Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 27 Okt 2009, 19:28

Ich weiß, es ist nicht besonders lang - aber es kommt bald mehr


Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Das Studium nah mich wirklich in Anspruch und mit dem Unterrichtsstoff kam ich allmählich auch klar.. >>Na sicher, dank Jake!<< Keine Ahnung warum, doch das mit diesen „Selbstgesprächen“ wurde immer schlimmer. Mittlerweile hatte ich schon das Gefühl ich würde mit einer Stimme in meinem Kopf sprechen. Langsam aber sicher ging es Steil mit mir Bergab… Diese andauernden Bemerkungen die sich hin und wieder in meinen Kopf schlichen .. waren sie mein Gewissen? >>Nenn mich wie du willst. Gewissen, dein Herz, die Vernunft, deine bessere Hälfte oder einfach nur Engel und Teufel die Symbolisch auf deiner Schulter sitzen<<.
Kopfschüttelnd versuchte ich mich wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Ich gebe es ja zu, Mathe klappte dank Jake’s toller „Nachhilfe“ wirklich super. Wir lernten einmal die Woche zusammen – wobei wir unsere Lernstunde in die Schulbibliothek verschoben hatten. Anfangs trafen wir uns immer abwechselnd bei ihm oder bei mir doch dass mussten wir irgendwann an den Nagel hängen. Schmunzelnd erinnerte ich mich daran, wie wir mal wieder die Binomischen Formeln auffrischten.

Damals saßen wir zusammen auf meinem Bett. Ich stellte mich so doof an, dass wir bereits vom verbrauchten Papier umgeben waren. Mein Mülleimer hatte ganz einfach nicht die Größe eine Lernstunde wie die meiner durchzustehen.
„Bella du musst doch auch nicht jeden einzelnen Zettel weg schmeißen, nur weil du eine Aufgabe nicht richtig gelöst hast“ schnaubte Jake neben mir als ich erneut ein Blatt Papier zusammen drückte und weg warf.
„Ich mag es nicht wenn ich auf dem Papier herumstreiche und versuche auszubessern. Das bringt mich durcheinander. Besser ich fange von ganz vorne an, also mit einem neuen Blatt!“ rechtfertigte ich mich.
Jacob schüttelte den Kopf und lachte „Du bist unglaublich. Aber komm, lass und für heute Schluss machen. Du bekommst eh nichts mehr in dein Hübsches Köpfen“
„Soll das heißen ich bin Doof?“ fragte ich ihn verärgert. Ich wusste dass es nicht so gemeint war, doch die Tatsache das mich Mathe beinahe um den verstand trieb, nagte eindeutig an meinen Nerven“
„Absolut!“ lachte Jacob nun heftig.
Kichernd warf ich ihm einen Papierball an und traf ihn ausgezeichnet am Kopf.
„Heeey“ rief er und stürzte sich auf mich. Er kitzelte mich an meinen empfindlichsten Stellen und zwischen den Lachanfällen fragte ich mich wirklich, woher er diese nur kannte. Ich nahm einen weiteren Papierball und stopfte ihn Jacob in den Mund. Dieser war sichtlich perplex darüber und ließ mich kurz los.
„Mund zu, es zieht“ kicherte ich und flüchtete schnell aus seinen Griffen.
„Na warte!!“ schrie Jacob beinahe und war total in seinem Element als er mir wie ein wildes Tier auf vier Pfoten durch das Zimmer folgte.
Ich fühlte mich wie ein kleines Kind, wie ich durch mein Zimmer rannte und kreischte als gäbe es kein Morgen mehr. Gerade in diesem Moment sprang Jacob mich von hinten an und wir vielen beide Zusammen auf mein Bett.
Wie es dann weiter ging, muss ich nicht groß erzählen. Wir verfielen in ein wildes Geknutsche und ich genoss es in vollen Stücken. Wie er mit seiner heißen Zunge über meine Lippen strich und seine starken Hände dabei immer wieder zätrlich meine Wangen streichelten … Okay, ganz ehrlich, ich hatte kurze Bedenken ob es wirklich richtig war das schon wieder zu machen doch meine Vernunft oder wohl er mein Teufel auf der Schulter belehrten mich eines besseren >>Genieße Bella! Du hast deinen Standpunkt klar gemacht, er weiß du brauchst Zeit und willst nichts überstürzen<< Kaum gingen mir die Worte durch den Kopf, löste sich Jacob auch schon von mir und sah mich entschuldigend an.
„Tut mir Leid.“ Murmelte er.
„Schon Gut, Jake. Kann doch schon mal passieren. Immerhin wissen wir beide dass das nichts Ernstes ist, oder? Also spaß bleibt Spaß“ Na nu, woher hatte ich denn dieses Selbstbewusstsein.
Jakob nickte enttäuscht und setzte sich auf.
Moment mal… Enttäuscht? Ich beäugte ihn nochmals genau und versuchte seine Miene zu erläutern, doch jegliche Emotionen waren aus seinem Gesicht gewichen.
„Na dann Bella… ich geh dann mal. Es ist schon spät“ er lächelte mich verlegen an und machte sich auf den weg aus dem Zimmer.
„Klar. Das nächste mal Lernen wir besser in der Bibliothek, hm?“ fragte ich ihn belustigt.
„Ja klar.“
Und weg war er.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 28 Okt 2009, 10:47

Nun war ich auf dem Weg zurück in die Wohnung. Ich hatte gerade eine Mathe Stunde in der Bibliothek hinter mir. Seit wir in der Bibliothek lernten, kamen wir auch wirklich voran. Ich hatte sogar leicht Bammel dass ich Jakob bald nicht mehr für meine Nachhilfe benötigen würde- und so hatte ich mich sogar schon hin und wieder selbst dabei erwischt, wie ich mich mit absicht doof gestellt hatte, nur um wenige Minuten länger mit Jake zusammen zu sitzen. Es war schon etwas grotesk. Ich selbst hatte es vorgeschlagen, die Stunden nicht mehr alleine im Zimmer zu machen und obwohl man einen deutlichen Fortschritt meiner Mathe-Kenntnisse sehen konnte, vermisste ich die Zweisamkeit mit Jacob. Es ging mir in erster Linie noch nicht einmal darum, dass ich auf weiteren Ausrutscher hoffte, nein eher vermisste ich seine Art. Er war seit dem Vorfall in meinem Zimmer komisch. Er war nicht mehr ganz so ausgelassen und fröhlich. Ich meinte sogar hin und wieder zu erkennen dass er sich förmlich anstrengte mit mir über manche Sachen zu lachen, über die wir "Früher" scherzten. Und er nannte mich nur mehr Bella. Ich weiß es ist verrückt, aber ich liebte es wie er mich „Bells“ nannte.
Immer wieder nahm ich mir vor ihn darauf anzusprechen. Doch was sollte ich sagen? „Hey Jake – du bist komisch. Und du nennst mich Bella. Was ist los?’’ ich wusste ja nicht mal genau WAS komisch war, desshalb nahm ich mir vor das ganze noch etwas zu beobachten.

In der Wohnung angekommen erwarteten mich bereits Rosalie und Alice ihm Wohnzimmer. Das Veranstaltungskomitee hatte nun jeden zweiten Mittwochabend eine so genannte „Sitzung“ oder auch „Meeting“ genannt. Ich selbst musste bei Alices Wortwahl immer schmunzeln. Denn wir, also Alice, Rose, Jenny, Angela und ich trafen uns zwar – doch Sitzung konnte man es wirklich nicht nennen. Die meiste Zeit quatschten wir sowieso nur über Jungs und belangloses und vor allem trafen wir und immer im „La Bella“ zum Essen. Somit war von einem Meeting wohl kaum die Rede. Falls wir wirklich mal über den ankommenden Ball sprachen, musste ich erleichtert feststellen dass Rose und Alice wirklich Profis in diesem gebiet waren und schon tolle Ideen und Vorstellungen ausgeklügelt hatten. Meine Ängste, irgendwelche Konzepte zu erstellen bliebt mir also erspart.
„na endlich“ rief Alice als ich in das Wohnzimmer trat.
„Sorry… ich .. ähm ich hatte heute meine Probleme“ stammelte ich.
„Na klar Bella. Wir wissen dass du Mathe mittlerweile absolut beherrscht“ lachte Rosalie.
„Was?“
„Du willst doch nur mit deinem Jaky alleine sein“ kicherte nun auch Alice.
„Wir sind doch nicht alleine. Wir sind in der Bibliothek“ versuchte ich mich zu verteidigen.
„Na Klar! Aber komm, wir müssen weg. Die anderen warten bereits unten auf uns. Wir reden dann beim Essen weiter“ rief Alice und zog mich bereits wieder aus der Wohnung.

Im Restaurant angekommen, bestellte ich mir meine üblichen Pilz Ravioli und eine Cola. Ich war immer wieder erstaunt darüber was Alice alles essen konnte. Die Kleine aß zur Vorspeise immer 3 Stück Bruschetta. Dann eine Pizza Salami, dazu noch einen gemischten Salat und zu nachtisch ein Tiramisu.
Wie zum Teufel schaffte die es so schlank zu bleiben!
„Bella nun erzähl mal. Was treiben du und Jakob denn immer fleißiges in der Bibliothek“ fragte Rosalie plötzlich und holte mich so aus meinen Gedanken.
„Wir Lernen“ antwortete ich ruhig. Die Tatsache dass ich mir heute wirklich kurz vorstellte, wie es wäre Jacob hinter das Bücherregal zu ziehen und zu vernaschen, mussten sie ja nicht wissen.
„Na klar.“ Lachte Angela.
„Wirklich!! Was denkt ihr denn was wir in einer Bibliothek machen?“
„Nun ja. Mir würde einiges einfallen“ murmelte Rosalie.
„Ich hab ihm ja nicht umsonst angeboten an einem öffentlichen Ort zu Lernen“ flüsterte ich und hoffte das es keiner gehört hatte.
„AHA!! Dahin weht der Wind“ freute sich Alice. Na toll – warum sie denn auch immer alles hören musste.
„Nein.. ich meine ...“
„Du musst sich gar nicht versuchen raus zu reden Bella. Ihr beide konntet die Finger nicht von einander lassen, und habt deshalb entschieden besser in der Bibliothek zu lernen, hmm?“ sagte nun auch Jenny. Verdammt wie ich solche „Weiber-Runden“ eigentlich hasste. Jede Woche das gleich Thema!
„Es war nur ein einmaliger Ausrutscher. Und deshalb befand ich es besser nicht mehr mit ihm alleine zu sein. Okay?“
Alice klatschte wie verrückt in die Hände und schrie „Jipii. Warum hasst du denn nicht erzählt!!“
„Weil es nichts zu erzählen gab?“
„Natürlich gibt es das Bella. Seit ihr denn jetzt zusammen??“
„NEIN! Wir sind Freunde…“
„Und weiß er das auch?“ Rosalie musterte mich skeptisch.
„Klar. Ich hab ihm gesagt dass es nur Spaß war. Und er bemüht sich auch sichtlich…“
„Spaß?? Oh Bella…“ Alice schüttelte den Kopf „Wie bemüht er sich denn?“
„Naja. Er hat sich etwas distanziert. Er will eben auch nicht mehr das solche Ausrutscher passieren.“
Alice und Rose klatschten sich beide gleichzeitig mit der Hand auf die Stirn.
„Bella… oh Bella“ murmelte Angela nur und Jenny? Die lachte sich kaputt.
„Was ist denn?“ fragte ich verwirrt in die Runde.
„Der kleine ist in dich Verliebt, das ist passiert Bella!“ lachte Jenny noch immer.
„Ach was…“
„Doch Bella. Bist du denn wirklich so Blind?“ fragte mich Alice kopfschüttelnd.
Ich lief rot an und sagte verlegen „Wieso denn? Hab ich was verpasst?“
Ich war ernsthaft verwirrt. Jacob in mich verliebt? Nein!
„Okay Bella.“ Rosalie holte tief Luft „Wie hat er denn reagiert als du ihm sagtest das wäre alles nur Spaß?“
„Er.. also er hat nur genickt und ist danach gegangen… ziemlich ähm – ziemlich enttäuscht?“
„Und was denkst du warum er sich Distanziert? Weil er deine nähe nicht will, oder weil du seine Gefühle nicht erwiderst?“
„Ich … ähm ich …“ stammelte ich nun hochrot. Nun sahen sie mich alle vier erwartend an.
Oh Oh.. Nein jacob war doch nicht in mich verliebt… oder? Verdammt!
„Wirklich?“ fragte ich ängstlich in die Runde.
„Wirklich!!“ kam es im Chor.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 05 Nov 2009, 12:05

„BELLA!! STEH ENDLICH AUF!!“
Benommen gugste ich durch meine müden Augenlieder, und versuchte festzustellen wer mich mitten in der Nach anschrie. Ich verschaffte mir einen groben überblick durch mein Zimmer, stellte aber fest das niemand da war. Im Hintergrund konnte ich eine Melodie hören, die sehr wahrscheinlich aus der Wohnung der Russen im unteren Stock kam. Diese Herren veranstaltete eine Dauerpartie!
Seufzend verkroch ich mich zurück unter meine Bettdecke. Sehr wahrscheinlich hatte ich nur geträumt. Wovon auch immer…
„ISABELLA MARIE SWAN. WENN DU NICHT SOFORT DEINEN HINTERN AUS DEINEM BETT BEKOMMST, WIRST DU WAS ERLEBEN. ZWING MICH NICHT AUSZUSTEHEN“
Okay, eindeutig kein Traum. Ich sprang auf und versuchte irgendetwas zu verstehen. WARUM schrie Alice durch die ganze Wohnung?!
„Was ist denn los, Alice? Wir haben 04 Uhr Nachts“ rief ich ihr nun auch ziemlich wütend zu.
„Dein Handy klingelt seit einer geschlagenen viertel Stunde durch. Könntest du es bitte EINFACH ENDLICH mal abnehmen?“
Verwirrt ließ ich den Blick über mein Zimmer schweifen. Mein Handy? Ich konnte es nicht hören, geschweige denn sehen.
„IM WOHNZIMMER!!“
„Okay, Okay“ murmelte ich als ich aus meinem Zimmer trampelte. Wer zum Teufel ruft mich denn um diese Zeit an?!
Als ich im Wohnzimmer auf mein Handy schielte, bemerkte ich dass die Melodie nicht von den Russen stammte, sondern von meinem Handy das mit einer mir unbekannten Nummer ohne Pause ringte.
„Ha-hallo?“ krächzte ich in den Hörer.
„allo sööönheit“
„Wer ist da?“ fragte ich unnötiger weise. Diese Stimme würde ich immer und überall erkennen, selbst wenn er eindeutig betrunken war.
„Ick bins“ lallte er weiter
„Wer ist ich?“ einerseits fand ich es ja ganz witzig wie er versuchte zu sprechen, andererseits wundere ich mich wirklich was er von mir wollte.
„D-Du erkenscht mich wirklisch nikt?“ er klang eindeutig überrascht.
„Sollte ich?“ kicherte ich
„Komm son Beby. Warum magscht du mich nikt?“
„Du bist betrunken, Cullen!“
„Bin ick nich…. Warum magsch du mich nicht?“
Plötzlich hörte ich es vor der Wohnungstüre verdächtig klimpern „Wo bist du, Edward?“
„Hause“ murmelte er.
Ich ging aus der Wohnung, und siehe da – Edward Cullen stand sturz betrunken an der Wand und versuchte sich vergebens auf den Füßen zu halten.
Als er mich erblickte lächelte er mich ehrlich an und im selben Moment verlor er sein Gleichgewicht.
Ich stürze mich zu ihm und hielt in gerade noch rechtzeitig fest. Ich wollte mir gar nicht vorstellen wie Böse es ausgegangen wäre, wenn dieser Idiot umgefallen wäre. Wir hatten nun mal nicht die bequemsten Böden, hier im Wohnheim.
„Danke Süsche“ kicherte er.
„Schon gut. Wo ist dein Wohnungsschlüssel.“ Fragte ich ihn und versuchte ihn mit all meiner Kraft auf den Beinen zu halten.
„Weisch ich nicht“
Na toll. Warum muss ich denn auch immer so verdammt nett sein? Ich könnte ihn ja auch einfach hier liegen lassen. Immerhin ist er alt genug. Aber NEIN. Nett wie ich bin, war ich tatsächlich gerade dabei seine Taschen nach seinem Wohnungsschlüssel zu durchsuchen.
„Wo genau befindet sich denn eigentlich deine Wohnung?!“
„Oben.“ Lallte er.
Verdammt. Falls ich glück haben sollte und seinen Schlüssel finden – wie zum Teufel sollte ich ihn in den oberen Stock bekommen?!
„Edward, wo sind deine Schlüssel“ fragte ich ihn erneut. Ich hatte mittlerweile wirklich überall nachgesehen, doch ich konnte diese Dinger einfach nirgendwo finden.
„Verloren?“ fragte er mich.
Genervt sah ich zu ihm auf und blickte im wütend in die Augen… war es wirklich möglich dass dieser Kerl Sturz betrunken war und trotzdem aussah wie ein Gott?! Erschrocken über meinen Gedankengang schüttelte ich den Kopf und blickte stattdessen auf deine Muskulöse Brust. Selbst durch das T-Shirt konnte ich sehen dass er einen verdammten Sixpack hatte. Vielleicht nicht so ausgeprägt wie der von Emmett oder Jacob. Aber trotzdem genau so wie es sein sollte. Zumindest für mich.
„Was mach i jetzt?“ kicherte Edward und holte mich somit aus meinen Gedanken.
Skeptisch nahm ich ihn am Arm und zog in mit mir „Du schläfst bei uns auf der Couch. So sehr Alice dich auch hasst.. ich glaube nicht dass sie will das ich ihren Bruder auf der Treppe schlafen lasse“
„Wo wo wowww… du bist soo nett“ sagte Edward und hörte sich dabei wirklich ehrlich an.
Ich lachte „Mann Cullen, was hast du alles gesoffen. Wo warst du denn überhaupt?“
Dieser seufzte nur und trottete hinter mir her.

10 Minuten und einige Kraftaufwendung später hatte ich es geschafft ihn auf unserem Sofa zu verfrachten. Ich wollte mich gerade verabschieden um noch wenige Stunden schlaf zu bekommen, als mich Edward am handgelenk festhielt.
„DDU hascht meine Frage noch niks beantwortet.“
„Welche frage?“
„Warüm hascht du mich?“ es scheint ihn wirklich zu interessieren, zumindest hatte ich den Eindruck.
„Ach Komm Edward. Willst du mir sagen, dass du das nichts weißest?“
„Weil Alice mich hasst?“ er klang plötzlich ziemlich traurig, also setzte ich mich zu ihm aufs Sofa.
„Nicht deshalb. Sonder aus dem Grund WARUM Alice dich hasst. Mal abgesehen von deiner Macho-Tour die du bereits bei mir abgezogen hast, tust deiner Familie ziemlich weh mit deinem verhalten“ erklärte ich Sanft.
Hätte mir einer vor 30 Minuten erzählt dass ich bald mit Edward Cullen auf den Sofa sitzen würde, und ihm sanft erklären würde warum ich ihn hasste, dann wäre ich vor Lachen in die Luft gegangen. Doch jetzt hatte ich das Gefühl dass es vielleicht wirklich notwenig war ihm mal den Kopf zu waschen. Und zwar nicht so, wie ich es vielleicht gerne gemacht hätte. Anschreien hätte gerade wahrscheinlich nicht viel gebracht, deshalb versucht ich es auf die Einfühlsame Tour.
„Isch will das nicht. Isch liebe Alice“
„Das glaube ich dir sogar. Aber du musst auf hören so egoistisch zu sein. Du denkst andauernd nur an dich und deine Bettgeschichten. Familie ist wichtig, Edward! Familie ist einfach so wichtig.“
„Ich.. Aber ich .. Ach Gott ich bin doch so ein Arschloch“ schniefte er. Waren das tatsächlich tränen die sich gerade in seinen Augen ansammelten?
„Ich mach dir nen’ Tee. Okay?“ Ich war noch nie gut dabei mit den Gefühlen anderer umzugehen. Das hatte ich wohl von meinem Dad. Vor allem kannte ich Edward ja nicht wirklich, oder zumindest nur die schlechte Seite. Das, was er gerade von sich zeigte war so viel mehr… Gut, er war betrunken aber bekanntlich zeigen Betrunkene doch immer ihre wahren Gesichter und Gefühle. Konnte es sein dass Edward doch nicht so ein Eiskaltes Arschloch war?

