träge. Ein Albtraum. Er hatte mich geweckt. James war wieder ein mal ein Teil meiner Traumwelt gewesen. Leise seufzte ich und kuschelte mich wieder in das weiche große Kissen um zu versuchen doch noch etwas zu schlafen. Beim ausatmen spürte ich, wie sich etwas unter meinem Arm hindurch schob und mich sanft umfasste. Für den Bruchteil einer Sekunde erschrak mein Körper und war sofort auf Flucht programmiert, doch als ich wieder realisierte wo ich mich befand, entspannte sich mein Körper augenblicklich und ich umfasste den Arm, um mich dann enger an Ihn her anzuschmiegen. „Bella?“ fragte eine sanfte Stimme dicht hinter mir und ich spürte eine kalte Briese in meinem Nacken, welche mir Gänsehaut brachte und mich schütteln lies. „Hm?“ antwortete ich leise in das Kissen hinein und zwang mich meine Augen zu öffnen um in sein wunderschönes Gesicht sehen zu können, doch die Müdigkeit und Gemütlichkeit so nah bei ihm zu liegen, lies mich verharren. Eine Weile war es still und mein Geist kurz davor wieder ins Traumland zu sinken. Langsam drehte ich mich auf die andere Seite und suchte mit meinem Arm nach seinem Körper. Flach tastete sie auf dem kühlen Bett entlang, auf der suche nach ihm, doch wurde sie nicht fündig. Ein Impuls der Panik schoss in mir hoch und lies meinen Körper hochfahren und erzittern. Unangenehm begann es in meinem Magen zu kribbeln und meine Augen zuckten panisch in alle Richtungen, auf der Suche nach seiner funkelnden Gestalt, die schöner war, als jeder Diamant. „Edward?“ rief meine Stimme krächzend in das große Zimmer hinein und ich kam mir vor als befände ich mich unter Wasser, höre alles nur noch gedämpft. Wild schlugt mein Herz gegen meine Brust und lies meinen Körper schwankend zu Füßen kommen. Sofort verspürte ich den drang zur Tür zu rennen, hinaus aus diesem Zimmer um nach ihm zu suchen. Doch meine Beine trugen mich nicht bis nach vorne, sondern ließen mich zu Boden sacken. Erinnerungen an sein Verlassen damals im Wald, bahnten sich einen schmerzhaften Weg in meinen Kopf und ließen mich nach Luft schnappen. Krampfhaft drückten sich meine Fingernägel in den dunklen Holzfußboden und hinterließen nichts als Schmerz in meinen Fingern, doch er war wohltuend.

Plötzlich hörte ich ein furchtbares Geräusch aus einer Ecke des Raumes an mein Ohr dringen. Metall, welches zusammen mit Glas zu Boden schlug und mich zusammenfuhren lies. Augenblicklich, schlangen sich Arme um meinen Körper und hielten mich fest in ihren. Ein süßer Duft, vertraut und sehr bekannt drang in mich ein und meine Augen blickten auf, blickten nur in sein engelsgleiches so wunderbares Gesicht und erfüllten sie mit heißen Tränen. „Bella, was ist passiert, bist du verletzt?“ fragte Er ganz dicht bei mir und meine Arme schlangen sich um seinen kalten Körper, drückten ihn so fest sie konnten. Wiederwillig wurde ich aus dieser Umarmung gedrängt, als ich dann sein Gesicht wieder dicht vor meinem sah. „Oh Gott, Edward ich dachte“ Meine Stimme hielt inne, nicht in der Lage diesen Gedanken jemals wieder auszusprechen und er wusste was ich meinte. Mit zärtlichen Blick und einem noch hinreißenden schiefen Lächeln nahm er mein Gesicht in seine Hände und mir wurde unweigerlich schwindelig vor Verlangen ihn zu küssen. So legten sich meine Hände