Is Twilight Anti-Feminist?

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Do 19 März 2009, 23:56

pyrit schrieb:Das ist ja wohl ein schlechter Witz! Anti-Feminist!
Bella wird doch als intelligente, junge Frau mit einer ausgeprägten eigenen Meinung beschrieben, oder hab ich was verpasst?
Alles andere würde schon so schön detailiert und treffend von euch zusammen gefasst.
Ich kann nur sagen, die sind doch alle nur neidisch auf den Erfolg von Steph!

Ich bin auch der Meinung, dass Bella eine intelligente junge Frau ist die weiß was sie will.
Und was ist daran so schlimm wenn man den Mann den man liebt versucht glücklich zu machen.
Edward drängt Bella ja nicht zu der Aufgabe von Schule, Studium und so weiter.
Es ist ja Bella die sich für ihr Baby entscheidet und als Vampir wird man ja wohl kein kleines Hausmütterchen grins

Ich finde es dumm alles auf Stephenies Glauben zu schieben, ich denke sie ist ja selbst eine
erfolgreiche Mum und Ehefrau. Und in ihrer Ehe ist sie wohl eher diejenige die das große Geld heimbringt.


Also ich fühle mich von Twilight auf keinen Fall genötigt meinen Job zu kündigen, ein Kind zu kriegen
und daheim zu bleiben und das perfekte Frauchen zu spielen.

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  DaniZ. am Fr 20 März 2009, 00:04

also ich finde eigentlich überhaupt nicht, dass das buch antifeminismus vermittelt! wahre romantik sieht selbst die moderne frau immernoch so, dass der mann mehr oder weniger die frau beschützt und sie auf händen trägt. manch einer interpretiert dass dann halt falsch... und meint es sei nicht feministisch genug...
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Di 21 Apr 2009, 17:30

Also
ich denke auf keinen Fall, das es eine Schwäche ist alles aufzugeben...denkt ihr Edward würde das nicht genauso machen?! er hat Bella aufgegeben, damit sie in Sicherheit ist(was nicht geklappt hat aber trotzdem...) Auch ist es ja alles Bellas Entscheidung gewesen...das sie ein Vampir wird, das sie sich gegen die Menschen wendet,....und Edward hatte ihr ja davon abgeraten also wird genau da gezeigt, dass der Mann keinesfalls über die Frau bestimmt
Wenn man für das Kind des Mannes sterben will...ich denke nicht das man es für den MANN tut sondern eher für das KIND...egal von welchem Mann es ist...als Mutter hat man Gefühle für das Kind...
Wenn man den Nachnamen des Mannes annimt, muss man das nicht als geschlagen ansehen, denn früher war das ja so Sitte das man das tut...Auch ist das wieder die Entscheidung der Frau, ob man den Namen nimmt oder den alten behält...ich denke man tut das um sich noch mehr an den Mann zu binden(bin mir aber nicht sicher )

Und nun zu aller Letzt...an meinen Antworten konntest du ja sehen was ich darüber denke...es ist Überreaktion und warum sollte Stephenie solch ein Bild erzeugen sollen?!

Das war meine Meinung...
LG Kate

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Di 21 Apr 2009, 21:22

Also ich würde auch den Namen von meinem Freund annehmen, ich weiß gar nicht wo da das Problem sein soll oder wo da was antifeministisches dabei ist?!?

Ich finde das alles quatsch, Stephenie hat einen riesen Erfolg mit den Büchern gehabt, da muss es ja irgendwelche neidischen Nörgler geben die in die Geschichten Gott weiß was reininterpretieren wo Steph mit Sicherheit nie einen Gedanken dran verschwendet hat...

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Do 23 Apr 2009, 18:09

Ich finde acuh NICHT das Twilight anti-feminist ist...ich mein weshalb lesen es sonst so viele frauen und findens toll??? meistens sind es die männer, die sich über die bücher und soo beschweren...und außerdem finde ich nicht gerade das Bella alles tut was Edward sagt...v.a. in Eclipse...

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Mi 03 Jun 2009, 21:05

Ich finde es ziemlich unsinnig, so was in Twilight reinzuinterpretieren. Es ist in Ordnung, da zuzustimmen, aber meistens sind es die Hasser, die solche Theorien in den Himmel hoch loben.
Meiner Meinung nach ist Bella eine ziemlich starke Persönlichkeit. Es scheint oft ihr Verhalten im ersten Buch vergessen zu werden, ihr Sarkasmus, ihre Eigenwilligkeit, usw. Und die endet ja auch nicht in Twilight. Bella besteht auf das, was sie möchte, und am Ende bekommt sie es auch. Und Kompromisse einzugehen ist ja wohl kaum anti-feministisch.
Ich würde mich zwar nicht als Feministin bezeichnen, aber ich hab öfter meine fünf "Emanzipations-Minuten", wie ein Freund sie so schön nennt, und ich bin nicht jemand, der sich den Männern unterordnet. Und trotzdem lese ich Twilight. Twilight-Hasser gehen immer davon aus, dass jeder, der das Buch liest, ein absoluter Vollidiot ist. Und das stimmt absolut nicht. Es ist eben eine erfundene Geschichte und da dürfen eben alle glücklich sein, wenn es schon im echten Leben nicht so ist. Und wenn dazu für Bella gehört, dass sie für immer mit Edward zusammen sein kann, ist das für mich bestimmt nicht anti-feministisch. Bella. Liebt. Edward. Haben Feministinnen irgendeinen Schutz gegen die Liebe? Wohl eher nicht. Dass eine Frau einen Mann liebt, bedeutet ja nicht gleich, dass sie eine Masochistin ist und von ihm unterdrückt wird.
Was ich übrigens auch unsinnig finde, ist, dass oft behauptet wird, Bellas Beziehung zu Edward sei "abusive". (Mir fällt grade nicht die deutsche Übersetzung ein Very Happy) Das hört sich für mich alles sehr nach Neid an. Ich sage nicht, dass alle, die etwas an Twilight kritisieren, neidisch auf Stephenies Erfolg sind, aber ich kenne doch diese Twilight-Hass-Communities bei Livejournal und da begründet keiner seine Meinung, sondern hackt einfach nur auf Stephenie herum.

