Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

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Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 31 Aug 2009, 20:12

Hallo ihr Lieben.
Ich hatte die letzten Tage Lust auf eine kleine All Human Story über Bella & co
.. lest doch einfach mal rein und sagt mir wie ihr sie findet, und ob ich weiter schreiben soll. Kommis bitte HIER




Kapitel 1

„Und du bist dir wirklich absolut sicher?“
„Ja Mum. Ich muss jetzt weiter, mein Flug geht bald“ versicherte ich meiner Mutter zum gefühlten 100ten mal. Ich Umarmte sie und meinen Vater Charlie noch ein letztes mal und stolperte durch das Check-Inn. Durch die lange Glaswand konnte ich meine Mutter leider noch zu lange winken sehen, und ihre Tränen machten es mir auch nicht besonders leichter. Als ich meinen Eltern das letzte Mal einen Luftkuss zu schickte, machte ich den letzten Schritt in mein neues Leben, die Treppen hinauf zum Gate.

Nun saß ich ihm Flieger nach L.A! Wirklich? Verdammte Scheiße ich konnte es jetzt noch nicht fassen wie um Himmels willen ich es schaffte meine Eltern von diesem Schritt zu überzeugen. Ich konnte mich noch genau an das Gespräch an meinem 18 Geburtstag erinnern...:

Rückblick:„Bells Liebling. Was ist denn los? Ich weiß dich bedrückt etwas!“ fragte mich mein Vater Charlie als er mir half meine kleine Geburtstagsparty vorzubereiten.
„Mir geht’s gut Dad.“ Versicherte ich ihm und setzte mein –Ich bin doch so Glücklich- Lächeln, dass ich die letzte Zeit oft brauchte, auf.
„Ich kenne dich Bella. Ist es wegen der Party? Ich weiß du magst es nicht, aber tu deiner Mutter doch diesen Gefallen. Sie findet es ist wichtig dass du zu deiner Volljährigkeit gehörig feierst. Jetzt bist du Erwachsen. Jetzt kannst du zusammen mit deinen Freunden ins Leben starten und …“ versuchte Charlie mich zu überzeugen bis ich ihn abrupt unterbrach: „Mit welchen Freunden denn bitte? Die, die mich als kostenlosen Seelenklempner benutzen, wenn einer ihrer 50 One Night stands die schnauze voll haben? Oder die die mich als ihr Taxi nach überallhin betrachten? Oder nein warte, meinst du vielleicht doch die tollen Freunde die den Whirlpool hinter unserem Haus als private Wellness Oase hin nehmen? Hm? WELCHE FREUNDE?“ Schrie ich aufgebracht als ich einen Luftballon mit meinen Fingern zum platzen brachte.
Charlie sah mich mit geschockten und verwirrten Augen an, und im selben Moment kam René in den Garten gestürmt.
„Bella Schatz, was ist denn los?“ Fragte sie mich als ich in Tränen ausbrach und mich auf den Rasen fallen ließ.
„Bells. Ich- wir- wussten dass doch nicht. Warum hast du uns nie gesagt wie dich deine Freunde behandeln. Du hast doch soviel bessere verdient.“ Versuchte mich mein Vater zu beruhigen.
„Es liegt doch gar nicht an meinen Freunden“ schluckste ich „Ich brauch einen Tapetenwechsel. Ich muss hier weg. Weit weg.“ Eine peinliche Stille trat ein bis meine Mutter tief Luft holte. „Schätzchen, so einfach ist das nicht. Du musst deine Ausbildung fertig machen. Und.. und wo willst du denn hin?“
Ich raffte mich auf und setzte mich im Schneidersitz zu meiner Mutter, meine Stirn vergrub ich ihn ihrem Haar. „Ich bin in knapp 4 Wochen fertig mit meiner Ausbildung. Und, ich will nicht weiter im Büro Arbeiten. Ich hasse diese Arbeit. Lasst mich weg gehen, irgendwo hin, in ein Collage wo ich Lernen kann was mir Spaß macht. Ich weiß, es war meine Entscheidung das Studium ab zu brechen und eine Ausbildung anzufangen, doch ich weiß jetzt dass das ein Fehler war. Ich möchte ins Ausland gehen. Weg aus Europa“ Flüsterte ich stockend.
„Okay Bells. Wenn es das ist was du willst, werden wir uns gleich morgen auf die Suche nach einem Geeigneten Studienplatz für dich machen.“ Sagte mein Vater, und noch im selben Moment fiel ich ihm um den Hals.
„Warte. Du kannst doch auf das Collage hier in der nähe suchen. Warum denn bitte ins Ausland? Was findest du dort, was du hier nicht findest?“ rief meine Mutter hysterisch.
„Mom. Ich weiß es ist schwer zu erklären, aber hattest du schon mal das Gefühl in einer falschen Welt zu Leben? In einer Welt in die du nicht gehörst? Genau das fühle ich. Ich habe das Gefühl nach etwas zu suchen dass ich hier nicht finde. Deshalb muss ich weiter ziehen, bis ich dort bin wo ich hin gehöre.“
Ich hörte wie meine Mutter mit dem Atem rang, dann fing sie an zu schlucksten „Aber du gehörst doch zu uns…“
„René. Sie verlässt und doch nicht für immer. Oder Bells?“ fragte meine Vater als er mich und meine Mutter in den Arm nahm.
„Ich komme euch jede Ferien besuchen, und ich werde mir einen Job suchen. Ich will euch Finanziell so gut wie möglich unterstützen.“ Sagte ich als ich meinen Eltern die Stirn küsste.

Rückblick Ende:
Und nun saß ich wirklich hier, im Flieger von Österreich nach Amerika. In die USA. Nach L.A.! Das Kribbeln in meinem Bauch machte sich wieder bemerkbar. Dieses kribbeln hatte ich die letzten 6 Wochen über pausenlos. Ich konnte es kaum erwarten in mein neues Leben zu starten. Mein neues Leben an der California State University!!


Zuletzt von Biggi am Di 01 Sep 2009, 11:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 31 Aug 2009, 20:44

Kapitel 2:





„Miss? Ich muss Sie bitten sich anzuschnallen.“
Sofort war ich Hellwach. War es wirklich schon so weit? Wir sind schon im Landeanflug?

Die Stewardess muss meinen Gesichtsausdruck verstanden haben, denn sie kicherte mir Freundlich zu „Sie haben beinahe 8 Stunden geschlafen. Wir landen in etwa 10 Minuten“ dann wies sie mich noch mal auf das Anschnallzeichen hin und ging weiter zu den anderen Passagieren.
Ich zog den Gurt stramm und sah aus dem Fenster.

Wow. Unglaublich! Konnte es wirklich sein dass Los Angeles schon von oben so wunderschön war? Die Stadt der Reichen und Schönen. Ob ich da auch Anschluss finden würde? Ich war nämlich nicht Reich, und auch nicht Schön. Ich war ein Durchschnitts Mädchen. Zwar wurde mir oft gesagt wie Hübsch ich doch sei, mit meinen Rehbraunen Augen und den Braunen hüftlangen Wellen, doch ich hatte einfach zu wenig Selbstbewusstsein um mich auf diese Weise zu sehen.

Ich bemerke wie das Flugzeug in den Landeanflug ging, und knapp eine halbe Stunde später stand ich bereits mit meinen 2 Koffern vor dem Los Angeles International Airport. Ich wurde von der Sonne und einem duzend riesiger Palmen begrüßt, und selbst die Taxis stritten sich darum mir mein Gepäck abnehmen zu dürfen. Als ich ins Taxi stieg, erklärte ich dem Fahrer wo es hin sollte, und wandte mich dann ausschließlich der Besichtigung der Stadt zu. Für wenige Minuten standen wir im Stau, und da sah ich mein Gesicht in einer Glasscheibe. War das wirklich ich? Es war lange her als ich mich das letzte Mal so Lächeln gesehen hatte.

Knappe 15 Minuten später blieb das Taxi stehen und der Fahrer begann bereits mein Gepäck wieder auszuladen. Ich stieg aus dem Auto und sah mich um. WOW. War das etwas das Collage? Es erinnerte mich Stark an ein überdimensionales Glashaus oder ähnliches. Aber eine Schule? Kopfschüttelnd gab ich dem Taxifahrer das Geld. Dieser Murmelte noch etwas das sich anhörte wie „Na die wird sich noch anschauen“. Der hätte wohl nicht gedacht dass mein Englisch so gut war, hm?

Ich packte meine Koffer und schleppte es erst mal in den Schatten. Aus der ferne konnte ich Menschen hören. Viele Menschen. Es war also gerade Pause, oder Stundenwechsel. Ich wusste ja noch nicht genau wie das mit den Stunden hier ablief. Aus der Ferne konnte ich ein Schild mit der Aufschrift „Sekretariat“ erkennen und ging schnell darauf zu. Ich wollte verhindern von zu vielen gesehen zu werden. Ich schleppte meine Koffer hinter mir her, und wie sollte es auch anders sein, stolperte ich über meine eigenen Füße und landete auf meiner Nase. Zu meinem Glück fiel einer der Koffer unter mich, so hatte ich mich nicht grob verletzt.
Schnell sprang ich auf und schaute mich um, nur um sicher zu gehen dass mich niemand gesehen hat. Fluchend stellte ich meine Koffer vor dem großem Gebäude ab und lief hinein in das Sekretariat.

Dort traf ich auf eine Schlanke blonde Frau mittleren Alters, die mich von oben bis unten scharf musterte. Na toll. Das war’s dann wohl mit dem berühmten ersten Eindruck.

„Hallo, Ich bin Isabella Swan. Ich bin neu hier“ stellte ich mich vor und streckte ihr meine Hand entgegen.
„Hallo Isabella. Ich bin Miss Denver. Das Auge und das Ohr dieser Schule.“ Sagte sie als sie mir meine Hand etwas zu fest drückte.
„Ich habe dir deine Unterlagen bereits zusammengestellt Deinen Stundenplan, deine Zimmerschlüssel und alles weitere findest du in dieser Folie. Dein Zimmer befindet sich im Westflügel. Du hast Glück, deine Eltern wollten dir wohl wirklich einen tollen Aufenthalt bescheren. Die Westflügel Zimmer sind alle samt mit eigenen Badezimmer pro Zimmer, Balkon und Wohnzimmer ausgestattet. Deine Mitbewohnerinnen sind beide sehr engagierte Schülerinnen und sie werden dich bestimmt gut aufnehmen.“ Sagte sie als sie mich bereits wieder zurück aus dem Büro begleitete. Die konnte es wohl kaum erwarten mich los zu werden. Eine der besten Wohnungen? Ich dachte ich würde ein Zimmer mit einer Zimmergenossin teilen müssen, so wie man dass immer in diesen schlechten Teene Filmen sieht.

Verwirrt macht ich mich mit dem Schulplan in Richtung Westflügel. Dieses Gelände war riesig! Es brauchte ewig bis ich den richtigen Westflügel fand. Es gab nämlich 3 Gebäude! Westflügel der Mädchen Wohnheimen, Westflügel der Jungen Wohnheimen und Westflügel der gemischten. Ich war in dem der gemischten, doch das machte mir nicht aus. Immerhin hatte ich wenigsten zwei Mädchen in meiner „Wohnung“.

Hier war es Zimmer 666. Na das sollte doch schon etwas heißen, immerhin war die 6 meine Glückszahl. Ich sperrte die Türe auf und betrat die Wohnung. Oh mein Gott. Nennt man so etwas Studentenwohnungen? Diese Wohnung war rießig. Wenn man die Türe öffnet, steht man mitten in einem Gang. Doch dieser ist so groß, wie Zuhause mein ganzen Zimmer war. Ich ließ meinen Blick nach Links schweifen und von dort aus sah man direkt in das „Wohnzimmer“ Es war in einem Grün ton angestrichen, und die weißen Ledermöbel passten wie angegossen in diesen Raum. Am hintersten Ende des Wohnzimmers sah man auf den Balkon, und dessen Ausblick konnte ich schon von hier erkennen. Man konnte den kompletten Kampus bewundern, und die Schwarz-weißen Möbel die auf diesem rießigen Balkon standen machten alles nur noch unglaublicher.

Das Wohnzimmer war gleichzeitig auch Esszimmer und Küche. Diese befand sich in der Rechten Ecke und war sehr Modern eingerichtet. Ich musste mich erst auf das Sofa setzten um all diese ersten Eindrucke zu verarbeiten. Erst dann fiel mir der gigantische Plasma Fernseher auf, der umringt von rießigen Boxen und Surroundsystemen war. Ich lief zurück in den Vorraum, und wollte mich auf die Suche nach meinem Zimmer machen. Ich fand es etwas schade dass keine meiner Zimmergenossinen hier war, denn ich fühlte mich etwas unwohl dabei in jedes einzelne Zimmer zu gehen bevor ich meines finden würde.
Ich beschloss einfach kurze Blicke in die Räume zu werfen, man würde bestimmt sehen ob es ein bewohntes Zimmer war oder nicht. Ich öffnete die erste der 4 Türen und warf einen Blick hinein. Es war ein riesen Zimmer. Mindestens so groß wie das Wohnzimmer, und es war ziemlich Bunt gestrichen doch es war trozdem sehr stylvoll eingerichtet. Mir wurde sehr schnell klar dass es nicht meines sein kann, denn vor dem Bett lagen haufenweise Schuhe. Ich schloss die Türe schnell wieder und machte mich auf in das nächste Zimmer. Die Türe war schon leicht geöffnet, also schubste ich diese nur ein stück auf und warf einen Blick hinein. Das komplette Zimmer war in einem Grau ton gestrichten und schwarz weiß eingerichtet. Es war sehr sehr schön. Ich konnte nicht anders, ich trat in das Zimmer ein, und erst dann fiel mir auf dass auf der Rechten seite eine weitere Türe war. Dort musste sich wohl das angrenzende Badezimmer befinden. Ich wollte das Zimmer schon wieder verlassen da öffnete sich plötzlich die Badezimmertüre. Ich drehte mich schnellstens um und vor mir stand ein riesiger braungebranter Junge mir kurzen Schwarzen Locken. Er sah aus wie ein Bär. Und das alles mit einem einfachem Handtuch um die Hüften. Er summte gerade irgendeine Melodie vor sich hin, bis er abrupt stehen blieb und mich entgeistert ansah.
„Scheiße. Sorry, ich dachte es ist niemand hier“ stammelte ich als ich mir die Augen zu hielt.
„Ähm. ich... wer bist du ?“ sagte er als er sich das Handtuch zurecht zupfte.
„Oh. Ja natürlich. Ich bin Isabella Swan. Die neue Mitbewohnerin. Aber..aber.. vielleicht bin ich im falschen Zimmer. Mir wurde gesagt ich habe 2 Zimmergenossinen“ stotterte ich immer noch mit der Hand vor meinen Augen
Er fing an zu Lachen und meinte „Du bist schon im richtigem Zimmer. Aber weißt du was, warte doch mal im Wohnzimmer auf mich. Ich zieh mir mal kurz was über.“
Ich spürte wie eine neue Welle Blut in meinen Kopf schoss. „Natürlich. Entschuldige“ Ich rannte beinahe zurück in das Wohnzimmer und wartete ungeduldig auf dem Sofa Sessel.
Kurz darauf kam der Junge zu mir ins Wohnzimmer geschlendert, und lachte mich aufrichtig an „Soo. Ich bin Emmett. Emmett Cullen“ er hielt mir seine Hand entgegen. Ich schüttelte sie schüchtern und sagte „Naja. Ich bin bin Bella.“
„Hallo Bella. Ich glaub ich bin dir ne Erklärung schuldig. Deine Zimmergenossinen sind Alice Cullen und meine Rosalie Hale“ meine Rosalie Hale? Alice Cullen?
„Rose ist meine Freundin. Alice ist meine Schwester. Sie und Rose haben noch Kurse, und da wir erst Morgen mit dir rechneten hab ich mir nichts Gedacht als ich bei ihr unter die Dusche sprang“ rief er mir aus der Küche zu. Er nahm sich gerade eine Cola aus dem Kühlschrank, und schlenderte zurück zu mir.

Okay. Ich ging alle Informationen nochmals im Kopf durch. Alice Cullen. Rosalie Hale. Emmett Cullen- Bruder von Alice und Freund von Rosalie. Der art wie er sich hier bewegt konnte ich annhemen dass er ziemlich viel Zeit hier verbrachte. Aber er war mir ziemlich Sympatisch. Desshalb machte mir dieser Gedanke erstmals nichts aus.
„Und was hälst du von der Uni?“ fragte Emmett und holte mich somit aus meinen Gedanken.
„Oh. Ja also es ist alles ziemlich Riesig. Ich hab auch noch nicht viel gesehen außer den unterschiedlichen Wohnheimen.“
„Ah ja. Die sind ziemlich verwirrent, was? Wo kommst du denn her? Man kann einen leichten Akzent erkennen“ fragte er mich und zwinkerte mir zu.
Ich konnte nicht anders und musste Kichern. „Österreich. Das ist in Europa“
„Was wirklich? Da kann mann doch toll Skifahren oder? Ich hab mal einen Film über Lissi gesehen“
Ich musste Lachen. „Sissi und Ja mann kann toll Skifahren. Aber sag mal Emmett. Darf ich mir was zu trinken holen? Ich hatte das letzte mal etwas im Flieger“ fragte ich ihn schüchtern.
„Oh gott. Natürlich. Mensch vielleicht sollte ich mal auf Rose hören und an meinen Manieren Arbeiten. Aber komm, ich zeig dir mal wo alles ist. Immerhin wohnst du ja schließlich hier“ er lief zurück in die Küche und zog mich mit sich.