in seinen Nacken und meine Lippen suchten die Seinen, denn er war da und würde nicht noch einmal gehen. So schloss sich die Wunde in meinem Herzen wieder ein Stück und Frieden kehrte ein. „Edward ich liebe dich“ murmelte ich unter den Versuch ihn zu küssen um das Gefühl seiner kalten Lippen auf meinen warmen pulsieren zu spüren. Zu meinem Erstaunen gab er sich diesem Kuss hin, drückte zärtlich, mit einem stärker werdenden Verlangen seine Lippen auf die meinen. Gierig schlang ich wie fast immer meine Arme um ihn. Meine Hände fuhren durch sein dickes Bronze farbenes Haar. Mein Herz schlug schnell, mein Atem wurde schneller, meine Haut ganz heiß und brannte an den Stellen, an denen seine Finger sie berührte. Doch auch sein Körper regte sich und schien auf meinen zu reagieren. Ich spürte seine Hände auf meinem Rücken, wie sie mich kraftvoll stützten und meinem Körper in der Kontrolle hielten nicht unter seinen Berührungen hinweg zu schmelzen. Er hörte mit Sicherheit, wie es meinem Herzen ging, denn ein kleines, fast schon zu kurzes schiefes Lächeln war aufgeblitzt, aber zu schnell wieder verschwunden, als das ich es wirklich realisieren konnte. Mein Körper sank langsam zu Boden, bis ich gänzlich auf dem Rücken lag. Unsere Lippen lösten sich nur ab und zu von einander, denn immerhin brauchte ich Luft um zu Leben. Verlangend schlüpfte meine Hand über seine steinerne Brust und meine Finger nestelten an den nun mehr als umständlichen Knöpfen seines Hemdes. Plötzlich fuhr seine Hand dazwischen, über meine hinweg um einen Zipfel des Hemdes zu berühren und es mit schnellen Bewegungen, welche meine Augen kaum wahr nahmen zu öffnen. Intensiv einatmend zog ich ihn näher an mich heran und mir wurde augenblicklich schwindelig unter dieser so ungewohnten lange andauernden Nähe seines Körpers, doch ich wollte ihn mehr als alles andere auf dieser Welt. Langsam spürte ich, wie seine Lippen über mein Kinn strichen, entlang zu meinem Schlüsselbein, hinauf zu meinem Hals. Sanfte Küsse bedeckten ihn, ließen mich die Luft anhalten. Plötzlich. Es war als würde ich neben mir stehen. Als wäre das, was hier geschah ein Film oder ein Theaterstück dem ich zu sah und hätte eingreifen wollen, aber nicht konnte. Ein scharfen Gefühl, wie ein Schnitt eines Messers in die Haut, war das Gefühl an meinem Hals, als Edward in mich eindrang. Ich spürte wie das warme Blut mir über den Hals lief hinab über meine Schulter und tröpfelnd zu Boden kam. Schmerzerfüllt verzog ich das Gesicht, nicht auf solch eine Reaktion vorbereitet. „Edward…nein“ protestierte ich und mein gesamter Körper gegen ihn und seinen Biss. Aber war es nicht genau das, was ich die ganze zeit wollte? Wollte ich nicht eine von ihnen werden und nur von ihm dazu gemacht werden? JA lautete die Antwort, doch jetzt war es mir plötzlich zu früh. Mein gesamter Körper wehrte sich augenblicklich gegen seinen und mein Gehirn trimmte mich auf Flucht. Ich kniff meine Augen zusammen, den Schmerz unterdrückend und spürte, wie sein Körper auf meinem schwerer wurde. Einfach aufgeben. Das Schicksal einfach geschehen lassen. Doch ich war nicht bereit mich aufzugeben. Plötzlich riss ich meine Augen auf, doch was ich sah, war noch viel erschreckender als das was hier noch vor wenigen Sekunden passierte.