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Mi 03 Jun 2009, 21:28

Gestern bei einem Gespräch mit meriner Freundin ist mir noch ein Grund aufgefallen, warum man Twilight als Anti-Feministisch ansehen könnte
Ich sehe es zwar nicht so, aber es soll ja so Leute geben;-)
Also:
Vampirmädchen/frauen sind ja unfruchtbar, d.h. sie können keine Kinder bekommen. Vampirjungen/männer dagegen sind (wie wir ja in BD erfahren) durchaus zeugungsfähig.

An sowas könnte man sich festklammern, nur um schlechte Kritiken abzugeben. Meiner Meinung nach total Schwachsinnig.

Würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, was ihr davon haltet.

Liebe Grüße
Kate

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Mi 03 Jun 2009, 22:46

die idee mit dem fruchtbar is voll lustig
aber ich finde twilight nicht anti-feministisch

die leute die sagen das twilight ant-fem. ist sind neidisch auf den erfolg und wollen uns die bücher schlecht machen(was aber nicht geht weil sie sooooooooo geil sind)

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Elli am Mi 03 Jun 2009, 22:54

~KatyCullen~ also das finde ich auch eine logischere Idee.
Aber also ich bin absolut nicht der Meinung das Twilight anti feministisch ist weil
den wäre ja das sozusagen ähnlich wie bei Romeo & Julia nur das wäre denn, anti malimistisch also halt gegen
männer ihr wisst hoffe ich was ich meine. Denn Romeo bringt sich ja auch für julia um..zwar tut sie das auch aber naja.
aber sozusagen sind bella und romeo sich ähnlich finde ich weil bede bringen sich um, um bei den menschen zusein den sie lieben.
( okay der vergleich hingt) grins
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Di 11 Aug 2009, 07:44

Hey Leute,

Ich bin NICHT der meinung dass Bis(s) Anti-Feministisch ist.
Bella LIEBT dieses Kind und deshalb will sie es behalten.
Bella hat ihre eigene Meinung. Aber wie auch immer, es ist nur ein Buch.


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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Di 15 Dez 2009, 09:43

Ist es eine Schwäche, wenn man für den Mann, den man liebt, alles aufgibt?
Ordnet man sich unter, wenn man für das Kind dieses Mannes sterben würde?
Gibt man sich geschlagen, wenn man in der Ehe den Nachnamen des Mannes übernimmt?
Und vor allem:
Will Stephenie Meyer ein solches Bild erzeugen oder sind das bloß Überreaktionen?

ich finde das ist zweiffellos eine Überreaktion.
Wenn man einen Menschen liebt und dafür bereit ist alles für ihn aufzugeben für ihn zu sterben dann ist das wohl jeden seine eigene Entscheidung.
Und ich finde es schön wenn man einen Menschen findet, es ist das schönste gefühl von allen jemanden so zu lieben, dass man sich denkt ich würde wirklich alles für ihn tun. und wieso sollte SM so ein bild erzeugen wollen, es ist glaub ich nicht zu überlesen dass edward genauso alles für sie aufgeben würde und auch jacob, es ist ja nicht so als würde bella alles für edward aufgeben wollen und er würde ihr nichts zurückgeben.
ich finde diese Behauptung einfach total dumm und unüberlegt. Und warum man sich unterordnen sollte wenn man für das Kind eines Mannes sterben würde kann ich auch nicht verstehen, denn das kind, das wächst in der Frau voran, 9 monate lang trägt man es in sich und liebt es und schaut mal wieviele mütter in der schwangerschaft verlassen werden, und trotzdem lieben sie ihr Kind von herzen und würden dafür sterben und in diesen Fällen hat es wohl wenig mit dem Zeuger zu tun.

ich sehe es zweifellos als Überreaktionen an und wenn ich länger darüber nachdenke dann werde ich echt sauer. Sicher gibt es viele Frauen die unterdrückt werden und es gibt wahrschienlich zu viele männer die denken Frauen haben nichts zu sagen, aber diese Bücher vermitteln sicher nicht den eindruck dass Frauen untergeordnet werden usw.

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Mi 16 Dez 2009, 18:48

aber diese Bücher vermitteln sicher nicht den eindruck dass Frauen untergeordnet werden usw.

Bei aller Liebe,ein klein wenig gehen die Bücher schon in diese Richtung, wenn man sich die Frauen/Figuren im Buch anschaut...

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Mi 16 Dez 2009, 19:13

LaBelle schrieb:
aber diese Bücher vermitteln sicher nicht den eindruck dass Frauen untergeordnet werden usw.