Ich musste wieder Kichern. Dieser Emmett war wirklich witzig. Ich konnte mir nicht helfen aber, ich hatte das Gefühl dass ich mich hier wohl fühlen würde. Mal sehen was noch so auf mich zu kommen würde.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 01 Sep 2009, 09:05

Kapitel 3:





Emmett zeigte mir die Küche. Sogar einen Eiscrusher war im Kühlschrank eingebaut. Ich fragte mich langsam wirklich wie sich meine Eltern dieses Luxus hier leisten konnten.
„Oh Bella. Du willst doch bestimmt dein Zimmer sehen, Oder? Mein Schwesterherz hat sich Riesen mühe gegeben es zu Renovieren. Frag mich nicht wie, doch sie war sich sicher dass du auf Blau stehen würdest. Ich hoffe sie hatte kein Unrecht??“ rief Emmett plötzlich.
Wie jetzt? Alice hat das Zimmer für mich Renoviert? „Ähm. Ja klar ich Liebe Blau. Aber... warum hat sie das gemacht? Ich meine ich hätte ihr doch geholfen.“ Stotterte ich.
„Ach weißt du, das hat Alice von unserer Mutter. Mama ist Innenausstatterin, und deshalb liebt Alice es, anderen eine Freude mit solchen Sachen zu machen. Aber ich will jetzt nicht zu lange um den heißen Brei reden. Geh doch einfach mal rein uns siehst dir an. Wenn du es nicht magst, könnt ihr es danach ja noch immer umgestalten.“ Er hielt mir Türe neben Rosalies Zimmer auf und ich trat widerwillig ein.
„Oh mein Gott“ war alles was ich als erstes sagen konnte. Das Zimmer hatte etwa die gleiche Größe wie das von Rosalie, aber hatte an der Nordseite eine Wandschräge aus Glas. Ich konnte sehen wie langsam die Sonne unterging.
Ich war absolut überwältigend. Eine Wand war tiefblau, die restlichen Möbel in einem Blauschwarz. Unter dem riesigem Bett befand sich ein wuscheliger weißer Teppig der mir sofort auffiel. Ich lief langsam in „mein“ Zimmer und hörte Emmett hinter mir Kichern. Ich drehte mich um und sah in geschockt an.
„Wie. Wie. Warum. Was. Woher? Ich meine..verdammt das ist, das ist absolut umwerfend!!“ brachte ich schlussendlich heraus.
„Da hast du Recht. Ich finde auch ganz schön cool. Aber mach dir keine Sorgen. So lange waren wir nicht damit beschäftigt“
„Du hast auch geholfen? Wow. Danke! Wirklich danke!“ rief ich als ich ihm wie von der traranntel gestochen um den Hals fiel.
„Oh. Freut mich dass es dir gefällt. Aber bedankt dich doch gleich bei der Schöpferin selbst.“
Verwirrt sah ich ihn an und wollte gerade fragen was er damit meinte als er flüsterte. „Hör doch mal. Draußen im Gang. Das ist Alice.“
Ich horchte wir mir befohlen und hörte tatsächlich ein hysterisches lachen. Und dann hörte ich wie die Haustüre aufflog und jemand schrie „Emmeeeeeeeeeet. Baby komm zu Mama“
„Oh das ist Rosalie“ flüsterte Emmett mir zu und rannte wie von der Taranntel gestochen aus meinem Zimmer „Jaaa Baby ich komm schon.“
Widerwillig folgte ich ihm gugste verlegen um die Ecke.
„Oh. Wer bist denn du?“ fragte mich eine kleine, dünne, quirlige schwarzhaarige ... Elfe in einem giftgrünem Sommerkleid. Ja Elfe traf es genau!
„Hi! Ähm ich bin .. „
„WER ZUM TEUFEL IST DAS EMMETT! UND WAS HATTE SIE MIT DIR ALLEINE IN EINEM ZIMMER ZU SUCHEN?“ schrie plötzlich jemand und ich sah wie eine Blondine aus dem Wohnzimmer kam und auf mich zu Stürmte. Eine verdammt hübsche Blondine. Dieses Mädchen war eine der Art, die man sich ansonsten nur auf der Sports Illustratet vorstellen konnte. Sie hatte eine Enge Röhrenjeans an und ein Gelbes Oberteil das ihre Figur perfekt betonte. Ihr Haare fielen in wunderschönen Welle bis an ihren Po.
„Rose Baby beruhige dich. Das ist Bella. Eure neue Mitbewohnerin!“ krächzte Emmett als er Rosalie zu sich zurückzog.
Die Gesichtzüge der Blonden veränderten sich von Wut in Überraschung dann nahm sie einen Gesichtsaudruck an, den ich nicht Deuten konnte. Plötzlich stürmte sie erneut auf mich zu. Ich wich einen Schritt zurück doch dann kam sie auf mich zu und nahm mich in eine feste Umarmung „Oh mein Gott. Das tut mir soo Leid. Wirklich. Ich bin sonst nicht so. Nur ich mein.. ich wusste doch nicht dass du schon hier bist. Wir haben dich erst Morgen erwartet“ sagte sie. „Ich bin Rosalie Hale“
Ich musste Lachen. „Das ist schon Okay. Ich kann mir vorstellen wie das für dich Aussehen musste. Ich bin Isabella Swan. Nenn mich doch bitte Bella“
Plötzlich bemerkte ich wie mich etwas von der Seite packte und mich in eine erneute Umarmung riss. „Oh Bella. Wie schön dass du hier bist. Ich bin Alice. Alice Cullen. Ohh ich bin so froh wieder ein neues Gesicht hier zu haben. Wie ich sehe hast du dein Zimmer schon gesehen, gefällt es dir ? Sollen wir etwas ändern? Ich nahm mir einfach die Freiheit es für dich einzurichten. Wie geht’s es dir? Wann bist du denn Angekommen...“ rief die quirlige Elfe.
„Alice. Alice. Liebling. Lass sie doch erst mal verschnaufen“ sagte jemand hinter mir. Alice ließ mich los und ich drehte mich um, und sah einen Blonden wirklich hübschen Jungen. „Hi. Ich bin Jasper Hale. Rosalies Bruder und Alice’s Freund“ sagte er als er mich Umarmte.

Phu. Das ziemlich viel auf einmal.
Alice, quirlig, verrückt aber total süß ist die Schwester von Emmett, der mich nebenbei an einen Bären erinnert. Emmett wiederum ist mit Rosalie zusammen, das Supermodel von nebenan, die mir beinahe eine gescheuert hätte aber trotzdem überaus sympathisch ist. Rosalies Bruder Jasper, der ihr wirklich sehr ähnlich sieht, war wiederum mit Alice zusammen. Und alle zusammen, waren eine total liebe Truppe.
Plötzlich fing ich an laut los zu Lachen. Erst sahen mich die 4 ziemlich verwirrt an, doch dann stiegen sie in mein Lachen ein.

„Komm Bella. Wir wollen ganz viel über dich erfahren. Du kommst doch aus Österreich, oder? Was macht man dort? Komm, Komm, Setz dich doch!!“ rief Alice und platzierte mich gezielt auf dem Sofa Sessel.
„Also. Ja ich komm aus Österreich, wobei es darüber nicht viel zu erzählen gibt. Ich habe gerade meine Ausbildung zur Bürokauffrau abgeschlossen und naja, jetzt bin ich hier“ Ich wurde rot. So eine Antwort kann doch wirklich nur von mir kommen. Gibt es über mich wirklich nichts Spannendes zu erzählen?
„Oh das ist toll. Wir sind jedenfalls froh dass du hier bei uns bist. Ich habe eine wage Vorahnung dass wir tolle Freundinnen werden“ Alice tänzelte durch den ganzen Raum. Rose schüttelte den Kopf und sagte „So ist sie immer. Stillstehen ist ein Fremdwort. Und auch diese „Vorahnungen“ wie sie sie nennt, hat sie öfters. Wie auch die, dass du Blau magst. Stimmt es? Ich hoffe dein Zimmer gefällt dir.“
Ich nickte heftig den Kopf und schrie beinahe „Ja. Oh ja. Das Zimmer ist super! Wirklich toll. Aber ich versteh noch immer nicht warum ihr das gemacht habt. Ich meine, ich hätte euch doch gerne geholfen.“
„Mach dir da mal keinen Kopf Bella. In wenigen Monaten wird Alice sowieso wieder die ganze Wohnung auf den Kopf stellen und umgestalten.“ Sagte Emmett als er sich hinter Rose setzte und ihr den Nacken massierte.
Bevor ich jedoch irgendetwas darauf erwidern konnte, nahm mich Alice bei der Hand und zog mich durch die Wohnung „Komm. Jetzt zeigen wir dir den Campus!“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 01 Sep 2009, 11:15

Kapitel 4:




Wir liefen durch einen riesigen Park. Angeblich ist das der einzige Weg der von den Wohnheimen in die Schule führte.
Ich erfuhr dass das riesige Glasgebäude das ich bei meiner Ankunft sah, nix anderes war als die Turnhalle. Wirklich unglaublich. Kopfschüttelnd ließ ich mich von meinen neuen Freunden weiter führen, und als wir vor der Schule ankamen, musste ich erst mal tief Luft holen. Diese Schule war so groß, dass ich mit meinem Orientierungssinn bestimmt ein Navigationsgerät dafür brauchen würde.
„Mach dir keine Sorgen. Da findest du dich schnell zu Recht“ sagte plötzlich Jasper. Er muss meinen Gesichtsausdruck wohl bemerkt haben.
Ich senkte verlegen meinen Kopf und Alice zog mich weiter in das Schulgebäude.

Wir waren beinahe 2 Stunden unterwegs bis ich das ganze Gelände besichtigt hatte. Als wir beim Football Feld ankamen rief Emmett „Das hier ist MEIN reich.“ Er drehte sich im seine eigene Achse und zeigte mir voller stolz das Sportareal. Selbst einen Swimmingpool gab es.
Als wir wieder vor dem Wohnheim ankamen, fiel mir auf das Rosalie nicht mehr bei uns war. „Wo ist denn Rose?“ fragte ich neugierig.
„Hier bin ich.“ Rief sie als sie gerade aus einem Nebengebäude heraus kam. Sie war bepackt mir 3 Bechern. „Ich dachte ich hol uns mal einen Kaffee“ Sie überreichte mir einen großen Becher Eiskaffee und ich bedanke mich herzlich.
„Ja wir haben Glück, das Café ist direkt neben unserem Wohnheim.“ Rief Alice.
„Jake Alter! Wie geht’s denn?“ rief Emmett irgendjemandem hinter mir zu. Ich drehte mich um, und stolperte über meine eigenen Füße. Und schwups, lag ich in 2 kräftigen, braungebranten Armen, die jetzt voll gespritzt mit meinem Eiskaffee waren „Oh mein Gott. Entschuldige! Es tut mir so Leid!“ stammelte ich. Ich spürte wir mir das Blut in den Kopf schoss, und schaute langsam nach Oben in 2 wunderschöne braune Augen.
„Holla. Du hast es aber eilig.“ Lachte der unbekannte als er mich wieder auf meine Füße stellte. „Mach dir nix draus. Ich bin ja nicht aus Zucker.“ Kicherte er „Ich bin Jakob. Jakob Black. Und du bist?“
„Das ist Isabella. Unsere neue Mitbewohnerin.“ Rief Alice als sie mich zu sich nahm und mir mit einem Taschentuch den Kaffee von der Bluse tupfte.
„Bella.“ Korrigierte ich sie.
„Freut mich Bella“ lächelte er.
Ich nickte nur beschämt und hielt ihm freundlich die Hand entgegen. Wir begrüßten uns und er lief dann zusammen mit uns zurück ins das Wohnheim.
Wir ich erfahren konnte wohnte Jakob mit Jasper und Emmett zusammen in Zimmer Nummer 665. Also genau neben unserem.
Jakob war ein sehr netter Junge. Er unterhielt sich den ganzen weg über mit mir, und ich muss zugeben, es fiel mir erstaunlich leicht mit im zu Lachen. Außerdem, war total in sein Lächeln vernarrt. Er war wirklich überaus Hübsch und ich konnte nicht anders, ich musste ihn die ganze Zeit anstarren.
„Wie wäre es wenn wir später mit Bella ins „Bella Italia“ in die Stadt Essen gehen?“ fragte Alice als wir vor unseren Wohnungen angekommen waren.
„Hihi. Mit Bella ins Bella.“ Kicherte Emmett. Rosalie stieß ihm neckend ihn die Seite und sagte dann. „Klar. Jungs, wir treffen uns um 7 genau hier. Ihr könnt fahren!“
Wir verabschiedeten und alle voneinander mit Umarmungen. Ich fand es schon komisch, dass sich hier jeder umarmte, aber ich hatte das Gefühl dass diese Clique so etwas wie eine große Familie war, in die ich gerade nett aufgenommen wurde.

In der Wohnung sagte ich dann zu den Mädels „Danke für die Führung. Ich sollte jetzt aber mal meine Sachen auspacken“
„Ich helfe dir“ rief Alice noch bevor ich ausreden konnte.
Wir liefen zusammen in mein Zimmer und Rosalie rief uns nach „Ich spring schnell unter die Dusche. Dann komm ich auch“

In Windeseile hatte ich alle meine Sachen ausgeräumt, und Alice ließ sich seufzend auf meinem Bett fallen. „Bella, wir müssen dringend einkaufen gehen. Du besitzt ja gar kein Kleid!“
„Ach weißt du. Ich bin nicht so der Kleider Typ. Oder eigentlich zieh ich mir schon gerne welche an. Nur, ich hatte zuhause nie die Gelegenheit eines anzuziehen.“
„Oh. Na hier wirst du genügend haben! Zum Glück ist heute schon Freitag. Wir werden gleich Morgen mit dir Shoppen gehen. So können wir dir auch gleich die Stadt zeigen.“ Rief sie als sie in die Hände klatsche.
„Hab ich Shoppen gehört“ keuchte Rosalie als sie in mein Zimmer gestürmt kam.
Wir fingen alle an zu Lachen. Ich war froh dass ich mich so gut mit den beiden verstand. Ich hatte schon Angst alleine zu sein. „Danke ihr 2. Für alles. Ich bin wirklich froh so toll aufgenommen zu werden“ sagte ich als wir uns wieder beruhigt hatten.
Die beiden stießen ein „Ohh“ hervor und umarmten mich stürmisch, worauf ich wieder laut anfing zu Lachen. .

„Bella. Ich hab dir ein Kleid von mir auf dein Bett gelegt. Schlüpf doch bitte mal rein“ hörte ich Alice vor meiner Badezimmertür rufen.
„Klar Alice. Danke!“ antwortete ich ihr als ich gerade aus der Dusche stieg. Ich wickelte mir ein Handtuch über und ging in mein Zimmer. Alice hatte mir ein blutrotes Kleid auf mein Bett gelegt. Es war wunderschön. Doch dann fiel mir ein dass ich keine passenden Schuhe dafür habe.
Ich lauschte kurz an meiner Zimmertür um sicher zu gehen dass keiner der Jungs bei uns in der Wohnung waren, und schlich mich dann auf Zehenspitzen nach draußen. „Alice“ flüsterte ich.
„Warum flüsterst du denn?“ hörte ich Rosalie hinter mit. Ich zuckte auf und drehte mich um. „Oh. Ich weiß auch nicht.“ Ich lachte schon wieder und ging in das Wohnzimmer. Und sah unseren Kühlschrank offen „Alice. Ich hab keine passenden Schuhe“ sagte ich als ich zu ihr lief.
Plötzlich schloss sich der Kühlschrank und mir viel die Kinnlade hinunter. Vor mir stand ein muskulöser, Braungebrannter, extrem heißer junge. Er hatte Bronzefarbendes Haar, und stechende Grüne Augen. >Atmen Bella< erinnerte ich mich und ich wich seinen prüfenden Augen aus. „Oh. Ich suche Alice.“ Flüsterte ich.
„Aha.“ Schmunzelte er als er mich von oben bis unten Musterte. „Ich auch.“
Erst dann fiel mir ein, dass ich nur in Handtuch bekleidet hier stand. Bevor er mein rotes Gesicht bemerken konnte, drehte ich mich um und lief schleunigst in mein Zimmer.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 01 Sep 2009, 15:11

Halloo
Soo, ich hatte gerade eine kleine "Arbeitslücke" hinter mir, desshalb konnte ich noch nen kleinen Kapitel schreiben
Bitte schön, hier ist

Kapitel 5


Peinlich berührt schloss ich die Zimmertüre hinter mir. Und ließ mich auf meinem Bett nieder.
Wer zum Teufel war das denn nun wieder? Er kommt mir nicht vor wie ein Collage-Schüler. Eher wie einer aus Hollywoods Oberliga. Ein Supermodel oder einer super aussehender Schauspieler. Aber kein Collage- Schüler.
Okay. Beruhigen Bella. Wir sind hier in L.A. da laufen solche Menschen auch mal in der Öffentlichkeit herum.
Plötzlich klopfte es an meiner Tür „Bella. Ich hab dir hier ein paar Schuhe“ hörte ich Rosalie rufen. „Komm rein“ antwortete ich ihr.
„Ich dachte meine Roten Jimmy Choo’s würden perfekt zu dem Kleid passen“ Lächelte sie als sie sich zu mir auf mein Bett setzte.
„Apropo’ rot.. Was ist denn mit dir los?“
„Ach. Nicht so wichtig. Ich dachte nur.. Naja. Ich wusste nicht dass ihr Besuch habt.“ Antwortete ich ihr leicht hysterisch.
Sie sah mich verwirrt an. „Na du weißt schon. Dieses Model bei uns in der Küche“ half ich ihr auf die Sprünge.
„Achsoo. Du meinst Edward. Das ist ein weiterer Cullen. Der spaziert hier öfters mal rein und raus.“ Kicherte sie.
„Noch ein Cullen?“
„Ja. Alice’s Bruder. Er kommt meistens nur wenn Alice nicht hier ist. Sie ist momentan nicht so gut auf ihn zu sprechen.“
Jetzt war ich verwirrt. Sagte er nicht dass er Alice suchte?
„Aha. Und warum? Er sagte nämlich zu mir dass er Alice suchte“ fragte ich Rosalie.
Diese sah mich nachdenklich an. „Wirklich? Vielleicht will er ja das Kriegsbeil begraben. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann dass Alice ihm einfach so verzeiht“
„Wieso denn verzeihen?“ Fragte ich neugierig. Vielleicht zu neugierig? „Tut mir Leid. Das geht mich eigentlich gar nichts an. Du musst mir nicht antworten.“
Rose kicherte und sagte „Ach. Sie würde es dir bestimmt selbst bald erzählen.“ Sie holte tief Luft „Edward hatte Alice’s Geburtstag vergessen, und als sie am Tag darauf eine Party schmiss, konnte er nicht kommen weil ihm angeblich was wichtiges dazwischen gekommen war. Später erfuhren wir dass er lieber mit irgendeiner seiner Weiber eine Nummer schob, anstatt auf den Geburtstag seiner Schwester zu kommen.“

Oha. Das war ja wild. Ich hätte ihn auf den ersten Blick gar nicht so eingeschätzt. Aber was sollte ich auch schon von ihm denken, immerhin hatte ich ihn nur eine knappe Minute gesehen.
„Wirklich? Das ist ziemlich Fies. Ich kann Alice verstehen.“ Sagte ich dann etwas empört.
„Jaja. Das ist Edward. Alice will ihn seitdem nicht mehr sehen. Er kommt aber trotzdem hin und wieder vorbei, meistens aber nur wenn Emmett hier ist. Die beiden sind noch immer dicke Freunde. So wie sich das für Brüder eben gehört.“
„Warum kommt er denn hier her? Warum geht er nicht zu den Jungs in die Wohnung?“ fragte ich. Ich war verwirrt. Warum traf Edward Emmett denn hier, und nicht in seiner Wohnung?
„Das ist wegen Jake und Jasper. Die beiden können Edward nicht leiden. Und weil ich nur möchte dass Emmett glücklich ist, und ihm sein Bruder so wichtig ist, habe ich ihm erlaubt hin und wieder vorbei zu kommen. Natürlich nur solange Alice nicht hier ist. Die würde mir ansonsten den Kopf umdrehen.“ Kicherte sie.
„Wo ist Alice denn jetzt?“
„Bei den Jungs. Kleidung aussuchen“ lachte sie. „Jasper darf nämlich nur anziehen was Alice vorher genehmigt hat“
Nun musste ich auch Lachen.
Dann verabschiedete sich Rose mit einem Winken und ich ging in das Bad um mich für den Abend fertig zu machen.