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 09 Nov 2009, 18:08

Ich brachte Edward seinen Tee und setzte mich behutsam wieder neben ihn auf das Sofa. Er hatte seinen Kopf in den Händen vergraben und seufzte. Er hatte mich wohl noch nicht bemerkt, also räusperte ich mich „Dein Tee, Edward“
„Danke“ antwortete er schlicht und fuhr sich erschöpft durch die seidigen Haare. Widerwillig musste ich zugeben, dass das verdammt sexy aussah. Seine Haare standen jetzt noch konfuser von seinem hübschen Kopf ab und ich musste gegen den Impuls antreten, ihm deine Strähne aus dem Gesicht zu streichen.
>>Mein Gott Bella. Nur weil er gerade stock besoffen ist und etwas wie Einsicht zeigt, heißt das noch lange nicht dass er nicht noch immer Edward ist. Du weißt schon. Edward Macho Cullen!!“ warnte mich meine stimme. Himmel, wie Recht sie nur wieder hatte…
„Das ist alles so aus dem Ruder gelaufen“ murmelte Edward schmollend. Er war doch wirklich soo süß wenn er betrunken war.
„Edward. Was genau willst du denn eigentlich?“ ich musste ihn das einfach fragen. Die Tatsache dass er gerade auf meinem Sofa saß, sich –blöd gesagt – ausheulte und in Selbstmitleid badete, wirkte auf mich einfach falsch. Ich war total verwirrt und verstand einfach nur noch Bahnhof.
„wie-wi-weischt du…“ er räusperte sich und versuchte offensichtlich sich zusammen zu reißen und in klaren Sätzen zu sprechen „weist du. Ich war heute Abend im Eclipse. Einer der Clubs in denen ich früher immer mit meinen Freunden und Geschwistern war. Früher – als noch alles okay war..“ ich unterbrach ihn nicht, doch war ich etwas verwirrt. Er sprach von früher als noch alles Ok war. Das muss schon 1 bis 2 Jahre her sein. Ich wunderte mich sie damals in einen der angesagtesten Clubs der Stadt gehen konnten.
Edward hatte wohl meine Gedanken gelesen, denn er klärte mich sogleich auf „Das Eclipse gehört meinem Vater, Bella. Na gut, es gehört rechtlich meinem Onkel Eric aber mein… unser, Vater hat 85% davon bezahlt – somit hatten wir nie Probleme damit, als minderjährige in den Club zu kommen.
Wie dem auch sei, ich war heute seit langer Zeit mal wieder dort. Ich weiß auch nicht genau was mich dazu geritten hatte. Vielleicht wollte ich auch nur den Alten Zeiten nachtrauern…Als ich im Club angekommen war, schlich sich mein Blick wie automatisch in den VIP bereich. Besser gesagt direkt an den Platz an dem Jacob, Emmett, Jazz, die Mädels und ich immer unsere Abende verbrachten. Ich dachte wirklich kurz ich würde träumen, als ich genau diese Bande an dem Tisch sitzen sah. Gut, Alice und Rose waren nicht dabei. Aber Emmett, Jazz und.. und Jacob… sie hatten alle Spaß. Richtig Spaß.“ Die letzten Worte murmelte er nur noch sehr Leise. Ich wollte gerade etwas darauf erwidern, als er auch schon begann weiter zu erzählen „Ich stand also da. Alleine. Und sah meiner ehemaligen Familie dabei zu, wie sie glücklich waren. Kannst du dir vorstellen wie es ist, in einer Disco mit mindestens 200 Personen zu stehen, und sich trotzdem verdammt einsam zu fühlen??
Ich bin doch auch noch selber Schuld. Also ließ ich mich voll laufen. Schon traurig, so ganz alleine Tequilla zu saufen… und als ich gerade anfing darüber nachzudenken WAS genau ich alles Falsch gemacht hatte, kam einer der Gründe auf Knallpinken High-Heels auf mich zu getänzelt. Tanja war noch nie wirklich mein Typ. Aber Verdammt ich bin Jung und die kleine ist einfach verdammt geil im Bett…“
Okaaay. Ich hatte das Gefühl dass wir von Thema abschweiften. Ich war wirklich geschockt von dem was Edward mir gerade erzählte. Er gewährte mir Einblick seine Gefühle und das berührte mich ehrlich. Kurz dachte ich wirklich es hätte KLICK gemacht – doch dann fing er an davon zu sprechen wie Tanja im Bett war?!
Er musste meinen Gesichtsaudruck wohl gedeutet haben, denn er schmunzelte und erzählte weiter „Sorry. Ich weiche vom Thema ab… Obwohl – es hängt doch alles zusammen. Ich stellte Sex vor meine Familie. Meine Bedürfnisse vor die Ihre. Und das war und ist verdammt noch mal nicht Okay. Das muss sich ändern, Bella. ICH muss mich ändern!!“ Er sagte das mit solch einer Intensivität dass ich ihn nur mit großen Augen anstarren konnte.
„Kannst du mir bitte dabei Helfen, Bella?!“
„I-I-Ich? Wa-warum ich?“ stotterte ich. Ich verstand wirklich nicht warum genau ich ihm dabei helfen sollte. Ich kannte ihn doch gar nicht. Oder zumindest kannte ich nur Edward MACHO- ARSCHLOCH Cullen. Nicht diesen .. diesen Liebenswerten, ehrlichen und … und netten Edward….
„Das.. Das weiß ich auch nicht“ flüsterte Edward und holte mich somit aus meinen wirren Gedanken.
„Ich weiß nur dass ich ein gutes Gefühl bei dir habe, Bella. Du kennst mein schlechtes Ich noch nicht. Bei dir besteht noch Hoffnung dass du mir glauben schenken könntest.“
„Wie jetzt? Weil ich deine verkorkste Art noch nicht zu 100% erleben durfte, bist du der Meinung dass ich naiv genug wäre, zu glauben dass du dich ändern willst?!“ ich fuhr ihn richtig an. Eigentlich war es genau das, was ich machte. Ich glaubte ihm dass er es ernst meinte. Ich glaubte ihm dass es ihm Leid tat. Doch ich wollte es ihm nicht zeigen. Aus welchem Grund auch immer.
Irgendwie hatte ich das Gefühl ich wäre schwach wenn ich zugeben würde dass ich ihm vertraue. Dass ich an das gute in ihm glaubte.
„Okay. Ich werde das auch ohne deine Hilfe schaffen“ sagte Edward ernst.
„Pha! Viel Glück, Cullen! Alice wird dir nicht mehr so schnell vertrauen!“ zischte ich als ich aufstand und mich auf den weg in mein Zimmer machte.

Als ich meinem Zimmer war, versuchte ich erst gar nicht mehr zu schlafen. In weniger als einer Stunde würde mein Wecker sowieso läuten und an schlaf war gar nicht mehr zu denken. In meinem Kopf war ein riesen Wirrwarr. Ich machte mir schwere Vorwürfe und meine Schuldgefühle fraßen mich förmlich auf. Es war nicht richtig, Edward so anzufahren. Selbst wenn wir einen schlechten Start hatten – hatte auch er eine 2te Chance verdient.
Und dann war da auch noch das ding mit Jacob. Die Mädels hatten mir letzte nacht klar und deutlich gemacht, dass er in mich verliebt war. Und ich? Ich kam mir gerade vor wie in einem schlechtem Kitsch Roman. Rosamunde Pilcher lässt grüßen!

Seufzend ging ich in mein Bad um mich zu Duschen – und nahm mich fest vor, nachher nochmals mit Edward zu reden… und genauso sollte ich das wohl auch mir Jacob.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 10 Nov 2009, 17:13

Keine 30 Minuten später, hörte ich aus dem Wohnzimmer wütende schreie. Aha! Alice hatte also ihren Bruder auf unserer Couch entdeckt.
Ich konnte mir ein lachen nicht verkneifen und wollte gerade meine Schlafzimmertüre aufmachen, da sprang diese auf und ein hektischer Edward Culler kam mit entgegen.
„Bella! Du musst mich verstecken“ keuchte er.
„Bitte was?“
„Alice.. sie – sie wirft mit Gegenständen nach mir“ erklärte er mir und zappelte wie ein kleines Kind vor meiner Nase herum.
„Sag mal, bist noch immer betrunken? Okay, du hattest nur eine Stunde schlaf, aber dass du so einen Stuss von dir gibst ist wirklich ...“
„Bitte Bella! Ich bin vollkommen nüchtern. Alice dreht voll ab“
Bildete ich mir das ein, oder hatte er tatsächlich Angst vor seiner Schwester?
„EDWARD ANTHONY CULLEN! WO BIST DU? ICH SCHWÖRE DIR, ICH GEHE JEDES EINZELNE ZIMMER DURCH, UND WENN ICH DICH FINDE WERDE ICH DEINEN VELOGENEN HINTERN DURCH DIESE TÜRE BEFÖRDERN. UND DAS GANZ UND GARNICHT SANFT!!!“ hörte ich Alice im Wohnungsflur schreien. Es war schon unglaublich wie sie das ganze ohne nur einmal Luft zu holen schreien konnte.
Das war dann wohl meine Gelegenheit ihm doch etwas unter die Arme zu greifen. Die Worte die ich ihm letzte Nacht an den Kopf geworfen hatte, taten mir ja schon Leid…
„Okay. Geh ins Bad. Ich rede mal mit ihr“ murmelte ich und schob den nun sichtlich erleichterten Edward in mein Badezimmer. Kurz ließ ich noch meine Augen über den Fußboden gleiten, nur um sicher zu gehen dass ich auch meine Wäsche versorgt hatte. Kaum auszudenken wie Peinlich es gewesen wäre, wenn Edward meine schwarzen Panties mitten auf den Fließen gefunden hätte.
„Alice. Was ist denn los?“ fragte ich sie gespielt erschrocken als ich auf den Flur trat.
„Mein Bruder! Er war heute Morgen einfach so auf unserer Couch. Und dann war er ernsthaft noch so dreist mir etwas vor zu labern von wegen er will sich bei mir entschuldigen! Und dann… und dann…“ Alice war total aufgebracht.
„und dann hat sie ihm eine Kaffeetasse über den kopf geschleudert“ berichtete Rosalie völlig gleichgültig. Sie kam gerade auf uns zu und schlürfte genüsslich an ihrem Kaffee. Natürlich. Es war doch auch total normal dass Alice ihrem Bruder das teure Porzellan ihrer Mutter nachwirft!
„Ich will gar nicht wissen wie dieser SCHUFT in unsere Wohnung gekommen ist. Dieser kleine ekelhafte Perversling“ rief Alice.
„Uhhm Alice. Ich glaub ich muss dir da was erklären.“ Flüsterte ich und nahm sie an der Hand. „ICH hab Edward rein gelassen“
Alice starrte mich mit aufgerissenen Augen an und entzog sich meiner Hand.
„Mein Gott.. du hast es wirklich getan, oder?“ flüsterte sie geschockt.
„Ich hab was getan?“ fragte ich verwirrt.
„Oh nein Bella“ rief nun auch Rosalie und musterte mich besorgt.
„Ich hab dich gewarnt Bella. WARUM ZUM TEUFEL HÖRST DU NICHT AUF MICH?“ schrie Alice mich nun an.
„Verdammt was ist denn los? Er war betrunken, okay?“ warum regten die beiden sich denn so auf? Hätte ich ihn draußen im Gang schlafen lassen sollen?
„DAS MACHT ES DOCH NUR NOCH SCHLIMMER!“ riefen die beiden aus einem Munde. Rosalie ließ beinahe ihre Kaffeetasse fallen und starrte mich einfach nur an. Alice zischte irgendetwas das sich anhörte wie „das bedeutet Krieg, Edward Cullen. KRIEG“ und machte sich auf den weg in das Wohnzimmer.
„Kann mir mal jemand erklären was mit euch beiden los ist? Er war betrunken!! Sollte ihn draußen im Gang stehen lassen? Egal wie sauer du auf deinen Bruder bist, Alice. Du kannst mir nicht erzählen dass du ihn sturzbetrunken alleine gelassen hättest… Er hat mir letzte Nacht wirklich sein herz ausgeschüttet. Es tut ihm wirklich alles Leid. Er hat eingesehen was er alles falsch gemacht hat. Er will sich ändern!“ rief ich ihr aufgebracht nach.
Alice drehte sich um und funkelte mich böse an.
„Ach wirklich? Hat er dir das also zwischen eurer … eurer Bumserei zu geflüstert, oder was?“
Nun war ich an der reihe sie geschockt an zu sehen. Sie dachte ernsthaft ich hätte mir Edward geschlafen? Wahrscheinlich hätte ich über dieses missverstädnis Lachen sollen. Aber das konnte ich nicht. Die Tatsache dass Alice und Rose mir das wirklich zutrauen würden, enttäuschte mich maßlos.
„Wisst ihr was? Denkt doch was ihr wollt“ mit diesen Worten nahm ich meine Tasche von der Anrichte und stürmte aus der Wohnung.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 11 Nov 2009, 13:08

Hallöchen ihr.

Ein Teil aus Edward sicht



Epov.

(Am Telefon mit Bella)

„Du bist betrunken, Cullen!“ sagte sie und ich fragte mich wirklich wie sie darauf nur kommt. Ich? Betrunken? Nein nein. Selbst Emmett hatte ich schon des Öfteren unter den Tisch getrunken.
„Bin ich nicht. Warum magst du mich nicht?“ fragte ich sie und freute mich sehr darüber dass ich wirklich überhaupt nicht lallte. Vor freue darüber fing ich an vor Bellas Wohnungstüre zu tanzen und zeigte ihr durch die Türe hindurch die Zunge. Plötzlich verlor ich etwas das Gleichgewicht und ich stolperte über eine der leeren Bierdosen die ich vorher auf den Boden gestellt hatte.
„Wo bist du, Edward?“ fragte mich Bella plötzlich misstrauisch.
„Hause“ murmelte ich schlicht.
Ich bemerkte wie meine Füße anfingen zu zittern und ich schwankte. Woran lag das denn nur? Vielleicht an Schlafmangel? Jessica hatte mich immerhin letzte Nacht ziemlich auf trapp gehalten… Müde lehnte ich mich gegen irgendetwas. Keine Ahnung was es war. Ich denke eine Wand oder so…
Gegenüber von mir stand ein Engel. Ein Engel…
Plötzlich stürmte mein Engel auf mich zu und hielt mich fest an den Armen. Erst dann bemerkte ich dass ich schon wieder schwankte. Die Tatsache dass ich beinahe umgefallen wäre, lag natürlich nicht am Alkohol. Es war wegen diesem Anblick. Der Anblick eines Engels…
„Danke Süße“ lächelte ich, bereute es aber sofort wieder. Ich nannte dieses Geschöpf Süße – was war denn falsch mit mir?!
„Schon gut. Wo ist dein Wohnungsschlüssel“ fragte sie mich. Moment? Diese Stimme.. ich kannte sie. Ich blickte nach unten auf das Mädchen das noch immer mühe hatte mich auf den Beinen zu halten und erkannte, dass es Bella war. OH!
Ich war so verwundert darüber, dass ich glatt vergessen hatte was sie mich gerade gefragt hat, also antwortete ich schlicht:„Weisch ich nicht“
Zu meiner Überraschung fing sie an in meinen Taschen zu kramen. Was suchte sie denn?
„Wo genau befindet sich denn eigentlich deine Wohnung?!“ fragte sie mich. Huch? Was wollte sie denn in meiner Wohnung? Wohl nicht das was ich gerne machen würde, oder?
„Oben.“ Kicherte ich.
„Edward, wo sind deine Schlüssel“ fragte Bella mich. Wow. Sie hatte es wohl eilig. Doch Alice würde mich nur noch mehr Hassen wenn ich mit ihrer Freundin unanständige Sachen machen würde, also antwortete ich Bella mit:
„Verloren?“ es klang eher wie eine Frage – ich war noch nie ein guter Lügner. Doch eine andere Ausrede warum ich nicht mit ihr ins Bett konnte, war mir nicht eingefallen.
Plötzlich Funkelte sie mich Böse an. Ihr Blick war wirklich … wirklich wunderschön. Ihre Augen, diese Lippen … und plötzlich wurden ihre Gesichtszüge wieder weicher. Ihre Wangenknochen bekamen einen rötlichen Ton und Bella sah verlegen weg. Was hatte sie denn? Ich wollte doch noch länger in ihre Augen blicken …
Verdammt! Anscheinend war ich wirklich betrunken. Anders konnte ich mir meine Schrägen Gedanken nicht erklären!
„Was mach ich jetzt?“ kicherte ich um meine Gedanken zu überspielen.
Bella nahm mich am Arm und zog mich mir sich.
„Du schläfst bei uns auf der Couch. So sehr Alice dich auch hasst.. ich glaube nicht dass sie will das ich ihren Bruder auf der Treppe schlafen lasse“
„Wo wo wowww… du bist soo nett“ platzte es aus mir heraus.
Bella lachte ein wunderschönes Lachen und sagte etwas – doch ich hörte ihr nicht wirklich zu. Ich war noch zu sehr damit beschäftigt dem Klang ihrer Stimme zu Lauschen..

Irgendwann fand ich mich auf ihrem Sofa wieder. Keine Ahnung wie ich hier her gekommen bin. Es war mir auch egal. Hier drinnen erinnerte mich alles an Alice. Und daran, was für ein Arschloch ich doch eigentlich bin und war.
„Du hast meine Frage noch nicht beantwortet“ sagte ich zu Bella die neben mir saß.
„Welche frage?“
„Warum hasst du mich?“ Es Interessierte mich ehrlich. Klar, ich wusste ich hatte Fehler gemacht – doch ich wollte es aus ihrem Mund hören.
„Ach Komm Edward. Willst du mir sagen, dass du das nichts weißest?“
„Weil Alice mich hasst?“
„Nicht deshalb. Sonder aus dem Grund WARUM Alice dich hasst. Mal abgesehen von deiner Macho-Tour die du bereits bei mir abgezogen hast, tust deiner Familie ziemlich weh mit deinem verhalten“ erklärte sie ruhig.
„Isch will das nicht. Isch liebe Alice“ murmelte ich. Erst jetzt fiel mir auf dass ich wirklich lallte.
„Das glaube ich dir sogar. Aber du musst auf hören so egoistisch zu sein. Du denkst andauernd nur an dich und deine Bettgeschichten. Familie ist wichtig, Edward! Familie ist einfach so wichtig.“
„Ich.. Aber ich .. Ach Gott ich bin doch so ein Arschloch“ flüsterte ich. Sie hatten doch alle Recht. Ich war so ein verdammter Widerling…
„Ich mach dir nen’ Tee. Okay?“ sagte Bella und machte sich eilig davon in die Küche.

