Der Weihnachtswettbewerb

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Der Weihnachtswettbewerb

Beitrag  Alice02 am Do 06 Dez 2012, 20:46

Hallo zusammen.

Da es hier heute so schön geschneit hat, kam mir eine neue Idee für eine Geschichte.
Es wird allerdings nur eine Kurzgeschichte werden.
Hier ist auf jeden Fall schon mal der erste Teil. Ich hoffe er gefällt euch.
Ach ja, jetzt sind die Cullens mal wieder Vampire. Passt zu der Idee besser.
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****Alice****

„Schnee, es hat geschneit“, rief ich am Morgen des 6. Dezember als ich aus dem Fenster sah.
Ich liebte diese Jahreszeit. Alles sah so romantisch aus wenn sich eine Schneedecke über die Landschaft legte. Und genauso war es auch an diesem Morgen. Es schneite immer noch leicht und die Erde schien zu glitzern. Ich hätte ewig am Fenster stehen bleiben und hinausschauen können, noch lieber wollte ich hinaus in den Schnee.
Jasper trat zu mir ans Fenster. „Es hat die letzten beiden Stunden aber ganz schön viel geschneit. Vorhin war da noch alles grün“, sagte er.
„Egal, jetzt liegt Schnee. Komm, lass uns raus gehen“, bat ich ihn.
„Muss das sein? Ich wollte eigentlich ein bisschen lesen.“
Ich setzte meinen Dackelblick auf und sah ihn an.
„Du weißt schon wie du es schaffst mich rum zu bekommen, Engelchen. Also gut. Wir gehen raus.“ Er lächelte mich an und gab mir einen Kuss.
„Wunderbar. Ich liebe dich“, sagte ich und freute mich auf den bevorstehenden Spaziergang.

Nachdem ich mich umgezogen hatte machten uns wir uns auf den Weg um den ersten Schnee des Jahres bei einem Winterspaziergang zu genießen. Es war traumhaft. Ich hätte wohl den ganzen Tag draußen bleiben können.
Der Schnee schien bei den Menschen für eine ruhige, besinnliche Stimmung zu sorgen. Bei fast allen zumindest.
Als wir am Haus der Familie Smith vorbeikamen blieben wir stehen. Mr. Smith schien traurig zu sein.
„Was hat er?“, fragte ich Jasper.
„Keine Ahnung. Ich bin ja nicht Edward. Ich spüre nur das er wegen irgendwas sehr traurig ist.“
„Das merke ich auch so. Komm schon, wir fragen ihn einfach“, sagte ich.
„Alice lass doch. Er wird schon seinen Grund haben“, meinte Jasper. Er hatte sich noch nie gern in die Probleme anderer eingemischt. Von denen in unserer Familie mal abgesehen.
„Vielleicht braucht er ja Hilfe“, sagte ich und sah Jasper wieder mit gekonntem Dackelblick an.
Er schüttelte nur leicht den Kopf, lächelte mir zu und gab mir einen Kuss. „Du bekommst ja doch wieder deinen Willen. Also los, wir fragen ihn“, sagte er schließlich.

Für meine Verhältnisse langsam, gingen wir die Auffahrt zu seinem Haus nach oben.
Mr. Smith war ein alter, aber immer freundlicher Mann. Vielleicht gerade deshalb wollte ich nicht, dass er traurig ist.
„Guten Morgen, Mr. Smith“, sagte ich und lächelte ihn freundlich an.
„Alice, Jasper. Guten Morgen. Wie geht es euch beiden?“
„Uns geht’s prima. Danke. Aber Sie sehen nicht so glücklich aus.“
„Ach, eigentlich müsste ich ja zufrieden sein“, sagte er.
„Aber?“ Seiner Aussage nach zu urteilen war nicht zufrieden. Und seine Stimme klang auch nicht besonders glücklich.
„Es ist nur … der viele Schnee“, sagte er. „Mein Rheuma plagt mich heute besonders. Und ich wollte doch im Ort eine Kleinigkeit für meine Enkel besorgen. Zum Nikolaustag. Aber jetzt bin ich froh wenn ich das Schnee räumen schaffe.“
Mr. Smith tat mir sehr leid. Und Jasper spürte meine Gefühle natürlich sofort.
„Wir könnten Ihnen helfen“, schlug Jasper vor und ich drückte dankbar seine Hand. Er wusste intuitiv genau was ich gern tun würde.
„Ihr … ja was wollt ihr denn tun?“, fragte Mr. Smith.
„Jasper kann sich um den Schnee kümmern. Das ist leicht für ihn. Und ich besorge in der Zeit etwas für Ihre Enkel“, sagte ich.
„Das … würdet ihr wirklich tun?“ Scheinbar konnte er es nicht fassen, dass wir ihm tatsächlich helfen wollten.
„Sicher“, sagte Jasper.