Knapp 20 Minuten später stellte ich mich vor den riesigen Spiegel an meinem Kleiderschrank und betrachtete mich. Das Kleid stand mir wirklich sehr gut. Meine Haare hatte ich zu Locken gemacht, die mir bis zu den Hüften reichten. Und doch fühlte ich mich etwas unwohl. Ich musste mich wohl erst an die hohen Schuhe und den Anblick gewöhnen.
„Bella?“ es klopfte an meiner Türe.
„Ja? Ich bin sofort fertig.“ Rief ich entgegen.
„Bist du angezogen?“ fragte mich eine Männliche Stimme als sich die Türe langsam öffnete.
Ich kicherte „Ja Jake. Komm rein“
Ich drehte mich zu ihm um und fragte „Und? Geht es oder soll ich mich doch noch umziehen?“
Seine tollen Augen betrachteten mich von oben bis unten. Doch die Art und Weise wie er mich ansah, gefiel mir. Es war nicht auf diese Abstoßende Art wie es dieser Edward machte.
„Du siehst toll aus. Wirklich.“ Hauchte er mit rauer Stimme.
Ich lächelte ihn an und strich mir verlegen über den unterarm. „Danke. Komm, lass uns gehen“
Wir liefen zusammen ins Wohnzimmer wo bereits eine wunderschöne Rosalie und Emmett auf uns warteten. Rose hatte einen schwarzen Rock und eine Weiße Bluse an. Es stand ihr hervorragend.
„Wow Bella. Du siehst toll aus.“ sagte Rose als sie mich sah. Emmett nickte ihr zustimmend zu und rief etwas zu laut „Na dann Los!! Alice und Jasper warten bereits unten“
Rosalie zischte ihn an und murmelte etwas von „Sag mal musst du immer so Schreien? Du bist wirklich unglaublich“
Jake und ich mussten uns ein lachen verkneifen und liefen schnell aus der Türe hinaus zu den Aufzügen.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 03 Sep 2009, 10:34

Kapitel 6:



„BELLA! Der süße Kellner steht voll auf dich“ rief Alice zu laut. Viel zu Laut!
Prompt lief ich rot an und schielte durch meine Haare zu dem blonden Kellner. Er lachte mich an und zwinkerte mir zu. O Gott. War es möglich noch röter zu werden?
„Alice bitte. Der ist doch nicht Bellas Typ!“ mischte sich Jakob ein. „Oder?“
Warum hatte ich das Gefühl dass in diesem >Oder< ein ziemlich hoffnungsvoller Ton lag?
Ich schüttelte heftig den Kopf und flüsterte „Kann mir jemand noch ne Cola bestellen. Ich … ich..“
Emmett lachte. „Klaroo. Bist wohl ziemlich Schüchtern, hm?“
Ich kicherte leicht hysterisch und war froh als Rosalie das Thema wechselte „Nun erzähl mal. Was genau Studierst du denn? Was belegst du als Nebenfach?“
„Ich werde Biologie und Geschichte studieren. Und die Nebenfächer hab ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht angesehen“
„Ooh. Das ist toll. Ich mache auch Geschichte.“ Erzählte mir Alice „Nebenfächer kannst du Schauspielerei, Musik, Kunst, Physik, …“
„Schauspielerei?“ unterbrach ich sie. „Ich glaub ich hab schon gefunden was ich machen will.“ Freute ich mich.
„Gut. Das ist sehr gut. Dann musst du dich nur noch entscheiden ob du irgendwelche außerschulischen Aktivitäten oder Sport treiben möchtest“ sagte Jasper. Er sprach zum ersten Mal an diesem Abend. Er war wohl ein ziemlich ruhiger. Ich wunderte mich wie er uns Alice zusammen sein konnten. Die beiden unterschieden offensichtlich Welten.
„Oh. Also Sport wird nix. Ich schaff es nicht mal einen Fußball weg zu schießen, ohne dass ich mir einen Arm breche“ gab ich verlegen zu.
„Ich bringe es dir bei“ zwinkerte mir Emmett zu.
„Vergiss es Emmett. Es muss nicht jeder so Sportvernarrt sein wie du.“ Kicherte Rosalie „Aber wir haben einige andere Vereine. Da gibt es die Theater AG, das Veranstaltungs- Komitee, Die Cheerleader, der Schulchor…“ das letzte sprach sie mit einem leicht belustigtem Ton.
„Wow das ist ja ne Menge. Aber ich denke in frage würde die Theater Ag kommen. Immerhin ist es bestimmt sinnvoll, wenn ich schon als Nebenfach Schauspielerei belege“ überlegte ich laut.
„Neeein. Du musst zu mir und Rose ins Veranstaltungs- Komitee kommen.“ Unterbrach mich Alice voller Elan.
„Ich weiß nicht. Ich mag eigentlich keine Partys“ gab ich zu.
„WAS?“ Alice klang empört. „Du magst keine Partys? Das müssen wir ändern“
Rose wuschelte Alice durch die verrückten Haare und lachte „Alice, es muss nicht jeder auf Partys stehen. Weißt du Bella, Alice liebt Partys. Nicht weil sie gerne Feiert, sondern weil sie sie gerne Organisiert. Deshalb das Komitee. Wir beide haben das Komitee gegründet uns sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern“ jetzt sah selbst Rosalie mich hoffnungsvoll an.
„o-ok. Ich kann’s ja mal versuchen. Aber ich warne euch vor, was Partys angeht bin ich wirklich eine Null“ nickte ich. Ich wollte den beiden den Gefallen tun, immerhin haben sie mich so toll aufgenommen, und es würde bestimmt Spaß machen mit den beiden Partys zu Organisieren.

Den restlichen Abend über sprachen wir über dies und das. Emmett und Jake waren beide im Football Team, Emmett spielte zusätzlich mir Jasper noch Fußball.
Wie ich erfahren konnte, waren Alice und Jasper schon seit 5 Jahren ein paar, die beiden haben sich also mit 14 Jahren kennen gelernt und liebten sich heute noch wie am ersten Tag. Bei Emmett und Rose waren es auch schon 3 glückliche Jahre.
Aus welchem Grund auch immer, kamen wir plötzlich auf das Thema Edward.
Jake und Jasper stoßen einen verachtenden Ton von sich und murmelten etwas wie „Lass mich nur mit dem in ruhe.“ Oder „So ein eingebildetes Arschloch“
Rose versuchte das Thema zu wechseln doch Alice kam ihr zuvor „Weißt du Bella. Mein Bruder war mal ein total netter Kerl. Er wäre bestimmt was für dich gewesen, aber jetzt kann man ihn vergessen. Er benimmt sich wie ein Pascha, mit seinem Uni-Harem. Rose hat erzählt dass du ihn schon getroffen hast?“ fragte sie mich erwartungsvoll.
„Ähm. Ja hab ich. Aber nur ganz kurz“
„Und? Hat er irgendetwas gesagt??“
„Nein. Nein hat er nicht. Er hat nur ein bisschen blöd geguggt weil ich ihm Handtuch vor ihm stand..“ sagte ich leicht verwirrt.
„Und er hat gar nichts gesagt? Och das ist toll.“ rief Alice als sie sich auf ihrem Sitzt herumhüpfte und sich in die Hände klatschte. Ich sah sie verwirrt an und daraufhin antwortete sie mir auf meine stille frage „Das heißt er lässt dich in ruhe. Ich hatte schon Angst dass er dich angebaggert hat, weil dann wärst du ihn wohl nie losgeworden“
„Alice hat Recht. Sei froh dass du offensichtlich nicht sein Typ bist. Der ist sonst unerträglich“ sagte plötzlich Rosalie.
Aha. Er war also so einer. Und ich war nicht sein Typ? Warum dass den nicht? Ich wollte aber sein Typ sein. >Was denkst du da für nen’ Müll Bella< tadelte ich mich. Eigentlich sollte mir das doch scheiß egal sein. Warum regte ich mich auf? Ich sollte doch froh sein, dass er mich nicht als nächstes Betthäschen wollte. Ja genau das sollte ich. Froh sein. Und wenn schon, ich würde bestimmt nicht auf diesen Möchtegern Pascha rein fallen. Nein. Nein nicht mit mir.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 03 Sep 2009, 16:24

Kapitel 7:


Wir kamen erst um 3 Uhr morgens wieder zurück. Die Stimmung in dem Restaurant war super, und so vergaßen wir total die Zeit. Irgendwann meinte Alice ich müsste unbedingt die Stadt bei Nacht sehen, und deshalb sind wir noch lange durch ganz L.A. gefahren. Sie hatten Recht, die Stadt war wirklich wunderschön, und komischerweise freute ich mich sogar schon auf die Shoppingtour am darauf folgenden Tag.
Als wir zuhause ankamen, verabschiedeten wir uns von den Jungs wie gewöhnlich mit Umarmungen, wobei Rose und Alice ihren Lieblingen natürlich lange Küsse gaben.
„Bye Jake, bist du Morgen auch dabei?“ fragte ich als ich Jakob umarmte.
„Soll ich? Obwohl ich nicht sicher bin ob ich mir das antun will. Alice ist wirklich schlimm sobald sie ein Einkaufzentrum betritt“ lachte er, und gab mir einen Kuss auf die Wange als ich unsere Umarmung löste. Ich erschrak kurz, lächelte ihn dann aber schüchtern an.
„Dann musst du auf jeden fall mit kommen. Lass mich nicht alleine!“ winselte ich ihn an.
Er Lächelte ein wunderschönes Lächeln und meinte „Okay. Ich bin dabei.“
„Ist gut. Bye. Und Gute Nacht. Euch auch Mädels“ rief ich als ich in die Wohnung ging und Alice und Rosalie noch immer an den Lippen ihrer Freunde hingen. Ich kicherte und lief geradewegs in mein Zimmer.
Nachdem ich mich Bettfertig gemacht hatte, dachte ich über den Abend nach. Diese Truppe hier war wirklich super. Sie waren alle so nett, und zu gutmütig.
Jake hatte mich zum Abschied auf die Wange geküsst, und komischerweise überkam mich ein komisches Kribbeln als ich daran dachte. Er war wirklich ein Lieber Kerl. Und wenn er lachte, dachte man die Sonne scheint einem direkt ins Gesicht. Ich drückte mich festern in das Kissen uns schlief mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

„BEEEEEEEEEELLAAAAA. Aufstehen! Wir gehen Shoppen. Shoppen. Shoppen!“ hörte ich jemanden Singen. Träumte ich? Oder warum habe ich das Gefühl dass mein ganzer Körper vibrierte? Ich blinzelte durch meine Augenlieder und erkannte den Grund. Eine kleine verrückte Elfe hüpfte auf meinem Bett herum und sang irgendetwas von Shoppingtrip in L.A. und Gucci Kleider die im Ausverkauf sind.
„Äh..Äh..Ählice. wie spät ist es denn?“ fragte ich mit rauer Stimme.
„Es ist 08:00 Uhr! Jetzt auf. Jake hat mich eh schon gezwungen dich noch ne halbe Stunde schlafen zu Lassen. Die Läden haben jetzt schon eine Stunde geöffnet“ rief sie als ich bemerkte dass sich meine Bettdecke verabschiedete.
„Alice. Wir sind erst vor 5 Stunden ins Bett gegangen. Lass mich schlafen“ murmelte ich.
„Vergiss es. Sei froh dass ich sie für eine halbe stunde überreden konnte!“ hörte ich plötzlich Jakob lachen.
Augenblicklich saß ich aufrecht in meinem Bett und versuchte meine Haare glatt zu streichen. „Oh Hallo Jakob. Du bist auch hier“ stellte ich fest. Ich bemerkte dass ich nur in Hotpan und einem kurzem T-Shirt hier saß und bedeckte mich mit einem Kissen.
„Jop. Nun komm schon, auf mit dir“ lachte Jakob als er meine Reaktion bemerkte.
Verlegen raffte ich mich auf und rannte schnurstracks in mein Badezimmer.

Geschockt sah ich in den Spiegel. Ich sah aus wie eine Vogelscheuche. Meine Haare standen in alle Himmelsrichtungen, offensichtlich hatte in gestern Nacht auch vergessen mich abzuschminken. Die restliche Wimpertusche war nämlich auf meinen Augenliedern verschmiert. Ich seufzte und sprang kurz unter die Dusche.
15 Minuten später stand ich fix und fertig im Wohnzimmer wo mich 4 Verschlafene Gesichter genervt ansahen, und eine Alice die nicht mehr ruhig stehen konnte. „Auf ihr faulen Hühner. Macht nicht solche Gesichter. Wir machen noch einen kurzen Stopp bei Starbucks und dann werden wir alle riesigen Spaß haben!“ rief sie voller Energie.
Wir nickten alle und machten uns auf den Weg zu den Autos. Alice, Jasper und Rose fuhren im Jeep von Emmett mit, ich und Jake fuhren in seinem Audi TT RS. Kopfschüttelnd stand ich vor seinem Wagen und Jakob kicherte „War ein Geschenk zu meinem High School Abschluss“
„Du bekommst ein Auto geschenkt?“ stellte ich erschrocken fest.
„Mein Vater ist Autohändler“ antwortete er mir und hielt mir die Autotür auf.
Dankend stieg ich ein und wir fuhren den anderen hinter her.
Okay. Jakobs Familie war also Reich. Es musste doch etwas heißen wenn der Vater Autohändler solcher Autos war. Oder?
Emmetts Familie war wohl auch nicht Arm. Sein Jeep war riesig. Ich war mir nicht mal mehr sicher ob man diesen Ding Jeep nennen konnte. Auf dem Heck konnte ich irgendetwas von Startech Wrangler lesen.
Kurze Zeit später kamen wir bei Starbucks an und ich bestellte mir einen schwarzen Kaffee. Alice ließ und nicht lange Zeit, und drängte schon wieder zum weiter fahren. Als wir vor dem Kaufhaus ankamen musste ich erst kräftig Schlucken. Es war riesig. Bis wir einen Parkplatz gefunden hatten mussten wir eine 10 Stöckige Garage hochfahren, und dann stürzten wir uns direkt ins Getümmel.

Wir mussten doch tatsächlich in jedes Geschäft gehen. Selbst in ein Möbelgeschäft mussten wir gehen, da Alice dachte uns könnte etwas Wichtiges entgehen wenn wir uns die neuen Sofas nicht ansehen.
Irgendwann war ich am Ende. Meine Füße schmerzten, der Schlafentzug machte sich bemerkbar und ich bekam Hunger. Jakob bemerkte meinen Kummer und rief den anderen plötzlich zu „Leute. Bella und ich werden im Restaurant auf euch warten“
„Nein kommt nicht in Frage. Bella hat doch bis jetzt nur 2 Shorts gekauft“ protestierte Alice.
Ich hatte die Hoffnung schon wieder aufgegeben als Jakob verschminzt kicherte „Alice. Wir würden gerne etwas allein sein.“ Dann zwinkerte er ihr zu und flüsterte ihr was ins Ohr. Alice machte große Augen und rief „Na Los. Geht schon. Bella du musst ja bald verhungern. Auf Auf!“
Jakob Grinste über das ganze Gesicht und nahm meine hand. Stirnrunzelnd ließ ich mich von ihm ins Restaurant führen.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 07 Sep 2009, 14:38

Kapitel 8



„Okay. Jake.. - was hast du zu Alice gesagt?“ fragte ich Jacob noch immer ziemlich verwundert als wir und an einen Tisch setzten.
Er lächelte und gab dem Kellner ein Zeichen dass wir bestellen möchten „Darf ich für dich Bestellen? Vertrau mir, ich weiß was am besten ist“ scherzte er als er gleichzeitig dem Kellner unsere Bestellung aufgab.
„Hm. Ja Klar. Aber jetzt versuch nicht das Thema zu wechseln“ stocherte ich weiter.
Jacob kam aus seinem grinsen gar nicht mehr raus und schmunzelte „Ich hab ihr gesagt dass ich gerne mit dir alleine wäre“
„Hast du nicht“ sagte ich überzeugt.
„Warum bist du dir da so sicher?“ musterte er mich belustigt.
„Das wäre kein Grund für Alice gewesen, mich gehen zu lassen. Zwar kenne ich sie noch kaum, aber was das angeht bin ich mir sicher.“
Jacobs Dauer Grinsen verschwand und er flüsterte „Okay Okay. Du hast mich erwischt. Ich hab ihr erzählt dass ich mit dir allein sein wollte, um dich für den Ball einzuladen“
„Ball? Was für ein Ball?“ rief ich etwas zu laut und hysterisch. Das war eine Art abwehrreaktion von mir, sobald ich nur das Wort „Ball“ oder „Tanzen“ hörte.
„Ach. Gar nichts Wichtiges. Du weist schon, das Schuljahr hat doch vor einigen Wochen begonnen, und da Alice Bälle liebt, hat sie einen „Welcome Back zu School“ Ball eingeführt. Veranstaltungs-Komitee eben.“
Na toll. Normalerweise gibt es Bälle doch erst im Winter? Oder? Zumindest war das zuhause so. Aber es war ja klar, dass ich, gerade ICH, dorthin ziehen musste wo es sinnlose Willkommens Bälle gibt. Und das natürlich mitten im Sommer!
„Oh.“ Antwortete ich Jacob schließlich.
„Du musst nicht mitgehen. Ich hab das nur als ausrede benutzt. Aber.. Aber wenn du hin willst.. Ich würde mich freuen“ stotterte Jacob... nervös und schaute zum wiederholten male auf die Speisekarte. Nervös? Warum war er denn nervös?
„Weißt du. Eigentlich kann ich gar nicht tanzen. Ich hab meinem Dad mal den kleinen Zeh gebrochen als ich es versuchte“ kicherte ich.
Augenblicklich sah mir Jacob in die Augen und sagte „Wir müssen nicht tanzen. Wir gehen einfach hin, und haben Spaß. Alice wird uns sowieso nicht zuhause bleiben lassen. Und es ist eine super Gelegenheit unsere Mitschüler kennen zu lernen.“
Ich überlegte hin und her. Ich versuchte mir eine Möglichkeit auszudenken, die mich davor bewahren würde. Aber je mehr ich mir Gedanken darüber machte, desto mehr wurde mir Klar das Jacob recht hatte. Es wäre wahrscheinlich wirklich eine gute Möglichkeit die Schule und die Schüler kennen zu lernen.
„Okay.“ Nickte ich Jacob zu „Aber ich brauch noch ein Kleid“
„Kleeeid? Hab ich kleid gehört?“ hörte ich plötzlich jemand hinter mir Kreischen.
„Was für ein Zufall dass wir in einem Einkaufszentrum sind“ rief Alice erfreut als sie sich neben mir hinsetzte. Ich seufze laut auf und sah Jacob Angsterfüllt an. Er lächelte mir Entschuldigend zu und dann bemerkte ich wie hinter mir jemand laut auf keuchte.
„Rose schatz. Bitte ich KANN NICHT MEHR“ flehte Emmett als er sich zu schwungvoll auf dem Stuhl rechts von mir nieder ließ. Mit einem Mal stürzte sein Stuhl um und er lag auf dem Boden. Die rund 10 Taschen die er für Rosalie tragen musste, flogen noch im selben Augenblick durch die Lüfte.
Alice und Rose kreischten auf und versuchten die fliegenden Gegenstände noch heil aufzufangen. Ich sah mir das Schauspiel gelassen von meinem Platz aus an und fing laut an zu Lachen. Auch die anderen, also Jacob, Jasper und Emmett stimmten auf mein Gelächter ein. Alice und Rosalie waren immer noch damit beschäftigt einzelne Kleidungsstücke einzusammeln und in deren Taschen zu verstauen, als Alice Jasper einen vielsagenden Blick zu warf. „Tschuldigung“ murmelte dieser und krabbelte zu den Mädels auf den Boden um ihnen zu helfen.

Geschätzte 10 Minuten Später waren Jacob und ich noch immer nicht zu bremsen. Ich hielt mir schon verkrampft den Bauch und rief „Bitte.. Bitte.. hör auf zu.. La...Lachen…. ich kaaann nicht mehr… hahaha…. ‚GRUNZ’…“ augenblicklich hörte ich auf zu Lachen. Hatte ich gerade tatsächlich gegrunzt? Ich sah in die Gesichter meiner Freunde, und auch sie waren für kurze Zeit erstarrt. Dann prusteten wir alle darauf los. Schon wieder!
„Bella… Bella hat gegrunzt“ lallte Emmett immer wieder.
Erst als Jacobs und mein Essen kam, beruhigten wir uns langsam wieder und ich war erstaunt was Jacob bestellt hatte. Er hatte tatsächlich genau meinen Geschmack getroffen. Ich bekam erst eine Bruschetta, und danach Spaghettis Aglio e olio.
„Ohh Bella mag es wohl Scharf“ zwinkerte Rosalie Jacob zu.
Augenblicklich lief ich rot an, was den anderen natürlich nicht entging „Das liegt nur an der Schärfe der Spaghetti“ murmelte ich verlegen und lief natürlich noch röter an.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 08 Sep 2009, 14:20