Bei aller Liebe,ein klein wenig gehen die Bücher schon in diese Richtung, wenn man sich die Frauen/Figuren im Buch anschaut...

find ich auch... aber naja die cullens sind ja auch aus einer "anderen zeit" aber zum glück noch einigermaßen modern(abgesehn von der ganzen technik oder den autos kicher )
damit möchte ich aber nicht sagen das die twilight saga anti-feministisch wäre oder sowas in der art....

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Lunanie am Mi 16 Dez 2009, 22:01

Zu dieser Thematik möchte und werde ich nur anmerken, dass ich kotze, wenn ich noch einen Kritiker höre, der der Twilight-Saga Antifeminismus unterstellt. Objektive Meinungen sind eine Sache, sinnfreies Nachgeplapper eine andere. Ernsthaft, den meisten dieser Kritiken kann man entnehmen, dass sie schlecht bis gar nicht recherchiert sind, und dementsprechend unhaltbar sind sie dann auch. Nicht einmal die Hälfte dieser Unken hat die Bücher überhaupt gelesen, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.

Irgendjemand hatte mal den schlauen Gedanken, SM Glauben mit der Twilight-Saga in Verbindung zu bringen. Leider hat dieser Jemand dabei wohl lediglich von der Tapete bis zur Wand, ach, was rede ich, von der Tapete bis zum Kleister gedacht. Anders erschließt sich mir nicht, wie man ernsthaft (!) das behaupten kann, was behauptet wurde.

Der Artikel aus dem Anfangspost hat mich überrascht, denn ich hatte mit einem weiteren Loblied auf die "brillianten Kritiker" (Achtung, Ironie) gerechnet. Was ich jedoch fand, war ein gut argumentierender Blog. Für die, die des Englischen nicht so mächtig sind, hier eine (nicht ganz perfekte) Übersetzung:

Spoiler:
Anmerkung: Dieser Beitrag behandelt die Twilight-Verfilmung wie auch die Buchreihe (besonders den neuesten Band, Breaking Dawn), und beinhaltet viele Spoiler. Wenn Sie die Bücher noch nicht gelesen haben und diese Spoiler nicht lesen wollen, lesen Sie den Beitrag nicht, bis sie mit den Büchern fertig sind. Außerdem ist er länger als meine üblichen Einträge, da ich viele Argumente zu untermauern hatte, wenn Sie es also hassen, lange Texte zu lesen, überspringen Sie diesen. Danke.
Sie wissen wahrscheinlich, auch wenn Sie nicht an Büchern über Vampire und tollpatschige, durchschnittliche Mädchen im Teenageralter interessiert sind, die sich in einen verlieben, dass es eine beliebte Buchreihe namens „Twilight Saga“ gibt, und der erste Band, Twilight, von Catherine Hardwicke auf die große Leinwand gebracht wurde. Wessen Sie sich vielleicht nicht bewusst sind, ist der Unterton einiger weiblicher Autoren, die die Saga als grundsätzlich anti-feministisch bezeichnen.

Die Twilight-Saga wurde immer beliebter, größtenteils abseits des Radares der Feministinnen, bis sie so beliebt wurde, dass diese Notiz davon nahmen – und sich angegriffen fühlten. Ich bemerkte diese Anti-feministische Thematik erst, als Meg Cabot, Autorin der Princess Diaries (und anderen Mädchenbüchern), in ihrem Blog folgendermaßen auf die Fragen der Leser antwortete, die wissen wollten, was sie von der Serie hielte: „Ich habe den Namen meines Mannes bei der Hochzeit nicht angenommen. Denkt ihr ernsthaft ich könnte eine Geschichte über ein Mädchen mögen, dass für einen Typen in Betracht zieht, die Spezies zu wechseln? Nichts für ungut, aber als Feministin kann ich das nicht vertreten…“

Ich fand Cabot’s Standpunkt interessant, da ich selbst eine Feministin bin, die bei der Hochzeit ebenfalls nicht den Namen ihres Mannes angenommen hat, doch ich fand die Serie nie grundsätzlich anti-feministisch. Nichts desto Trotz hat sich das Gemurmel der Feministinnen mit dem Erscheinen des vierten Bandes, Breaking Dawn, zu einem einstimmigen Brüllen gesteigert.

Auf Jezebel.com fallen sie in einem spoilerschwangeren Beitrag, „Was Sie erwarten sollten, wenn sie einen Vampir erwarten,“ über das Buch her, da es eine „gruselige Anti-Abtreibungspropaganda“ innehaben soll, Teenagerschwangerschaften bewerben würde („Im Breaking Dawn-Universum machen Teenagerschwangerschaften das Leben einfach nur großartig“) sowie Beziehungen idealisiert; außerdem sei die dominante Persönlichkeit der Protagonistin in Wirklichkeit mangelndes Selbstbewusstsein und die Bücher im Allgemeinen preisen eine „fundamental konservative Ideologie“ an.