Die Gestalt über mir verwandelte sich, wurde breiter, nahm Gestalt an und mein Atem stockte als ich erkannte wen ich so nah an mich heran gelassen hatte, James. „Neiiin“ schrie ich laut aus voller Kehle, wand meinen Hals, versuchte meinen Körper zu winden, doch gänzlich unmöglich. Langsam. Ganz langsam, spürte ich wie mein Körper schwach wurde und unter diesem Gewicht sein Leben gab. Kraftlos sanken meine Arme zu Boden, ich fühlte mich, als sank mein Körper tief in mich hinein und Tränen rannen mir über die Wangen, kullerten hinunter zu meinem Hals und füllten die so winzige Wunde mit meinen Tränen. Er lies von mir ab, kniete über mir, besah sich sein Werk. Erbitterlich kämpfte mein Körper gegen den Tod, doch war er unausweichlich. Schwach glitt mein Atem über meine Lippen und mein Blick wurde trüb. Gedanken an das erste Lächeln Edwards huschte mir durch mein Gedächtnis, erfüllten mein Herz ein letztes Mal mit Wärme und Geborgenheit, bis ich schließlich mein Leben gab und ihn für immer verließ…

… Ein heftiges Zucken durchströmte meinen Körper, lies meine Augen zucken, meinen Körper mit voller Kraft hochschießen. Mein Herz drohte aus meiner Brust zu springen, sich wie ein Vogel in einem zu engen Käfig zu befreien. Ich spürte, wie ich am gesamten Körper zitterte und unheimliche Angst, mir Übelkeit verschaffte. Wie Automatisch glitt meine Hand zu meinem Hals, wollten sich vergewissern, ob sich dort wirklich Biss spuren von James befanden, doch als meine Finger über die glatte Haut strichen, befand sich keine Wunde, welche von einem sadistischen Vampir zugefügt wurde, an dieser Stelle. Fast zeitgleich bewegte sich etwas hinter mir. Abrupt wand sich mein Körper schreckhaft um. Alle möglichen Gefühle kamen augenblicklich in mir hoch, als ich in sein wunderschönes und so besorgtes Gesicht blickte. Edward war bei mir und dieses Mal war er es wirklich, eiskalt, wunderschön und so real. Tränen rannen mir über mein Gesicht und hinterließen einen salzigen Geschmack auf meinen Lippen. „Bella, shhht“ Sacht nahm er mich in seine Arme, berührte mein Haar und drückte sanft meinen Kopf an seine Brust. „Du hast nur schlecht geträumt“ Als ich selber realisierte das ich mich nicht mehr in meinem Traum befand, kuschelte ich mich enger an ihn und suchte nach Geborgenheit und Schutz. „Es, es war so echt“ flüsterte ich unter Tränen. Langsam schloss ich meine Augen, doch nur um sie wieder schnell zu öffnen, aus Angst nicht mehr aufzuwachen und ihn zu verlieren. „Alles ist gut, Bella, ich bin bei dir und beschütze dich“ gab er ebenso leise flüsternd von sich, doch ich spürte, wie sich sein Körper ein klein wenig anspannte. Das es mir schlecht ging, brach ihm das Herz. „Es war, James“ begann ich zu erzählen “ er, hat mich gefunden und …“ doch ich konnte es nicht aussprechen, zu sehr erschreckte mich der Gedanke an ihm. „Er ist Tod Bella, er wird dir nie wieder etwas tun“ erklärte mir Edward liebevoll und sah mich nun durchdringend an. Dann küsste er mich und hielt vorsichtig mein Gesicht in seinen Händen. Mit übersprudelnder Leidenschaft erwiderte ich seine Lippen, schloss meine Augen und gab mich seiner Liebe, die mich für alle Zeit am Leben erhalten würde hin, denn wir waren zusammen und das erfüllte das Leben um uns herum mit Frieden. Diese Kraft, lies die Welt innehalten sich zu drehen. Liebe ist die stärkste Macht, welche auf Erden wandelt und uns umgibt. Jetzt und in Ewigkeit...

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