Kapitel 9



„Okay Okay. Überredet“ seufzte Alice
Juhuu. Ich hatte sie überredet dass ich nicht mit musste mein Ballkleid kaufen zu gehen. Ich hasste Einkaufen, vor allem mit Alice. Und die Tatsache dass ich mich gerade auf einen Ball verabredet hatte, macht es nur noch schlimmer. Alice quasselte das ganze essen über irgendetwas von einem perfektem Kleid, und ich hatte alles versucht nicht mitgehen zu müssen. Nun würden Alice und Rose für mich auf den weg gehen, und es kaufen. Ich vertraute ihnen so viel, dass ich wusste, sie würden bestimmt etwas finden was mir gefallen würde.
Es war ja nicht so dass ich mich nicht gerne schick und schön anzog, doch ich war meistens zu Faul um mich umzusehen und einzukaufen.
„Aber, egal was wir bringen- du ziehst es an“ tadelte mich Rose.
Ich nickte nur heftig und flüsterte „Aber bitte. Nicht zu kurz. Ich möchte nicht aussehen wie ….“ Ich suchte die umgebung nach einem geeignetem Beispiel ab „Die!“ ich zeigte auf eine rot-blonde Tussi die sich gerade ihren Rock zu recht zupfte. Man konnte ihren Tanga über den hüften sehen, und wenn sie sich bückte, sah man ihre Po-Backen.
Alice fing laut an zu lachen und sagte „Darauf kannst du Gift nehmen. Diese Schlampe Tanja“
„Alice!“ zischte Jasper
Alice kicherte „Ich weiß. Ich weiß. Aber es stimmt doch, oder nicht? Ich weiß echt nicht was Edward an der findet“
Edward? Was hatte der den damit zu tun. Ich runzelte die Stirn und versuchte nicht zu neugierig zu wirken als ich Alice fragen ansah.
„Ich hab gehört du hast ihn schon Kennen gelernt? Meinen Bruder? Rose hat dir doch auf von der Geschichte auf meinem Geburtstag erzählt, oder??“ fragte sie jetzt etwas traurig. Ich nickte nur.
„Tja, und das ist seine ´´Freundin´´. Zumindest ist sie das offiziell“ Das Wort ‚Freundin’ sprach sie mit einem eigenartigem unterton.
„Sie sind zwar zusammen aber sie schlafen auch mit anderen.“ Warf jetzt Jacob in das Gespräch mit ein.
Wie jetzt? Edward hatte eine Freundin, aber er trieb es gleichzeitig mit anderen? Und bei ihr lief das genauso?
„Das ist ja widerlich“ sagte ich eher zu mir selbst.
„Das kannst du laut sagen. Er ist widerlich“ sagte Jacob angewidert.
„Man Leute das ist doch egal. Das geht uns alle nichts an. Und dass du Jacob, auch persönliche Probleme mit ihm hast, müssen wir ja nicht erwähnen“ sagte Emmett. Er versuchte wohl seinen Bruder gut zu reden.
„Das haben wir alle. Mit diesem Mistkerl kann man ja nur Probleme haben.“ sagte jetzt Jasper.
Wow. Was war denn jetzt los? Diesen Edward mochte wohl wirklich keiner.
Verwirrt sah ich zwischen Emmet, Jacob und Jasper hin und her. Emmett wollte gerade wieder ein Argument vor bringen als ihn Rose unterbrach:
„Hallo? Beruhigt euch mal. Bella hat keinen Schimmer wovon ihr redet“
Nun sahen mich alle an. „Ich..ich weiß nicht.. es geht mich ja auch nicht an“ stammelte ich.
„Nein aber du gehörst jetzt auch zur Familie. Und da gibt es keine Geheimnisse“ rief nun Alice.
„Jacob und Edward waren mal beste freunde“ fuhr sie fort „Bis Edward was mit Jacobs Mutter hatte“
Oh.Mein.Gott. „Wie Bitte?“ ich war empört.
Jacob nickte nur und fuhr sich aufgeregt durch seine glänzenden Haare „Er entschuldigte sich damit, dass er einfach total Geil war und etwas zu Löchern brauchte“
Herr im Himmel. Was war dieser Edward nur für ein widerlicher, abscheulicher Mensch? Zuerst macht er so was, und dann diese Entschuldigung?
„Er.. Er war nicht… nicht er selbst“ stotterte Emmett. Er versuchte doch wirklich noch immer seinen Bruder in Schutz zu nehmen.
„Sein falscher Umgang ist keine Entschuldigung. Immerhin ist er auch jetzt noch so ein Arschloch, und er hängt nicht mehr mit Eric rum!“ flüsterte Jacob nun durch seine Zähne hindurch.
„Eric war Edwards neuer Freund. Der Typ war immer auf irgendwelchen Drogen und hat Edward auf die schiefe Bahn gebracht. Anfangs dachten wir es würde wirklich nur an ihm liegen, denn Eric kam wegen Drogenbesitz ins Gefängnis und Edward fing wieder an sich wie ein normaler Mensch zu benehmen. Wir fingen auch schon wieder an ihm zu verzeihen…“ erklärte mir Rosalie.
„… bis er irgendwann wieder genau gleich anfing. Zwar mit keinen Müttern, aber dafür mit jedem Mädchen aus der Schule…“ sprach Alice dazwischen.
„… und irgendwann waren wir, seine Familie, nur noch Nebensache. Und seine Weiberbekanntschaften waren wichtiger. Wie damals bei Alices Geburtstag“ vervollständigte Jasper wütend das Gespräch.
Er war wirklich ein Arschloch, dieser Edward Cullen. Wie können diese Mädels an unserer Schule nur so Naiv sein und ihm hinter her rennen. Nun gut, er sah super aus. Vielleicht sogar mehr als super- umwerfend! Aber das heißt doch noch lange nichts. Aber was Edward seiner Familie antat, war für mich unvorstellbar. Ich verstand in diesem Moment die Welt nicht mehr.
Ich sah in dir Runde und bemerkte wie Alice mit den tränen rang. Jasper nahm sie fest in den Arm und flüsterte etwas das sich anhörte wie „Er ist es nicht Wert“.
„Aber ich vermiss ihn so“ stotterte Alice.
Ich konnte es garnicht glauben. Alice, die sonst immer so fröhliche, weinte wegen ihrem dummen,dummen Bruder. Dieser Idiot tat ihr wirklich so sehr weh mit seinem verhalten.

Dann hörte ich ein Zischen das von Jacob aus kam, und wie Alice tief Luft holte. Alle starrten mit bösen Blicken in eine Richtung. Als ich mich umdrehte wusste ich auch warum. Edward Cullen!

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 10 Sep 2009, 11:45

Kapitel 10



Es war wirklich nicht zu Fassen. Da steht dieser Macho 50 Meter von seiner eigentlichen Freundin entfernt, und küsst vollen ernstes eine andere!
Diese Tanja, seine „Freundin“, sah den beiden für kurze Zeit zu, verzog kurz das Gesicht und lief dann ganz entspannt zurück in die Boutique.
>Ganz so egal ist es ihr wohl doch nicht< dachte ich mir
Kopfschüttelnd drehte ich mich wieder um und bemerkte, dass meine Freunde schon wieder in ganz andere Gespräche verwickelt waren. Ich versuchte ihnen gar nicht erst zu folgen, sonder wollte endlich mein Essen fertig essen.
Leider aber waren meine Nudeln mittlerweile auch schon Kalt. Super!
„Willst du noch was von meiner Pizza? Die ist noch Warm?“ fragte mich Jacob höflich.
„Nein Danke. Ich bin eigentlich eh schon satt“ log ich. Eigentlich war ich am verhungern. Diese Shoppingtour hat mir meine letzten Energie Reserven gekostet.
„Ich geh mal kurz auf die Toilette“ entschuldigte ich mich bei den anderen. Zwar musste ich nicht, aber ich wollte kurz bei Subway vorbei und mir eine Kleinigkeit holen. Ich wusste es war verrückt, aber ich wollte nicht dass die anderen wieder warten mussten, bis ich wieder etwas Bestellt und gegessen hatte.
„Klar.“ Antwortete Alice, die anderen Lächelten mir nur zu. Ich war heil froh, dass mir keins der Mädels angeboten hatte mitzukommen.

Ich lief die Rolltreppe nach unten, und marschierte in schnellen schritten durch die Gänge, bis ich bei Subway angekommen war. Schnell bestellte ich mir ein Veggie Delight und machte mich auf den Weg zurück. > Essen kannt ich immer noch unterm Laufen< dachte ich mir.
Kurze Zeit später hatte ich mein Sandwich auch schon verdrückt. >Glanzleistung Bella.< lobte ich mich selbst >Das war dein neuer Rekord im schnell Essen<.
Ich wollte gerade das Papier und meine Reste wegwerfen, da hörte ich eine hysterische Stimme hinter mir:
„Es geht mir nicht darum Edward.“ Schon wieder dieser Name! Ich drehte mich um und suchte nach der Peson zu der die Stimme gehörte.
Hinter mir war aber keiner zu sehen, außer einem Schuhgeschäft und einem Lebensmittelladen. >Na diese Tussi findet man bestimmt im Schuhladen< dachte ich mir. Neugierig lief ich in den Laden und sah mich um. Ich sah wie ein Blondschopf gerade irgendwelche hohen Stiefel anprobierte und hysterisch in ihr Handy brüllte. >Volltreffer!<
„Edward. Es ist mir egal mit wem du was treibst. Okay? Nur mach es nicht in der Öffentlichkeit. Wir sind ein paar“ flüsterte sie.
Ich lief hinter ihr her und tat so, als würde ich mich für einen diese 20cm-High Heels interessieren. Sie beäugte mich kurz, sprach dann aber weiter „Ja ein Paar! So war das ausgemacht. Und du wirst dich an unsere Absprachen halten. Keine anderen Frauen in der Öffentlichkeit..“ sie machte kurz Pause „Nein, die anderen vermuten es nur. Du wirst in der Öffentlichkeit zu mir stehen, so wie ich es mache. Ich war heute nicht mit einem anderen Typen Einkaufen! Das warst du!“
Wieder machte sie eine Pause. Eine längere! Edward hatte wohl etwas zu sagen. Ich musste Kichern. >Solche Probleme sollte man haben< dachte ich mir.
„Gut. Bis Morgen“ verabschiedete sie sich.
Kopfschütteln machte auch ich mich zurück auf den Weg ins Restaurant. Als ich dort ankam musste ich noch immer Lächeln.
„Wo warst du denn so lange?“ „ Und warum lachst du wie ein Honigkuchenpferd?“ fragten mich Alice und Rosalie sofort.
„Ich war neugierig.“
Alice sah mich nur fragen an
„Ich hab Tanja gesehen. Sie hatte gerade Edward am Telefon und hat mit ihm über die Brünette von vorhin gestritten“ lachte ich.
Ich erzählte die Geschichte in Kurzform und auch die anderen stimmten in mein Lachen mit ein. Wenige Minuten später machten wir uns auf den Heimweg.

Im Wohnheim angekommen machte ich mich direkt auf den Weg ins Schlafzimmer. Ich war ja so was von geschlaucht!
Ich war gerade im Badezimmer als es an meiner Zimmertür klopfte.
„Komm rein“ rief ich.
„Ich wollte mich noch verabschieden.“ Sagte Jacob als er lässig an meiner Badezimmertür lehnte.
„Oh Sorry. Hab’s total vergessen. Bye Jake“ kicherte ich als ich ihn umarmte.
Wieder küsste er mich leicht auf die Wange. Und wieder lief ich rot an.
„Das ist so Süß“ sagte Jacob als er mir eine Haarsträhne hinter die Ohren Strich.
„Hm??“
„Na wenn du rot wirst“ kicherte er
„Aso. Na Danke“ stammelte ich verlegen und lief zurück in mein Zimmer.
„Gute Nacht Bells“ sagte er mit einem Atemberaubenden Lächeln auf den Lippen. Er machte sich gerade auf den Weg aus der Tür.
„Gute Nacht Jacob“ antwortete ich ihm beinahe zu spät.
Kaum hatte er die Türe hinter sich geschlossen, grinste ich wie verrückt. Wie machte er das nur immer? >Dieser Junge bringt dich noch um den Verstand< dachte ich mir.
Kopfschüttelnd zog ich mich um und legte mich aufs Bett. Kurz darauf fiel ich in einen friedlichen, traumlosen schlaf.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am So 13 Sep 2009, 17:16

„BELLAA! Komm AUF! Das musst du dir ansehen“ schrie plötzlich jemand neben mir und warf mich gekonnt aus dem Bett.
„Verdammt Emmett. Was machst du hier?“ schrie ich.
„Komm einfach“ lachte er
Was war denn jetzt wieder los? Heute war doch Sonntag, oder?
Ich blickte auf meinen Wecker und holte tief Luft „Maa-haan Emmett! Es ist 08:00 Uhr Morgens. Und es ist mein letzter Tag wo ich ausschlafen kann, also Bitte lass mich“ ich kroch zurück in mein Bett und zog mir die Bettdecke über den Kopf.
„Jetzt komm schon. Sowas sieht man hier nicht all zu oft!“ hörte ich ihn rufen. Zumindest war er nicht mehr in meinem Zimmer.
„Und wenn Obama selbst in unserer Küche sitzt und Kaffee trinkt, interessiert mich mein Schlaf gerade mehr.“ Murmelte ich.
„Schon Gut Bells. Ein nackter Edward Cullen ist ja nicht soo spannend“ kicherte plötzlich Jacob neben mir.
Verdammt, was machte er denn hier? Und .. und vorallem – ein nackter Edward Cullen??
Innerhalb einer halben Sekunde stand ich kerzengerade neben meinem Bett und blickte direkt in Jacobs belustigtes Grinsen „Ich dachte mir schon dass dich das aus den Federn haut“ erst jetzt fiel mir auf das auch er noch in Schlaf klamotten war, wenn man das so nennen darf. Er hatte nur eine Schwarze Boxershort an, am Oberkörper garnichts. Gott war dieser Junge heiß. Und dieser Sixpack! Ich glotze ihn am ganzen Körper an. Langsam wanderten meine Blicke über seine Bauchmuskeln, dann zu seinen ausgeprägten Oberarmen. Als ich weiter nach oben blickte, bemerkte ich dass er sich das Lachen verhalten musste. Doch das war mir gerade sowas von Egal. Dann bemerkte ich seine Haare. Sie waren noch ganz durcheinander, und aus reflex fuhr ich ihm mit meiner Hand durch die seidigen Braunen Haare.
„Komm jetzt. Jacob anschmachten kannst du auch ein ander mal.“ Kicherte Alice als sie in mein Zimmer gugste. Erst jetzt realisierte ich was ich gerade gemacht hatte, und lief promt rot an. Ich schüttelte den Kopf und sagte „Ähmm.. Sorry. Du hast nur.. ähm naja du hast nen geilen Körper“ platzte es aus mir heraus.
Verlegen starrte ich auf den Boden.
„Macht nix. Aber komm jetzt, sonst können wir dieses Arsch nicht mehr länger auslachen“ sagte Jacob und nahm meine Hand. Er zog mich aus der Wohnung raus in den Flur. Dort angekommen blieb ich apprupt stehen. Edward Cullen stand mit dem Rücken zu uns, an einem Wasserrohr angekettet. Mit Handschellen! Und naja, er war nackt. Komplett Nackt! Ungewollt blickte ich auf sein verdammt trainiertes Hinterteil. Dieser Angblick lud mich praktisch ein, ihn anzufassen. >aah Bella. Hör auf damit! Das ist Edward Macho Cullen. Sein Arsch ist nicht zum Anfassen da!< ermahnte ich mich selbst.
Er drehte seinen Kopf gerade zu uns um und wollte etwas sagen da prusterte ich los „Och Eddilein war wohl gaaanz Böse. Vielleicht solltes du dir das nächste mal etwas anziehen“ sagte ich, und im selben Moment schlug ich mir mit der Hand auf die Stirn. Hatte ich das gerade Laut gesagt?
Neben und hinter mir hörte ich plötzlich lautes Gelächter, und als ich mich umsah, erkannte ich das das gesamte Stockwerk über meinen Ungewollten „Witz“ lachten.
„Haha sehr witzig, Swan!“ zickte mich Edward Böse an.
Woher kannte der den meinen Namen ??
„Emmett, könntest du mich jetzt bitte los machen?“ fragte er total verlegen seinen Bruder.
„Klar.“ Lachte Emmett und wollte sich gerade auf den Weg zu Edward machen als ihn Alice am Arm zurück hielt. „Nein Emmett. Das ist eine Sache zwischen ihm und Tanja. Sie hat ihn hier ja nicht umsonst angemacht. Du weißst doch >Familie heißst nicht gleich, immer und überall helfen zu müssen, und einen auf Beste Freunde machen<“ das letztere Immitierte sie mit einer hochnäßigen Unterton. Wahrscheinlich hatte Edward das einmal gesagt.
„Ich.. Aber.. Wir können ihn doch nicht hier stehen lassen“ stockte Emmett.
„Doch“ Kam es plötzlich von Alice, Rose, und Mir.
Ich nahm Jacob an der Hand und zog in zurück in unsere Wohnung. Alice und Rose machten das selbe mit Jasper und Emmett.
„Mann Rose. Lass mich los. Ich muss ihn doch losmachen“ versuchte sich Emmett zu wehren.
„Nope. Ist mir egal. Er hat genügend ´´Freunde´´“
Hinter mir hörte ich noch immer wie Jacob mit sich rang, nicht laut loszulachen.
Ich sah ihm in die Augen und sagte „Tu es Jacob. Lass los“
Augenblicklich prusterte er laut los und auch ich konnte mich nicht mehr halten. Wir beide setzten uns auf die Couch und kugelten uns vor Lachen. Hin und wieder stupste ich Jacob in die Seite, damit er endlich aufhört, aber keine Chance. Wir lagen bestimmt 10 Minuten einfach nur und Lachten und Kaputt. Zum Schluss garnicht mehr wegen Edward, sondern einfach nur so weil wir uns gegenseitig beim Lachen zusahen.

Plötzlich hörten wir wie die Türe aufgeschlagen wurde und jemand schrie „Alice! Ich muss sofort mit dir reden“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am So 13 Sep 2009, 23:08



Gespannt schauten wir zu Alice, die auf dem Küchentresen saß und sich mit Jasper unterhielt „Verschwinde Edward“ rief sie fast schon gleichgültig.
„Ich möchte aber mit dir sprechen“ sagte dieser plötzlich ganz ruhig. Er kam gerade in das Wohnzimmer und suchte dieses nach Alice ab.
„Na, wieder angezogen – Cullen?“ fragte Jacob frech. Ich musste wieder Kichern und stieß ihm neckend auf die Schulter.
Edward sah Jacob nur ganz kurz an, dann wanderte sein Blick zu mir. Er schaute mir direkt in die Augen, und ich erschrack als ich mich in seinen Grünen Augen wieder fand. Diese Augen – sie waren wirklich ... wunderschön.
„Ich hab gesagt du sollst verschwinden“ holte mich Alice aus meinen Gedanken.
„Mann Schwesterherz... was sollte das da draußen? Warum durfte mir Emmett nicht helfen??“
„Nenn mich nicht Schwesterherz!“ Zischte Alice „Und die Gründe warum er dir nicht helfen sollte, hab ich bereits erwähnt“
„Und die wären?“ fragte Edward ziemlich genervt.
„Familie heißst nicht gleich, immer und überall helfen zu müssen, und einen auf Beste Freunde machen“ immitierte sie in erneut.
„Nimm doch nicht alles gleich so wörtlich“ er verdrehte die Augen. „Du Hysterische blöde....“
„RAUS jetzt Edward. Denk nicht daran das auszusprechen du.. du wiederlicher .. Du bist hier einfach nicht Willkommen“ unterbrach ihn Jasper barsch.
Ich spürte wie Jacob neben mir auf gestanden war und zu Edward laufen wollte. Schnell griff ich nach seiner Hand und hielt in zurück. Ich hatte das komische Gefühl das ganze könnte zu einem Streit führen.
„Nicht.. bleib hier“ flüsterte ich Jacob zu. Ich zog ihn etwas zu fest zu mir zurück, denn er stolperte und lag uhrplötzlich auf mir.
„Ups“ sagte Jacob, machte aber keine Anstalten von mir herunter zu gehen. Sein Gesicht war nur noch wenige Zentimeter von meinem Entfernt. Ich konnte seinen Warmen Atem auf meiner Haut spüren, und seine Starken Arme die sich neben mir Abstützten.
Ich bemerkte eine kleine Narbe an seiner Schläfe und strich behutsam darüber „Woher hast du die?“ Seine Haut war so samt. Samt wie Seide. Unter meiner Berührung schloss er kurz die Augen. Als er mir antworten wollte, wurden wir unterbrochen „Oho sieh sich das einer an. Black hat ein neues Opfer gefunden. Musstes dich ja nicht mal groß Anstrengen, hm? Die Kleine fällt ja förmlich über dich her.“ sagte Edward mit einem Aufgesetztem Lächeln „Und Bella, die Narbe hat er von mir.“
Von einer auf die andere Sekunde war Jacob von dem Sofa augesprungen und drückte Edward an die Wand. Er schrie förmlich „Ich warne dich Cullen. Überlege dir besser was du sagst. Über mich kannst du ja sagen was du willst, aber lass Bella aus dem Spiel. Denn der einzige der irgendwelche Opfer hat, der bist du. Ich würde niemald ein Mädchen auf die Art benutzen wie du es tust. Dass du überhaupt noch in den Spiegel schauen kannst“ Er schnaube Angewiedert „Du bist einfach nur zu bemitleiden“
Edward erschrack kurz und wollte gerade etwas sagen das stürmte ich zu den Beiden und nahm Jacob an der Hand.
„Komm schon Jake der ist es garnicht Wert sich aufzuregen“
Jacob nickte und sagte „Ja. Hast recht“
Ich zog ihn mit mir mit aus dem Zimmer und sagte als ich mich nochmals umdrehte „Und Edward. Für dich bin ich noch immer Isabella“
Ich lief mit Jacob geradewegs in mein Zimmer als uns ein schnaubender Emmett entgegen kam „Was ist denn hier los?“ er war richtig außer Puste. Rose wusste sich wohl zu helfen, um den Teddy abzulenken.
Ich schüttelte nur leicht Kichernd den Kopf und sagte „Dein Bruder.. Im Wohnzimmer“

In meinem Zimmer angekommen lächelte ich Jacob an.
„Und? Wieder beruhigt?“
Er seufzte und ließ sich auf meinem Bett nieder.
„Ja. Sorry dass ich gerade so ausgerastet bin – aber...“
„Schon gut.“ Sagte ich als ich mich neben ihn setzte und ihm beruhigend über den Oberarm strich. Meiner Fingerspitzen fingen an zu Kribbeln und ich bemerkte wie sich Jacob unter meiner Berührung zu beruhigen schien.
Ich fuhr ihm nochmals über die Schläfe „Die kommt also von Edward?“
„Jap. Aber ich will gerade nicht darüber sprechen.“
Ich nickte verständnisvoll, strich ihm aber weiter über die Narbe. Aus einem Impuls heraus fuhr ich ihm durch die Haare und sah ihm tief in die Augen. Jacob schloss seine Augen und schien es zu genießen.
Langsam öffnete er seine Augen und ich bemerkte wie er immer näher kam.
Mein Herz began wie verrückt gegen meine Brust zu Hämmern. Es schlug so fest, ich hatte Angst Jacob könnte es hören. Er beugte sich immer näher an mich heran und ich konnte seinen warmen Atem auf meinen Lippen spüren. Instinktiv schloss ich die Augen und bemerkte wenig später wie seine vollen,warmen Lippen auf meine trafen.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 14 Sep 2009, 14:50

Hallööchen Also hab wieder einen kleinen Teil für euch.
Hinterlasst mir doch bitte viiele Kommis - auch schlechte wenn ihr der Meinung seit ich sollte es lieber lassen





„Whooaaa Jacob dem hast du’s ja richtig gegeben!“ rief plötzlich eine hyperaktive Alice die und mein Zimmer gestürmt kam.
Wie von der Tarrantel gestochen sprangen wir auseinander und saßen verlegen auf meinem Bett. Ich kam mir vor wie ein Kleinkind, das irgendetwas angestellt hatte und auf seine Bestrafung wartete.
„Oh. Ich..Ich.. Oh. Entschuldigt“ stotterte Alice und war so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Im Flur hörte man wie sie in die Hände klatsche und irgendetwas quietschte das sich nach „Ich wusste es doch“ anhörte.