Wäre es möglich das Alice mir mal wieder vertrauen würde? Oder auch Jacob? Ich würde es nie offen zugeben – dafür bin ich eindeutig zu Stolz – aber ich vermisste meinen Besten Freund. Er war immer für mich da. Egal was für mist ich gebaut hatte, er stand immer hinter mir. Bis ich mit seiner Mutter sex hatte.
Aber hey, es tut mir ja Leid. Aber die alte war ne Granate im Bett. Das konnte ich mir doch nicht entgehen lassen …
Seufzend vergrub ich meinen Kopf in den Händen. Ich würde mich wohl nie ändern.
„Dein Tee, Edward“ flüsterte Bella. Ich hatte gar nicht bemerkt dass sie schon wieder zurück war.
„Danke“ antwortete ich schlicht.„Das ist alles so aus dem Ruder gelaufen“
„Edward. Was genau willst du denn eigentlich?“
„wie-wi-weischt du..“ ich erschrak als ich bemerkte wie ich wieder anfing zu lallen. >>Konzentration, Cullen!<< wies ich mich zurecht „weist du. Ich war heute Abend im Eclipse. Einer der Clubs in denen ich früher immer mit meinen Freunden und Geschwistern war. Früher – als noch alles okay war..“ ich unterbrach kurz als ich Bellas verwirrten Blick bemerkte „Das Eclipse gehört meinem Vater, Bella. Na gut, es gehört rechtlich meinem Onkel Eric aber mein… unser, Vater hat 85% davon bezahlt – somit hatten wir nie Probleme damit, als minderjährige in den Club zu kommen.
Wie dem auch sei, ich war heute seit langer Zeit mal wieder dort. Ich weiß auch nicht genau was mich dazu geritten hatte. Vielleicht wollte ich auch nur den Alten Zeiten nachtrauern…Als ich im Club angekommen war, schlich sich mein Blick wie automatisch in den VIP bereich. Besser gesagt direkt an den Platz an dem Jacob, Emmett, Jazz, die Mädels und ich immer unsere Abende verbrachten. Ich dachte wirklich kurz ich würde träumen, als ich genau diese Bande an dem Tisch sitzen sah. Gut, Alice und Rose waren nicht dabei. Aber Emmett, Jazz und.. und Jacob… sie hatten alle Spaß. Richtig Spaß.“ Ich wollte schon beinahe wieder aufhören zu erzählen – eigentlich ging sie das doch gar nichts an. Aber trotzdem spürte ich einen gewissen Drang mit Bella darüber zu sprechen … „Ich stand also da. Alleine. Und sah meiner ehemaligen Familie dabei zu, wie sie glücklich waren. Kannst du dir vorstellen wie es ist, in einer Disco mit mindestens 200 Personen zu stehen, und sich trotzdem verdammt einsam zu fühlen??
Ich bin doch auch noch selber Schuld. Also ließ ich mich voll laufen. Schon traurig, so ganz alleine Tequilla zu saufen… und als ich gerade anfing darüber nachzudenken WAS genau ich alles Falsch gemacht hatte, kam einer der Gründe auf Knallpinken High-Heels auf mich zu getänzelt. Tanja war noch nie wirklich mein Typ. Aber Verdammt ich bin Jung und die kleine ist einfach verdammt geil im Bett…“
Bella musterte mich mit hochgezogenen Augenbrauen. Ups. Ich war wohl von Thema abgekommen
„Sorry. Ich weiche vom Thema ab… Obwohl – es hängt doch alles zusammen. Ich stellte Sex vor meine Familie. Meine Bedürfnisse vor die Ihre. Und das war und ist verdammt noch mal nicht Okay. Das muss sich ändern, Bella. ICH muss mich ändern…kannst du mir bitte dabei Helfen, Bella?!“
„I-I-Ich? Wa-warum ich?“ stotterte sie.
„Das.. Das weiß ich auch nicht“ flüsterte ich und fragte mich das gleiche. Warum sollte ausgerechnet sie mir dabei helfen können. Immerhin hatten wir einen ziemlich schlechten Start. Und nun saß ich hier, besoffen auf ihrer Couch und heule mir die Augen aus.. wie erbärmlich war ich denn eigentlich?!
Trotzdem – alles oder nichts.
„Ich weiß nur dass ich ein gutes Gefühl bei dir habe, Bella. Du kennst mein schlechtes Ich noch nicht. Bei dir besteht noch Hoffnung dass du mir glauben schenken könntest.“ Sagte ich mit voller überzeugung.
„Wie jetzt? Weil ich deine verkorkste Art noch nicht zu 100% erleben durfte, bist du der Meinung dass ich naiv genug wäre, zu glauben dass du dich ändern willst?!“ fuhr sie mich an. Scheiße hatte die kleine Ihre Tage? Zuerst war sie richtig einsichtig, und jetzt schreit sie mich so an? FRAUEN!
„Okay. Ich werde das auch ohne deine Hilfe schaffen“ antwortete ich ungerührt.
„Pha! Viel Glück, Cullen! Alice wird dir nicht mehr so schnell vertrauen!“ zischte sie und rannte beinahe in ihr Zimmer.

Jetzt saß ich hier. Wieder einmal alleine auf dem Sofa meiner Schwester.
Wie Krank ist das denn? >>TATEN, Edward! TATEN! Selbst ist der Mann verdammt noch einmal! << schrie ich mich in Gedanken selbst an.
Genau, erst einmal sollte ich meinen Rausch ausschlafen. Und dann, Morgen, werde ich meine Fehler wieder gutmachen. Ich werde mir meine Familie zurückholen!

„Ich glaub mich tritt n’Pferd!“ schrie jemand hinter mir. Ich drehte mich benommen um und brauchte eine Weile um zu checken was los war. Alice stand wütend hinter mir. Ah – mein Kopf schmerzte so sehr. Viel schlaf hatte ich wohl nicht bekommen. Beweis dafür war auch, dass ich noch immer alles doppelt sah.
„Hi Alice“ murmelte ich und versuchte zu Lächeln.
„HI? HI? Sag mal geht’s noch“ schrie diese weiter und schlug mit einem Kissen auf mich ein.
„Au! Alice bitte!“
„WAS ZUM TEUFEL MACHST DU HIER?“ verdammt sie war Fuchs-teufels-wild.
„Ich.. also ich wollte mich entschuldigen“
„ENTSCHULDIGEN?“ sie kicherte Hysterisch und schaute sich suchend um.
Oh-Oh. Was suchte sie denn. Ich kannte diesen Blick.
„Du wirst jetzt deinen Arsch aus dieser Wohnung bewegen oder gnade dir Gott!“
Ich verdrehte meine Augen und stand langsam auf. Nur nicht zu schnell – ansonsten hätte es bestimmt eine Bruchlandung meinerseits gegeben.
„Jetzt lass mich doch mal ausreden“ flüsterte ich als ich zu ihr ging und meine Hände nach ihr ausstreckte.
„WAGE ES NICHT MICH ANZUFASSEN“ zischte sie und machte einen schritt rückwärts.
„Okay Okay“ ich hob unschuldig meine Hände „Ich will mich entschuldigen Alice. Es tut mir Leid dass ich immer nur an Sex, und nicht an euch gedacht habe“
Alice wurde hochrot und schrie aus voller Seele „JETZT REICHTS! DU MACHST ES DIR VERDAMMT EINFACH MEIN LIEBER“ mit diesen Worten drehte sie sich um, nahm von der Anrichte eine Kaffeetasse und schleuderte diese in meine richtung.
Ich schaffte es gerade noch so auszuweichen! Was zum Teufel..
„WENN ICH DICH IN DIE FINGER KRIGE!“ schrie sie und lachte wirklich angsteinflösend.
„Verdammt Alice.. was?...“ ich hatte ehrlich Angst. Ich meine, sie schmeißt mit Gegenständen!!
Im Hintergrund bekam ich mit wie Rosalie in das Wohnzimmer kam, sich eine Tasse Kaffee einschenkte und dem Schauspiel zusah, als wäre überhaupt nichts dabei!
Alice drehte sich wieder suchend um. Mir wurde klar, dass sie nur wieder etwas suchte womit sie mich bewerfen konnte – also begab ich mich schleunigst auf meine Flucht.
Ich habe keine Ahnung warum ich nicht einfach aus der Wohnung gerannt bin – stattdessen rannte ich in Bellas Zimmer.
Diese fing mich erschrocken auf und nach einiger Überredungsarbeit überließ sie mir tatsächlich ihr Badezimmer! Ich sagte ja, sie ist ein ENGEL!

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 16 Nov 2009, 16:42

EPOV

Jetzt stand ich mitten in Bellas Badezimmer und schaute mich neugierig um. Es war schon komisch. Wenn ich früher bei Alice im Badezimmer war, deutete allesmögliche darauf hin dass ein Mädchen in ihrem Bad hauste. Aber bei Bella? Gar nichts! Klar, die Kleinigkeiten wie das Erdbeer Shampoo in ihrer Dusche, oder die Gesichtskreme die noch offen am Waschbeckenrand stand, deuteten schon darauf hin dass Bella durchaus eine Person war die auf ihr äußeres achtete – doch auf den ersten blick erinnerte mich ihr Badezimmer eher an mein eigenes. Auch bei mir war nur das nötigste zu finden. Bei Alice oder Rosalie zum Beispiel würde man vor lauter Kosmetiker gar keinen Überblick mehr haben.
Schmunzelnd über meine eigenen Gedanken blickte ich in den überdimensionalen Spiegel. DAS war bestimmt Alice’s Werk. Die kleine war immer schon der Meinung eine Frau benötigt ausreichend Fläche sich bewundern zu können.
„WARUM ZUM TEUFEL HÖRST DU NICHT AUF MICH“ hörte ich plötzlich meine Schwester schreien. Geschockt blickte ich mich um und versuchte auszumachen ob sie schon wieder mich anschreit. Nach wenigen Sekunden aber wurde mich klar das sie keineswegs mit mir sprach, sondern eine heftige Diskussion mit Bella am laufen hatte.
Ich schlich mich aus dem Badezimmer und lauschte an Bellas Zimmertüre. Anfangs verstand ich nur Bahnhof – doch dann machte es KLICK. Alice dachte ich und Bella … wir hätten… Oh Gott! Warum musste Alice nur immer wieder das schlimmste von mir denken. Gut, ich konnte mich noch wage daran erinnern wie Bella mit mir auf mein Zimmer kommen wollte – doch das musste Alice ja nicht wissen. Vor allem kränkte es mich ein wenig dass sie schon wieder vom schlimmsten aus gehen musste…Am Rande bekam ich mit wie nun auch Bella verstanden hatte und fluchtartig die Wohnung verlies. Ich konnte sie gut verstehen!
„Das glaub ich nicht“ schnaubte meine Schwester „Wenn ich diesen Mistkerl erwische“
Ich hatte das drängende Bedürfnis dieses Missverständnis aufzuklären. Immerhin war Bella die letzte Nacht wirklich zuvorkommend – und es war nicht Fair dass sie meinetwegen mit ihren Freundinnen an einander gerät.
„Alice“ flüsterte ich zu ihr auf den Gang trat.
„DU!“ schrie sie und stürmte wie eine Furie auf mich zu.
„HALT!“ rief nun auch ich und hielt sie an ihren Armen fest „Würdest du bitte damit aufhören? Bella und ich.. wir…“
„’Wir’ WAS? Hatten eine tolle nach zusammen und nun werde ich sie wie alle anderen Weiber einfach abservieren? Hmm?“
„NEIN MANN ALICE JETZT LASS MICH MAL AUSREDEN“ schrie ich und funkelte sie Böse an. Verdammt dieses Mädchen konnte einem doch wirklich den letzten Nerv rauben.
„Wir haben nicht miteinander geschlafen“ berichtete ich ihr nun etwas gelassener.
„Nicht?“ fragte mich Rosalie. Alice sah mich noch immer voller misstrauen an.
„Nein. Wenn ihr eurer Freundin zugehört hättet würdet ihr das auch wissen.“
„Aber..“
„Nix aber. Ich war betrunken vor eurer Haustüre… okay ich bins noch immer … aber das tut nichts zu Sache. Jedenfalls wollte Bella mich nicht in den Gängen schlafen lassen. Also konnte ich bei euch auf das Sofa. Das war dann auch schon alles“
„Ach? Und warum labert sie mich dann voll von wegen du willst dich ändern?“ zischte Alice.
„Weil sie … sie hat sich mit mir auf das Sofa gesessen und mir … mir zugehört. Ich hab ihr quasi mein Herz ausgeschüttet…“ flüsterte ich.
„ACH du grüne Neune“ schrie Rosalie plötzlich hysterisch.
„Sie wird uns Hassen!“ rief nun auch Alice und stürmte bereits die Wohnungstüre nach draußen.


BPOV

Das war doch nicht zu Fassen!! Die werden mir doch tatsächlich vor dass ich war mit Edward hatte? Hallo? Ich glaub es hackt!!
Völlig außer mir vor Wut stürmte ich aus dem Wohnheim in den annähernden Park. Ich hatte kein ziel vor Augen – alles was ich wollte war weg. Weg von diesen Engstirnigen, alleswissenden, blöden … Ammis!!
Kaum zu glauben. Da denkt man wirklich Freundinnen zu finden die einem bedingungslos vertrauen. Die Einen kennen – und DANN?!
>>Eigentlich eine glasklare Sache<< kicherte mein Gewissen. Oder meine Vernunft. Oder was weiß ich!
Und die wäre?
>>Du vergisst gerne mal dass ihr euch erst wenige Monate kennt. Woher sollten sie dich denn kennen?<<
Natürlich – wie konnte ich nur so Blöd sein. Immerhin kannte ich sie doch kaum! Pha – wie Naiv du wieder warst Bella!!
Noch immer völlig aufgewühlt stampfte ich durch den riesigen park. Keine Ahnung wo ich war, es war mir auch egal.
Ich atmete 3-mal tief durch und sah mich um. Vor mir befand sich ein großer Teich der in der aufgehenden Morgensonne silbern schimmerte. Etwas überwältigt von dieser Kulisse bewegte ich mich wie automatisch auf den Steg zu der quer über den ganzen Teich ragte. Für wenige Sekunden hatte ich die ganze Wut vergessen, bis mein Handy klingelte. Genervt blickte ich auf das Display und drückte den Anrufer auch gleich wieder weg. Ich wollte jetzt nicht mit Alice sprechen…
„Bella?“
Erschrocken blickte ich mich um und sah vor mir eine Person sitzen. „Oh. Hi Jake! Ich hab dich gar nicht bemerkt“ flüsterte ich ehrlich. Er war wirklich leicht u übersehen. Immerhin war die Sonne noch nicht ganz aufgegangen und er saß hier mitten auf diesem Steg …
„Was machst du denn so früh hier?“ fragte er mich und zeigte mir dass ich mich neben ihn setzten soll.
„Ach. Nix wichtiges.. was machst du denn hier so alleine?“ ich setzte mich neben ihn und schaute verlegen auf das Wasser. Erst jetzt bemerkte ich dass weinte. Das war so typisch – kaum war ich etwas wütend kamen mir auch schon die Tränen!!
„Ich bin gerne hier… um nachzudenken und so“ flüsterte er und musterte mich eindringlich. Sanft strich er mir eine träne von den Wangen „Hey Bells. Was ist los?“
>>BELLS. Er hat mich Bells genannt<< jubelte ich innerlich und musste widerwillig lächeln. „Ich hatte nur Streit mit Alice und Rose“ antworte ich schlicht und bemerkte wie die Wut mich wieder zu überrollen schien.
„Warum denn?“
„Jake.“ flüsterte ich und sah ihm tief in die Augen „Jetzt nicht. Okay? Ich muss mich erst mal etwas abreagieren…“
„Natürlich“ antwortete er schlicht und lächelte mich unsicher an „Gibt es denn irgendwas was ich für dich tun kann? Ich meine – gib es etwas das dir hilft sich abzureagieren?“
„Tja. Früher hätte ich eine geraucht“ lachte ich.
„Du hast mal geraucht?“ fragte mich Jakob überrascht.
„Naja. Ich bin gelegentheits Raucher.“
„Na dann, kann ich dir bestimmt weiter helfen“ er lächelte mich verschmitzt an und holte aus seiner Hosentasche eine Schachtel Zigaretten.
„Jakob Black!“ rief ich gespielt empört. „Du Rauchst?“
„Bin gelegenheits Raucher“ kicherte er.
Schmunzelnd zündeten wir uns eine Zigarette an und nahmen beide gleichzeitig den ersten Zug. Noch im selben Moment lachten wir beide lauthals los!

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 18 Nov 2009, 11:44

„Es ist schon komisch, wie wenig ich doch eigentlich über dich weiß“ kicherte ich noch immer.
Jacob lächelte verlegen und murmelte „Na das kann man doch ändern, oder?“
Kurz rauschten Bilder der vergangenen Tage durch meinen Kopf. Bilder in denen Alice und Rose mir klar machten dass Jacob in mich verliebt war. Doch es war mir egal. Jacob hatte es wieder einmal geschafft mich zum lachen zu bringen.
Deshalb antwortete ich mit „Klar. Aber ich denke das werden wir dann wohl in Mathe machen müssen. Wir kommen bereits zu spät zu ersten Stunde“
„Oh. Ich hab gar nicht bemerkt dass es schon so spät ist. Die Zeit vergeht immer so unglaublich schnell.. nicht?“ fragte er mich nachdenklich.
„Jap. Vor allem mit dir“ antwortete ich ehrlich und drückte meine Zigarette aus. Daraufhin lächelte Jacob ein lächeln das wahrscheinlich die dunkelsten Wolken vertrieben hätte.
„Was hältst du davon wenn wir die Vorlesungen heute einfach mal sausen lassen und uns einen schönen Tag machen?“ fragte er mich plötzlich voller Elan.
„Ich weis nicht… wir können doch nicht einfach…“
„Können wir Bella“ unterbrach mich Jacob. „Wir sind auf dem Collage – nicht in der Highschool“
Ahja. Das war etwas das ich öfters gerne vergesse. Ich kann mich an den zustand auf dem Collage zu sein einfach noch nicht ganz gewöhnen. Rose und Alice hatten mich schon öfters darauf hingewiesen dass wir keine Stunden, sondern Vorlesungen haben. Und dass es keine Lehrer, sondern Professoren sind.
Naja was soll’s. Ich bin eben Europäer – wir sind Gewohnheitstiere!
„Stimmt“ murmelte ich Jacob zur antwort.
„Ich meine.. wenn du nicht willst…“ er hörte sich plötzlich sehr verunsichert an.
„Doch klar. Ich hab eh keine Lust auf Alice und Rose zu treffen“
„Prima!“ rief er „Dann will ich dir was zeigen“
Er zog mich an der Hand mit sich und schleifte mich durch den Park.
Ich stolperte ihm hinterher und rief „Wo gehen wir denn hin?“
„Siehst du schon noch früh genug“ kicherte er „Lass dich Überraschen“
„Ich hasse Überraschungen“ antworte ich ehrlich.
Jacob schüttelte nur seinen Kopf und ich bemerkte, dass wir mittlerweile wieder am Campus angekommen sind. Er steuerte direkt auf die Garagen zu.
„Fahren wir weg?“
„Jap.“
„Und wohin?“
„Bellaa…“ Jacob verdrehte die Augen „Das siehst du schon noch früh genug“
„Okay, Okay“ murmelte ich und wedelte entschuldigend mit meiner freien Hand. Erst jetzt fiel mir auf dass er noch immer meine Hand hielt. Würde uns ein Außenstehender sehen, würde es bestimmt aussehen als hielten wir Händchen.. okay – das war es auch was mir machten. Ich hielt Händchen mit Jacob! Oh Gott. >>Er ist in dich verliebt Bella<< erinnerte mich meine „Stimme“.
Ich weiß! Aber es fühlt sich so gut an …
„Bitteschön Madam“ Jacob hielt mir die Beifahrertür seines Autos auf.
„Danke“ kicherte ich und setzte mich etwas unbeholfen auf den Ledersitz.