Ich habe an verschiedenen Orten mit angesehen, wie die Bücher verbrannt wurden, wobei sie als „Leitfaden für eine missbräuchliche Beziehung“ bezeichnet und wegen dem geringen Selbstwertgefühl der Figur der Bella und ihrer Besessenheit von einem Kontrollsüchtigen Vampir verspottet wurden, und vieles mehr. Ich habe gerade Breaking Dawn zu Ende gelesen, welches interessanterweise bewies, selbst Hardcore-Fans in Zwei Lager spalten zu können; in der Tat kann ich mich nicht erinnern wann ich zuletzt ein Buch, das Teil einer beliebten Reihe war, gesehen hätte, das eine solche Wut unter seiner Anhängerschaft entfachen konnte. (Fürs Protokoll: ich gehöre definitiv zum Lager der nicht nach Breaking Dawn verrückten, aber nicht aus denselben Gründen, die die meisten Feministinnen zu haben scheinen.) Ich möchte hier die Hauptstreitpunkte erläutern, die die Feministinnenriege mit der Saga im Allgemeinen und Breaking Dawn im Speziellen zu haben scheint:

1. Die Twilight-Saga ist generell anti-feministisch, da Bella gewillt ist ein Vampir zu werden, um für immer mit Edward zusammen sein zu können.

Eines der Schlüsselargumente der Kritiker der Saga scheint zu sein, dass deren Autorin, Stephenie Meyer, eine gläubige Mormonin ist. Da es für Autoren durchaus möglich ist, ihre religiösen Ansichten in ihre Arbeit einfließen zu lassen, würde ich vorbringen, dass Meyers Mormonismus ihr Weltbild geprägt und dessen Einfluss die männlich-weiblichen Beziehungen in der Serie, besonders die zwischen Bella und Edward, notwendigerweise geformt hat.

Bella beschreibt sich selbst innerhalb der Saga wiederholt als einfach, zerbrechlich, langweilig und unvollkommen, während sie Edward als „umwerfend“, perfekt, ewig und gottgleich idealisiert. Da Meyer meines Wissens nach niemals explizit verlauten ließ, dass die Bücher ihren Mormonenglauben verkörpern sollen, denke ich, dass das Betrachten der Saga abseits dieses Zusammenhanges bedeutet, einen maßgeblichen Teil der ihr zugrunde liegenden Ideen zu ignorieren.

Ich bin keine Mormonin, daher leitet sich mein Verständis bezüglich dieses Glaubens von meinen eigenen Recherchen und Gesprächen mit Freunden, die dieser Glaubensrichtung angehören, ab. Generell habe ich verstanden, dass der Mormonismus sich selbst als einzig wahren Weg zur Erlösung bezeichnet und dass Ehen, die in einem Mormonentempel geschlossen werden, Ehepaare (und aus der Ehe hervorgehende Kinder) nicht nur „bis dass der Tod sie scheidet“ sondern „bis in alle Ewigkeit“ verbinden. Dies wird besonders im vierten Band der Saga wichtig, in dem Bellas und Edwards Eheschwüre die der Mormonen nahezu im Wortlaut wiedergeben.

Wenn man dies im Zusammenhang mit Meyers Glaube betrachtet, könnte man vielleicht darauf schließen, dass Bellas Beziehung zu Edward eine Metapher für die Beziehung zwischen einem Individuum und ihrem (oder seinem) Schicksal ist: Edward – und natürlich Bellas Verlangen, selbst ein Vampir zu werden – repräsentiert körperliche Vollkommenheit, Heilung aller menschlichen, körperlichen Schwächen sowie ewiges Leben. Bella möchte ein Vampir werden, um für immer mit Edward zusammen sein zu können, ja, aber ihr Verlangen geht viel tiefer; sie idealisiert nicht nur Edward, sondern den gesamten Clan der Cullens sowie deren Vampirleben.

2. Die Beziehung zwischen Bella und Edward ist missbrauchend und beherrschend.

Viele der Kritiken haben Bellas Bereitschaft, die Beziehungen zu ihren Eltern und Freunden aufzugeben, um mit Edward zusammen sein zu können, verspottet, doch wenn Sie die Bücher genau lesen, sagt Bella oft, dass sie glaubt, nach einer Weile der „Neugeborenen-Mordlust“ Herr werden und einen Weg finden zu können, diese Beziehungen fortzuführen und dennoch ihre Vampirträume wahr werden zu lassen.

Bella glaubt nie, dass sie ihre Eltern oder auch nur ihre Freunde für immer aufgeben würde. Sie möchte beides haben, und ihre Willenstärke ist im vierten Band, in dem sie ein Vampir wird, stark genug, um die Cullens mit ihrer Fähigkeit, die Neugeborenen-Blutgier kontrollieren zu können, in Erstaunen zu versetzen. Das spricht meiner Meinung nach nicht für einen weiblichen Charakter, der grundsätzlich schwach und von anderen kontrolliert ist – sie wird ja noch nicht einmal von ihrer neuen Natur kontrolliert, wie es der Rest von ihnen wurde; viel eher kontrolliert sie ihre neue Natur durch bloße Willenskraft.

Außerdem drängt Bella Edward im Laufe der Saga ebenso, wie er sie drängt. Es ist Bella, die wiederholt sexuelle Annäherungen wagt, und es ist Edward, der sich aus Angst, sie in ihrem zerbrechlichen, menschlichen Zustand zu verletzen, zurückhält. Edward zwingt oder nötigt Bella nicht, ein Vampir zu werden; ganz im Gegenteil – er weigert sich wiederholt, sie zum Vampir zu machen, da er denkt, sie würde ihre Seele verlieren, und es ist Bella, die Edward am Ende dazu nötigt, ihrem Plan, ihm in sein ewiges Leben zu folgen, zuzustimmen. Sie mag Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein haben, doch schwach ist sie wohl kaum.