Ich lief sofort wieder rot an und gugste verlegen zu Jacob. Dieser Lächelte mich mit einem Spitzbübischen Lächeln an.
Er stand auf und ging zur Tür. Ungewollt zuckte ich zusammen und streckte meine Hand aus „Du … du willst schon gehen?“
Er lächelte und lief weiter. Warum wollte er denn jetzt gehen? Hat … bereut er mich geküsst zu haben? Obwohl- wir konnten uns gar nicht wirklich küssen, da uns ja Alice stören musste.
Jacob ging zur Tür, schloss diese richtig und drehte den Schlüssel um. Er sperrte ab! Warum bin ich nicht darauf gekommen?
Er lächelte noch immer dieses Spitzbübische Lächeln, seine strahelndweißen Zähne blendeten mich beinahe. Viele Kleine Schauer liefen mir über den Rücken.
„Wo waren wir stehen geblieben?“ fragte er mich als er sich wieder zu mir zurück auf das Bett setzte.
Als antwort Lächelte ich breit und beugte mich zu ihm. Jacob holte tief Luft und presste seine Lippen erneut auf meine.
Sie begannen sich rhythmisch zu bewegen und es fühlte sich an, als würden meine Lippen brennen. >Gott. Bella, mach doch etwas – in dir Kribbelt es ja so gewaltig, du zerspringst doch bald< hörte ich es in meinem Kopf hallen.
Im selben Moment verschränkte ich meine Hände hinter seinem Nacken und zog ihn noch näher an mich heran. Ich ließ mich nach hinten auf das Bett fallen und strich mit meiner Zunge genüsslich über Jacobs Lippen. Ich spürte wie sich seine Mundwinkel ein kleines Bisschen nach oben zogen, und wie dann seine Zunge um Einlass bot. Diesen gewährte ich ihm nur zu gerne und wir verfielen mit unseren Zungen in ein Leidenschaftliches Spiel >Mhhm Bella, das fühlt sich überraschend gut an< sagte ich mir selbst.

Nach gefühlten Sekunden schon, musste ich nach Luft schnappen. In der Zeit als ich meinen Mund von seinem Löste, ließ er aber nicht von mir ab. Er küsste mich auf meine Stirn, auf meine Nase, dann knabberte er an meinem Ohr, und zum Schluss an meinem Hals. Ein leichtes Stöhnen entwich mir, und ich zog Jacob wieder an meine Lippen.

Plötzlich spürte ich etwas an meinen Schenkeln… Vibrieren??
Oh Gott. Jacob hatte doch keinen … oder?
„Scheiße.. Sorry Bella“ murmelte er als er etwas aus seiner Hosentasche holte. Sein Handy!
Er nahm es, schaute aufs Display und drückte den Anruf weg. Dann wandte er sich wieder mir zu. Gerade als er sich wieder zu mir runter beugte, klingelte sein Handy erneut.
„Geh schon ran“ lächelte ich.
„Ich mach’s Kurz“ flüsterte er als er sich neben mich aufs Bett setzte.
„Was Gibt’s denn Mum?“ sprach er ins Telefon. Es entstand eine kleine Pause „Ja, hast du. Also was willst du?“ fragte er sie genervt. Sprach er denn immer so mit seiner Mutter?
Sein Gesicht verzog sich plötzlich, und er sah mich Entschuldigend an „Sorry Bella, ich geh mal kurz raus, ja?“
Ich nickte nur und sah ihm zu wie er aus meinem Zimmer ging.
Dank Edward Cullen musste ich ihm auf seinen Hintern gaffen. Einen vergleich so zu sagen. Wobei ich Jacobs Hintern natürlich auch erst mal nackt sehen müsste, bevor ich vergleiche anstellen konnte. Diese Vorstellung gefiel mir. >Bella. Hör auf damit< tadelte mich meine Stimme im Kopf >Was ist denn nur Los mit dir<
Ich seufzte glücklich und kuschelte mich in meine Bettdecke. Erst jetzt wurde mir wirklich bewusst was ich hier getrieben hatte. Ich hatte Jacob Black geküsst, und ich kannte ihn eigentlich erst ganze 2 Tage!
Als mir das bewusst wurde, erschrak ich. Das war doch sonst nicht meine Art. Wer weiß was noch passiert wäre wenn sein Handy nicht geklingelt hätte? Mein Gott, Edward hatte Recht. Ich schmeiß mich ihm ja regelrecht an den Hals.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 22 Sep 2009, 13:19



Diese Erkenntnis warf mich förmlich aus den Socken. Ich sprang aus meinem Bett und lief geradewegs aus meinem Zimmer. Jacob stand lässig an der Wand gelehnt und starrte ausdruckslos in die Luft. Er sah ziemlich angespannt und Frustriert aus.
Als er mich sah, lächelte er mich an. Warum musste er nur so verdammt süß aussehen mit diesem Lächeln?
Er war noch immer am Telefon und sagte „Weißt du was Mom. Es ist mit ziemlich egal was James dieses mal wieder gemacht hat. Es ist dein Leben, und ich will jetzt mein eigenes weiter Leben… Bye, wir hören uns“ und legte auf.
Ich hatte das Gefühl es fiel ihm nicht Leicht seine Mutter so einfach abzuweisen. Wer war denn dieser James?
Er holte tief Luft und kam auf mich zu. Er nahm mich bei der Hand und ich zuckte kurz zusammen. Verwirrt zog er die Brauen nach oben „Bella? Was ist denn?“
„Ich ähm… Ich weiß nicht was in mich gefahren ist. Du musst mir glauben, das ist sonst überhaupt nicht meine Art“ flüsterte ich.
Auf seiner Stirn bildeten sich tiefe Falten und er sah mich verständnislos an.
„Wovon sprichst du?“
„Also.. wir kennen uns doch gar nicht. Ich falle sonst nicht so einfach über irgendwelche fast Fremden her.“ Erst jetzt bemerkte ich, wie brüchig meine Stimmt klang. Verlegen blickte ich auf den Boden.
„Du hast Recht.“ Schnaubte Jacob „Wie konntest du das mit mir machen? Bist du denn von allen guten Geistern besessen?“ Erschrocken blickte ich auf. Ich wusste doch dass es falsch war. Was würde er denn jetzt von mir halten? Er sah mir einige Sekunden lang verärgert in die Augen „Was fällt dir denn eigentlich ein mich so unglaublich und unwiderstehlich zu Küssen? Was denkst du dir dabei das zu tun, was ich mir wünsche seit du mir diesen Kakao übergeschüttet hast?“ Er fing an zu Lächeln.
Wie jetzt? Er war mir nicht Böse? Er wollte das seit dem wir uns kennen gelernt hatten?
„Es war Eiskaffee“ flüsterte ich leicht verwirrt.
„Nein im Ernst Bella. Ich nehme dir das nicht Böse. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und dich geküsst habe. Ja ganz recht, ich hab dich geküsst. Nicht umgekehrt. Also wenn jemand etwas falsch gemacht hat, dann ich. Und wenn dir das zu schnell gegangen ist, tut mir das wirklich Leid. Das musst du mir glauben. Aber.. es ist so… ich konnte nicht anders.“
Ich musste Lächeln. Zum Glück dachte er nichts falschen von mir.
„Ist Okay Jake. Trotzdem.. ich will hier nichts überstürzen. Ich bin erst 2 Tage hier. Und naja.. du weißt schon.“
„Ist klar Bella. Wir haben Zeit. Und ich werd mich jetzt eh aufs Ohr legen. Wir sehen uns Morgen.“ Mit diesen Worten gab er mir zum Abschied einen Kuss auf die Wangen und drehte sich weg.
„Jake“ sagte ich „Alles Okay wegen deiner Mom? Ich … ich meine du hast unter diesem Telefonat so bedrückt gewirkt“ hoffentlich war ich ihm nicht zu aufdringlich.
Er nickte nur uns sagte „Klar. Mach dir keine Sorgen. Nur das übliche.“ Er zwinkerte mir zu und ging aus unserer Wohnung.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 28 Sep 2009, 17:59

Hallööchen :()

Danke nochmals für die lieben Reviews

Ich habs tatsächlich geschafft noch was zusammen zu schreiben - leider ab nur ein kleiner Teil.

Mehr, wird bald folgen






Ich schlich zurück in mein Zimmer, und hoffte inständig dass Alice oder Rose nichts von Jake’s verschwinden mitbekommen hatten. Ich konnte mir nur wage vorstellen wie sie mich durchlöchern würden.
In meinem Zimmer zog ich mich schnell um, putzte mir die Zähne und schlüpfte unter meine Bettdecke.
Ich war gerade am Einschlafen als ich hörte wie meine Zimmertüre unsanft aufgeschlagen wurde.
„DU denkst doch nicht dass du uns so leicht davon kommst, oder?“ rief Alice voller Enthusiasmus.
„Morgen…“ murmelte ich vor mich hin.
„Nein Nein Nein Bella. Wir wollen Einzelheiten. JETZT!“ kicherte nun auch Rosalie als sie und Alice sich neben mich auf das Bett gesetzt hatten. Na toll, nun hatte sich auch Rosalie gegen mich beschworen. Ich dachte immer sie wäre mir bestimmt eine große Hilfe in meinem Kämpfen gegen Alice’s hyperaktive und Neugierige Art.
„Es gibt keine Einzelheiten“ versuchte ich sie zu überzeugen.
„Ach Papperlapapp Bella. ICH hab euch gesehen. Du weißt schon… als ich euch gestört habe“ rief Alice und klatschte sich wieder einmal freudig in die Hände.
„JA Alice. Ich WEIß es schon“ krächzte ich als ich mich im Schneidersitzt vor die Beiden setzte und versuchte Alices Hände fest zu halten.
„Anklopfen wäre manchmal wirklich angebracht“
„Ach komm schon. Als ob ihr danach nicht dort weitergemacht hättet, wo ich euch unterbrochen habe“ sagte Alice als sie mir schelmisch zu zwinkerte.
Mittlerweile hatte ich den versuch, Alice am klatschen zu hindern, aufgegeben und hob ergebend meine Hände.
„Okay Okay. Wir haben uns geküsst. Zufrieden?“ fragte ich die beiden.
Kaum zu glauben, aber das Lächeln auf ihren Gesichtern wuchs noch mehr.
„Und?“ fragte Rose
„Und was?“
„Mann Bella. Ist er ein guter Küsser?? Ich hab nämlich mal von einer Freundin gehört dass Indianer einen total eigenen Kussstil haben. So anders. So Leidenschaftlich. So Uhrisch“ klärte mich Alice auf.
Sie meinte das gerade ernst, oder?
„Uhrisch?“ fragte ich sie.
„Ja. Auf die Alte art eben. Einzigartig.. Mann du weißt schon Bella. Indianerisch einfach“ Alice verdrehte gespielt entrüstet die Augen.
„Also das, was deine Freundin nimmt, will ich auch“ flüsterte ich.
Alice schien meine Bemerkung nicht mitbekommen zu haben, doch Rose kicherte „Egal. Aber jetzt sag endlich“
„Ja. Er ist ein guter Küsser… richtig gut. Aber ich hab da auch nicht soviel Erfahrung. Also ihr müsst wissen, ich… ich hab vorher noch nie jemanden geküsst“ die letzten Worte flüsterte ich nur noch und ich bemerkte wie meine Wangen warm wurden und mir das Blut in den Kopf schoss.
„Oooh ist das süüüüß.“ Kreischte plötzlich Alice.
„Dein Erster Kuss!“ stimmte ihr Rose bei. „Und das auch noch mit einem Schnittchen wie Jacob Black“
„Dafür, dass das dein erster Kuss war, ging das aber ganz schön schnell bei euch beiden“ Alice war uhrplötzlich wieder total Ernst.
Oh Gott. Sie fanden also auch dass ich mich ihm an den Hals geworfen hatte. Sie dachten jetzt bestimmt ich wäre eine … keine Ahnung was … eine Schlampe?!
„Ich weiß.“ Flüsterte ich „Aber ich bin sonst nicht so. Es hat sich so ergeben. Es tut mir Leid“
„Bitte was?“ schrieen die beiden plötzlich aus einem Mund.
„Na ihr denkt jetzt bestimmt dass ich ein .. ein Flittchen bin“ kläre ich mich auf.
„Nein Bella. Was denkst du denn“ sagte Alice beruhigend, und Rose stimmte ihr fest Nickend zu „Wir finden das super. Wirklich. Jake ist do ein netter Junge. Und du bist eine so tolle Frau und Freundin. Wir kennen dich erst wenige Tage, und schon lieben wir dich wie eine Schwester. Wir würden dich nie für ein Flittchen halten.“
„Wirklich? Das ist Lieb von euch. Ich hab euch auch total Lieb“ Ich hoffte wirklich dass sie das Ernst meinten. Ich wollte nicht dass man schon die ersten Tage einen solchen Eindruck von mir hatte. Ich wollte nicht dass man überhaupt einen solchen Eindruck von mir hatte.
Daraufhin wurde ich von den beiden gepackt und auf das Bett geworfen. Erst wenige Sekunden später bemerkte ich, dass dies eine etwas stürmerische Umarmung sein sollte.
„Okay. Letzte Frage“ sagte Alice als sie sich wieder aufrappelte. „Was ist jetzt mit euch beiden?“
>>Gute Frage Bella. Was ist mit euch? << hörte ich die Stimme in meinem Kopf wieder.
„Ich hab keine Ahnung“ antwortete ich ehrlich „Ich denke ich lass es auf mich zu kommen“
„Das ist super. Abwarten und Tee trinken“ lächelte Rose und nahm Alice bei der Hand.
„Wir lassen sich jetzt schlafen“
„Und mach dir nicht zu viele Gedanken“ rief mir Alice zu als sie schon beinahe aus der Zimmertüre gezogen wurde.
„Okay. Danke! Gute Nacht ihr zwei“
„Gute Nacht Süße“ riefen mir beide durch die bereits geschlossene Tür hindurch zu.
Ich hatte wirklich glück. Die beiden waren wirklich so tolle Menschen. Mit so tollen Freundin an meiner Seite, konnte es ja nur noch besser werden.

Ich drehte mich wieder auf mein Bett, machte meinen Ipod an, und sank in einen tiefen Schlaf.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 29 Sep 2009, 12:14

Nochmals ein kleiner Teil. Und vergesst nicht mir Kommis zu hinterlassen




Am nächsten Morgen wurde ich ausnahmsweise sachte aufgeweckt. Rose strich mir behutsam über die Arme und flüsterte „Bella. Aufwachen… ansonsten kann ich für nicht mehr garantieren. Alice ist bestimmt gleich fertig im Badezimmer“
„Okay. Okay“ murmelte ich „Schon wach“
Rose kicherte und ging aus meinem Zimmer. Im selben Moment stürmte ein kleines Grünes etwas in mein Zimmer und sang „Grün Grün Grün sind alle meine Kleeeider. Grün Grün Grün ist alles was ich hab“
Kaum zu glauben, aber Alice hatte es wirklich geschafft sich komplett in Grün anzuziehen, und trotzdem wirklich sexy auszusehen. Ihre dunkelgrüne Röhrenjeans harmonierte perfekt mit den Giftgrünen Ohrringen und dem knalligen T-Shirt.
„Alice du bist verrückt“ lachte ich vor mich hin.
„Heute ist Grün!“ erklärte sie mir.
Ach was? „Ich denke eher du bist Blau“ Kicherte ich noch immer.
„Mann Bella. Heute ist Schulanfang. Und die Farben der Schule sind Grün und Schwarz. Also…“ mit diesen Worten lief sie an meinen Kleiderschrank und durchwühlte ihn mit einer Bosheit, die man ansonsten nur in den schlechten Filmen sah „such ich dir jetzt etwas Grünes“
„Ich besitze nichts Grünes“ murmelte ich als ich mich wieder unter meiner Bettdecke versteckte.
„Lass das mal meine Sorge sein Bellalein. Du gehst jetzt mal Duschen“ rief Alice wieder viel zu laut als sie mir die Bettdecke weg zog „Aber Dalli Dalli“
Fluchend rappte ich mich auf und lief in mein Badezimmer um mich zu Duschen.

Wenige Minuten später kam ich fertig Geduscht in mein Zimmer zurück und staunte nicht schlecht. Mein Zimmer glich einem Wühltisch. Überall lagen Klamotten, Schuhe oder etliche Accessoires.
„Alice.. was..?“
„Pssst. Ich brauche Ruhe“ zischte sie mich an „In deinem Kleiderschrank etwas Passendes zu finden, gleicht einem Weltwunder. Und dieses versuch ich gerade herauf zu beschwören!! Dabei waren wir doch gerade erst Shoppen“ die letzten Worte jammerte sie wie ein kleines Kind.
„Gut. Ruf mich wenn du fertig meditiert hast, und vergiss nicht aufzuräumen“
Ich schüttelte ungläubig den Kopf und machte mich auf den weg in die Küche. Dort wartete bereits eine ebenfalls in Grün ausgestattete, und schlecht gelaunte Rosalie.
„Sag nichts. Ich hasse es“ murmelte sie mit vollem Mund Cornflakes. „Jedes mal dasselbe…“
Seufzend setzte ich mich neben sie und füllte mir ebenfalls eine Schüssel mit den Flakes. „Wobei, du siehst aus, als hätte sie doch noch verschont“ sagte ich als mir auffiel dass sie nicht ganz so Grün war wie Alice. Rose hatte nur Grüne High Heels, einen langen schwarzen Pullover mit einem Grünen Gürtel, schwarze Leggins und noch eine grüne Kappe an.
„1 Stunde Überredungsarbeit“ erklärte sie mir schlicht.
Seufzend blickte ich auf meine Uhr. Okay, das würde knapp werden.