Einige Minuten später raste Jacob noch immer quer durch L.A.
„Wo gehen wir hin?“ fragte ich ihn erneut.
Jacob lachte „Du kannst es wohl kaum erwarten, oder?“
„Ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch“ erklärte ich ihm
„Kaum zu übersehen“ kicherte er und schaute mir direkt in die Augen.
„Wir gehen…“
„Würdest du bitte auf die Straße schauen“ unterbrach ich ihn.
„Bella. Wir sind auf keiner Straße mehr“ lächelte er und ich bemerkte dass er kurz davor war laut los zu lachen.
„Oh“ antwortete ich nur und sah mich zum ersten mal um. Ich war vorher so mit seinen Augen beschäftigt, dass mir gar nicht aufgefallen war dass wir uns wirklich nicht mehr auf den Straßen L.A’s befanden. Wir fuhren eine abgelegene Schotterstraße entlang. Links und Rechts waren Sträucher, Blumen und Bäume. Und dann bemerkte ich dass wir gerade durch eine Art Tor gefahren waren.
„Wo sind wir?“
„Bei mir“ antwortete er schlicht.
„Bei dir?“
„Jep. Oder eben bei meinen Eltern.“
„Was machen wir denn bei deinen Eltern?“ Fragte ich leicht hysterisch.
„Gar nichts. Sie sind im Urlaub. Ich möchte dir meine Schätze vorstellen“
„Deine Schätze?“ fragte ich ihn misstrauisch. Jacob nickt nur und parkte noch im selben Moment seinen Wagen vor einem Haus. Einer Villa. Einem Schoss! Verdammt was ist denn DAS?! Jake musste wohl meinen Gesichtsausruck gelesen haben, denn er kicherte „Das ist mein Zuhause“
„Verdammte Scheiße?!“
„Ach komm schon. So groß ist es auch nicht“ kicherte er
„Nicht so Groß?? Sag mal willst du mich verarschen… das ding ist ... ist einfach WOW!!!“ mir fehlten eindeutig die Worte. Ich stand vor einem Haus, das mindestens 10x so groß war wie unser Zuhause. Die Fassade war in einem Beige ton und ich musste unwillkürlich an O.C. California denken. Es kennt doch jeder Calebs Haus, oder? DIESES hier, war mindestens 2x so groß und doppelt so schön.
„Wow. Ich komm mir vor wie bei O.C.“
„Ach was. Komm wir gehen weiter“ murmelte Jacob.
Unfähig noch irgendetwas zu sagen, nickte ich nur und folgte ihm aus dem Auto.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 23 Nov 2009, 18:48

Jakob führte mich hinter das Haus, bis wir plötzlich vor einem riesigen Garten standen.
„Mein Mutter steht auf Blumen und so’n zeugs“ schmunzelte Jacob als ich wie angewurzelt stehen blieb und mit offenem Mund auf dieses Paradies von Blumen starrte.
Ohne mich auch nur antworten zu lassen, zog mich Jacob bereits weiter. Wir liefen einen schmalen Schotterweg entlang, der quer durch den Garten führte.
„Wohin gehen wir denn eigentlich“ fragte ich entzückt. Ich war total überwältigt von der Landschaft die sich uns zeigte und konnte nicht mehr aufhören zu Lächeln.
„Wie ich schon sagte, zu meinen Schätzen. Wir hätten auch mit dem Auto hinfahren können, aber ich dachte mir schon dass dir das hier gefällt“ antwortete er schlicht und lächelte mich Liebevoll an.
Wenige Momente später wurden aus den Blumen Sträucher und ich kam mir vor wie in einem Irrgarten. Doch bevor ich nur fragen konnte wo genau sich denn seine Schätze befinden, stand ich vor einer weitern Villa. Sie war nicht ganz so groß wie die vorige, doch sie sie war trotzdem wunderschön. „
„Was ist denn DAS wieder“ platze es aus mir heraus als ich weiterhin die Villa vor meinen Augen bewunderte. Sie war schlicht in weiß gehalten, doch direkt vor uns befand sich ein riesiger Pool mit Palmen, einer Bar und allem drum und dran.
„Das ist dann mal mein Reich“ kicherte Jake.
„Du willst mich verarschen, oder?“
„Ne. Meine Eltern waren immer schon der Meinung mit mir lebe es sich einfacher, wenn ich meine Privatsphäre habe“ antwortete er achselzuckend.
„Heilige Scheiße! Du hast ne Villa für dich allein?“ schrie ich schon beinahe hysterisch.
„Naja. Also wenn ich hier bin, denn bin ich meist nicht alleine. Emmett Jazz und die Mädels sind so gut wie immer hier“
Ich war kaum mehr zu einer antwort fähig, sonder nickte nur noch benommen. Ich war eindeutig im falschen Film.
„Also komm – jetzt ist es nicht mehr weit“ rief Jacob plötzlich aufgeregt und zog mich mal wieder mit sich.
„Wie jetzt.. die eigentlich Überraschung kommt erst oder was?“ fragte ich als ich versuchte Jacobs schnellen schritten folgen zu können. Dieser lächelte nur und steuerte direkt auf ein Nebengebäude zu.
„Das ist die Garage“ präsentierte er mir stolz.
„Aha“ war meine glorreiche antwort. Er wollte mir doch nicht allen ernstes seine Autos zeigen, oder? Also da würde ich viel lieber den Whirlpool, den ich vorher gesehen hatte, besichtigen.
„Ich nehme an die Autos interessieren dich nicht wirklich, deshalb gehen wir mal gleich in den hinteren Teil“ sagte er mit einem hauch Missmut.
Er stolzierte an einigen, mit einem Leintuch bedeckten Autos vorbei durch eine weitere Tür. Ich wollte mir gar nicht überlegen was für Autos sich unter diesen Tüchern befanden. Noch weniger wollte ich wissen was für ein vermögen sich alleine unter diesem Dach befand.
Als wir in den Nebenraum kamen, konnte ich schon von weitem erkennen dass sich auch etwas von Leintüchern verdeckt wurde. Was genau das war, konnte ich nicht direkt ausmachen …
„Also“ sagte Jake etwas verunsichert „Ich hoffe ich habe dich nicht missverstanden. Aber du hast mir doch mal erzählt dass du nicht sehr viel von Autos hälst!?“
„Ähm. Ja?“
„Naja. Stattdessen fährst du doch gerne Motorrad, oder?“
Benommen nickte ich nur. Langsam dämmerte es mir was seine Schätze wohl waren.
„Na dann, hoffe ich du kannst auch so eine fahren“ kicherte er und riss mit einer geschickten Bewegung das Tuch weg.
Mir klappte die Kinnlade runter. Vor mir befanden sich 2 Maschinen der extra Klasse.
„Darf ich vorstellen. Das ist meine Suzuki GSX-R 1000“ prallte er voller Stolz.
„25th Anniversary Edition“ murmelte ich nur völlig geschockt und strich voller erfurcht über die Maschine.
„Wow. Du kennst dich ja wirklich aus“ rief Jake positiv überrascht „Und das hier ist das Bike meines Bruders Sam, eine…“
„eine S 1000 RR“ unterbrach ich ihn „oder?“
„Genau“ murmelte Jacob überrascht und beäugte mich mit einem seltsamen glitzern in den Augen. Schnell unterbrach ich den Augenkontakt und sagte „Was meinst du damit, ob ich so eine fahren kann?“
„Naja. Wenn wir schon unsere Kurse schwänzen, dann wohl aus gutem Grund. Wir machen eine Spritztour“ lächelte er.
„Im Ernst?“ rief ich hysterisch „Mein Gott. Vielen Dank“ und sprang förmlich auf Jacob um ihn herzlich zu umarmen.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 02 Dez 2009, 15:39

Nur ein gaanz kleiner Teil - aber besser als garnichts



Alice’s Pov:

Verdammt! Verdammt! Verdammt!! Was bin ich denn bitte für ne Freundin? Ich hab Bella doch allen ernstes an den Kopf geworfen dass sie was mit meinem Bruder hatte!
Himmer.Arsch.und Zwirn!!
Manchmal könnte ich mich echt Lynchen. Als wäre es nicht schlimm genug dass sie aus der Wohnung rannte und ich dabei auch noch völlig zufrieden war – war sie jetzt wirklich unauffindbar. Rose und ich, wir suchten das Komplete Gelände nach ihr ab – aber sie war wie vom Erdboden verschluckt. Selbst den Park und den Strand haben wir abgesucht, doch irgendwann hatten wir es aufgegeben. Widerwillig machten wir uns auf den Weg zu unseren Vorlesungen. Ich fühlte mich wirklich schlecht und war gerade dabei meine Literatur Bücher auf dem Tisch zu packen als sich Edward neben mich fallen ließ.
„Na – wieder Nüchtern?“ zischte ich Kalt.
„Alice bitte… hör mir zu“ flüsterte er bedrückt. Würde ich es nicht besser wissen, würde ich ihm die Nummer glatt abkaufen. Doch Edward ist und war schon immer ein grandioser Schauspieler. Zu oft hatte er mir schon falsche Reue vorgespielt…
„Ich wüsste nicht was es zwischen uns noch zu besprechen gibt.“
„Okay. Hör zu..“ flüsterte er “ich weiß ich bin ein gottverdammter Idiot. Ich habe es gar nicht verdient eine Schwester wie dich zu haben – aber scheiße Alice, ich vermisse dich. Sag mir was ich tun soll damit du mir wieder vertraust, damit wir wieder versuchen können eine Beziehung aufzubauen.“
„Was du tun sollst?“ fuhr ich ihn an „du kannst mich einfach in ruhe lassen. Denn immerhin sind das einzige was uns verbindet unsere Eltern. Es kann doch gar nicht möglich sein das uns unser Blut verbindet – sehr wahrscheinlich wurde ich sogar Adoptiert. Oder vertauscht. Oder Mum ist fremdgegangen und ich bin eigentlich die Tochter eines Callboys! Denn wie sonst könnte der wunderbare Edward Anthony Cullen mit einer hässlichen ewigen Jungfrau wir mir verwandt sein“
Völlig gleichgültig sprach ich die Worte aus die er mir vor knapp einem Jahr an meinem Geburtstag an den Kopf geworfen hatte. Keiner wusste davon – doch beschimpfungen dieser Art kamen immer häufiger vor. Bis ich die Notbremse zog und mich von ihm abkapselte. Ich wollte nicht noch mehr verletzt werden.
„Gott.. Alice“ Edward holte tief Luft und blickte beschämt auf den Tisch.
„Es tut mir alles so außerordentlich leid, Alice. Wirklich…“ damit stand er auf und spurte aus dem Raum.
Kopfschüttelnd machte ich mich wieder an das auspacken und überlegte kurz, ob es tatsächlich Tränen waren die ich in Edwards Augen geglaubt gesehen zu haben.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 13 Jan 2010, 17:53

Hallo Leute (: Whoa hier im Forum hat sich einiges getan. Da ist man mal für wenige Wochen im Urlaub ... ich komm vorne und hinten nicht mehr mit Razz

Ich hab euch ein neues Kapitel mitgebracht. Ist nix besonderes - aber ich Arbeite dran

Vergesst die Reviews nicht, und falls ich irgendetwas wichtiges verpasst haben sollte - klärt mich auf Very Happy



Alice's Pov:

Wenige Stunden später traf ich mich wie üblich mit den anderen in der Mensa. Die Tatsache dass weder ich noch Rosalie Bella den ganzen Tag über nicht finden konnten, nagte streng an mir. Ich war gerade dabei mich an Jaspers Brust zu kuscheln, und ihm von den schlimmen vorwürfen die ich Bella an den Kopf geworfen hatte zu erzählen, als Emmett zu uns geschritten kam.
„Hey Fellas! Hat jemand von euch Jake gesehen? Der alte Chorknabe lässt sich schon den ganzen Tag nicht blicken?!“
Rose und ich wechselten einen kurzen Blick. „Wann hast du ihn denn das letzte mal gesehen?“ fragte Rosalie ihren Freund als sie ihn an den Händen zu sich zog.
„Gestern Abend. Aber nur ganz kurz… vielleicht ist er ja beschäftigt“ schmunzelte er „denn wie ich sehe ist unsere Bella auch nicht anwesend“
Ich stieß heftig meine angehaltene Luft aus – entweder aus Erleichterung dass Bella sehr wahrscheinlich mit Jacob unterwegs sein könnte, oder aber aus Bestürzung dass Emmett mich daran erinnert hatte das Bella wegen MIR nicht hier bei uns war.
Rose zog ihren Emmett zu sich und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Dessen Miene sich innert Sekunden von Belustigung auf Schock wandelte. „IHR HABT WAS?“ schrie er plötzlich auf. Seine Augen flackerten zwischen mir und Rose umher bis er lauthals anfing zu Lachen. „Mensch ihr zwei seit aber auch dreist. Wirklich! Wenn ich Bella wäre, wäre ich mächtig sauer auf euch!! Ach was rede ich denn da – ich wäre so was von abgefuckt angepisst auf euch, dass ich euch sehr wahrscheinlich eine gescheuert hätte!“
Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. Ich spürte wie sich tränen in meinen Augenwinkel ansammelten, und ich versuchte erst gar nicht sie zu verdrücken. Die ewigen Streitereien mit Edward und nun auch noch das mit Bella waren einfach zu viel für mich.
Schluchzend brach ich in Jaspers Armen zusammen.

Bellas POV:

Träume ich? Ganz sicher; jeden Moment wird mein Wecker klingeln und mich daran erinnern dass dieser grandiose Traum nur ein Traum war. Mein Unterbewusstsein wusste wohl schon vor mir dass ich das Motorradfahren vermisste. Ansonsten würde ich wohl kaum davon träumen? Gleichzeitig wusste mein Unterbewusstsein wohl auch schon länger, was ich versuchte zu unterdrücken.
Jacob Black war ein absoluter Gott! Himmel noch mal! Wie er auf dieser Maschine saß, oben ohne … es war eindeutig ein Traum!

„Erde an Bellaaa? Hallo Schönheit, wo bist du denn mit deinen Gedanken??“
Wie vom Blitz getroffen erwachte ich auf meiner Starre. Vor mir saß Jacob auf seinem Motorrad und fuchtelte wie wild vor meinen Augen herum. Oben Ohne. Er war OBEN OHNE!
Oh. Dann war es wohl doch kein Traum. Wohl eher eine… mein Gott! Seine Muskeln.. wie sie sich unter seinen heftigen Armbewegungen anspannen. Scheiße – ich bin eindeutig verloren…
„BELLAAA. Im Ernst. Was ist denn los mit dir?“
Verdutzt schüttelte ich den Kopf und schaute Jake endlich ins Gesicht. Er beäugte mich besorgt und wartete anscheinend auf eine Antwort meinerseits.
„Ich…ähm ich war wohl etwas in Gedanken. Sorry“ .. in Gedanken bei deinen absolut heftigen Bauchmuskeln! Warum zum Teufel sind sie mir noch vorher aufgefallen. Ganz zu schweigen von seinem Bizeps. Und diesem Schweißfilm den seine Braune Haut überzieht…
„Okay? Kanns weiter gehen? Oder möchtest du noch einen Schluck Wasser?“
Dann fiel es mir wieder ein – ich hatte Jake bei unserer Trinkpause mit Wasser bespritzt – deshalb war er Oben ohne.
„Klar“ antwortete ich versucht locker – scheiterte aber kläglich. Meine Stimme hörte sich ungewöhnlich rau an. Fast als wäre ich verkühlt.
Während ich auf das Motorrad stieg, musterte mich Jacob mit einem Ausdruck, den man eindeutig verbieten sollte. Wie von selbst leckte ich mir meine Lippen und drehte mich noch im selben Moment hochrot von ihm weg. WAS WAR DENN LOS MIT MIR?!
Jake räusperte sich „Ich.. Ähm .. also los wir fahren weiter“
Ich nickte nur benommen und blickte ihm dabei zu, wie er sie Maschine startete. Ich erwischte mich schon wieder dabei wie ich mir über die Lippen leckte. Erschrocken über mich selbst fuhr ich Jakob schnellstens hinter her.

Wenige Stunden später saßen wir in Jakobs Haus und schwiegen uns an. Ich Persönlich hatte noch immer damit zu kämpfen dass mir beim Gedanken an einen nackten Jake immer noch ganz heiß wurde. Nach unserer kurzem Pause sind wir weiter durch die Hills von L.A. gefahren, und Jake hatte mir wirklich ein paar überaus tolle Orte gezeigt. Doch irgendwie war auch er ziemlich angespannt. Seit wir angekommen waren, sprach er nur das nötigte mit mir – und nun saßen wir in seinem Wohnzimmer (das nur so nebenbei bemerkt die Größe einer 3 Zimmerwohnung hatte), und sahen uns auf seinem plasma-tv eine folge Simpsons an.
„Vielen Dank für die Tour – es war unglaublich“ flüsterte ich und versuchte die unangenehme Stille zu durchbrechen.
„Sehr gern geschehen. Wir können das mal wiederholen … also wenn du willst“
„Natürlich!“ antwortete ich wie aus der Pistole geschossen.
Jake schmunzelte und sah mir seit langem wieder mal in die Augen. „Soll ich dich zurück aufs Gelände bringen?“
„Ähm. Ja ich denke schon. Alice und Rose machen sich bestimmt schon sorgen“ kaum hatte ich die Namen der beiden ausgesprochen, keimte die Wut von neuem auf. Wütend schüttelte ich den Kopf und versuchte den Gedanken an meine ach so tollen Freundinnen zu verscheuchen. Ich hatte einen wundervollen Tag und ließ ihn mir von den beiden nicht kaputt machen.
„Du bist wohl noch immer nicht gut auf die beiden zu sprechen, hm?“ fragte mich Jacob als er wohl meine Mimik gedeutet hatte.
„Nein“ Antwortete ich schlicht.
„Also.. ich bleibe heute Nacht zuhause – die Uni hat ja morgen geschlossen wegen der Konferenz. Wenn du möchtest kannst du hier bleiben“ murmelte er und blickte auf seine Ineinandergeschlungenen Hände.
„Also… ich weiß nicht“
„Ich habe genug Platz. Also ein Gästezimmer meine ich.“
Schnell wog ich die Pro und Kontras durch … eigentlich hatte er ja recht – es wäre bestimmt besser wenn ich heute nicht zurück in die Wohnung gehen würde. Meine Stimmung schlug immerhin schon alleine beim Gedanken an Alice und Rose um – also konnte ich mir schon vorstellen wie sich unser Streit ausarten würde wenn ich den beiden heute noch begegnen würde. Etwas abstand würde uns bestimmt gut tun.
„Okay“ flüsterte ich lächelte Jacob dankbar zu.
„Gut.. ich ähm. Ich bestell uns was zu Essen, okay? Ich hab nix im Haus zu Kochen“
Ich nickte „Kannst du mir in der Zwischenzeit zeigen wo die Toilette ist?“
„Äh Klar. Die Treppe rauf, dritte Türe links“

Als ich in die Toilette kam, staunte ich nicht schlecht. Es war nicht nur ein einfachen Gäste WC, wie ich es angenommen hatte. Nein es war ein riesiges Bad. Ich Wusch mir meine Hände und spritze mir etwas Wasser ins Gesicht um meine andauernde röte aus den Wangen zu bekommen. Ich trat gerade wieder auf den Gang als mir Jacob entgegen kam.
„Ich springe schnell unter die Dusche. Willst du auch?“
„Ähm..“ ich hatte schon immer Probleme in fremden Haushalten zu Duschen, doch eigentlich würde mir eine Dusche recht gut tun.
„Also ich meine natürlich alleine. Im Gästebad. Duschen. Du weißt schon“ rief Jacob hastig, angeblich hatte er mein Zögern falsch verstanden.
„Schon klar“ lachte ich „ich würde sehr gerne Duschen.“
„Okay. Die Handtücher sind in der Kommode unter dem Waschbecken. Ich glaub Duschgel von Alice sollte auch noch drinnen sein“ antwortete er sichtlich erleichtert und zeigte zurück in das Badezimmer aus dem ich gerade gekommen bin. Ein Gästebadezimmer. Natürlich – was sonst?!
„Okay. Danke“ kicherte ich noch immer und ging Duschen.