3. Das vierte Buch der Reihe, Breaking Dawn, ist besonders anti-feministisch, weil Bella mit einem Halbvampirkind schwanger wird, das sie während der Schwangerschaft fast umbringt, sich aber weigert, es abzutreiben.

Diese Behauptung macht mich wirklich wütend, doch bevor wir in diese trüben Gewässer tauchen können, ist eine kleine Definition von Grundsätzen nötig. Für mich macht der Grundsatz, die Wahl zu haben, viel von meiner feministischen Überzeugung aus; sozusagen bedeutet das, Pro-Wahl zu sein, was nicht dasselbe ist wie Pro-Abtreibung. Die Idee ist, Frauen bei der Wahl, was für sie und ihre Situation richtig ist, zu unterstützen – und nicht die Abtreibung als einzige richtige Wahl darzustellen.

In Breaking Dawn weigert sich Bella, ihre Schwangerschaft abzubrechen, auch wenn die Schwangerschaft bzw. Geburt ihren Tod bedeuten könnten; sie glaubt, dass selbst wenn sie dem Tode nahe kommt, die Cullens sie mit der Verwandlung in einen Vampir retten werden, bevor es zu spät ist. Wie viele Mütter bestätigen können, kann der mütterliche Trieb, ihr ungeborenes Kind zu schützen, sehr mächtig sein, bis hin zum Extrem, in dem sich eine Mutter opfern würde, um ihr Kind schützen zu können.

Seit wann sind Mutterschaft und Muttergefühle anti-feministisch? Manche Frauen wählen, Mütter zu sein, andere nicht, und das ist Teil der feministischen Ideologie der freien Wahl. Doch diese Freiheit muss in beide Richtungen funktionieren, nicht nur in die eigene; das Recht einer Frau, eine Schwangerschaft abzubrechen muss andererseits auch das Recht einschließen, die Wahl zu treffen, ein Kind auszutragen – selbst, wenn es das Leben der Mutter gefährdet. Drehen wir den Spieß um – was würden diese Feministinnen zu einem Arzt sagen, der einer Frau eine Abtreibung aufzwingt, die diese nicht will? Die Freiheit zu wählen funktioniert nicht nur in eine Richtung.

4. Das vierte Buch bewirbt und idealisiert Teenagerschwangerschaften.

Ich finde es in höchstem Maße beleidigend, besonders für jüngere Mütter, die ich kenne, zu behaupten, dass eine Schwangerschaft als älterer Teenager (oder sogar in den frühen 20ern) das Ende der Welt wäre. Meine älteste Tochter kam zur Welt, als ich 17 war, und ich habe es überlebt und bin daran gewachsen. War es der einfachste Weg, oder einer, den ich meinen eigenen Töchtern empfehlen würde? Nein, nicht unbedingt, aber andererseits wäre mein Leben heute nicht, was es ist, wäre meine älteste Tochter nicht teil meines Lebens gewesen, also würde ich es auch nicht als Zerstörung ihres Lebens betrachten.

Und offen gesagt kenne ich einige Frauen in ihren 30ern und 40ern, die viel schlechtere Mütter sind, als die jungen Mütter, denen ich über den Weg gelaufen bin. Die Fähigkeit, eine gute Mutter zu sein und an den unvermeidlichen Lebensänderungen zu wachsen, die eine Schwangerschaft mit sich bringt, hat viel mehr mit dem Charakter einer Frau und Unterstützungen zu tun, als mit den Jahren, die sie auf diesem Planeten gelebt hat.

Also nein, ich glaube nicht dass die Twilight-Saga anti-feministisch ist. Auch erwarte ich nicht, dass die Kritik der Feministinnen die DVD-Verkäufe des ersten Filmes negativ beeinflussen wird. Ich erwarte, dass die Anhängerschaft der Reihe den Film unterstützen wird; sogar die Fans, die den vierten Band nicht mochten, werden der Verfilmung nicht fernbleiben. Ob Breaking Dawn mit seiner blutigen Geburt und der mangelnden Action überhaupt verfilmt werden kann? Das ist eine andere Frage.

In diesem steht eigentlich ziemlich exakt meine Meinung. Aber ich möchte sie gern noch einmal selbst zum Ausdruck bringen - wer die Twilight-Saga allen Ernstes als antifemnistisch bezeichnet, kann sie einfach nicht gelesen haben. Wer sie als Loblied auf den Antifeminismus und Mormonismus und jede einzelne Zeile als Metapher bezeichnet, sollte aufhören Drogen zu nehmen (klingt hart, aber ich wollte auch mal übertrieben haben).

Zuerst einmal haben wir die These, dass Bella sich unterordnet, weil sie ein Vampir werden will, um für immer mit Edward zusammen sein zu können, und kritisieren Bellas Selbstbild, während sie Edward idealisiert.