Wir aßen gemütlich unser Frühstück auf, als wir auch schon Alice rufen hörten „Ich hab’s! Ich hab’s! Unglaublich.. aber ich HABS!“
Schweren Herzens machte ich mich auf den Weg in mein Schlafzimmer, und machte mich bereits auf eine böse Diskussion über Grün gefasst.
„Bella. Ich hab’s!“ schrie Alice erneut. Offensichtlich war ich ihr nicht schnell genug.
„Jaaa doch Alice. Ich bin ja schon hier“ jammerte ich.
Wow. Mein Zimmer sah wieder nach meinem Zimmer aus. Es war sogar noch aufgeräumter als es vorher war.
„Okay Alice. Wie hast du das Angestellt? Wo sind alle Sachen so schnell hin? Unter mein Bett? Oder fällt mir eine Tonne Klamotten entgegen falls ich einen meiner Schränke das nächste Mal öffne? Oder noch Schlimmer ….“
„Bella. Übertreib doch nicht immer so. Ich hab alles schön aufgeräumt“ unterbrach sie mich „Was denkst du wie ich jeden Morgen meine Klamotten aussuche? Ich hab Übung im Aufräumen“
„Das glaub ich sofort“ murmelte ich in meinen nicht vorhandenen Bart.
„Also, komm komm. HIER, das ist es. Das ist so perfekt“ sie hielt mir mein blassgrünes Kleid hin, das ich mir auf unserer Shoppingtour gekauft hatte.
„Geht’s noch Alice? Das zieh ich doch nicht in die Schule an.“
„Doch. Ich kann ja nichts dafür dass du sonst nichts Grünes hast“ erwiderte sie stur.
„Mann Alice. Ist doch egal ob ich heute Grün bin oder nicht“
„Nein Nein und noch mal Nein. Du wirst das anziehen. Wir runden das ganze noch etwas mit ein paar lässigen Ketten, und einer schwarzen Weste ab. Das macht das ganze etwas sportlicher, und du wirst sehen, das sieht super aus!“
Na wenigstens war jemand von uns davon überzeugt.
Alice drückte mir die Klamotten entgegen und scheuchte mich ins Badezimmer. Widerwillig zog ich mir das Kleid über. Ich würde es einfach anziehen, und Alice dann zeigen wie overdressed das ganze für die Schule war. Dann könnte ich bestimmt ohne Grün aus dem Haus gehen. >>Wie doof bist du denn Bella. Das glaubst du doch selbst nicht<< hörte ich es wieder in meinem Kopf.
Als ich mich fertig angezogen hatte, lief ich fluchend zurück in mein Zimmer. Kaum angekommen, rief Alice schon „Verdammt bin ich gut. Ich wusste es würde toll aussehen!!“
„Aha“ sagte ich nur und stellte mich vor den Spiegel.
Also ehrlich gesagt, ich sah wirklich nicht mal so schlecht aus. Alice hatte Recht, die Weste und die Ketten rundeten das Outfit wirklich ab, und ich sah gar nicht mehr so Overdressed aus.
„Okay“ sagte ich kurz angebunden und noch im selben Moment sprang Alice wieder wie Wild auf und ab
„Ha! Hahaha! Ich wusste es gefällt dir“
„Ist ja gut Alice. Wir wissen du bist brillant“ sagte Rose als sie in mein Zimmer stolzierte.
„Seit ihr fertig?? Alice du musst noch was essen, und vor allem sind die Jungs da.“ Lächelte sie. Ihre schlechte Laune war wohl wie weg geflogen, was wohl eindeutig an Emmett lag.
„Jazziii“ rief Alice plötzlich und rannte aus meinem Zimmer. `Rose schüttelte den Kopf folgte ihr aber sofort.
Na toll. Die Jungs – das heißt dann wohl auch Jacob. Was war denn jetzt mit uns beiden? Wie sollte ich mich ihm gegenüber verhalten? Wie würde er sich mir gegenüber verhalten?
„Hi Bells“
Erschrocken fuhr ich herum und sah Jacob lässig an meiner Zimmertür stehen. Er sah wie immer super aus. Er hatte eine Schwarze Hose, ein schwarzes Hemd, Grüne Schuhe und einen Grünen Gürtel an. Wie gebannt sah ich ihn an. Na toll,
Und jetzt? Was sollte ich verdammt noch mal machen? >>Wie wär’s, wenn du ihn erst mal Grüßen würdest. Das machen doch normale Menschen, oder? <<
Oh. Shit, genau. Prompt lief ich rot an und sagte,
„Ähm.. Hi Jake!“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 05 Okt 2009, 17:34

Hi Leute

Sorry habs doch nicht vorher geschafft etwas neues zu posten.

Hier ein kleiner Kapitel; ich hoffe ich komme bald zu mehr







„Na, Gut geschlafen?“
„Ja, danke“ antwortete ich noch immer total perplex „D-d-du?“
„Naja. Ganz okay eigentlich. Komm, wir müssen los“ er winkte mich zu sich und gemeinsam liefen wir zu den andern in das Wohnzimmer. Dort angekommen wurden wir von Alice und Rose freudig angestarrt. Ich hoffte inständig Jacob würde nicht bemerken wie die beiden uns musterten.
„Alice hast du fertig gegessen?“ fragte ich um abzulenken.
„Mhhhm“ murmelte diese mit vollem Mund „Wir können“

Zusammen liefen wir alle zum Campus. Langsam konnte ich mich auch wirklich orientieren. Zwar hatte ich hin und wieder etwas Probleme, die richtigen Abzweigungen etc. zu finden, aber wofür hat man Freunde? Irgendjemand würde sowieso immer bei mir sein.
„Bella, du bist in der selben Literatur Vorlesung wie ich, wir müssen ins Haus 4“ meldete sich Jasper als wir vor dem Gelände ankamen.
Wir verabschiedeten und von den andern und liefen zusammen in unsere Klasse.
Zu meinem Glück war neben Jasper noch ein Platz frei, so konnte ich mich beruhigt neben ihn setzten.
Unser Lehrer verzichtete zu meinem Glück auf eine große Vorstellung meinerseits, was wahrscheinlich auch daran lag, dass das Schuljahr erst vor wenigen Wochen begonnen hatte.
„Sag mal. Was hast du mit Jacob angestellt?“ Fragte Jasper mich nach einigen Schweigeminuten.
„Ich… Ähm.. gar nichts?“ ich war völlig überrumpelt.
„Also erstens, merke ich bei Jacob dass irgendetwas ist. Er Lacht sogar über Emmetts Witze. Und zweitens, sehe ich dir an dass etwas vorgefallen ist. Du bist verwirrt, ich spüre das“
Super! War es denn wirklich so offensichtlich? Ich hasste es, anscheinend war ich wirklich ein „Offenes Buch“, wie mich meine Mutter immer nannte.
„Mach dir keine Sorgen. Ich bin nur ein guter Beobachter“ flüsterte Jasper. Konnte er etwa Gedankenlesen?
„hmpf“ war alles was ich daraufhin antworten konnte.
„Du musst es mir nicht sagen. Aber damit du es weißt, ich bin ein guter zuhören“
„Danke Jazz“
Vielleicht würde ich sogar darauf zurückkommen. Ich hatte wirklich den Eindruck dass ich mit Jasper darüber reden konnte. Klar konnte ich das auch mit Alice oder Rose. Aber er hatte Recht, ich war wirklich verwirrt. Und ich war mir sicher Alice würde mich nur noch mehr durcheinander bringen.

Ich blickte kurz auf dir Uhr und stellte erschrocken fest, dass sie Stunde bald um sein würde. Würde man mich fragen, könnte ich wahrscheinlich nicht einmal beantworten worüber die Stunde gehandelt hatte.
Ich warf einen Blick auf meinen Stundenplan und seufzte. Mathe!
„Na, was hast du als nächstes?“ Fragte mich Jasper im selbem Moment.
„Mathe“ antwortete ich ihm gespielt traurig.
Jasper lachte „Das ist gut. Dann bist du in Jacobs Klasse!“
>>Juhuu<< rief mein Kopf. Verdammt, warum sollte ich mich darüber freuen? Ich hab ihn doch gerade erst vor einer Knappen Stunde verabschiedet. Eigentlich hatte ich eher Angst vor einer ganzen Stunde mit ihm. Immerhin wusste ich noch immer nicht so recht wie ich mich ihm gegenüber verhalten sollte. Heute Morgen war ja nicht sehr aufschlussreich. Die wenigen Worte die wir miteinander gesprochen hatten, kamen mir stark nach Smalltalk vor.
Okay. Ich werde mich einfach wie immer verhalten. Wir sind ja keine Kinder mehr. Was bedeutet den heut zu tage schon ein Kuss? Gar nichts. Genau, rein gar nichts.

Voller Elan machte ich mich mit Jasper zu meiner nächsten Stunde. Er hatte sich bereit erklärt mich zu begleiten, ansonsten hätte ich die Stunde sehr wahrscheinlich damit verbracht, den richtigen Raum zu suchen.
Als wir endlich angekommen waren, bemerkte ich dass ich schon etwas spät dran war und schlupfte gerade noch vor meinem Lehrer in den Saal.
„Oh, eine neue Schülerin“ rief mir dieser hinterher, als ich mich bereits auf die Suche nach einem freiem Platz machte.
„Wie ist denn ihr Name?“
„Bella Swan“ antwortete ich ihm höflich.
„Moment…“ er durchsuchte seine unterlagen „ah, da bist du ja. Wie kommst du aus Europa, und da dort die Mathematischen Anforderungen nicht den gegebenen aus den Staaten entsprechen, bitte ich Sie, sich neben Mr.Black zu setzten. Er ist einer der besten in diesem Kurs, und er wird ihnen bestimmt helfen können“ sagte der Lehrer als er mich auf meinen Platz hinwies. Dieser Befand sich in der hintersten Reihe. Eines war sicher, ich konnte diesen Lehrer schon jetzt nicht Leiden.
„Natürlich“ murmelte ich und stampfte auf einen Breit Grinsenden Jacob zu.
Verlegen erwiderte ich sein Lächeln und setzte mich seufzend neben ihn. Und weg waren meine Guten Vorsätze mich normal zu verhalten.
„Hey Bella. Ich wusste gar nicht dass wir zusammen Mathe haben“
„Hm. Ich auch nicht“ sagte ich kurz angebunden.
>>Verdammt Bella. Du sollst dich ganz Normal verhalten, er muss ja nicht merken dass du etwas überfordert bist<< hörte ich es wieder in meinem Kopf. Na du hast ja gut Reden, dachte ich mir. Moment.. ?! führte ich jetzt schon Selbstgespräche? Naja oder zumundest so etwas ähnliches.. Selbstgespräche in Gedanken eben! Verdammt, wie verzweifelt konnte man denn sein.
„Alles Okay?“ holte mich Jacob aus meinen konfusen Gedanken.
„Ja Klar. Ich bin nur grad etwas überfordert“ platzte es aus mir heraus.
„Überfordert?“
„Ja. Ähm. Mit der Rechenaufgabe. Ich komm ja jetzt schon nicht mehr mit“ versuchte ich mich raus zu reden.
„Oh. Komm her, ich erkläre es dir“ sagte Jacob gut gelaunt wie eh und je und rückte ein Stück näher an mich heran. >>Gut Gemacht, Bella<< schrie es in meinem Kopf.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 06 Okt 2009, 12:38



Die Stunde verlief überraschender Weise wirklich gut. Jake und ich hatten richtig viel spaß, was meistens daran lag, dass wir uns über meine Begriffsstutzigkeit kaputt lachten. Im Laufe der Stunde wurde mir nämlich klar, dass meine kleine Notlüge - keine Lüge mehr war. Ich verstand wirklich nur noch Bahnhof. Doch Jake war ein überaus geduldiger Lehrer, und er war wirklich ein Mathe Genie. Das hätte ich gar nicht von ihm erwartet, nicht dass ich ihn für Dumm hielt, aber er war… ich weiß auch nicht. Er sah ganz einfach nicht aus wie jemand der irgendwelche quadratischen Gleichungen im Kopf ausrechnen konnte.

Wie auch immer, die Stunde war wirklich witzig, und ich bemerkte wie sich meine Anspannung langsam in Luft auflöste. Mit Jacob war es wirklich einfach alles zu vergessen und im Hier und Jetzt zu Leben. Alles andere würde die zeit schon mit sich bringen, dessen war ich mir sicher.

Nach meiner Mathematik Stunde, hatte ich bis zur Mittagspause noch eine Doppelstunde Biologie. Ehrlich gesagt freute ich mich schon sehr darauf, ich Liebte Bio immer schon.
Jake begleitete mich zu meiner Klasse und wir verabschiedeten uns wie gewöhnlich mit einer kurzen Umarmung.
Ich ging zu meinem Lehrer und stellte mich vor. Dieser begrüßte mich höflich, und fragte mich kurz über meine bisherigen Biologie Kenntnisse aus. Zu meinem Glück wurde nichts durchgemacht, dass ich nicht bereits kannte oder zumindest schon gehört hatte.
Er wies mich auf einen Freien Platz in der Mitte des Saales hin. Zu meinem Glück war auch der Platz neben mir noch Frei. Dann müsste ich zumindest keinen Smalltalk über meine Herkunft etc. halten.
Ich schlenderte auf einen freien Platz zu, als ich mich in der Schultasche eines Mitschülers verfing und ich, wie sollte es auch anders sein, über meine Füße stolperte. Ich machte mich bereits darauf gefasst eine unschöne Bekanntschaft mit dem Fußboden zu machen, als ich von zwei schlanken Armen aufgefangen wurde. Perplex rappte ich mich auf und murmelt ein „Danke“. Hinter mir hörte ich einige Schüler kichern und ich blickte verlegen auf den Boden.
„Also das mit dem ersten Eindruck, hast du wirklich drauf ISABELLA“ hörte ich eine Samtstimme kichern. Verwirrt blickte ich auf und sah direkt in die wunderschönen, Grünen Augen von Edward Cullen. Warum musste ausgerechnet er es sein, der mich auffing? „Hm.“ War alles was ich dazu sagen konnte und löste mich von seinen Händen, die mich noch immer fest hielten.
„Alles Okay?“ fragte er mich ernst.
„Jaja. Klar“ antwortete ich ihm kurz angebunden und machte mich wieder auf den weg an meinen Platz.
„Na, sind jetzt auch alle angekommen?“ fragte noch im selben Moment unser Lehrer und er schaute mich dabei belustigt an.
>>Super, Bella. Wirklich wieder toll hinbekommen<< dachte ich mir und setzte mich seufzend auf meine Platz. Ich bemerkte noch immer die Blicke der anderen auf mir, und ich vergrub verlegen meinen Kopf in den Händen.
Wenige Sekunden später bemerkte ich wie sich etwas neben mir bewegte. Fast schon gleichgültig blickte ich kurz neben mich, als ich sah dass Edward sich neben mich setzte.
„Macht es dir etwas aus, wenn ich mich neben dich setzte?“ fragte er mich höflich. Zu höflich wenn man mich fragt.
„Ähm. Ja“ sagte ich ihm ehrlich. Ich war noch immer total verwirrt und wartete eigentlich auf einen Blöden Spruch seinerseits.
„Oh. Naja also es ist so. Ich denke wir hatten keinen so guten Start. Und deshalb wollte ich mich nochmals auf die richtige Art bei dir vorstellen.“ Flüsterte er und holte tief Luft „Ich bin Edward“
Er hielt mir Lächelnd die Hand entgegen. Er dachte doch nicht wirklich dass er jetzt einen auf Gentlemen machen konnte und ich ihm das so einfach abkaufen würde, oder?
Entgeistert starrte ich ihn an und wusste wirklich nicht was ich machen sollte.
„Meinen Namen kennst du ja!“ antwortete ich ihm Kalt und drehte mich dem Lehrer zu.
Aus meinem Augenwinkel bemerkte ich wie Edward kopfschüttelnd Kicherte und sich durch seine Bronzefarbenden Haare strich. Ich hatte noch nie solche Haare gesehen. Normale Menschen waren Blond, Braund oder Schwarz.. okay manche auf Rot. Aber nein, Edward Cullen musste natürlich Bronzefarbende Haare haben. Und natürlich noch Grüne Augen die einem den verstand raubten. Von seinen perfekt geschwungenen Lippen mal ganz abgesehen… >>Verdammt Bella! Was soll das? Macho Cullen hat keine atemberaubenden Augen oder Lippen, Klar? Was ist denn los mit dir!!<< schrie es in meinem Kopf. Verdammt, diese Verrückte Stimme hatte total Recht. Was dachte ich mir dabei so etwas zu denken?? Ich schüttelte heftig den Kopf und versuchte meine Konfusen Gedanken unter Kontrolle zu bringen.
Da fiel mir aus heiterem Himmel etwas ein. Ich studierte das Fach Biologie. Ich würde knapp 40% der Woche in meiner Biologie Klasse verbringen. In DIESER Klasse. Das heißt, ich würde Edward jeden tag mindestens eine Stunde neben mir haben. Eine Stunde in der ich mich höchst konzentrieren müsste ihn nicht an zu glotzen, um mich auf den Unterricht zu konzentrieren.
Oh mein Gott. Hysterisch drehte ich mich um und suchte den Raum nach weiteren freien Plätzen ab. Zu meinem Bestürzen gab es keinen Freien mehr. Und auch Edward konnte ich wohl oder übel nicht mehr auf seinen zurück schicken, denn dieser wurde bereits auch schon belegt. Verdammt.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 06 Okt 2009, 15:38

Ich war gerade damit beschäftigt meinen Bleistift zu suchen, als er mir Edward seinen entgegen hielt.
„Na. Wie Gefällt es dir in L.A?“ fragte er.
Es war ja schon nett, dass er so Aufmerksam war, und mir einen Stift anbot, oder?
Also nahm ich seinen Bleistift an und antwortete:
„Es ist Wunderschön hier, danke“ leicht schmunzelnd ließ ich mich auf den Smalltalk ein.
„Ja, das Wetter ist super. Wie ist es denn so in Österreich?“
Woher wusste er denn woher ich komme? Hatte ich das mal erwähnt?.. >>Wahrscheinlich spricht die ganze Schule darüber, dass die neue Schülerein ein absolutes Landei ist<< Naja, wahrscheinlich war es wirklich so. Obwohl diese Schule so riesig war, dass ich inständig hoffte nicht großartig aufzufallen.
„Ähm. Naja Grün. Und im Winter weiß“ war meine glorreiche Antwort.
Edward lächelte ein Lächeln das mir kurz den Atem raubte. Schnell drehte ich mich wieder dem Lehrer zu und versuchte mir nichts anmerken zu lassen.
„Das heißt, es hat im Winter viel Schnee?“ fragte er mich weiter.
Der Junge war ja ganz schön Neugierig.
„Jap. Leider“
„Du magst ihn nicht.“ Stellte er fest.
- Nein, Wirklich?? Mr Cullen ist heute ja wieder sehr Aufmerksam – wollte ich ihm an den Kopf werfen, doch ich war überrascht über seine Freundlichkeit und deshalb wolle ich nicht zu unhöflich wirken.
„Ja genau. Deshalb auch L.A.“ antwortete ich stattdessen
„Ich weiß genau was du meinst“ seufzte er.
„Wie meinst du das?“ fragte ich ihn Neugierig. Nun hatte ich mich auch wieder zu ihm gedreht, versuchte aber ihn nicht zu interessiert anzusehen.
„Ich hab in Forks gewohnt. Ein altes Kaff in Washington. Dort scheint wenn man Glück hat 3x im Jahr die Sonne“ erklärte er mir.
„Oh. Das war bestimmt nichts für Alice“ kicherte ich.
Edward grinste mich nur fragend an.
„Na, ich kenne sie noch nicht lange aber ich kenne ihre vorliebe fürs Shoppen, und für Kleider. Da kann ich mir nur vorstellen wie es für sie war in einer Stadt zu leben in der man keine Sommerkleider anziehen konnte“ erklärte ich ihm.
Nun Lächelte Edward mir aufrichtig zu und sagte „Da hast du vollkommen recht.“

Jetzt da wir von Alice sprachen, musste ich widerwillig wieder daran denken, wie sehr Edward sie verletzt hatte. Nicht nur Alice, seine ganze Familie und seine Freunde.
Es bereitete mir ein mulmiges Gefühl, wenn ich daran dachte wie er war. Vorallem da ich das Gespräch der letzten Minuten genossen hatte. Ich hatte nicht das Gefühl das er dieses Egoistischer Arschloch war dass mir meine Freunde erklärten. Doch die Vergangenheit hatte anderes bewiesen, und ich kam mir plötzlich hintergangen vor. Ich fühlte mich, als hätte Edward mir gerade etwas vorgespielt, aus welchen Gründen auch immer.
„Übrigens, ich wollte mich noch bei dir Entschuldigen“ flüsterte er und holte mich somit aus meinen Gedanken.
„Wofür?“
„Na das mit Jake. Ich meine ich hatte kein Recht so etwas über dich zu sagen. Und wenn du auf diesen … Hund… stehst, dann kannst du mit ihm machen was du willst“
„Genau. UND es geht dich einen feuchten gar nichts an“ schoss es aus mir heraus.
„Sag ich ja“ antwortete er trocken. „Ich denke nur du solltest nicht zu schnell handeln. Also das mit dir und Jacob … Du kennst Jacob doch gar nicht“
Pah! Was dachte der sich denn eigentlich? ER kannte MICH nicht, und dachte er könnte mir gute Ratschläger erteilen? Ausgerechnet er?
„Ich lerne ihn gerade kennen. Und ich glaube nicht dass du dir solche Aussagen leisten kannst“ fuhr ich ihn an.
„Denn von DIR habe ich schon genügend zu Ohren bekommen. Und du bist ja nicht gerade ein Parade Beispiel dafür, wenn es darum geht etwas langsam angehen zu lassen.“ Jetzt war ich erst richtig in fahrt.
Edward holte Luft und wollte etwas sagen, da rief unser Lehrer: „Mr. CULLEN, Mrs. SWAN! Es interessiert keinen wer hier wo, was treibt. Also, bitte RUHE jetzt! Ansonsten bitte ich sie die Klasse zu verlassen!!“
Ich schnaubte Edward nochmals verächtlich an und sank tiefer in meinen Sitzt. Meiner erster Schultag, und schon die erste Verwarnung. Und weswegen? Diesem Idioten von Edward Cullen!