Wie sich herausstellte hatte sich Alice in diesem Badezimmer fast schon eingerichtet. Es war nicht nur Duschgel hier, sondern noch Shampoo, Haarpflege, etliche Cremen, Schminke und selbst noch ein wenig Kleidung. Offensichtlich verbrachten sie wirklich viel Zeit hier in Jacobs … Villa. Es fiel mir immer noch schwer es als „seine“ Villa zu bezeichnen.
Nach einer ausgiebigen Dusche war ich so frech und schlüpfte in eines von Alices Jeans und T-Shirt. Das Shirt war zwar etwas eng, doch ich fühlte mich nicht wohl dabei zurück in die verschwitzen motorrad Klamotten zu schlüpfen.
Als ich ein klingeln an der Haustüre hörte, schaute ich aus dem Fenster und bemerkte dass unser Essen gekommen war. Schleunigst machte ich mich zurück ins Wohnzimmer, konnte aber Jacob nirgends sehen.
„Jake?“ rief ich.
„Draußen!“
Verwundert darüber dass wir offensichtlich draußen Essen, lief ich durch die Verglaste Veranda und sah, dass er auf einer Art Arabischen Sitzecke saß, die sich unter Palmen befand.
„Wow“ murmelte ich und lief zu ihm.
„Hier draußen ist gemütlicher.“ sagte er als ich mich zu ihm setzte „wenn das Okay für dich ist“
Ich nickte heftig und gugste neugierig auf die Verpackte Ware.
„Ich habe irgendwie zu viel bestellt. Aber ich wusste ja nicht was du magst“
Ich lachte und half ihm alles auszupacken.
Okay. Er hatte eindeutig zu viel bestellt. 2 Pizzas. 3 Sorten Spaghetti und Lasagne.
Ich zog eine Augenbraue nach oben und schaute ihn skeptisch an.
„Wie gesagt – was weiß ich was du magst“ lachte er und hob abwehrend die Hände. Kurz darauf fingen wir beide an zu Lachen und begannen zu Essen.

Ich war froh dass die Stimmung zwischen uns sich wieder gebessert hatte. Zumindest fürs erste.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 14 Jan 2010, 12:50

Hallööchen ihr!

Nur ein ganz kurzes Kap.
- so als vorschau, für das was noch kommt *gg*




Bella's Pov:

Nun saß ich hier, mit Jacob Black auf einem Riesen Sofa mit richtig richtig bequemen Kissen und aß Spaghetti, Pizza und Lasagne. Im ernst, wir aßen alles kreuz und quer und hatten dabei einen Heiden spaß!
„Bella… Du - du hast da was“ Lachte Jacob.
„Was?“ Kicherte ich.
Er schüttelte nur amüsiert den Kopf und strich mir mit einer amüsierten Bewegung über den Mund. Anscheinend hatte ich etwas Soße verkleckert. Jacob musterte die Tomatensoße auf seinem Finger, und leckte sie dann genüsslich ab.
Für einen kurzen Moment war ich geschockt, da mir die Situation ziemlich schräg vorkam, doch dann lachte ich wieder darauf los.
In meinem Lachanfall begann ich mit den Füßen um mich herum zu treten und schoss damit eine der Colaflaschen, die mir Jake zuvor gebracht hatte, um.
Ich lief augenblicklich rot an, als ich bemerkte dass ich das ganze Getränk über Jakobs T-Shirt verschüttet hatte.
„Verdammt. Das tut mir so leid“ stammelte ich verlegen und schnappte mir sofort ein Taschentuch um ihm das Shirt abzutrocknen.
Er lachte nur und sagte „Lass mal, Bella. Ich bin ja zuhause – da kann ich mich umziehen“ er stand auf und zog sich das Shirt über den Kopf.
OH.MEIN.GOTT. Nicht schon wieder!
>>Ich dachte er wollte sich umziehen gehen<< murmelte die Stimme.
Scheiß drauf! Zum Teufel mit dem Umziehen! Schau ihn dir an!!
„Mein Gott Bella. Hör doch bitte auf mich so anzusehen“ sagte plötzlich Jacob und holte mich somit wieder auf die Erde. Er stand vor mir und ich weigerte mich wo anders hinzusehen als in seine Augen. Er sah mich schon wieder mit diesem Ausdruck an … als wäre ich seine Beute. Und er der Jäger. Mein Gott, er hatte ja so Recht, ich starrte wie eine … eine was weiß ich was auf seinen Oberköper. Er musste mich wohl für total bescheuert halten.
„Es tut mir so leid“ murmelte ich und bemerkte wie mir die Röte in die Wangen schoss.
„Du machst es mir also wirklich nicht einfach“ hörte ich ihn sagen.
Ihm einfach machen? Verwirrt blickte ich erneut zu ihm und bemerkte dass er nun ganz dicht vor mir stand. Er kniete sich vor mich, und ich bemerkte nur noch am Rande was er zu mir sagte. Alles war ich noch mitbekam waren seine Bauchmuskeln direkt vor meinen Augen!!
Verlegen über die aufkeimende Hitze in mir, zog ich mir meine Unterlippe zwischen die zähne und begann darauf herum zu kauen. Ich musste ehrlich damit aufhören – ich war ja keine 12 mehr. Ein gut trainierter Oberkörper dürfte doch kein Problem für mich sein … >>Ja klar<< lachte meine Stimme förmlich.
„Verdammt Bella“ flüsterte er plötzlich und mit einem Ruck lag ich auf dem Sofa – und Jacob über mir.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 08 Feb 2010, 17:47

Hi Leute!

Ich weiß es ist schon viiieeeel zu lange her - aber ich hab euch ja von meinem "missgeschick" erzählt

Naja, ich hab euch heute was kleines mitgebracht ... es ist nicht sehr viel, aber ich habe euch lange genug warten lassen - desshalb gibts zumindest etwas Very Happy ich hoffe es gefällt euch ...

P.S.: Wie hättet ihr es gerne; Bella mit Jacob, oder Bella mit Arschward?! Very Happy






Erschrocken schnappte ich nach Luft und blickte Jacob mitten in die Augen.
Ohne auch nur eine weitere Sekunde verstreichen zu lassen, senkte er seinen Kopf und Küsste mich. Der Kuss war so anders als unsere vergangenen, viel zu … leidenschaftlich. Jakob fuhr mit seiner Hand an meinen Hinterkopf, zog mich noch mehr an seine Lippen.
Es war, als hätten jegliche Gehirnfunktionen den Geist aufgegeben. Als wäre meine Vernunft durch Leidenschaft ersetzt worden. In meinem Hinterkopf konnte ich mein altbekanntes Gewissen rufen hören >>Er ist in dich verliebt Bella. Mach ihm keine Hoffnungen<< doch es war mir egal. Ich wollte Jacob. Ich wollte ihn Küssen. Ich wollte mit ihm hier liegen und mich von seinen Küssen übersähen lassen. Ich wollte das alles!

„Mein Gott du machst mich verrückt.“ Flüsterte Jacob als er an meinem Ohrläppchen knabberte.
Er küsste eine empfindliche Stelle unter meinem Ohr und ich zuckte kurz zusammen. Jake verspannte sich augenblicklich. Wenige Sekunden lang sah er mir geschockt in die Augen „Scheiße. Es tut mir Leid. Ich falle hier über dich her wie ein wahnsinniger“ er raffte sich bereits wieder auf und wollte peinlich berührt von mir weg rutschen, als ich meine Hände um seinen Nacken schlang und ihn wieder Küsste. Es war deutlich spürbar dass er verwirrt war, doch ich kicherte nur an seinen Lippen „Ich war kitzelig, Jacob. Du hasst gar nicht falsch gemacht“
„Nicht?“
„Nein. Ich gebe zu…“ ich drückte ihn leicht von mir weg, doch bevor er die Situation erneut falsch verstehen konnte, warf ich ihn regelrecht auf den rücken und setzte mich auf seinen Schoß „…du hast mich schon überrascht mit deiner Aktion. Doch du lässt mich Sachen machen, die ich selbst kaum verstehe!“
Wieder senkte ich meinen Kopf und biss ihm leicht in die Unterlippe.
Jacob kicherte spitzbübisch und so verfielen wir in ein wildes Spiel.
Wir küssten uns einige Minuten lang, als Jacob zaghaft anfing mir an den Seiten entlang zu streichen. Ohne auch nur zu realisieren was genau ich machte, machten sich meine Hände wie von selbst auf Wanderschaft und inspizierten Jacobs Oberkörper. Ich strich ihm sachte über seinen entblößten Bizeps, über seinen Hals hinab zu seiner unglaublichen Brust. Als ich meine Fingerspitzen über seine Brustwarzen streichen ließ, stöhnte ich leise in unseren Kuss. Etwas erschrocken über mich selbst, unterbrach ich unseren Kuss und holte erstmals tief Luft. Jacobs Hände machten derweil weiter Wanderschaft über meinen Rücken, und ich spürte wie mir seine Berührungen wohlige Schauer über den ganzen Körper schickten. Überwältigt von der aufkeimenden Hitze, senkte ich meine Lippen an Jacobs Hals und begann an seinem Adamsapfel zu saugen.
Ich habe keine Ahnung woher – doch ich hatte immer schon eine Schwäche für dieses „Körperteil“. Männer mit einem ausgeprägtem Adamsapfel hatten immer schon etwas sehr erotisches für mich, und desshalb konnte ich es mir nicht nehmen lassen und ich leckte ihm genüsslich darüber.
„Scheiße Bella“ stöhnte Jacob unter mir und ich konnte eindeutig seine Erregung spüren. Ich verdrängte den ersten Augeblick der Überraschung, und senkte meine Lippen erneut auf Jacobs volle Lippen.
Plötzlich packte Jacob mich bei den Hüften und drehte mich auf meinen Rücken. Er lag nun wieder auf mir, und stütze sich mit beiden Händen auf meinen Seiten ab. „Weißt du eigentlich was du mit mir machst?“ flüsterte er und sah mich mit einem solch intensiven Blick an, dass ich eine Gänsehaut bekam.
Benommen schüttelte ich nur leicht den Kopf.
„Wenn du so weiter machst…“ Jacob küsste mich leicht auf die Nasenspitze „… dann kann ich für nichts mehr Garantieren.. und ich glaube nicht dass wir schon so weit sind“
Im ersten Moment wollte ich heftig meinen Kopf schütteln, und ihn wieder zu mir ziehen um da weiter zu machen, wo wir aufgehört hatten. Doch meine Vernunft ließ die Alarmglocken läuten – und ich wusste er hatte Recht. Das zwischen uns war noch nicht so weit… noch nicht mal im Ansatz. Und ich? Ich war gerade dabei meine ersten Sexuellen Erfahrungen im Turbo auszuleben.
„Danke“ nuschelte ich völlig verlegen und versteckte mein hochrotes Gesicht in Jacobs Schulter.
„DU dankst mir?! Wofür denn bitte?“ fragte er leicht belustigt.
„Dafür dass du gerade der Vernünftige von uns beiden warst. Und dafür dass du so viel Rücksicht auf mich nimmst…“
Jacob kicherte und legte sich seitlich neben mich. Er stricht mir eine Haarsträhne hinter das Ohr und flüsterte „Du musst mir nicht danken. Nicht dafür… denn du musst wissen, ich mag dich Bella. Sehr sogar.. und ich würde alles für dich tun. Selbst wenn es heißt, dass ich der Vernünftige von uns beiden sein muss“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 10 Feb 2010, 11:19

Hallöchen!

Dieser Teil ist nicht besonders spannend oder so - aber er muss sein ;)

Ach ja; falls jemand von euch Lust auf eine Fantastische Fanfiction hat - müsst ihr DIESE hier lesen. Sie ist anders - Bella ist in der Sklaverei Aufgewachsen, Edward ist in der "Mafia" Aber ich liebe sie - und ich dachte sie würde euch vielleicht gefallen

Nun, genug geredet:







Jake und ich lagen noch eine Weile auf dem Sofa und erzählten uns von unserem Leben. Nach seinem „Geständnis“ war ich erst etwas verunsichert und als er das bemerkte meinte er, wir könnten uns doch kennen lernen – und es … naja langsam angehen lassen. Gegen aller Vermutungen freute mich das wirklich. Es war komisch, Jacob stellte Sachen mit mir an die ich nicht kannte. Ich spürte die ungeheuere Anziehungskraft die von ihm ausging und ich fühlte mich in seiner nähe so unglaublich wohl. Im Moment lag ich an ihn gekuschelt an seiner harten Brust – mitlerweile hatte er sich ein T-Shirt übergezogen – und er strich mir leicht über den Arm.
„Ich hoffe du bist mir nicht Böse. Aber ich hab Alice eine SMS geschrieben dass du mit mir unterwegs bist. Ich weiß sie machen sich sonst Sorgen“ murmelte Jacob.
Ich verdrängte den ersten Anflug von Wut den ich verspürte, und nikte. Es war lange her als ich mich das letzte Mal so unendlich geborgen fühlte, und ich wollte dieses Gefühl nicht von den Streitereien mit den Mädels verderben.
Schnell wechselte ich das Thema „Hast du noch ne Zigarette für mich Jake?“
„Klar“ er sprang auf und lief mit schnellen schritten ins Haus. Als er zurückkam, setzte er sich lächelt neben mich und hielt mir eine Zigarette hin. Ich zündete diese an und ich bemerkte, dass Jacob mich mit einem umhauenden Lächeln anstrahlte.
„Was ist denn?“ kicherte ich.
„Nichts. Ich bin einfach nur froh dass du hier bist“
Verlegen senkte ich den Kopf und bemerkte wie mir die Hitze schon wieder bereits in den Kopf jagte.
Jacob bemerkte meinen Stimmungsumschwung und wechselte ausweichend das Thema „Wie wär’s? Hast du Lust ne Runde zu schwimmen?“
Augenblicklich musste ich an den Whirlpool denken, und ich nickte begeistert.
„Aber… aber ich hab doch gar nichts anzuziehen hier“ traf mich die Erkentniss.
„Keine Sorgen. Du kennst doch Alice – sie hat bestimmt einen ihrer Bikinis oben“
Ich lachte Hysterisch auf „Ja klar. Als ob ich da rein passen würde. Also … o-oben vielleicht. Aber unten?“ verlegen dass ich gerade Umständlicherweise mit Jacob über meine Brüste gesprochen hatte, schüttelte ich schnell den Kopf.
„Dann kannst du eine Hose von mir haben“ antwortete Jacob schmunzelnd.
Er nahm mich an der Hand und zog mich mit sich.
„Und keine Widerrede. Ich weiß doch dass du auf den Whirlpool stehst“

Alice hatte wirklich noch einen ihrer Bikinis im Badezimmer verstaut. Und Jacob überließ mir eine seiner Badeshorts. Ich fühlte mich nicht besonders wohl – was wohl daran lag dass mein Outfit alles andere als Sexy war… >>Warum brauchst du sexy zu sein? << fragte ich mich selbst. Ich war noch nie eines der Mädchen, die besonders viel Haut zeigen wollten oder sich viele Gedanken über ihr äußeres machten, doch die Tatsache dass ich für Jacobs sexy sein wollte – ihm Gefallen – das trat mich unerwartet.
Ich machte mich also auf den Weg nach draußen, wo Jacob bereits im Pool saß.
Langsam stieg ich zu ihm ins Wasser, und versuchte die verdrängen dass sich Jacob wieder oben ohne mit mir auf kleinem Raum befand.

Ein genüssliches Seufzen entfuhr mir als ich mich setzte und die Düsen an meinem Rücken spürte.
Wie saßen eine weile im Wasser und schwiegen, bis Jacob sich aufrichtete.
„Ich geh mal schnell für kleine Indianer.“
Ich kicherte über seine Wortwahl und blickte ihm nach wie er auf das Haus zu lief.
Urplötzlich verstummte mein Gekicher als ich seinen nassen Oberkörper sah. Schleunigst sah ich weg und hoffte das Jacobs erst zurückkommen würde wenn meine normale Gesichtfarbe wieder hergestellt ist.
Verdammt! Was zum Teufel war denn nur mit mir los?! Ich war doch sonst nie so … wie sollte ich es nennen? Pervers? Pubertär? Geil??

>>Nein Bella. Du bist einfach nur Verliebt<<… Ach du scheiße!

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 22 Feb 2010, 10:48

Halloo ihr

Sorry dass es schon wieder solange gedauert hat.. ich verdiene eure lieben Reviews garnicht

Das heutige Kapitel ist nicht besonders spannend oder sonst was; aber die Geschichte hat eine richtigung eingeschlagen die ich eigentlich nicht vorhergesehen habe. Desshalb Arbeite ich momentan daran, sie wieder auf die richige Bahn zu bringen Sehr fröhlich
Es ist auch nicht all zu lange (Sorry) aber ich denke mal etwas Alice zwischendurch tut uns gut ;)



::::



Alice Pov:

Erleichtert blickte ich auf mein Handy. Gott sei dank – Bella war bei Jacob. Ich war etwas enttäuscht dass sie es nicht für nötig gehalten hatte mir bescheid zu geben, und ich es von Jacob erfahren musste. Doch wer konnte es ihr verdenken?
Es war bereits knapp vor Mitternacht, und wir hatten noch immer nichts von ihr gehört. Ich war schon kurz davor Jasper zu Edward zu schicken, um diesen zu fragen ob sie sich vielleicht bei ihm verkrochen hatte. Immerhin schienen sich die beiden relativ gut zu verstehen. Und vielleicht würde sie aus trotz zu meinen vorwürfen direkt zu Edward gehen… möglich wäre es ja gewesen.
Wie auch immer. Sie war bei Jacob – und das war gut so.
Denke ich.
Zwar wussten wir alle das Jake eindeutig Gefühle für Bella hatte. Und sie wusste das auch – also würde sie wohl kaum etwas falsches machen. Oder?

Als würde es mich auch irgendetwas angehen.
Sehr wahrscheinlich würde sie sich morgen ein neues Zimmer suchen, und uns nie wieder an ihrem Leben teilhaben lassen. Wir müssten dann immer über Jacob erfahren wie es ihr geht, und in unseren Gemeinsamen Seminaren würde sie sich von mir weg sitzen und mich keines Blickes mehr würdigen.

Und ich hätte schon wieder eine wichtige Person in meinem Leben verloren.
… Okay – vielleicht übertrieb ich auch etwas. Aber wer weiß?