- Hier haben wir den ersten Failschlag (ja, die Schreibweise ist Absicht). Bella will nicht zum Vampir werden, um Edward zu gefallen, noch verlangt dieser das von ihr, im Gegenteil. Der Grund liegt nicht nur in ihrer Liebe, sondern, wie ich meine, auch in ihrem Gefühl, nirgendwo wirklich dazuzugehören. Dass sie Edward idealisiert, ist ebenfalls typisch Teenager - wenn man verliebt ist, neigt man eben dazu, alles durch eine rosarote Brille zu sehen und dann ist das Objekt der Begierde eben das Hübscheste, Klügste und Beste, das einem je unter die Augen kam. Wenn das ein Anzeichen von Schwäche ist, sind wohl alle Teenager einfach nur schwach. Interessant. Was hierbei außer Acht gelassen wird, ist die Kehrseite. Bella macht sich schlechter als sie ist, das ist wahr. Umgekehrt macht es Edward jedoch genauso. Das - und mit dieser Meinung bin ich nicht allein, denke ich - ist ein unumstößlicher Fakt. Wie oft bezeichnet er sich als Monster, wie oft als nicht gut genug für sie? Und wie oft idealisiert er seinerseits sie? Na? Wobei man das natürlich nur wissen kann, wenn man die Bücher gelesen hat (und nicht nur die Klappentexte, werte Herren Kritiker).

Auch die Bezeichnung einer "missbrauchenden und beherrschenden" Beziehung halte ich für überzogen. Ja, in Eclipse übertreibt es unser Edward etwas mit seiner Eifersucht und seinen Versuchen, Bella vor den jungen Werwölfen zu "beschützen" - das will ich nicht abstreiten. Aber wie gesagt, das ist Eifersucht (und er fängt sich auch irgendwann wieder), und Bella macht ihm unmissverständlich klar, dass sie sich nicht einsperren lässt (ein weiterer Widerspruch zur These, Bella sei schwach). Bella lässt sich nicht beirren oder gar beherrschen, alles, was sie tut, entspringt ihrem Willen. Sie tritt für das ein, was sie will, sie kämpft dafür und holt es sich auch. Ein weiteres Indiz dafür sind ihre wiederholten Versuche, Edward ins Bett zu bekommen - dieses umgedrehte Klischee (denn meist ist es doch der Mann, der dies versucht) fällt natürlich weder auf, noch ins Gewicht.
Und, wie im Artikel erwähnt, ist Bella keinesfalls bereit, ihre Familie und Freunde für ihr Vampirdasein aufzugeben, sondern im Gegenteil bestrebt, einen Weg zu finden, den Kontakt zu halten.

Bella will nicht zum Vampir werden, weil Edward es verlangt - sie will das gleichermaßen für sich und ihn. Einerseits erträgt sie den Gedanken nicht, eines Tages als seine Großmutter durchgehen zu können, doch der Gedanke, Edward werde sie eines Tages verlieren, ist genauso schmerzhaft für sie. Und auch Edward verweigert ihr das nicht, um seine Dominanz auszuleben, sondern weil er ihr nicht aus Selbstsucht ihre Seele nehmen will. Kennt jemand von euch die Geschichte von dem Paar, das zu arm für Weihnachtsgeschenke war, in der die Frau ihre Haare verkaufte, um ihrem Mann eine Kette für seine Taschenuhr schenken zu können, und der Mann seine Taschenuhr, um sich den wunderschönen Haarkamm für seine Frau leisten zu können? Man nennt das geben und nehmen, sowas ist in der Liebe - meiner Meinung nach - essentiell. Schade dass die Feministen nur das sehen, was sie sehen wollen.

Am Schlimmsten finde ich ja die Argumentation, das die Twilight-Saga antifeministisch sei, weil Bella sich im vierten Band weigert, das Halbwesen, welches sie während der Schwangerschaft aufzehrt und bei der Geburt töten könnte (und das auch fast tut), abzutreiben. Weil sie Muttergefühle hat.
Hallo? Es ist jetzt also wirklich schon soweit, dass es antifeministisch ist, ein Kind auszutragen, egal was es für die Mutter selbst bedeuten könnte? Ich muss der Bloggerin Recht geben - ich dachte, im Feminismus ginge es um Selbstbestimmung. Stattdessen wird hier laut geschrien, Bella hätte sich Edward fügen und der Abtreibung zustimmen sollen - wie paradox ist DAS bitte? Hier wäre die Bevormundung, die Edward des Öfteren vorgeworfen wird, also gerechtfertigt? Wie scheinheilig. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich lachen, weinen oder brechen möchte.

Und Breaking Dawn bewirbt keinesfalls Teenagerschwangerschaften - im Gegenteil. Merkwürdig dass die Fähigkeit der Kritiker, zwischen den Zeilen zu lesen, sie bei der grundlegenden Metapher des vierten Bandes im Stich lässt. Hat nicht Renesmees Geburt (die einer Teenagerschwangerschaft folgte!) gleichermaßen Freude wie auch Ärger gebracht? Hat sie damit nicht beinahe den Untergang des Cullen-Clans eingeläutet? Hat sie nicht einen reiferen Menschen aus Bella gemacht und Jacobs Qualen beendet (nur am Rande erwähnt, anderes Thema)? Zeigt die Thematik um Bellas Schwangerschaft denn nicht eindeutig, dass jede Medaille zwei Seiten hat, und Teenagerschwangerschaften sowohl gut als auch seeeeeeeehr schlecht sein können?

Alles ist eine Frage des Lichts, Freunde der Nacht. Für mich symbolisiert besonders der letzte Band viel eher das Recht auf Selbstbestimmung und "Frauen können mit ihrem Körper machen, was sie wollen".