Wenige Minuten später kam die Erlösung. Die Schulklingel!
Zu meinem glück hatte sich Edward die restliche Stunde zurück gehalten und mich in ruhe gelassen. Hin und wieder sah ich wie er etwas sagen wollte, doch er verstummte immer gleich wieder und ließ es darauf beruhen.

Ich packte also meine Sachen zusammen und lief aus der Klasse als Edward mich am Arm zurückzog.
„Ich wollte mich ernsthaft entschuldigen, und du hast nichts anderes zu tun als mich dumm anzufahren? Was denkst du denn wer du bist …“
„BITTE?“ zischte ich „Ernsthaft entschuldigen? Mir in mein Privatleben zu pfuschen nennst du Entschuldigen?“
„Ach bitte“ er verdrehte die Augen „Wie verklemmt bist du den? Ich hab dir doch nicht in dein Privatleben gepfuscht. Ich wollte dich nur vorwarnen. Du musst es Jake ja nicht so einfach machen“
Geschockt starrte ich ihn an. Eigentlich hatte er sich doch gerade selbst widersprochen. Erst nannte er mich verklemmt, und dann schmeiß ich mich doch wieder an Jacob ran?!
>>Was soll’s Bella. Lass ihn Reden!! Geh einfach weg. Du hast es nicht nötig dich hier mit diesem … Arschloch zu streiten<< tadelte mich meine innere Stimme. Genau! Ich würde einfach gehen - die Klügere gibt nach, oder?
Also lächelte ich Edward Selbstbewusst an, schüttelte belustigt den Kopf und lief lässig weg.
„Geiler Abgang, Bella“ hörte ich plötzlich Rosalie neben mir lachen „Dem hast du’s wirklich gezeigt. Schade dass du sein Gesicht nicht mehr sehen konntest“
Gemeinsam lachend machten wir uns auf den Weg in die Cafeteria.


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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 08 Okt 2009, 09:44

Hallo!

Ist zwar kein Besonderes, oder spannendes Kap. Aber als kleine überbrückung dürfte es reichen






Durch eine riesige Hebetüre schritten wir in die Cafeteria. Dieser Raum war so riesig, das ich Probleme hatte sogar an das andere Ende zu sehen. Hunderte, oder gar tausende von Schüler waren gerade dabei ihre Mittagssnacks an der riesigen Theke zu holen, manch andere bedienten sich an den duzenden Automaten.
Zwar hatte ich die Schüleranzahl nicht in diesem Ausmaß angenommen, trotzdem war ich aber sehr froh darüber. So würde ich zumindest keinem als die „Neue“ auffallen.
Rosalie und ich marschierten gemeinsam in die Mitte des Raumes zu. Von weitem konnte ich schon Alice, Jasper, Emmett und Jacob erkennen. Sie alle saßen zusammen an einem Tisch, und es war deutlich zu erkennen dass sie etwas wie eine Clique waren.
Fröhlich, darüber dass mich keiner beachtete, lief ich etwas zu schnell zu den anderen und bemerkte deshalb die Milchspur auf dem Boden nicht. Wie sollte es auch anders sein, legte ich mich vor der gesamten Schule auf die Nase.
>>Das war’s dann mal mit dem Unauffällig sein!! Super, wirklich SUPER gemacht Bella<< tadelte ich mich selbst. Verdammt…
Hoch rot, sprang ich schnell wieder auf meine Füße und rannte beinahe mit gesenktem Kopf an den Tisch meiner Freunde. Peinlich berührt setzte ich mich an einen freien Platz und gugste verlegen um mich. Überall starrten mich fremde Gesichter an, und Kicherten.
„Haha Bella. Das hast du wirklich drauf“ lachte Emmett neben mir.
„Hörst du wohl auf!“ zischte Rosalie ihn an.
„Mach dir nix draus Bella. Hast du dich denn verletzt?“ fragte mich Jacob besorgt.
Ich fuhr mir durch die Haare und schüttelte den Kopf.
Es war doch von vorhinein klar, dass mir so etwas passieren würde. Ich war Bella- Bella Swan. Mir passierte doch immer so etwas.
„Möchtest du etwas zu Essen?“ Fragte mich Alice plötzlich.
„Nein Danke. Ich … ich bleib besser sitzen.“ Antwortete ich ihr noch immer total verlegen.
„Ich hol dir was. Was möchtest du denn?“ Jacob war bereits aufgesprungen und sah mich fragen an.
„Oh. Ähm. Was gibt es denn?“
„Also es gibt Pizza, Pommes, Chicken Wings, Diverse Burger, Irgendwelche Wraps, Obst, Salat, Suppen…“ Alice begann mir eine Liste von Speisen aufzuzählen, die ich nur noch bis zur hälfte mitbekommen hatte.
„Okay. Ich glaub ich nehme einfach ein paar Stücke Pizza“ bittend sah ich Jacob an.
„Klar“ lächelte dieser und machte sich auf den weg. Irgendwie fühlte ich mich nicht gut dabei, dass andere mein Essen holten nur weil ich zu Feige war.
„Du hast ein riesen Talent dafür, dir bei anderen Menschen einen total zum Affen zu machen. Du liebst es wohl, unten zu Liegen – ha?“ lachte plötzlich jemand hinter mir. Ich musste mich nicht umdrehen um zu wissen wer es war. Diese Stimme würde ich überall wieder erkennen. >>Diese wunderschöne Stimme<< schwärmte es in meinem Kopf.- Pah! Dass ich nicht lache. Nix, rein gar nichts an Edward Cullen ist wunderschön! – versuchte ich mich selbst zu überzeugen.
„Edward, verpiss dich“ verteidigte mich Jasper.
Ich wollte nicht dass das ganze sich wieder zu einer Diskussion entwickelt, also drehte ich mich lächelnd um und sagte „Da hast du Recht Edward. Aber weißt du was? Ich trage liebend gerne diesen Ruf des tollpatschigen Mädchens mit mir rum. Viel lieber als den Ruf eines aufgeblasenen, egoistischen, unhöflichen und absolut eingebildeten Macho Arsch!“
Edward entglitten für einen Kurzen Moment alles Gesichtszüge und hinter mir hörte ich wie irgendjemand tief die Luft einzog.
Wenige Momente später hatte sich Edward wieder gefasst und sagte „Wow. Wirklich mutig kleine Bella. Und trotzdem...“
Edward wurde barsch von Jacob unterbrochen als dieser mit meinem Essen zurück kam und durch seine Zähne hindurch zischte: „Was willst du schon wieder, Edward?“
„Nichts, er wollte gerade gehen.“ Antwortete Alice für ihren Bruder „Bella hatte Edward nur etwas wichtiges zu sagen“
Edward sah mir tief in die Augen und für kurze Zeit war ich wieder kurz davor mich in ihnen zu verlieren, doch dann schüttelte er belustigt den Kopf und lief davon.
„Warum ist er nur so“ murmelte Emmett neben mir. Er klang ernsthaft enttäuscht.
„Wann checkst du endlich dass er nicht mehr der Edward ist, der er früher war“ antwortete Alice ihm gleichgültig.
„Und trotzdem ist er unser Bruder, Alice! Ich kann das nicht. Ich bin nicht wie du – ich kann ihn nicht einfach Hassen und Ignorieren!“ rief Emmett plötzlich wütend.
Erschrocken fuhr ich etwas zurück. Emmett war wirklich Furcht einflößend, wenn er so wütend war. Auch Alice starrte ihren Bruder erschrocken an. Doch dann änderte sich ihre Miene von erschrocken zu traurig.
„Ich hasse ihn doch nicht. Und Es fällt mir alles andere als Leicht ihn zu Ignorieren“ murmelte sie sichtlich enttäuscht.
„Schluss jetzt. Immer das gleiche Thema. Ich kann’s nicht mehr hören“ platze es aus Rosalie „Wir kennen unser allen Meinungen über Edward. Und wer wie über ihn denkt, ist doch wirklich nicht wichtig!“
Zustimmen nickte ich ihr zu. Es war doch wirklich verständlich dass Emmett nach dem guten in seinem Bruder suchte. Vielleicht gab es auch wirklich eine Liebeswürdige Seite an Edward, die ich noch nicht kannte. Immerhin war ich erste wenige Tage hier und somit hatte ich gar kein Recht mir ein Uhrteil über diese Situation zu bilden.

Eine unangenehme Stille übernahm die Restliche Mittagspause. Irgendwann räusperte sich Jakob und murmelte „Die Stunde beginnt gleich. Ich mach mich schon mal auf den Weg. Bella was hast du als nächstes?“
„Ich hab jetzt Doppelstunde Geschichte. In Saal 12c“
„Oh das liegt auf meinem Weg. Willst du mitkommen?“
Noch bevor ich antworten konnte sprang Alice auf und sagte „Ich hab auch Geschichte! Wir kommen mit dir Jacob“
Ich schmunzelte und verabschiedete mich von den anderen. Rosalie führte gerade eine leise Unterhaltung mit Emmett und versuchte diesen wohl wieder aufzumuntern. Ich wollte sie nicht stören, also rief ich nur ein „Tschüss“ in die Runde und machte mich mit den anderen auf den weg zur Klasse.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 08 Okt 2009, 12:37

„.. und ich sag dir, der hat sooo Doof aus der Wäsche geguggt“ kicherte Alice als sie Jacob die Geschichte mit Edward und mir in der Cafeteria schilderte.
Jacob konnte sich gar nicht mehr halten vor Lachen, und hielt sich angestrengt den Bauch „Bella. Du bist einfach unglaublich.. hab-hab…“ er wischte sich die Lachtränen von den Wangen „hab ich dir schon mal gesagt das ich dich Liebe“
Ich wollte gerade einen Schluck aus meiner Cola nehmen, als ich Jacobs Worte hörte und mich verschluckte. Die Kohlensäure stieg mir in die Nase und die Augen und ich hustete mich beinahe zu Tode.
„Ich.. ich meine ich Liebe deine Art. Ähm.. deine Schlagfertigkeit“ versuchte sich Jacob zu verbessern. Er stammelte noch etwas von „Verdammt. Du weißt schon was ich meine..“, als Alice in schallendes Gelächter ausbrach. Die Kleine konnte sich nicht mehr einkriegen. Hochrot hielt sie sich an einer Wand fest und sackte dann doch tatsächlich auf den Boden.
„Ihr beide seit doch wirklich zu Komisch“ lachte sie noch immer „Bella… wie du dir deine Cola durch die Nase ziehst. Und Jacob, der versucht …“ Alice musste tief Luft holen um einen ganzen Satz auszusprechen „.. der dir gerade seine Liebe gestanden hat“
„Mann Alice. Das war doch gar nicht so gemeint“ schmollte Jacob neben mir und stampfte doch tatsächlich mit dem Fuß auf den Boden. Ich blickte zwischen ihm, und der jetzt noch mehr – wenn das überhaupt noch möglich war – lachenden Alice umher und prustete los. Jacob stand da, total verlegen und wechselte seine Gesichtsfarbe sekündlich zwischen hochrot und kreidebleich. Und Alice, sie lag einfach nur auf dem Boden und kugelte sich vor Lachen. Auch ich konnte mich nun nicht mehr zurück halten und musste mich neben Alice auf den Boden setzten. Die Situation war auch zu Komisch. Entschuldigend blickte ich zu einem total verwirrten Jacob und lachte „Schon okay Jake. Mach dir keine Sorgen, ich weiß ja wie du es gemeint hast.“
Nun schmunzelte auch er „Na dann ist ja gut. Aber jetzt auf ihr 2. Sonst kommen wir noch zu spät und das sollte dir an deinem ersten Tag nicht sofort passieren, Bella!“
Alice, die sich mittlerweile auch wieder beruhigt hatte, sprang sofort auf und murmelte „Oh. Genau wir haben jetzt Mr.Brown. Der hasst zu spät kommen. Also Komm Bella“
Widerwillig versuchte ich mich vom Boden aufzurappeln, als mir Jacob die Hand zu streckte. Gerne ergriff ich diese und er half mir mit viel, zu viel, Schwung auf. Plötzlich lag ich in seinen Armen und blickte verlegen in sein Gesicht. „Ups“ murmelte ich.
Jacob aber machte keine Anstalten sich aus der nun doch ziemlich innigen, Umarmung zu lösen.
„Macht nix“ hauchte er mir in mein Ohr und ließ mich dann aber doch behutsam aus seinen Armen. Ich bemerkte wie mir mal wieder das Blut in die Wangen schoss und blickte mich nach Alice um. Diese stand breit grinsend hinter mir und sagte „Na, fertig?“ dann raste sie beinahe auf mich zu, nahm mich bei der Hand und zog mich den Gang entlang. Ich drehte mich noch um und winkte Jacob entschuldigend zu. Dieser grinste mich mit einem wissenden Blick an und begab sich dann auch in seine Klasse.


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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 12 Okt 2009, 14:21

Die beiden Geschichte Stunden verliefen relativ ereignislos. Alice plapperte mich andauernd voll und versicherte mir wie cool sie das mit Edward und mir fand. Zwar wunderte es mich dass sie es super fand, dass ich andauernd mit ihrem Bruder aneinander gerate, doch sie war der Meinung lieber so, als dass ich wie eine seiner Püppchen in seinem bett landen würde.
Für eine kleine Sekunde aber, hatte Alice ein schlechtes Gewissen. Sie war der Meinung ich hätte mir eine Eigene Meinung über Edward bilden müssen. Und dies konnte ich nicht, weil sie mir von vornherein klar machte, wie er wirklich war. Diesen Schwachsinn aber hatte ich ihr sofort wieder ausgetrieben:“ Alice, was hätte das Geändert? Stell dir vor ich hätte ihn gerne gehabt. Und er hätte mich nur wie eine von vielen Benutzt. Ich wäre doch nur enttäuscht gewesen“ erklärte ich ihr. Zwar war es nicht ganz die Wahrheit. Ich konnte mir nicht vorstellen dass mich Edward Cullen eingewickelt hätte. Dafür hatte ich meiner Meinung nach eine zu ausgeprägte Menschenkenntnis. Ich denke, ich hätte ihn sofort durchschaut.
Jedenfalls, Alice war dann wieder sofort Feuer und Flamme und meinte „Natürlich. Mein Gott stell dir vor… das konnte ich doch nicht zulassen!!! Aber jetzt erzähl mal. Was geht da mit Jacob und dir?“
Ich seufzte nur genervt und sagte „Ich weiß es nicht Alice“
Diese versuchte mich daraufhin mit vielen Fragen zu durchlöchern, doch ich konnte ihr bei Gott keine Antworten geben. Jacob war einfach Jacob. Wenn ich mit ihm zusammen war, hatte ich nicht das Gefühl das ganze erklären zu müssen. Wir hatten beide keine Antworten auf dieses Chaos, aber es war uns auch beiden ziemlich Egal. Zumindest hoffte ich das.
Klar, es gab schon Momente bei denen auch ich nicht wusste was genau Sache war, aber diese kamen zum Glück noch nicht all zu oft vor. Noch nicht.
Wie auch immer. Die Zeit würde es schon zeigen. Immerhin war ich erst gerade in der Schule angekommen, und ich hatte noch nicht vor mich zu binden oder irgendwie festzulegen. Hey, ich war knappe 19 Jahre jung und wollte das Leben genießen.
„Warum grinst du denn so?“ holte mich Alice aus den Gedanken.
„Keine Ahnung. Ich hab nur gerade Nachgedacht“
„Aha, und über was denn?“ Alice war wieder überhaupt nicht neugierig.
„Gott und die Welt. Dies und jenes und an …“ mein Blick fiel auf unseren Lehrer der gerade etwas auf die Tafel schrieb „… geile Lehrer – Ärsche“ teilte ich Alice freudig mit.
„Argh. Das ist ja wirklich ….“ Alice sah mich angewidert an, drehte sich dann aber doch zu unserem Lehrer um „ .. das ist – das ist ja wirklich ein Ärsch’chen. Aber holla“
„Tja. Sag ich doch“ kicherte ich.

Alice und ich kicherten noch eine Weile über verschiedene Sachen, bis es letztendlich zum Schulschluss klingelte. Zu meinem Glück begannen die Außerschulischen Aktivitäten und wenige Nebenfächer erst die nächsten Tage, und so hatte ich meinen ersten Schultag erfolgreich hinter mich gebracht.

„Und was machen wir heute noch?“ fragte Alice mich als wir gerade dabei waren unsere Wohnung zu betreten
„Ich habe keinen blassen Schimmer“ antwortete ich ehrlich „Was macht man denn sonst so auf dem Collage? Immerhin ist momentan noch nicht sehr viel zu Lernen. Vielleicht sollten wir das ausnutzen“
„Da hast du vollkommen recht“ stimmte mir Alice Erfreudig zu.

Ich war etwas verwundert über die geschlossene Wohnzimmertüre, da diese ansonsten immer offen war, wollte diese aber gerade öffnen als ich Geräusche aus dem Wohnzimmer hörte.
Irgendetwas oder besser irgendwer stöhnte... Ja! - stöhne in unserem Wohnzimmer.
„Verdammt Rose. Wie gut du das doch kannst“ Okay, das war eindeutig Emmett.
Alice neben mir verkrampfte sich und zischte durch ihre Zähne „Wie oft muss ich ihnen noch sagen sie sollen das im Schlafzimmer machen. Jetzt reichts! Ich habe Hunger“ geschockt sah ich zu wie sie die Türklinke nach unten drücke und in das Zimmer stürmte. Völlig Perplex hielt ich mir die Hände vor die Augen. Ich wollte wirklich nicht sehen was genau dort drinnen vor sich geht.
„HEEEY“ rief Alice „Wo seit ihr. Ich hab euch gehört.“ Vorsichtig nahm ich die Hand von meinen Augen und sah Alice, wie sie noch immer am Wohnzimmereingang stand und den Raum nach Rose und Emmett absuchte.
„OOH. Ihr wollten mir nicht sagen dass ich das ihr es in der Küche treibt oder“ zischte sie nun wirklich verärgert und lief zur Küche. Von Rose und Emmett war noch immer nicht zu hören. Keinen Mucks.
Widerwillig lief ich Alice nach. Ich war mir nicht sicher was mich dort erwarten würde, neugierig war ich trotzdem.
>>Das ist pervers Bella<< schimpfte die Stimme in meinem Kopf.