Es war schon etwas komisch wie wichtig mir Bella in den letzten Wochen geworden war. Ich hatte einfach ein Gefühl dass wir beste Freundinnen waren – selbst wenn wir uns noch nicht all zu gut kannten. Ich wusste einfach, dass sie eine große Rolle in meinem Leben spielen wird.
Das war auch der Grund warum ich so überreagiert hatte als ich dachte sie hätte etwas mit Edward.
Klar – selbst wenn, es wäre ihre Entscheidung gewesen mit wem sie was treibt. Doch schlussendlich hätte er sie verletzt. Genauso wie er die restliche Familie andauernd verletzt. Und das konnte ich nicht zulassen. Zu wissen dass Bella sich auf meinen Bruder einlassen würde, und er sie dann wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen hätte, brachte mich um.

Doch ich hatte mich geirrt.
Bella ist nicht Naiv. Sie würde sich nicht auf Edward einlassen – das war mir jetzt klar.
Und ich hoffte wirklich sie würde mir eine Chance geben es zu erklären.
„Liebling, komm doch endlich ins Bett“ murmelte Jasper verschlafen, als er zu mir ins Schlafzimmer schlenderte.
„Ich konnte nicht schlafen. Sorry.“
„Ich weiß du machst dir sorgen um Bella – aber sie ist ein großes Mädchen. Sie weiß schon was sie tut“ er setzte sich zu mir aufs Sofa und Küsste mich liebevoll aus Haar.
„Jake hat mir ne Sms geschickt- sie ist bei ihm. Sie wird also heute nicht mehr nachhause kommen“
„Na also. Das ist doch toll“ freute sich Jasper.
„Warum ist das toll?“
„Erstens; sie ist in Sicherheit und du kannst beruhigt schlafen. Zweitens; sie ist bei Jacob, und ich wäre wirklich froh wenn das zwischen den beiden endlich zum laufen kommen würde.. und drittens; Alice ich bin verdammt müde – und ich kann ohne dich nicht schlafen. Also bitte komm jetzt ins Bett“ er hörte sich beinahe schon flehend an.
Ich lachte „Okay Okay. Aber du musst mir Punkt 2 nochmals erklären“
„Was gibt’s denn da zu erklären? Die beiden stehen auf einander – es ist nur eine frage der Zeit bis die beiden sich endlich näher kommen“
„Ja – das Jacob auf Bella steht war mir auch klar. Aber Bella hat keine tieferen Gefühle für Jacob.“ Antwortete ich überzeugt.
„Wenn du dich da mal nicht täuschen wirst, Baby. Also komm schon … wir sprechen morgen darüber“ mit diesen Worten zog mich Jasper auf die Füße und schlenderte mit mir in mein Schlafzimmer.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 04 März 2010, 10:23

Bella's Sicht:


Schlaftrunken schlenderte ich durch das Haus von Jacob. Ich konnte bei Gott nicht schlafen, unzählige Gedanken geisterten mir durch den Kopf und ich schaffte es kaum 2 Minuten still zu liegen.
Nach meiner „Erkenntnis“ war es um meine ausgelassene Stimmung geschehen.
Die Tatsache, dass ich wirklich Gefühle für Jacob entwickelt habe traf mich unerwartet – aber doch wusste ich, dass genau das geschehen war. Ich hatte mich in Jacob Black verliebt.
Ich hatte keine Ahnung wie ich damit umgehen sollte, was dann auch dazu führte dass ich in Jacobs Gegenwart nur noch belangloses zeug gestottert und an meinen Fingern gespielt habe. Er warf mir hin und wieder komische Blicke zu – offensichtlich kam er auch nicht wirklich mit meinen Stimmungsschwankungen zurecht.
Nach wenigen Minuten im Whirlpool, wurde mir die nähe zu einem leicht bekleideten Jacob zu gefährlich. Ich wusste ich sollte schleunigst wieder auf einen normal Puls kommen – ansonsten würde ich mich absolut Blamieren.
Jacob wollte mich noch dazu überreden noch einen Film zu sehen, als ich vergeblich versuchte ein Gesicht zu machen als würde ich Gähnen. Jake kaufte mir die Ausrede dass ich Müde sein sollte überhaupt nicht ab, was ich ihm auch nicht verübeln konnte, doch er fragte trotzdem nicht weiter nach.

Und nun wanderte ich durch sein Stockdunkles Haus. Ich fragte mich wirklich, wie er es bevorzugen konnte alleine zu wohnen. Es wäre mir einfach zu ruhig. So im Dunkeln und ohne Menschen, wirkte das Haus doch wirklich unheimlich.
In der Küche angekommen schlenderte ich direkt den Kühlschrank an. Ein Glas Milch war genau was ich jetzt gebrauchen könnte. Ich hatte etwas ein Unwohles Gefühl. Denn in einem Fremden Haus zu sein und mich so einfach zu bedienen entspricht eigentlich nicht meiner Erziehung. Doch ich hatte wirklich Durst. Und wenn ich noch 1 Minute länger in diesem Bett gelegen wäre, dann wäre ich definitiv an meinen eigenen Gedanken erstickt. Wie kann man nur so lange an nur eine Person denken? Ich hatte bereits Kopfschmerzen von dem ewigen „was soll ich tun“, „wie geht es weiter“, „wie verhalte ich mich Jacob gegenüber“.
War das Liebe? War das das berüchtigte Gefühl des verliebt seins? Wenn ja, dann hoffte ich ernsthaft es vergeht bald wieder und es passiert mir nicht noch einmal. Denn wenn ich etwas hasste, dann war es verwirrt zu sein. Ich hasste es wenn ich über etwas die Kontrolle verliere, und genau das war um meine Gefühle geschehen. Sind nicht plötzlich aus dem nichts aufgetaucht und haben mich überrumpelt.

Ich nahm mir ein Glas aus dem Schrank und füllte es mir mit Milch. Geistesabwesend fragte ich mich, ob selbst die Milch aus einer Besseren Kuh stammt. So wie alles hier – das Haus, der Garten, der Whirlpool. Es war alles Luxus. Und ich kam mehr so fehl am platz vor. Selbst das Bett in dem ich heute gelegen hatte, war beinahe 2x so groß wie das meine. Und die Bettwäsche natürlich aus Satin.
Wen würde es also wundern wenn sie sogar Luxus Milch, aus einer verdammten Luxus Kuh saufen würden!

Schnell schüttelte ich den Kopf und versuchte meine wirren Gedanken zu verscheuchen. Das war so typisch, ich wurde immer etwas Aggressiv wenn mir der Schlaf fehlte. Obwohl ich es nie auf meine Mitmenschen wirken ließ, nannte mich meine Mutter immer liebevoll ihre „kleine Morgenfurie“ … selbst wenn sie mich selbst nicht wirklich kannte – sie wusste dass ich ohne schlaf nicht wirklich ansprechbar war.
Ich nahm mein Glas Milch und setzte mich auf die Küchentheke.
Eigentlich war es schon komisch, aber ich war etliche Kilometer von meiner Familie entfernt, und doch vermisste ich sie nicht wirklich. Es war schon etwas erschreckend, doch Rose und Alice hatten mir bisher wirklich keinen Grund für Heimweh gegeben. Die beiden mit den Jungs zusammen sind meine Familie. Die Familie die ich mir selbst ausgesucht habe.

Ich hüpfte von der Küchentheke und war gerade dabei das Glas abzuspülen, als ich hinter mir ein Amüsiertes Kichern hörte. Erschrocken drehte mich um und ich konnte kaum glauben was ich sah.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 08 März 2010, 13:04

Da stand er. Der Grund meiner schlaflosen Nacht. Jacob Black. Oben ohne.
In einer knall pinken Boxershort.
Als wäre schon alleine der Grund, ihn oben ohne zusehen nicht schon genug um mir die Sprache zu verschlagen.. aber diese gelben Entchen auf seiner pinken short vollbrachten wirklich ihr übriges.
Augenblicklich hielt ich mir die Hand vor den Mund, und versuchte somit vergeblich mir ein Lachen zu verdrücken.
Ich lachte bis mir die Tränen kamen, und Jacob stand noch immer mit einem schmunzeln vor mir.
Irgendwann schnappte ich nach Luft
„Geh dich umziehen, oder ich ersticke!!“ schrie ich unter einigen Lachern.
Es war als würde Jacob ein Licht auf gehen, denn er sah an sich hinunter und dann fing er an mit mir mit zu lachen.
„Weißt du. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen..“ kicherte er.
Ich hatte nicht den blassesten Schimmer wovon er sprach, und das schien auch er zu bemerken.
„Schon mal bemerkt was du an hast oder hast du nur irgendetwas aus dem Schrank gezogen?“
Kritisch beäugte ich mich. Er hatte Recht, ich war einfach so Frech und nahm einfach was ich finden konnte. Schlussendlich fand ich ein süßes rotes Neckholder shirt und eine normale Boxershort, die ich als eine von Jacobs vermutete.
„Ja okay – vielleicht etwas knapp aber sonst…“ murmelte ich
„Daran liegt es bestimmt nicht..“ kicherte er leise „.. aber eigentlich meine ich damit, dass das Shirt von Cloey kommt – eine von Edwards Bettgeschichten. Irgendwann kam er mal sturzbetrunken mit ihr zu mir nachhause, anscheinend hatte er seinen Hausschlüssel verloren..“ er schüttelte den Kopf bei der Erinnerung daran „.. auf jeden Fall, sind dir vielleicht bereits die weißen Spuren auf der Rückseite aufgefallen? Ich hatte nicht vor die Wäsche von Edwards Schlampen zu Waschen!! Und tja, die Boxershort gehört dem eben genannten Arschloch. Auch seine Wäsche hatte ich nie vor zu Waschen“
Ich starrte Jacob einige Sekunden lang an und verschiedene Wörter sackten langsam in meinen Kopf.

>>Cloey… Bettgeschichten … weiße Spuren… niemals Gewaschen… WEIßE SPUREN!!<<

„Oh mein Gott“ schrie ich und ohne auch nur nachzudenken entledigte ich mich meiner Klamotten und stand kurz darauf nur noch in Unterwäsche vor Jacob. Doch es kümmerte mich nicht, alles was mich interessierte war die Monate alte Wäsche von Edward Cullen und seiner Cloey. Verdammte scheiße das war doch wirklich … wirklich widerlich!
„Warum zum Teufel lässt du dreckige Wäsche in deinem Gästezimmer liegen!“ fuhr ich Jacob schroff an.
Dieser schmunzelte und meinte „Na hör mal, ich wusste nicht das ich Besuch bekomme. Vor allem dachte ich du würdest einen von Alice’s flauschigen Baumwollanzügen benutzen, die ich die ins Badzimmer gelegt hatte.“
„Oh“ antwortete ich. Ich war im Badezimmer, und ich sah auch den Schlafanzug, doch Himmel noch mal- wir hatten Sommer, wer zieht denn dann schon freiwillig einen Baumwollanzug an?!
„Tut mir leid, ich wollte dich nicht so anfahren.“
„Schon Okay.“ Flüsterte Jacob plötzlich so leise, dass ich ihn kaum verstehen konnte. Etwas überrascht richtete ich meinen Blick auf ihn, und stellte überrascht fest dass er mich schon wieder mit diesem Blick fixierte. Dieser eine Blick.
>>Dieser „FICK mich“ Blick!<< Schrie miss Unterbewusstsein und jubelte.
Er jetzt fiel mir ein, dass ich noch immer in Spitzenunterwäsche vor Jacob Black stand. Oh nein!
Dieser machte plötzlich einen schritt nach vorne, und war mir somit bedrohlich nahe
„Weißst du eigentlich wie Sexy du bist wenn du wütend wirst?“ knurrte er mir ins Ohr.
Moment? War das gerade tatsächlich ein Knurren? Oh verdammt – das war ja so heiß.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 15 März 2010, 16:01

Halloo ihr (:

Hab einen gaaanz kleinen Teil mitgebracht Very Happy ist echt nicht besonders lang - aber ich dacht mir es ist besser als garnix (ich mag euch nicht immer so lang ewarten lassen)

Wie auch immer, ich hoffe es gefällt euch..
.. ihr dürft nur nicht vergessen - unsere Bella ist noch etwas unerfahren. Sie tastet sich erst gaaanz langsam an das Gefühlsleben des Verliebt-seins ran brav





Er packte mich an den Hüften und setzte mich auf die Küchentheke. Beinahe schon automatisch spreizte ich die Beine und er positionierte sich zwischen ihnen.
>>Immer diese Stimmungsschwankungen! Irgendwann erleidest du an einem Schleudertrauma<< dachte ich mir selbst und musste mir ein kichern unterdrücken.
Jacob knabberte derweil an meinem Ohr, und flüsterte unverständliche Sachen.
Eine Welle der Angst überflutete mich >>Warum muss da auch immer so ausarten zwischen uns!!<< schimpfte mich selbst, und versuchte meinen Rasenden Puls zu kontrollieren.
Inzwischen fuhr Jacob mit seiner Hand an meinen nackten Oberschenkeln entlang, und augenblicklich wurde mir wieder bewusst, dass ich nur in Unterwäsche hier saß.
Verdammt – ich wusste wenn ich nicht sofort etwas unternehmen würde, würde ich das ganze nicht mehr stoppen können. Und wer weiß wo das den enden würde. Immerhin saß ich jetzt schon halb nackt mit gespreizten Beinen auf der Küchenanrichte. Himmel – ich kam mir vor wie in einem billigen Porno!!

„Jake!“ keuchte ich als seine Hände an meiner Wirbelsäule hoch strichen. „Ich… wir müssen aufhören“
Ich versuchte ernst zu klingen, und vor allem wollte ich die vernünftige von uns beiden sein. Bei Jacob hatten ja anscheinend alle Gehirnfunktionen ausgesetzt und er dachte nur noch mit seinem .. äh naja – seinem .. Geschlecht eben. Denn genau dieses konnte ich gerade ganz schön deutlich zwischen meinen Schenkel spüren
>>Ja klar Bella. Du Blick-Fickst den Typen den ganzen Tag, und lässt dich hier auf dem Tresen beinahe Trockenbumsen – und dann traust du dich nicht das Wort SCHWANZ auszusprechen<<
Natürlich!! Als wäre mein tag nicht schon verwirrend genug – musste jetzt auch noch diese anstrengende Stimme ihren Senf dazu geben. Was zum Teufel soll das eigentlich? Werde ich langsam verrückt?! Oder….
Ich schaffte es gar nicht mehr den Gedanken fertig zu denken, denn Jacob attackierte meinen Mund mit dem seinem.
Ungewollt stöhne ich gegen seine Lippen und brachte ihm damit eine Ermunterung weiter zu machen. Er war bereits dabei mir den BH zu öffnen als ich vom Tresen direkt auf Jacobs Füße sprang.
„Verdammt!“ fluchte er und hielt sich stöhnen den Zeh.
„Oh das tut mir so leid“ rief ich „Aber… das das geht mir echt grad etwas zu weit“ flüsterte ich mit zitternder Stimme und versuchte meinen Hochroten Kopf vor den verwirrten Blicken Jacobs zu verstecken.
Ohne auch nur noch eine Antwort von ihm abzuwarten, stürmte ich aus der Küche hinauf in mein Zimmer.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Di 16 März 2010, 00:16

Da lag ich also. Zusammengekauert auf diesem höllisch bequemen Bett und versuchte mich zu beruhigen.
Was zum Teufel passierte denn mit mir? Ich meine .. ernsthaft – vor weniger als einem halben Jahr hatte ich kaum kontakt mit Männlichen Personen, geschweige denn Körper kontakt. Und jetzt .. jetzt wurde ich geküsst, berührt, und zum teufel nochmal beinahe gefickt. Ja gefickt – selbst meine Aussprache hatte sich ums 3 fache verschlimmert.
Natürlich stand es außer frage ob ich es genoss was Jacob mit mir anstellte.. aber es war einfach auch beänstigend. Ich war es nicht gewohnt dieses Gefühl der Wärme zu spüren, vorallem nicht an südlichen Körperteilen. Denn genau das war es was Jacob mit mir anstellte. Er schaffte es mich mit einem Blick außer Gefecht zu setzen, mich widerstandslos zu machen. Er ließ meinen Körper vor „verlangen“ beben, ließ ihn vor Hitze beinahe Brennen. Genauso wie vorher, in dieser verdammten Luxusküche. Er hatte es beinahe Geschaft meinen Widerstand zu brechen.

Ich versuchte mir andauernd einzureden dass er auch nur ein Mann war, und er mich einfach falsch verstanden hatte, oder was auch immer. Denn wenn ich ehrlich zu mir selber war, war ich heute absolut kein braves Lamm was meine Andeutungen betrafen. Klar, ich hatte es nicht mit Absicht gemacht, aber wenn ich es mir Recht überlege gab es schon einige Blicke meinerseits die für einen Mann wie Jacob leicht zu überbewerten waren. Immerhin hatte ich mich auch bis auf die Unterwäsche vor ihm ausgezogen...
Aber... trozdem. Ein Teil von mir war Sauer auf Jacob. Dafür, dass er diese Sachen mit mir anstellte – obwohl er doch offensichtlich genau wusste dass das alles Neuland für mich war. Er wusste es doch, oder? Natürlich! Ich hatte nie Geheimnis über meine nicht vorhandenen Erfahrungen gemacht. Und war es denn zuviel von mir verlangt dass er sich etwas zurück halten könnte? Nur ein kleines Bisschen, damit ich mich an ihn und meine verrückten Gefühle gewöhnen könnte??
Gleichzeitig aber wusste ich auch das es absolut unfair von mir war ihm die Schuld daran zu geben. Vielleicht sollte ich einfach mit ihm reden. Ihm erklären dass ich es langsam angehen lassen wollte. Denn ich konnte es drehen und wenden wie ich wollte. Ich war in Jacob Black verliebt. Noch nie zuvor hatte es ein Mann geschafft in mir diese Gefühle zu wecken. Nie zuvor hatte ich dieses Kribbeln in den Fingerspitzen, nur weil ich seinen Körper berührte.
Und ich wollte es noch länger fühlen – ich hatte Angst dass er mich jetzt nicht mehr wollte. Oder dass er mich nur .. nur für das eine will.
>>Red keinen Scheiß. Er hat dir sogar gesagt dass er dich SEHR mag<< Das stimmt. Er macht nie den Eindruck als wäre er ein Aufreißer, ein Player oder gar ein Edward-Matcho-Cullen. Nein das war nicht seine Art. Und genau desshalb sollte ich mit ihm reden.