Dann kommt noch das Argument, Bella sei schwach bzw. würde sich unterordnen, weil sie Edwards Namen annimmt - selten so gelacht. Hat sie jemand dazu gezwungen oder sie auch nur gebeten? Nein. Ich selbst bin verlobt und werde den Namen meines Verlobten annehmen. Aber ist das ein Zeichen von Schwäche? Nein, ich mache nur von meinem Recht auf Entscheidungsfreiheit Gebrauch. Und genau das tut Bella.

Die Feministinnen schreien immer am Lautesten nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit. Und dabei sind sie so blind, dass sie nicht merken, dass sie sich längst selbst unterdrücken - und mittlerweile die Männer gleich dazu. Der Feminismus ist ursprünglich entstanden, damit Gleichberechtigung herrscht. Stattdessen ist es mittlerweile so, dass Frauen alles dürfen und Männer nichts. Das war wohl mal wieder ein Schuss in den Ofen (wer errät, woher dieser Spruch stammt, gewinnt ein virtuellen Keks oder einen Gummipunkt in der Farbe seiner Wahl). Der Feminismus sollte auch ursprünglich gewährleisten, dass Frauen selbst wählen können. Auch das haut heutzutage nicht mehr ganz hin, da die Obermatriarchen des Feminismus längst die neuen Patriarchen geworden sind.

Schade an dieser ganzen Sache (abgesehen vom Ärger um die Fehlinterpretation der Reihe) ist, dass es genug Leute gibt (ich kenne viele), die eine so haltlose Kritik lesen und ihr Glauben schenken, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Und genau diese Leute verbreiten das dann weiter. Lauffeuer lässt grüßen. Ob die Argumente stichhaltig sind, interessiert dann erstmal nicht.

Wie hieß es in Scream, Teil 1? "Wenn du nur oft genug hörst, dass Richard Gere es mit Wühlmäusen treibt, glaubst du es irgendwann."

Danke für die Aufmerksamkeit.

P.S.: Außerdem finde ich es bedenklich, dass nun derartig auf einer Reihe herumgehackt wird, die eigentlich viel eher Enthaltsamkeit propagiert, wenn man es so nennen möchte. Da hat wohl jemand gedacht "Hm, die Saga nervt mich, ich werde mal unsauber argumentieren, und obwohl ich Werke, die Sex propagieren, vieeeeeel schlimmer finde, rege ich mich heute lieber über Prüderie auf". Mormonismus hin oder her, wer behauptet, diese Reihe wäre in der Lage, junge Mädchen (und Jungs natürlich) "umzupolen", hat - entschuldigt - ernsthaft einen an der Waffel.

P.P.S.: Was das allgemeine Frauenbild in der Welt von Twilight angeht, finde ich es sehr schön ausgeglichen. Mir fällt da Bellas Mutter ein, die ihr Leben eben nicht auf Eis gelegt hat, weil sie Bella bekam und sich "gezwungen sah", mit ihrem Vater zusammen zu bleiben - sie hat ihre Sachen gepackt und neu angefangen. Sue Clearwater hat nach dem Tod ihres Mannes nicht ewig getrauert, auch sie macht weiter und übernimmt sogar seine Rolle als einer der Ältesten (!). Bella ist sehr aufopfernd, aber eben nicht nur für Edward, und Esme ist überfürsorglich und liebend, allerdings muss man bedenken, dass das Familienbild damals noch ganz anders war. Auch Rose ist kein schüchternes Mädchen, welches alles für ihren Emmett tun würde, mehrmals wird betont, dass sie auch ihn für das aufgeben würde, was sie sich am Sehnlichsten wünscht - ein normales Menschenleben.
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Do 17 Dez 2009, 11:38

@Lunanie: Ich danke dir für diesen Beitrag!!!! Du sprichst mir aus der Seele!!!

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Do 17 Dez 2009, 15:38

@Lunanie wooow hast du aber viel geschrieben..du hast natürlich recht...du nimmst die sache aber verdammt ernst kicher

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Lunanie am Do 17 Dez 2009, 18:45

Ja, ich nehme die Sache ziemlich ernst. Aber ich habe nicht vergessen, dass die Twilight-Saga eine Buchreihe ist. Viel eher ist es so, dass mir das ambivalente Verhalten der "Feministinnen" schon länger ein Dorn im Auge ist - weil sie sich in meinen Augen total widersprechen und ihre Ideale und Überzeugungen verraten. Schon vor Twilight fiel mir das auf. Die Debatte um die Saga hat das sprichwörtliche Fass nur einfach zum Überlaufen gebracht.

Ich hab ja einige Freunde, die Twilight nicht mögen. Das ist auch eine Sache, jedem das Seine. Allerdings befinden sich unter diesen Freunden ein paar Leute, die so einen inhaltsleeren, argumentationslosen Quatsch wie den vom Antifeminismus lesen und ihm Glauben schenken. Dabei verbreitet sich die Idee dessen wie ein Lauffeuer und letztlich hat keiner Argumente gehabt. Weder die Kritiker, noch deren Leser (da in beiden Fällen die These auf Zusammenfassungen, hier und da aufgeschnappten Kommentaren und Klappentexten des Buches beruht). Und diese Leute sind dann auch so "Meine Meinung steht fest - verwirr mich nicht mit Tatsachen". Sprich, wenn du mit ihnen sachlich diskutieren möchtest, kommt nur "Ich mag Twilight nicht" und "Du siehst nur nicht dass es stimmt, weil du die Reihe magst". Die Kritiker zwingen also etwas schwächeren Gemütern ihre Meinung auf, ohne vielleicht zu empfehlen "Aber macht euch selbst ein Bild davon". Was essentiell ist, denn sonst landen wir bald wieder bei durchaus gründlichen Bücherverbrennungen wie in mittelalterlichen Zeiten - und eine neue Inquisition lässt dann auch nicht mehr lange auf sich warten.