Das Bild, das mich in der Küche erwartete war unbezahlbar.
Emmett stand über einem Haufen von Muffins, und war gerade dabei sich einen in den Mund zu stopfen, verharrte wohl aber dabei als eine wütende Alice in das Zimmer stürmte. Rose stand hinter ihm, am abwaschen wohlgemerkt. Auch sie war starr vor Verwirrung.
Alice stand einfach nur vor den beiden, musterte sie, sah mich kurz an und wir beiden begannen lauthals loszulachen.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 12 Okt 2009, 15:30

hey Leute. Noch ein kurzes Kap.:
es ist ausnahmsweise mal aus Edwards Sicht Geschrieben. Aber das wird nicht all zu oft vorkommen ;)





Edward Pov:

Ich war gerade bei Emmett und Rose. Alice hatte noch etwas länger Kurse, also hatte mir Rose mal wieder erlaubt mich mit Emmett in ihrer Wohnung zu treffen. Ich war froh über diese Treffen. Denn mein Bruder fehlte mir, es war als würde ein Stück meiner selbst fehlen, wenn er nicht da war. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass bereits ein teil von mir weg war. Und es schmerze mehr als ich es jemals zugeben würde.
Alice. Meine wunderschöne, tolle, liebenswürdige, hibbelige, und beste Schwester überhaupt hasste mich. Ich konnte es ihr noch nicht mal verübeln. Hin und wieder hatte ich sie schon nicht richtig behandelt. Aber wir waren Geschwister. Wir sollten so etwas überstehen.
Leider aber machte Alice keine Anstalten auf mich zu zugehen. Egal wie oft ich es schon versucht hatte, sie ließ mich eiskalt abblitzen. Gerade deshalb war ich so froh, dass ich Emmett hatte. Er stand immer hinter mir – egal wie viele Mädchenherzen ich „Breche“. Ich war zwar nicht der Meinung dass es das war was ich tue, doch Alice war der fixen Überzeugung dass ich Eiskalt und berechnend war was Mädchen betrifft. Gut, ich hatte 1,2,3 oder vielleicht auch 4 Mädchen mit denen ich regelmäßig etwas am laufen hatte, aber Hallo? Ich war jung, gut Aussehend und ich hatte bei Gott keinen Grund mir etwas Festes anzulegen.
Gott, wenn ich mir nur an Emmett und Jasper dachte. Wie sie seit Jahren an den gleichen Frauen hingen – wie kletten. Warum zum Teufel erschuf Gott so viele dieser Wesen, wenn wir uns sowieso nur mit jeweils einer beschäftigen sollten?

Jedenfalls war ich gerade auf dem WC, als ich Gelächter aus dem Wohnzimmer hörte. Ich tapse auf Zehenspitzen an das Wohnzimmer heran und bemerkte, dass Alice wohl nachhause gekommen war. Ich wusste nicht warum, aber man konnte hören dass sie sich ausgiebig kaputt lachte. Mit ihr lachten auch Emmett und Rose. Und eine weitere Stimme die ich im Moment nicht zuordnen konnte. Diese Unbekannte Stimme lachte wie ein Glockenspiel. Es hörte sich an wie singende Engel an einem Sommernachtsmorgen. Man konnte förmlich die Sonne aufgehen hören. Ja Genau. Ein Engel.
Von meiner Neugierde gepackt lief ich geradewegs in das Wohnzimmer. Es war mir egal was Alice sagen würde. Es war mir egal dass rose mir wahrscheinlich nie wieder erlauben darf, einen fuß in diese Wohnung zu setzen. Ich wollte ganz einfach nur wissen wem dieses wunderschöne Lachen gehörte.
Als ich das Wohnzimmer betrat, verstummte das Gelächter augenblicklich.
„Edward“ hörte meine Schwester zischen. Doch ich war anderweitig beschäftig. Suchend ließ ich meine Augen um den Raum schweifen, doch ich konnte niemanden fremdes erkennen. Nur… „Swan?“ ich war überrascht. Sollte es wirklich Bella’s .. Entschuldigung ISABELLAS stimme gewesen sein?
„Cullen“ mimte mich diese nach.
„Pha. Warum du das auch immer wie ein Schimpfwort klingen lassen musst“ murmelte Emmett vor sich hin und fühlte sich sichtlich unwohl. Er wollte keinen weiteren Streit, und auch ich konnte mir weitaus besseres vorstellen.
Kopfschüttelnd verließ ich schleunigst die Wohnung.
>>Von wegen Engelsgleiche Stimme<< tadelte ich mich selbst. Isabella Swan. Dieses tollpatschige, Naive Mädchen von nebenan. Gut, sie sah gut aus… vielleicht war sie auch richtig hübsch. Aber da war auch nicht ansatzweise etwas Engelsgleiche an ihr. Obwohl ihre geheimnisvolle Art, ihre braunen Rehaugen, das süße Lächeln und die …. >>Verdammt Edward! Wenn du dich nur hören könntest<< schrie mich die Stimme in meinem Kopf förmlich an. Ja ganz recht, seit neustem führte ich ständige Diskussionen mit mir selbst. Keine Ahnung was mit mir los war. Naja wie auch immer… ich brauche Ablenkung. Genau, diese wirren Gedanken machten mich noch ganz wirr... >>Tanja?<< Nee, geht nicht. Diese Aktion mit den Handschellen hatte ich ihr noch nicht vergeben. >>Lauren?<< Genau. Lauren würde bestimme wissen wie sie mich ablenken sollte.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 13 Okt 2009, 10:17

Na das war wieder eine tolle Aktion. Da kommt dieser Cullen aus heiterem Himmel in unser Wohnzimmer und versetzt unserem Haussegen einen heftigen rüttler.
Alice durchbohrte Rosalie und Emmett mit wirklich bösen blicken und würdigte ihnen vorerst kein Wort.
„Alice es tut mir Leid. Rose hat auch keine Schuld.. ich wollte nur meinen Bruder wieder sehen“ versuchte Emmett seine Schwester zum wiederholtem male zu beruhigen.
„Vorallem ist er sowieso gleich weg als du nachhause gekommen bist..“ Emmett hatte seine Worte noch nicht wirklich ausgesprochen, da bemerkte man bereits den Stimmungswechsel von Alice. Sie platzte förmlich aus allen nähten und ich hatte angst sie würde ihren Bruder gleich an die Gurgel springen.
„DAS IST MIR SCHEIß EGAL!! ICH WILL IHN NICHT IN MEINER WOHNUNG HABEN!“ schrie sie.
„Also wenn man es genau nimmt ist es auch meine Wohnung. Und ich habe auch das Recht Edward einzuladen. Tut mir Leid Alice, aber du bist nicht die einzige hier“ murmelte jetzt auch Rosalie.
Oh Oh. Ich hatte das dumpfe Gefühl dass das hier gar nicht gut ausgehen würde. Und ich hatte auch gar keine Lust auf einen Streit unter Mitbewohnerinnen.
„WAS? DU WEIßT WAS EDWARD GETAN HAT. UND TROZDEM STELLST DU DICH GEGEN MICH? WAS BIST DU…“ ich ließ Alice erst gar nicht aus schreien, sonder unterbrach sie indem ich ihr und Rose beruhigend über die Arme strich „HOLLAAAA. Jetzt beruhigt euch alle mal, ja? Wir wollen doch nicht Streiten.“
„Genau“ stimmte Emmett bei und kassierte dadurch von Alice und Rose einen bösen blick.
„Wir verstehen beide deine Gründe warum du Edward nicht hier haben willst, Alice.“ Noch immer strich ich ihr über die Arme, setzte sie aber gleichzeitig behutsam auf das Sofa „Aber ich kann auch Rose verstehen. Emmett vermisst seinen Bruder… würdest du nicht dasselbe für Jazz machen?“ ich spielte gezielt die Jasper Karte aus, ich wusste das würde ziehen.
Alice sah mich nachdenklich an und wandte sich dann an Rose und Emmett.
„Okay. Aber bitte macht dass er nicht mehr hier ist wenn ich nachhause komme. Bitte. Es tut weh ihn immer wieder in diese kalten Augen sehen zu müssen.“
„Natürlich kleine“ murmelte Emmett und setzte sich neben seine Schwester. Rose nickte nur zustimmen und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Ich lächelte ihnen triumphierend zu und war wirklich stolz auf mich, das schlimmste verhindert zu haben. „Alles wieder gut?“
„Jaaa. Gruppenschmusen!!!“ rief Emmett und zog mich in eine Umarmung.
Es war bestimmt ein Bild für die Götter. Wie wir alle auf der Couch saßen, uns umarmten und versuchten nicht laut loszulachen. Emmett hatte die Hände um uns alle 2 geschlungen und schaffte es tatsächlich mit wieder beinahe die Luft zu nehmen.

Kurz darauf saßen wir alle zusammen auf dem Sofa und sahen und „Brokeback Mountain“ an. Emmett war alles andere als begeistert, doch Alice meinte er wäre ihr noch etwas schuldig, also schaffte sie es ihren willen durchzusetzen.
„Schau dir dieses Schwuchtel an“ zischte Emmett mal, und erhielt darauf hin einen wirklich festen schlag auf den Hinterkopf von Rosalie und zwei Kissen von mir und Alice direkt ins Gesicht. Er hielt sich von dort an zurück und murmelte seine Kommentare nur noch in einer Lautstärke, die wir nicht verstanden.
Wir waren gerade am Schluss angekommen, und wir Mädels saßen wie ein Bündel elend voll gepackt mit Taschentüchern auf der Couch und weinten uns die Seele aus dem Leid, als es klingelte. Widerwillig machte ich mich auf den weg, und öffnete verweint die Türe.
„Mein Gott Bella was ist denn passiert?“ ein besorgter Jacob stürmte in das Zimmer und musterte mich ängstlich. Auch Jasper war mit ihm gekommen und ging schnurstracks in da Wohnzimmer wo er Alice schniefen hörte.
„Ich-Ich .. nichts“ stammelte ich so gut wie möglich.
„Nun sag schon..“ Jake klang wirklich ernsthaft besorgt.
Ich schüttelte nur kichernd den Kopf und zog ihn mit mir in das Wohnzimmer. Er blickte verwirrt auf eine Heulende Alice und Rosalie. Dann wanderte sein blick auf den Abspann den Filmes und man konnte förmlich das „KLICK“ in seinem Kopf hören. Er seufzte erleichtert aus und lachte „Du hast wirklich so geweint? Wegen diesem Schwuchtel Film?“
Es ging keine 2 Sekunden und er hatte wie zuvor Emmett einige Kissen im Gesicht.

Den restlichen Abend verbrachten wir mit anderen DVD’s wie „P.S. ich Liebe dich“, „Transformers“ und zum Schluss noch „Saw“. Emmett befand es nur für Fair, wenigstens auch 2 Filme zu sehen die die Jungs ausgesucht hatten. Ich konnte den Film Saw noch nie wirklich leiden und deshalb kam es wie es kommen musste und ich kuschelte mich ängstlich an Jacob.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 21 Okt 2009, 14:55

Hallo Leute
Sorry dass ihr solange auf einen weiteren Kap. warten musstet, aber es ging echt nicht früher ;)

Es ist kein wirklich gutes chap. Aber ich hoffe es gefällt euch trozdem - auch wenn nur zur Überbrückung



„Bellaaa! Steh auf!!! Mann Jacob, wie wäre es wenn du sie einfach mal los lassen würdest? Hallooo? Hört mich jemand?“ irgendetwas rüttelte heftig an meinem arm, nur konnte ich noch nicht wirklich entdecken wer oder was es war.
Verschlafen blinzelte ich durch meine müden Augenlieder und langsam verstand ich was gerade vor sich ging. Alice stand vor mir, die Hände auf die Hüften gestemmt und schaute mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Na? Auch mal wach? Sonst bist du doch auch nicht so schwer wach zu bekommen“ tadelte sie mich.
Ich war noch immer etwas verwirrt und verstand nicht wirklich was sie von mir wollte, also rappte ich mich langsam auf und bemerkte, dass sich unter mit etwas bewegte. Okay, ich war im Wohnzimmer auf der Couch. Und… Oh Mein Gott! Ich lag auf Jacob. Mit einem schlag kamen die Erinnerungen wieder. Wir hatten DVD’s geguggt und Jake und ich müssen wohl eingeschlafen sein.
Dieser wurde langsam auch wach und beäugte mich Kritisch.
„Was ist denn los? Wer schreit denn so?“ fragte er mich total verschlafen.
Ich kicherte und sagte „Wir sind eingepennt. Sorry, ich war bestimmt nicht gerade leicht“
„Schon Okay, ich hatte schon lange nicht mehr eine solch erholsame Nacht“
„Na jetzt ist aber Schluss mit Honig um den Mund schmieren, das kannst du ihr auch später, Black!“ schimpfte Alice.
>>Was ist denn mit der Los<< schoss es mir durch den Kopf.
„Mann Alice. Wie spät ist es denn eigentlich?“ fragte Jacob sie leicht genervt.
„Es ist erst 24 Uhr. Ihr habt noch nicht mal lange geschlafen – also will ich ja nichts hören. Aber Bella du solltest jetzt erst mal deine Mama zurück rufen. Die Arme Mrs. Denver wurde von deiner Mutter aus dem Bett geklingelt“
„Häh?“ was hatte meine Mutter nun mit der Denver zu tun?
„Naja. Du hast die letzten Tage wohl noch nicht auf dein Handy geguggt, oder?“
Mein Handy? Wo war das überhaupt. Aber Alice hatte Recht, mein Handy hatte ich die letzten Tage wirklich vollkommen vergessen. Doch was hatte das mit meiner Mom und der Denver zu tun?
„Eben. Deine Mutter wollte natürlich wissen ob du gut angekommen bist, doch leider hat sie sich ja nie wirklich erreichen können. Also hat sie die ganze Nacht in der Schule angerufen. Und da die Denver ja in der Schule wohnt – wurde sie aus dem Bett geworfen“ antwortete mir Alice auf meinen Fragenden Blick.
„Meine Mutter hat bei Mrs. Denver angerufen?“ rief ich empört.
„Deine Mutter hat in der Schule angerufen, da ihre Tochter es ja nicht für nötig hält sich bei ihr zu melden. Immerhin bist du am anderen Ende der Welt..“
Ich umging Alice’s Vorwürfe
„Mitten in der Nacht?“ rief ich noch immer aufgebracht.
„Mensch Bella. In Österreich ist Vormittag oder so…“ erklärte sie mir und verdrehte dabei die Augen.
„Oh“ war alles was ich daraufhin sagen konnte. Sie hatte ja Recht, ich hatte meine Familie total vergessen. Diese ganzen neuen Erfahrungen hier in Amerika ließen mich total vergessen, meine Mutter anzurufen. Ehrlich gesagt wunderte es mich dass sie erst jetzt in der Schule angerufen hatte. Immerhin war ich nun doch schon eine Weile hier.
Seufzend stand ich auf und ging in mein Zimmer um mein Handy zu suchen. Es lag noch immer in meinem Koffer – kaum zu glauben.
Nun wurde mir auch klar warum ich es nie klingeln hörte – mein Akku war so was von Leer.
Ich steckte es also schnell an den Strom und schaltete es ein.
Wow! Ich hatte tatsächliche 15 Anrufe in Abwesenheit. Und ganze 32 Sms.
Ups… das nächste mal sollte ich wirklich daran denken.
Ich wählte sofort die Nummer meiner Mutter, und diese ging auch bereits nach dem ersten Klingeln an das Telefon.
„BELLA!“ oh oh die war sauer.
„Hi Mum. Es tut mir Leid.. aber ich habs total verschwitzt“
„Verschwitzt? Sag mal ist die klar was für Sorgen wir uns gemacht haben??“ rief sie.
„René lass sie doch mal erklären“ hörte ich meinen Vater im Hintergrund. Mein guter alter Charlie. Er versuchte immer meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen wenn ich Probleme mit René hatte.
„Na gut. Erzähl, Bella“ seufzte meine Mutter.
„Okay. Also ihr müsst euch das so vorstellen. Ich hab meine Wohnungstür aufgeschlossen und wurde dann von meinen Mitbewohnerinnen so toll aufgenommen, dass ich nicht mal wirklich Zeit hatte anzukommen und mich zu melden.. Eine meine Mitbewohnerinnen ist so was von aufgedreht, die kleine überlässt mir keine Verschnaufpause… Alice erinnert mich wirklich an dich, Mom!! Und deshalb hab ich auch nie daran gedacht mein Handy aus dem Koffer zu nehmen.“
Ich hoffte wirklich die Nummer mit Alice klappte. Meine Mutter liebte es mich über neue Bekanntschaften auszufragen.
„Ach wirklich? Sie erinnert dich an mich? Wie ist sie denn so? Und wie ist deine weitere Zimmergenossin?“ rief sie sogleich erfreut. Bingo! Ich hatte es immer schon drauf meine Mutter zu beruhigen „Aber nicht das du mir das noch mal machst Bella. Ab sofort will ich zumindest jeden 2ten Tag einen Anruf“ quaselte meine Mutter gleich weiter.
„Klar.. Tut mir Leid. Also, Ja du würdest Alice mögen. Sie ist klein, aber hat Temperament und Energie für einen Hulk Hogan. Und Rosalie meine andere Zimmergenossin– nun gut Zimmer kann man es nicht nennen – ist eine klassische Schönheit. Sie würde wirklich glatt als Model durchgehen aber hat eine Persönlichkeit wie keine andere. Die beiden sind wirklich super.“
„Ach das ist so toll. Ich will die beiden wirklich mal kennen lernen. Vielleicht in den Winterferien? Und ... wie sieht es mit Jungs aus? Schon jemand kennen gelernt? Und was meinst du mit dem Zimmer dings bums? Ihr müsst doch nicht zu Dritt in einem dieser kleinen-mini- Zimmer verkriechen, oder? Du weißt schon, wie in einem dieser schlechten Teenie-Filmen…?? Charlie! Ich wusste doch wir hätten der Schule mehr Geld überweisen sollen. Bella muss in einer Einzimmer Absteige mit drei weitern Mädels übernachten!!..“ rief sie ohne Unterbrechung.
„Mom..MOM! Luft holen nicht vergessen. Und vor allem bin ich nicht in einer 1-Zimmer absteige. Zimmer kann man das hier nun wirklich nicht nennen. Ich bin mir nicht mal sicher ob man es Wohnung nennen darf. Aber das solltest du doch wissen, immerhin habt ihr dafür bestimmt ein halbes vermögen bezahlt“
„Du wohnst in einer Wohnung?“ fragte sie mich verwirrt.
„Ähm.. Ja?“ sollte sie das denn nicht wissen? Immerhin wohnte ich in einer der besten Wohnungen auf dem Gelände.
„Lass mich mal, René“ mein Vater kam an das Telefon und begrüßte mich erst mal herzlich.
„Hallo Schätzchen. Na, wie ich hören konnte, hast du dich toll eingelebt?“
„Ja, danke Dad“
„So, deine Mutter weiß es selbst noch nicht genau aber …“
„Was weiß ich nicht?“
„Also, ich hab der Schule noch etwas mehr Geld überwiesen“ flüsterte er.
„Warum?“ meine Mutter klang wirklich verwirrt.
„Naja. Das Zimmer das sie bekommen sollte, hätte sie sich mit einem Jungen teilen müssen. Und das wollte ich nicht. Also bezahlen wir nun etwas mehr, dafür ist sie jetzt in einer angemessenen Mädchen WG untergebracht.“
Ich rechnete mit einem Bösen Wort meiner Mutter. Sie hasste wenn man ihr etwas verheimlichte.
„Oh das ist toll Charlie. Obwohl du mir das schon früher hättest sagen können. . Trotzdem bin ich froh dass unsere kleine Bella nicht mit einem jungen alleine ist“
Dieses „kleine Bella“ überhörte ich einfach und verabschiedete mich kurz darauf auch schon wieder von meinen Eltern. Immerhin war es bereits kurz vor 1 Uhr, und ich wurde langsam wirklich Müde.

Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, staunte ich nicht schlecht als ich es Leer vorfand.
„Huhu“ rief plötzlich jemand hinter mir.
Alice kam wie immer gut gelaunt aus ihrem Zimmer „Die Jungs sind schon weg. Und Rose ist im Bett. Sie wollten dich nicht bei deinem Gespräch stören und deshalb soll ich dir das von Jacob ausrichten.“
„Was ausrichten?“ sie ließ mich nicht wirklich aussprechen, da stellte sie sich vor mich und sagte mit einer verstellten Stimme „Gute Nacht Bells. Schlaf gut und träum was süßes“ mit diesen Worten küsste sie mir auf die Stirn.
Ich brauchte eine Weile bis ich verstand was Alice grade machte, doch dann fiel der Groschen.
„Oh“
„Jaa Oh... Er ist ja so süß“ schwärmte Alice. „Ich geh jetzt auch schlafen. Schlaf gut Süße“
„Schlaf gut“ rief ich ihr noch immer verdutzt zu und ging in mein Zimmer.

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