Völlig entschlossen sprang ich aus dem Bett und wollte mich geradewegs auf den Weg zu Jacob machen. Ich hoffte inständig dass er noch im Wohnzimmer oder in der Küche war. Denn in seinem Zimmer wollte ich ihm nicht auflauren – ich wollte ja weitere Andeutungen verhindern.
Schwungvoll öffnete ich die Zimmertüre, und erschrak als ich keinen anderen als Jacob vor meiner Zimmertüre stehen sah. Für einige Sekunden war ich zu überrascht um etwas zu sagen und starrte ihn desshalb nur an. Langsam aber sicher verschwand meine entschlossenheit, und ich bekam es – mal wieder – mit der Angst zu tun. Himmel, was wollte ich denn auch erzählen? Das ich Jungfrau war und Zeit brauchte? Das hörte sich einfach zu einfach an.
„Bella hör zu.“ Flüsterte Jacob und unterbrach somit dieses unangenehme Starren „Es tut mir leid. Wirklich. Ich ein Arschloch. Mal wieder. Verdammt ich mach alles kaputt... ich weiß nicht was mit mir los ist – du bringst einfach etwas in mir zum Beben. Und als so vor mir standest ... na da setzten bei mir alle Sicherungen aus. Es tut mir leid...“ er starrte mir regelrecht in die Augen, und seine Stimme war von reue getränkt. „.. ich bin so ein unsensibler Arsch.“ Flüsterte er und schüttelte angewidert den Kopf.
Ohne auch nur weiter darüber nachzudenken, verkürzte ich den Abstand zwischen uns, und warf mich in seine Arme.
„Lass es uns einfach langsam angehen, okay?“ fragte ich leise an seiner Brust.
Er zögerte kurz und stieß dann erleichtert Luft aus „Nichts Lieber als das“ antwortete er mir und küsste mich aufs Haar.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 18 März 2010, 19:15

Ich wurde durch ein lautes Geräusch geweckt.
Langsam öffnete ich meine Augen, und brauchte erst wieder ein paar Sekunden um mich zu erinnert wo ich überhaupt war. Ich befand mich bei Jacob – augenblicklich musste ich Lächeln.
Der Abend gestern war nach dem bisschen Drama noch wirklich wundervoll gewesen. Jake und ich gingen zusammen ins Wohnzimmer und sahen uns zusammen „P.S ich Liebe dich“ an. Ich brauchte einiges an Überredungskunst dafür, doch nachdem ich einen Schmollmund gezogen und ganz „Welpen-linke“ mit den Wimpern geklimpert hatte, war er mit meiner Filmauswahl mehr als zufrieden. Im Nachhinein tut es mit Leid. Denn ich hatte so gut wie gar nichts vom Film mitbekommen. Viel zu abgelenkt war ich von Jacobs Fingern die leicht über meine Arme strichen. Wir saßen zusammengekuschelt auf der Leder coutch und ich hatte es mir nicht nehmen lassen mich an seine Brust zu drücken.

Ich musste wohl eingeschlafen sein, denn ich konnte mich nicht daran erinnern ins Bett gegangen zu sein.
Jacob hatte mich also ins Zimmer getragen. Mein Gott, diese vielen Stufen hinauf?
Durch ein lautes Pochen an der Zimmertüre wurde ich aus meinen Gedanken gerissen.
„Ich komm jetzt rein. Mir egal ob du allein oder angezogen oder nackt oder am schlafen oder sauer auf mich bist. Ich komme!!“ schrie eine mir bekannte Stimme.
Stöhnend vergrub ich mich unter meiner Bettdecke. Was zum Teufel machte Alice hier?
Ich hörte wie die Türe aufgetreten wurde und Alice ein überraschtes „OH!“ von sich gab.
„Also… um ehrlich zu sein hab ich das mit dem allein und dem nackt sein nicht ernst gemeint. Aber ich hab auch wirklich nicht damit gerechnet dass ihr hier beide unter dieser Bettdecke sitzt. Aber ich weiß auch überhaupt nicht womit ich gerechnet hab, um ehrlich zu sein“
Ohne unter der Bettdecke hervorzukommen murmelte ich „Wie schaffst du es so früh Morgens schon soviel Blödsinn zu verzapfen, Alice?“
„Okay. Also ich weiß du bist noch Sauer auf mich. Und ich weiß auch dass du mich sehr wahrscheinlich gar nicht sehen willst. Aber… Mann Jacob könntest du uns mal alleine lassen? Ich möchte mit Bella unter 4 Augen sprechen – und vor allem nicht solange sie mit dir unter der Bettdecke steckt“
„Ich frag dich noch mal. Wie kannst du so früh morgens so viel mist quatschen, Alice?“ antwortete gespielt gelangweilt, musste mir aber ein Kichern verkneifen. Sie dachte doch wirklich dass ich mich mit Jacob unter der Bettdecke versteckte … weil wir nackt waren.
>>Gar keine schlechte Vorstellung…<< Schnauze!
„Mir reichts. Entweder du, Jacob Abraham Black, steigst aus diesem Bett – und ich verspreche dir ich drehe mich um bis du aus dem Zimmer bist – oder ich zieh euch die Decke vom Leib. Mir ist es egal, ich kenn dich Nackt“
Ich konnte sie mir richtig vorstellen wie sie mit den Händen in den Hüften vor dem Bettstand und uns anfunkelte.
„Also ich weiß ja nicht was genau du unter dieser Bettdecke vermutest. Aber ich bin es bestimmt nicht“ hörte ich plötzlich Jacobs Stimme und mein Herz machte einen verräterischen Hüpfer.
Alice „OH“te wieder gleichzeitig riss ich mir die Bettdecke vom Körper.
„ABRAHAM!!??“ lachte ich „Ich glaubs nicht. Jacob Abraham Black!! Ich glaub mich tritt ein Pferd“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Do 25 März 2010, 17:46

„Hey. Was kann ich dafür wenn meine Mutter mal wieder eine ihrer super Ideen hatte“ schmollte Jacob.
Wir waren mittlerweile in der Küche angekommen und tranken einen Kaffee. Ich war noch immer am Lachen – und Jacob versuchte seinen Namen zu rechtfertigen.
„Super Idee, hm?“ kicherte Alice. Sie kannte die Geschichte schon, und bekam deshalb immer wieder böse Blicke von Jake zugeworfen.
„Na jetzt bin ich aber gespannt“ lachte ich.
„Es ist gar nichts großes dabei“ flüsterte er „sie fand die Idee, dass ich einen Namen haben könnte – aus dem Land in dem ich gezeugt worden bin – eben total süß“
Wieder schüttelte mich ein Lachanfall durch „Du wurdest in Israel gezeugt?“
Verlegen senkte Jacob seinen Kopf „Wahrscheinlich. Damals waren sie auf Weltreise. Es war entweder Israel oder die Türkei“
„Okay Abi“ vor lauter Lachen fehlte mir die Luft „was steht heute noch an?“ keuchte ich.
Jacob schnaubte aufgrund seines Spitznamens, schaute aber erst mich, dann Alice an und meinte „Erstmal geh ich ein bisschen Wäsche waschen. Später können wir zurück zum Campus fahren – ich sollte noch etwas lernen.“
Ich wusste sofort dass er nur wollte dass Alice und ich uns aussprechen konnte – und ich später auch noch genügend Zeit hatte um mich mit Rose auseinander zu setzen. Widerwillig stimmte ich zu – irgendwann musste ich es wohl hinter mich bringen.

Kaum war Jacob aus der Küche getreten, nahm mich Alice an der Hand und flüsterte „Es tut mir Leid, Bella. Ich war eine so schlechte Freundin – aber ich bin es einfach schon gewohnt dass meine Freundinnen bei Edward schwach werden. Ich hatte und habe noch immer Angst dass auch du ihm verfallen könntest, und das ist dann wohl der Grund warum ich so ausgeflippt bin. Es tut mir Leid. Wirklich! Bitte verzeiht mir und Rose – wir werden von nun an nie wieder an die zweifeln. Es tut uns Leid“
Kritisch beäugte ich meine Zimmergenossin. Sie wirkte wirklich niedergeschlagen, und ich zweifelte keine Sekunde an ihren Worten.
Klar – die beiden haben absolut überreagiert, aber meine Wut von Gestern war größtenteils über Nacht verschwunden und ich konnte ihre Gründe auch etwas verstehen. Sie hatten die letzte Zeit viel zu viel mitgemacht mit Edward, und jegliche Geschichten die mit ihm zu tun haben sind bei meinen Freunden und vor allem bei Alice wie ein rotes Tuch. Wäre sie ein Stier – würde sie blindlings darauf zu rennen. Und genau das hat sie gestern bei mir gemacht. Sie hat nicht nachgedacht, sondern einfach nur instinktiv gehandelt – das Vertrauen in Bezug auf Edward war einfach schon zu angeschlagen.
„Okay Alice“ sagte ich mit strengem Ton „ich verzeihe euch – aber nur unter einer Bedingung“
„Alles“ rief Alice sofort.
„Hör auf dich die ganze Zeit zu entschuldigen“ kicherte ich.
Augenblicklich lag die kleine in meinen Armen und flüsterte beinahe schon ehrfürchtig „Vielen Dank Bella. Und ich verspreche dir – es wird nicht mehr vorkommen“
Ich drückte sie, und rief „Jake – du kannst ruhig kommen. Ich weiß du hast keine Wäsche zu machen“
Es ging keine 4 Sekunden, und ein kichernder Jacob kam in die Küche geschlendert.
„Na, wieder alles gut?“ fragte er und lächelte als er sah wie Alice meine Hand hielt.
„Jep. Ich war eine blöde Nuss. Bella ist viel zu gut für diese Welt und vergibt uns nochmals“ übertrieb sie maßlos und lächelte mich ehrlich an
„tut mir leid“ fügte sie noch flüsternd hinzu
„ALICE!“ rief ich.
„Oh. Tut mir Leid“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mo 29 März 2010, 16:30

Edwards Pov.:

Im Grunde genommen konnte es mir doch wirklich egal sein. Eigentlich.

Doch nun wälzte ich mich in meinem Bett umher und konnte nicht einschlafen. Als wäre ich nicht sowieso total fertig von der letzten Nacht, und dem vielem Alkohol – Nein! Ich musste mir natürlich andauernd Gedanken über Isabella machen. Fragt mich nicht wieso, ich wusste es doch selber nicht.

Vielleicht war es nur mein schlechtes Gewissen. Immerhin hatte sie Stress mit Alice und Rose. Und das nur weil sie mir geholfen hatte. Aber immerhin habe ich das wieder richtig gestellt. Ich hab Alice zumindest klar gemacht dass da zwischen mir und der Swan nichts läuft … eigentlich ist ja schon der Gedanke daran abartig. Ich meine, wenn ich sie ansehe überrollen mich sofort irgendwelche Beschützerinstinkte. Ähnlich wie bei meiner Schwester Alice. Und wer bitte würde mir vorwerfen etwas mit Alice zu haben? Eben – keiner.

Natürlich – das Mädchen war hübsch, klug und in ihr steckt mit Sicherheit ziemliches Feuer. Aber ich stehe nicht auf diese Unschuldsnummer.
Dieser Britney Spears’ hit-me-baby-one-more-time look ist doch echt out!
Vor allem sollte es Alice besser wissen. Sie weiß genau dass mein Typ eigentlich Großbusig, schlank und einfach makellos ist. Und das ist unsere Bella bei Gott nicht. Ihre Brüste könnten gerne ein Körbchen großer sein, ihr Arsch ist flach wie Deutschland und ihr Gesicht ist einfach langweilig.
Gestern, als ich so betrunken vor ihr stand – kam mir kurz der Gedanke dass sie wirklich schön war. Ihr wisst schon… >>schön<Gestern Nacht hatte ich mal wieder den Beweis dass Alkohol die Gehirnzellen abtötet!

Genervt hievte ich mich aus meinem Bett. Ich musste wissen ob bei ihr alles Ok war – falls sie heute nicht zu den Mädchen in die Wohnung wollte, würde ich ihr einen Schlafplatz auf meiner Couch anbieten. Immerhin war sie doch gestern Nacht auch so zuvorkommend gewesen. Oder?
Seufzend klappte ich mein Handy auf und tippte ihre Nummer, nur um wenige Sekunden später auf die Mailbox zu gelangen.
Ich Überlegte nicht lange, sondern rief sofort Emmett an.
„Alter. Du weißt schon dass wir mitten in der Nacht haben, oder?“ jammerte dieser ins Telefon.
Überrascht schaute ich auf die Uhr. Ich wusste es war Abend – vielleicht auch Nacht. Aber dass wir beinahe 4 Uhr hatten überraschte mich.
„Sorry. Aber hey – ist Bella wieder in der Wohnung?“
„Nee. Rose war total aufgelöst – sie ist die ganze Nacht nicht gekommen. Irgendwann bekam dann Alice wohl ne Sms von Jake. Die beiden chilln zusammen bei ihm in der Villa.“ Kicherte er. „Warum fragst du?“
„Sie ist bei Jacob?“ schrie ich beinahe „in seiner Villa? Mann Emmett da kannst du sie ja direkt bei Hugh Heffner einschreiben. Vielleicht hat er ja demnächst in seiner Grotte Zeit für sie. Fuck! Er wird sie in diesen verfluchten Whirlpool locken und was weiß ich was mit ihr treiben.“
„Whoa Eddy. Mach mal halblang. So weit ich weiß warst du immer derjenige der bis zu 3 Weiber in diesem Pool hatte. Und vor allem – was zum Teufel geht es dich an?“
Ich fluchte „Fick den Scheiß Emmett. Ich will einfach nicht dass er sie verletzt. Sie war echt nett zu mir. Sie lässt sich von den Vorurteilen nicht beeinflussen… zumindest teilweise“ das letzte flüsterte ich „Und genau deshalb lass ich nicht zu dass Jacob sie verarscht. Ich fahr da jetzt raus. Ich kann sowieso nicht mehr schlafen“ voll entschlossen packte ich meinen Schlüssel und war bereits dabei aus der Türe zu schreiten.
„Sag mal geht’s noch? Schieb deinen arroganten Arsch zurück ins Bett. Was geht denn jetzt ab ey – Bellas Leben geht dich nen feuchten Furz an. Und du weißt genauso gut wie ich, dass Jacob sie wirklich mag.“ Schrie er „ich sags dir Edward. Wenn du ihm das versaust, dann reicht es auch mir. Klar?! Ich lass nicht zu dass du noch mehr Hass auf dich ziehst – irgendwann kann selbst ich dich nicht mehr vor Alice und den anderen in Schutz nehmen. Also enttäusche mich nicht und geh verdammt noch mal zurück in dein Zimmer.“
Erschrocken blieb ich stehen. Es war lange her dass Emmett das letzte Mal so mit mir gesprochen hatte. Ich glaube damals waren wir noch in der Junior High – ich hatte ihm mit einer Tomate beworfen.
„Ich… hör zu Emmett..“
„Nein. Ich will es nicht hören. Ich lege jetzt auf – und wenn ich morgen mitbekomme dass du scheiße gebaut hast… dann will ich dich nicht mehr sehen!“ ich hatte keine Chance mehr etwas zu erwidern – denn er hatte schon aufgelegt.
Schockiert fuhr ich mir durch die Haare. Emmett hatte recht.. was dachte ich mir nur dabei? Soll Jacob doch ficken wen er will. Mich hat es nicht zu interessieren.
Seufzend drehte ich mich um und lief in die Richtung von Laurens Zimmer.

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 31 März 2010, 10:36

Bella:

Nachdem wir noch ausgiebig gefrühstückt hatten, waren wir nun auf den Weg zurück zur Uni.
Ich weiß gar nicht warum – ich hätte es mir denken können – aber ich war ziemlich überrascht als Jacob einen Anruf machte und keine 10 Minuten später ein in Smoking gekleideter Mann vor der Haustüre stand und uns frische Croissants und frisch gepressten Orangensaft brachte.
Verwöhnte, Reiche Schnösel!
Okay – ein kleines bisschen hatte ich es schon genossen. vor allem da die Croissants fantastisch schmeckten!

Wie auch immer. Nun standen wir 3 vor unserer Wohnung, und kaum hatte ich die Türe aufgeschlossen, sprang mir auch schon Rose in die Arme.
„Es tut mir so Leid, Bella!!“
Ich stöhnte „nicht schon wieder“
Verwirrt schaute sie mich an „Hab ich was falsch gemacht? Ich meine – klar ich hab total scheiße gebaut – aber, ich meine das Ernst. Es tut mir Leid.“
„Nein es ist Ok Rose. Ihr habt mich zwar ziemlich enttäuscht – aber es ist ok“ sagte ich und lächelte sie Ehrlich an. Ich konnte kein „Es tut mir Leid“ mehr hören, auch wenn es Ernst gemeint war.
„Okay“ flüsterte sie und nahm mich nochmals in den Arm.
Als ich mich umblickte, bemerkte ich dass Alice und Jacob bereits im Wohnzimmer waren und sich auf der Couch unterhielten.
„Ich hab Jazz gerade ne Sms geschrieben, sie kommen gleich rüber. Was machen wir denn dann? Wir sollten den Freien Tag schon nützen, oder?“ fragte Alice als ich in Wohnzimmer kam.
„klar“ antwortete ich schlicht und blieb vor der Couch-Ecke stehen. Irgendetwas war anders…
Dann fiel es mir auf: „Leute – wo ist das zweite Sofa?“ fragte ich. Gestern hatte hier noch ein kleineres Sofa gestanden.
„Oh. Also das.. das ist … äh“ Rose war knallrot angelaufen und stotterte wie verrückt.
„Rose?“ kicherte ich und blickte Alice fragen an. Diese zuckte nur die schultern und machte eine „Ich-hab-doch-selbst-keine-Ahnung“ bewegung.
„Sie hat mir nicht mehr gefallen – ich hab sie weg geschmissen“ rief Rose plötzlich wie aus der Kanone geschossen „Keine Angst. Ich kauf uns ne neue“
„Aber.. wieso nicht mehr gefallen? Genau die gleiche steht ja noch hier – nur in größer – und die haste ja auch nicht weg geschmissen?“ fragte Jacob und griff gleichzeitig nach meiner Hand. Sanft zog er mich zu sich, und platzierte mich so auf seinem Schoß „Dieses Gespräch wird noch länger dauern – du solltest es dir in der Zwischenzeit bequem machen“ flüsterte er in mein Ohr. Ich schauderte und kuschelte mich an seine Halsbeuge „Bequem ist es alle mal“ flüsterte ich und bemerkte freudig wie Jacob eine Gänsehaut bekam.
„JAA-Ja. Turteln könnt ihr später – Ich würde erst mal gerne wissen warum Rose unsere 20.000 $ Couch einfach so weg schmeißt!“ hörte ich Alice sagen und widerwillig richtete ich mich etwas auf und sah wie sich Rosalie hektisch an den Haaren rumfummelte. Fragend blickte ich zu Jacob. Er kicherte und sagte „Komm schon Rose. Was habt ihr angestellt?“
Rosalie sprang auf und flüsterte „Also.. gar-garnicht. Eigentlich. Nein .. gar..nichts“
„WHOA!“ schrie plötzlich Alice „Rosalie Lilian Hale! Ich habe dich noch nie verlegen erlebt. Lass mich Raten. Du und mein Brüderchen habt es zu wild getrieben und die Couch irgendwie Kaputt gemacht, hmm?“
„NEIN! Nicht Kaputt.. also ni-nicht wirklich“ Rose ließ wieder auf der Couch sinken und vergrub ihren Kopf in den Händen „Gott das ist so Peinlich. Könnt ihr nicht einfach ruhig sein – ich bring ja ne neue“
„Nein“ lachten wir alle auf einmal.
„Okay..“ Rose holte tief Luft „Wir hatten Sex...“
Okay.. das war uns klar?!
„.. und ich hab es mir danach eben gemütlich gemacht.. anstatt ins Bad zu gehen…“
Alice und Jacob keuchten „Oh.Oh! Es ist doch nicht das passiert was ich denke was passiert ist?!“ fragte Alice und blickte Rose mit weit aufgerissenen Augen an.
Ich verstand nur Bahnhof. Deshalb war ein „HÄH?“ alles war ich heraus bekam.
Rose hatte ihren Kopf noch immer versteckt und sagte „Das ich das wirklich laut aussprechen muss…als ich .. Seinzeug ist indiecouchRillengelaufen!“
„Ich hab kein Wort verstanden“ murmelte ich.
Jacob legte seinen Kopf an meinen und Kicherte in meine Haare, als Rose aufsprang und aus dem Zimmer rannte „MIR EGAL- ich sag’s nicht noch mal“ rief sie.
Alice lachte laut los und Jacob flüsterte „Sie ist ausgelaufen.. du weißt schon. Nach dem Sex – also da ist es immer besser wenn sich die Frau erstmal… äh – waschen geht?“ augenblicklich ging mir ein Licht auf. „Oh mein Gott!“ kicherte ich „Arme Rose“ und dann begannen wir alle 3 laut zu Lachen. Von weitem hörten wir Rose rufen
„Schön das ihr euch Amüsiert. WIRKLICH!!“

***

Nachdem wir uns wieder etwas beruhigt hatten, machten Jacob und ich uns auf den Weg zum Café im Nebengebäude. Alice und Rose wollten sofort los und eine neue Couch besorgen – doch ich wusste dass es nicht bei den Möbeln bleiben würde, deshalb packte ich schleunigst Jacob und rannte beinahe mit ihm aus der Wohnung. Auf eine Shoppingtour alá Alice und Rose hatte ich heute keinen Nerv.
Im Café setzten wir uns an einen Freien Tisch und bestellten uns zusammen einen großen Eisbecher. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt und doch konnten wie nicht ganz die Finger von einander lassen. Jacob küsste mich immer wieder auf die Haare, oder er kraulte mir den Nacken. Oft ertappte ich mich selbst wie ich verliebt und absolut Kindisch aufkicherte und Jacob dadurch zum schmunzeln brachte.
Als der Eisbecher kam, setzte sich Jacob auf den gegenüberliegenden Platz, damit wir es leichter zu Essen hatten. Zusätzlich meinte er, er könnte mich so besser ansehen.
Verlegen blickte ich weg und stopfte mir einen Löffel Sahne in den Mund.
Jacob lachte „Hast du Hunger? Denn du solltest echt nicht mehr so große Stücke Essen. Dein Ganzes Gesicht ist voller Sahne“
Sofort wollte ich sie weg wischen, doch Jake hielt meine Hand auf und beugte sich lächelnd zu mir. Sanft leckte er mit seiner heißen Zunge die Sahne von meiner Nase, und küsste mich schließlich mit einer Leidenschaft die mir die Knie zittern ließ.
>>Notiz an an dich selbst, Bella<< brummte es in meinem Kopf >>In Zukunft ein Reserve Höschen mitnehmen. Deines ist jetzt nämlich tropfend nass!!<<

Wir küssten uns noch eine weile weiter, zwischendurch Fütterten wir und mit Erdbeeren oder Eiscreme, bis sich jemand neben uns räusperte
„Na sie mal einer an. Britney und Justin vereint. Die Unschuld in Person und Sunnyboy zusammen. Wenn das nicht süß ist. Ich glaube ich sollte der Reinigungskraft bescheid geben, hier stinkt es abartig nach scheiße!“ Ruckartig drehte Jacob den Kopf und die Wut in seinen Augen ließ mich erschaudern.
Genervt ließ ich meinen Kopf sinken. Na toll – weg mit den ganzen guten Hoffungen auf eine gute Seite an ihm. Herzlich willkommen – Arschward ist zurück!