Außerdem ist es bemerkenswert, für wie dumm Menschen von solch Kritikern gehalten werden. Schreien "Das ist ein schlechtes Vorbild" und bilden sich dabei ein, dass die Leser (vor allem die jungen Mädchen) der Saga blind dem folgen, was ihrer Meinung nach dort propagiert wird. Dass SM gar nichts propagieren muss, da vieles in den Büchern ganz einfach mal so ist, das Verhalten der Teenager und so weiter, ist ihnen nicht mal klar. Die logische Schlussfolgerung wird genommen und zu etwas umgedreht, was besser gefällt, aber unverhältnismäßig weniger Sinn macht.
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  TwilightEdward am Do 17 Dez 2009, 19:19

caro. schrieb:

Ist es eine Schwäche, wenn man für den Mann, den man liebt, alles aufgibt?

auf keinen fall,wenn man den richtigen menschen findet,seine bessere hälfte,seinen seelenverwandten,ist es überhaupt keine schwäche,sondern eine stärke,eigene wünsche/verlangen/träume zurückzustellen,um den menschen,den man bedingungslos liebt,glücklich zu machen.

über sowas kann ich wirklich nur lachen,diese behauptungen...unglaublich,wer schreibt denn so nen scheiss?

der Meinung bin ich aber auch voll.
Und davonmal angesehen würde Edward das Gleiche für Bella tun und da beschwert sich keiner oder wie.
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Fr 18 Dez 2009, 10:00

Ich verstehe echt nicht was Anti-feministisch daran sein soll wenn eine Frau den Namen ihres Mannes annimmt. Vorallem weil wir heute in einer Zeit leben in der auch der Mann den Namen der Frau annehmen kann.
Und Bella hat sich doch aus freien Stücken dazu entschlossen. Sie wollte voll und ganz zur Familie Cullen gehören und das hat für sie auch den Namenswechsel mit eingeschlossen.
Ausserdem hat Edward damals auch seinen Nachnamen aufgeben als er zu Carlisel gestossen ist. Okay die zwei haben nicht geheiratet, aber wo liegt da der Unterschied. Beide haben ihren Namen aufgegeben um Teil etwas anderem zu werden.

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Fr 18 Dez 2009, 14:21

anti- feministisch? vielleicht. mormonisch aber eher. zugegebenermaßen hätte ich viele dinge anders als bella gemacht, aber das denke ich hängt eher mit dem charakter zusammen. ja, SM ist morminin und ich finde die grundgedanken des mormonentums echt , aber wenn stephenie diesen glauben verfolgt und ihre bücher sich davon beeinflussen lassen, okay. ich habe damit kein problem so lange sie mir nicht ihr weltbild aufzwingen/ aufdrängen will. sie kann ja glauben was sie will, ich lasse mich ja auch nicht von ihr beeinflussen, warum sollte sie sich dann von anderen beeinflussen lassen? die kritiker finden bestimmt wieder was zum rumnörgeln...
und selbst als komplett anders eingestellte person, gefallen mir die bücher (wer mich grundeinstellungsmäßig kennt, würde mir nie zutrauen diese bücher toll zu finden) und die bücher sind doch das wichtigste!

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Rose_fan 4 ever am Do 06 Mai 2010, 20:03

Twilight und anti-feministisch?? Meiner Meinung nach...nicht wirklich! Natürlich gibt Bella für Edward alles auf, aber er schenkt ihr doch wirklich unglaublich viel (jetzt nicht materiell gesehen!). Das ist doch vollkommen absurd. Schließlich setzt Bella doch echt oft ihren Kopf durch und Edward erfüllt ihr fast alle Wünsche... Was ist daran anti-feministisch?!
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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Fr 14 Mai 2010, 17:23

Verstehen tu ich das nicht. Klar bestimmen Edward und teils Jakob ja über Bella. Aber sie wollen sie ja beschützen. Somit hat sich das dann wohl erklärt.
Feministinnen finden immer was zum mäkeln Rolling Eyes

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

Beitrag  Gast am Di 08 Jun 2010, 20:25

Ich finde, dass die Beziehung von Bella und Edward auf Gegenseitigkeit beruht. Nicht nur sie ist bereits, einige Dinge für ihn aufzugeben und zu opfern, sondern auch er. Zum Beispiel, als er sie in "New moon" verließ, weil er dachte, sie so besser schützen zu können oder überhaupt, welch Anstrengungen es ihn gekostet hat, in ihrer Gegenwart und trotz ihres verführerischen Duftes Haltung zu bewahren. Auche er wollte sterben, als er dachte, sie sei tot. Das zeigt doch, dass man nicht mehr aufgeben und lieben kann wie die Beiden.
Es ist eher mutig von ihr gewesen und wenn ihr Herz sofort vor Liebe aufgeschrien hat, dass Edward ihr Traummann war, so musste sie selbst wissen, wie weit sie gehen wollte.
Das Herz fragt nicht, ob die Entscheidungen gut oder schlecht sind.

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Re: Is Twilight Anti-Feminist?

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