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Mi 07 Apr 2010, 14:51

Halloo Mädels!

Tut mir leid - ich hab euch versprochen dass ich am Wochenende Poste - doch ich hab voll verschwitzt das Ostern ist Diese Familienfeiertage machen mich echt immer fertig ... -.-

Aja - auf diesem Wege; Frohe - nachträgliche - Ostern!!

Und Hey - wisst ihr was mir erst jetzt auffällt?! Ich bin ~Guest in La Push~ !!! whooho - dort will ich bleiben!!

Jetzt zum neuen Teil, ich hoffe es gefällt (:

**

„Hallo Edward“ lächelte ich Freundlich.
Soll er sich doch wieder wie ein Arschloch benehmen – ich werde höflich blieben.
„Cullen verpiss dich – und zwar schnell!“ zischte Jacob und erdolchte Edward mit seinen Blicken. Schnell ergriff ich seine Hand und malte kleine Kreise auf seinen Handrücken „Lass dich nicht provozieren, Jake. Das ist es doch was er will“ flüsterte ich.
Jacob lächelte mir zu und schien Edward für einen Augenblick zu vergessen. Dieser jedoch schaffte es, auch das zu ändern. „Awww. Gleich rutsch ich auf der Schleimspur aus. Ich wusste doch ich sollte die Putzfrau holen…“
„Was willst du?“ Unterbrach ich ihn noch immer im süßesten Tonfall „Wir möchten einfach nur in ruhe unseren Tag verbringen, Edward. Was, also willst du?“
„Ich möchte mich Unterhalten, Bella“ rief er gespielt schockiert und hielt sich die Brust. „Ist das denn nicht Offensichtlich??“
„Cullen! Ich.sagte.Verpiss.dich!“ Jacob begann vor Wut zu zittern. Schmunzelnd duckte ich mich etwas und drückte ihm einen Kuss in die Handfläche „Jaaake…“ flüsterte ich und versuchte ihm so verführerisch wie möglich in die Augen zu sehen „wie wäre es, wenn wir den angebrochenen Nachmittag in meinem Zimmer weiterführen? Ich hab frische Erdbeeren zuhause“
Ich wunderte mich selbst über mein Selbstbewusstsein, und unterdrückte die Angst davor, was Jacob tatsächlich mit den Erdbeeren anstellen könnte.
Edward neben uns schnaubte.
„Dieses verliebte Geturtel ist ja echt nicht auszuhalten. Aber ihr habt recht, am besten ihr verschont die Reale Welt mit diesem Schwachsinn und verpisst euch in ein Zimmer… obwohl wenn ich es mir recht überlege … Jacob, Bella ist zwar echt hübsch und so weiter, doch ich kann dir eines versichern – Frauen sind wie guter Wein.. je älter desto besser!“
Augeblicklich sprang Jacob von seinem Platz auf doch ihr war schneller. Bestimmend drückte ich ihn zurück und macht ihm mit einem Blick verständlich dass er besser dort sitzen bleibt. Ich nahm Edward am Ärmel und zog in ein paar Meter weiter weg.
„Ich Versuchs noch mal: WAS WILLST DU EDWARD?“ zischte ich. Weg war alle Freundlichkeit. Am liebsten würde ich ihm im eine scheuern… und wie.
„Hab ich doch schon gesagt, Bella..“ er fuhr sich durch die Haare und lächelte mich an. Doch was war nicht das typische ich-weiß-was-ich-tue grinsen. Edward Cullen war doch tatsächlich unsicher.
„Mach mir nichts vor Edward. Ist es wirklich so schwer andere Glücklich zu sehen? Denn wir – damit meine ich vor allem deine Familie – können nicht dafür dass du es eindeutig nicht auf die Reihe bekommst zu Leben. Also Bitte – BITTE versuche zumindest dich etwas zurück zu halten, Ja? Mehr ist gar nicht verlangt.“ Ich hatte mich richtig in Rage geredet und wurde zum Schluss immer leiser.
Auf Edwards Stirn bildete sich eine tiefe falte, und als ich in seine grünen Augen blickte, verpuffte sich meine Wut wie ein Luftblässchen. Ich musste dem Drang widerstehen meine Hand auszustrecken und ihm die Falten aus der Stirn zu streichen.
War es sehr Naiv von mir zu denken, dass da mehr dahinter steckte? Dass er nicht von Natur aus so ein widerlicher Mensch war? War es falsch von mir hinter die Kulissen sehen zu wollen…?
„Okay“ sagte Edward plötzlich und drehte sich noch im selben Moment um. Er hielt noch kurz inne – als würde er noch etwas sagen wollten, doch dann verschwand er eben so schnell aus dem Café, wie er es betreten hatte.
Kopfschüttelnd setzte ich mich zurück zu Jacob. Dieses ganze Edward Cullen ding machte mich echt verrückt. Es war doch offensichtlich dass er ein Idiot, Arschloch, Lügner, Macho und Egoist war – doch mein Gefühl sagte etwas anderes. Vielleicht war es Weibliche Intuition...? >>Oder einfach nur deine Dummheit<< Danke!
„Was war dass denn??“ holte mich Jacobs stimme aus den Gedanken.
„Was?“ fragte ich unnötigerweise.
„Stell dich nicht Dumm, Bella. Was ist da zwischen dir und Cullen?“
„Was redest du da, Jacob?“ worauf wollte er hinaus?
„Was ich da rede?“ rief er. Moment – warum zum Teufel war er denn jetzt wütend auf mich? „Ich rede davon, dass das Arschloch gerade ohne Widerworte abgehauen ist. Ich rede davon dass du dich offensichtlich von ihm einwickeln lässt. Ich rede davon dass du verdammt noch mal nicht mit ihm zu reden hast!“
Geschockt weiteten sich meine Augen. Wollte der mir gerade Vorschriften machen mit wem ich zu reden hatte, und mit wem nicht?
„Jacob.“ Sagte ich und versuchte mein Temperament zu zügeln „Ich lass mich von niemandem einwickeln. Ich habe nur mit ihm gesprochen – und genau das werde ich tun sooft ich will. Ich bin kein kleines Kind mehr“
„Warum verhältst du dich denn so? Ich hab gesehen wie er dich angesehen hat – du bist eines seiner nächsten Opfer. Und du machst es ihm mit deiner verdammten Naivität nur noch einfacher!!“ heftig schlug er die Hand auf den Tisch. Ich blickte mich versohlen um und hoffte dass nicht all zu viele Leute von diesem Drama mitbekamen.
„Weißt du, ich mache mir gerne selbst ein Bild von meinen Mitmenschen. Genau deshalb werde ich Edward erst kennen lernen, bevor ich mir ein Urteil erlaube. Und das wirst selbst du mir nicht verbieten…“ sagte ich ruhig aber bestimmend.
„Genau das…!“ fuhr mir Jacob dazwischen.
„Nein!“ fauchte ich wütend „lass mich ausreden!! Von wegen einwickeln und nächstes Opfer bla bla bla! Gott, ich sitze hier, mit dir. Und mit dir habe ich die letzten Tage verbracht. Also was genau hast du zu befürchten? Ich sag dir eines, Jacob Black! Du kannst dich wieder bei mir melden wenn du dich beruhigt hast. Ich muss mir das echt nicht geben!“ ich stand auf und warf 5$ auf den Tisch „Fick dich“
>>Woohoo das wollte ich schon immer mal sagen!<< jubelte ich innerlich und stürmte aus dem Café direkt zurück ins Wohnheim.
Dieser Idiot! Was dachte er denn bitte wer er war? Mein Vater? Whoa – der hatte sie doch echt nicht mehr alle …
Wie Automatisch stampfte ich in die Wohnung, und warf diese hörbar hinter mir zu.
„Mädels!“ rief ich „Ich brauch ne Voodoo Puppe. Oder nen Boxsack… oder einfach nur ne Eiscreme. Ich sags euch. Ich hab die Ärzte noch nie so gut verstanden wie in genau diesem Moment!“
Ich hoffte die beiden waren schon zurück vom Shopping – doch meine Sorgen waren unbegründet, denn die beiden kamen noch im selben Moment zu mir gestürmt.
„Was ist ein Ärzte, Bella?“ fragte mich Alice.
„Ich hol die Eiscreme“ rief Rosalie die schon wieder in die Küche stürmte.
Ich lachte. „Männer sind Schweine, Alice. Mehr brauchst du gar nicht zu wissen!“

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

Beitrag  Gast am Sa 10 Apr 2010, 00:48

Halloo Leute !!

Ich hab euch heute mal wieder ein Teil aus Edwards Sicht mitgebracht. Ich dachte es wäre vielleicht Interessant zu wissen was sich der Herr so im Cafe (und danach) gedacht hat.

Wie ihr sehen werdet, gibts auch ne "neue" Seite an Edward zu sehen. Und zwar die ... äh naja wenn er "Fickt" (wie der Herr es nennt)
So - jetzt erst mal Lesen, ich sag am schluss noch was dazu Very Happy



***
Edward Pov.:

Ich stürmte aus dem Cafe und setzte mich völlig außer Atem auf eine Parkbank.
Am liebsten hätte ich mir selbst eine Gescheuert!!

Nachdem ich ich ja Black und Isabella auf ihrem Platz am herum-turteln sah, da brannte mir einfach ne Leitung durch. Am liebsten wäre ich ja zu ihr gerannt, sie an den Armen gepackt und mitgezogen. Nur um sie dann irgendwo zu verstecken. Weg von Jacob, und einfach weg von allen anderen. War sie sich überhaupt im klaren darüber, wie sie auf ihre Mitmenschen wirkte? 90% der Männlichen Looser auf diesem Campus warfen ihr schon widerliche Blicke zu. Alle sahen in ihr das neue Hübsche Mädchen aus dem Ausland. Es würde mich nicht wundern wenn diese Wichser alle kranke Fantasien mit Bella im Dindl oder sonst was hätten. Wer weiß schon was in diesen Köpfen abgeht...
Wie auch immer – Jacob Black war der schlimmste. Denn ganz offensichtlich hatte auch Bella Interesse an ihm. Und das wurmte mich gewaltig. Er hatte sie ganz einfach nicht verdient – sie war so viel mehr als er. Doch als ich sie dort sitzen sah, lachend und völlig glücklich. Wie ihre Augen glänzten und ihre Wangen in diesem süßen rosa Ton gefärbt waren ... da war bei mir einfach was durchgebrannt. Wobei wir wieder beim Thema wären.
Dieser abnormale Beschützerinstinkt den sie bei mir auswirkt.
Scheiße – sie war nicht meine Schwester. Wir waren verflucht noch mal nicht wirklich befreundet. Doch das ändert nichts an der Tatsache dass ich mich wirklich neben sie gestellt hatte und einer dieser Typischen „Edward Cullen“ sprüche von mir gab. Ich weiß nicht mal mehr was es genau war – wohl irgendwas von ner Reinigungskraft. Egal – jedefalls hatte Jacob genau so reagiert wie ich es erhofft hatte. Doch bevor er mir so richtig eine knallen konnte – und Bella somit mit sicherheit etwas geschockt hätte – ging sie dazwischen. Sie nahm mich zur Seite und hielt mir nen Vortrag. Und Himmel ... sie hatte Recht. Wer war ich dass ich einfach zu Ihr spazieren konnte und ihr das „Date“ zu vermiesen. Egal mit was für nem Flachwichser sie sich auch Treffen mag. Das war ganz klar nicht meine Sache. Wenn sie was mit diesem Hund anfangen wollte – na dann soll sie.
Was auch immer. Jetzt saß ich jedenfalls hier auf dieser abgefuckten Parkbank und war richtig, richtig Wütend. Darauf dass ich so überhaupt nicht wusste was im Moment mit mir los war, auf Bella – weil sie mich so durcheinander bringt, auf Black – naja weil er einfach Black war, auf Alice – weil sie noch immer nicht mit mir sprechen wollte. Doch am meisten war ich auf mich wütend. Vielleicht sollte ich angepisst auf mich sein weil ich mich da drinnen so scheiße benommen hatte, doch das war mir egal. Was mich richtig anpisste war dass ich einfach so abgehauen bin. Ich hätte noch irgendwas sagen sollen, doch stattdessen kam nur ein schwules „Okay“ von mir. Verdammt ich bin Edward Cullen. Ich habe immer das letzte Wort, und das wird selbst Isabella Swan nicht ändern.

Entschlossen mich nicht mehr mit dieser beschissenen Situation zu befassen, raffte ich mich auf und ging – mal wieder – zu Lauren.
Ich klopfte also an ihrer Zimmertüre und wartete bis sie mir öffnete. Dieses Mädchen brauchte immer ehwigkeiten bis sie an die Türe kommt, keine Ahnung was die immer Treibt.
Während ich wartete, begann ich bereits mein Hemd aufzuknöpfen – auf großes Vorspiel kann verzichtet werden. Ich wollte einfach nur Ablenkung.
Als mir Lauren öffnete, entwich ihr ein freudiges Quicken.
„EDDIE!“ rief sie und fiel mir um den Hals. Sie trug wie immer so gut wie garnichts. Der weiße Rock ging ihr gerade mal unter die Pobacken, und das T-Shirt konnte gut und gern als BH durchgehen – ganz zu schweigen davon dass sie ganz offensichtlich keinen trug.
„Hast du Zeit?“ fragte ich sie und schob sie von mir.
„Du bist die letzten Tage wohl unersättlich, Eddie. Aber du weißt – für dich habe ich immer Zeit“ säuselte sie und versuchte vergeblichs Erotisch zu klingen.
„Jaja“ murmelte ich nur und trat in ihre Wohnung. Zu meinem Glück hatte Lauren eine Wohnung für sich allein. Sie wohnte mal mit Tanja zusammen, doch dieser war vor knapp 3 Monaten ausgezogen. Die beiden Tussen schafften es einfach nicht miteinander klar zu kommen, da sie wussten dass ich mit beiden schlief. Dummes Blondes Pack. Sie sollten es besser wissen – ich schlief mit der halben Schule.
Der Weg in Laurens Schlafzimmer war schnell gefunden, und kaum waren wir beide angekommen, entledigte ich mich auch schon meinen Klamotten.
„Zieh dich aus“ sagte ich zu Lauren und ging derweil schon zu ihrer Komode um nen Gummi zu holen.
„Willst du mir dabei nicht helfen?“ hörte ich Lauren hinter mir zwitschern.
Seufzend ging ich zu ihr und zog ihr den Rock von den Füßen. Ohne lange zu zögern zog ich ihr gleichzeitig ihr Höschen von den Beinen und warf sie noch im selben Moment auf das Bett.
Lauren kicherte vergnügt „Heute hast du’s aber eilig“
Amüsiert schüttelte ich den Kopf. Es war jedes mal das selbe. Sie wusste dass alles was sie von mir bekommen würde wilder, harter Sex war. Doch sie hoffte immer wieder vergeblichs darauf dass ich mit ihr Schlafen würde. Liebe machen oder irgendwelche andere Scheiße.
Pff bei mir wird Gefickt. Zur Hölle mit dem Blümchensex. Dieses ruhige Liebemachen ding bums war was für Senioren ab 70.
Ich kickte noch meine Boxershort von mir und zog mir gleich darauf den Gummi über. Tja – Klein Edward hielt noch nie was von aufwärmen...
Mit einem Schiefen Grinsen stieg ich zu Lauren ins Bett und bemerkte mit Stolz wie Lauren anfing zu schmachten. Dieses Schiefe Cullen Grinsen brachte einfach jede Muschi zum tropfen!
Auf allen vieren kroch ich zwischen Laurens Beine und flüsterte ihr ins Ohr „Na Schätzchen, wie möchtest du es?“ ich strich ihr langsam mit meinen Händen die Oberschenkel auf und ab und kam mit langsamen Kriesbewegungen ihrer Mitte immer näher. Lauren stöhnte und wandt sich unter mir. Mein harter Schwanz strich ihr an den Innenschenkel auf und ab, und mit jedem Atemzug kam ich ihrer nassen Pussy näher.
„Sag es“ flüsterte ich mit Nachdruck.
„Hart Edward. Fick mich Hart“
Mit diesen Worten holte ich aus und stieß in sie.
„Du willst es Hart?“ stöhnte ich „Das kannst du haben!“

***
A/N:
Huhu (:
Alsooo - vielleicht hätte sich der eine oder andere jetzt bei Edward und Lauren mehr gewünscht.. aber - nennt mich kitschig - ich finde da muss dann mal ne andere her *g* Ich will den Sex mit Edward und Lauren wirklich nicht all zu groß beschreiben... das ist mir das Mädel nicht wert grins

Also Grundsätzlich ging es mir ja darum, dass ihr seht wie "Sexgott" Edward in dieser hinsicht ist.

Aja - Für Rechtschreibfehler haftet wie immer die Tastatur Very Happy

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Re: Der Start in ein neues Leben (ALL HUMAN)

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