Er bedankte sich mehrmals, drückte mir zehn Dollar für die Nikolausgeschenke in die Hand und gab Jasper die Schneeschaufel.
„Gehen Sie rein. Die Kälte ist nicht gut für Ihr Rheuma“, sagte ich.
Mr. Smith nickte und ging, nachdem er sich noch einmal bedankt hatte, ins Haus.

„Danke. Bis gleich“, sagte ich zu Jasper, gab ihm einen schnellen Kuss und ging davon. Im selben Moment begann Jasper damit den Schnee zu räumen.

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So, ich hoffe es gefällt euch ein bisschen und ihr schreibt mir vielleicht den ein oder anderen Kommi dazu?

LG
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Re: Der Weihnachtswettbewerb

Beitrag  Alice02 am Fr 07 Dez 2012, 13:12

Überglücklich ein gutes Werk zu tun, lief ich in den Ort. Drei Enkel hat er … dafür sollen zehn Dollar reichen, dachte ich mir. Das wäre sicher kaum möglich. Zur Not würde ich einfach noch etwas dazugeben.
Den ganzen Weg über dachte ich darüber nach, was Kinder zu Nikolaus bekamen. Aus Filmen wusste ich ziemlich viel darüber. Und ich hatte den Stiefel gesehen, den Esme für Nessie gefüllt hatte.

Im Geschäft angekommen packte ich Äpfel, Mandarinen, Schokolade und Nüsse in den Einkaufswagen. Nessie hatte noch eine Puppe bekommen. Da ich aber nicht genau wusste wie alt die Enkel von Mr. Smith waren, kaufte ich kein Spielzeug. Dafür nahm ich für jedes Kind noch einen schönen bunten Schal mit.
Die zehn Dollar reichten wie erwartet nicht aus, aber das war mir egal. Es war ja schließlich für die Kinder.
Zufrieden packte ich alles in eine Plastiktüte und wollte gerade das Geschäft verlassen, als mir ein Plakat an der Pinnwand auffiel.

>Hallo liebe Bewohner von Forks.
Dieses Jahr soll es erstmals einen Weihnachtswettbewerb in unserem Städtchen geben.
Was sie dafür tun müssen?
Sie müssen ihr Haus und Grundstück schön Weihnachtlich schmücken.
Eine unabhängige Jury wird am 23.12. das schönste Weihnachtshaus küren.
Anmeldung direkt hier im Markt an der Information.
Der Anmeldeschluss ist der 06.12. zwölf Uhr Mittags.
Die Stadtverwaltung freut sich über rege Beteiligung.<

Ein Wettbewerb im schmücken und dekorieren? Ich konnte es nicht fassen. Es wäre völlig gegen meine Natur, wenn ich da nicht teilnehmen würde.
Ich liebte es einfach etwas zu planen, zu organisieren und zu dekorieren. Diesen Wettbewerb könnten wir nur gewinnen.
Ohne groß zu überlegen ging ich zur Information und meldete uns, die Familie Cullen, an. Ich füllte das Formular aus und bekam mitgeteilt, dass wir über alles weitere schriftlich informiert würden.

Aufgeregt machte ich mich auf den Rückweg. Am liebsten hätte ich sofort mit dem schmücken des Hauses angefangen. Im Kopf ging ich schon einmal alles genau durch.

Als ich bei Mr. Smith ankam war Jasper bereits fertig. Er hatte die Auffahrt, den Gehweg und den kleinen Weg zum Geräteschuppen komplett vom Schnee befreit.
Mr. Smith trat gerade vor die Tür als ich klingeln wollte. Erstaunt sah er sich um.
„Wie hast du so schnell die Einkäufe erledigt? Und der Schnee ist auch schon weg. Ach ja, so jung wie ihr müsste man noch mal sein. Ihr zwei seid wirklich die besten.“ Er überschlug sich fast vor Begeisterung.
„Das ist doch nicht der Rede wert“, sagte ich und gab ihm die Tasche mit den Einkäufen.
„Das hast du alles für zehn Dollar bekommen?“ Ungläubig schaute er in die Tüte.
Ich zuckte nur mit den Schultern und sah ihn lächelnd an.
„Wie kann ich das denn jetzt wieder gut machen? Meine Frau hat Plätzchen gebacken. Darf ich euch ein paar anbieten?“, fragte er.
„Nein danke. Das ist wirklich nicht nötig“, sagte ich darauf.
„Oh bitte … dann nehmt wenigstens ein paar mit nach Hause. Moment, ich hole sie euch.“
„Wir geben sie einfach Nessie oder Jake“, flüsterte ich Jasper zu. Dieser nickte kaum merklich.
„Hast du immer noch Lust auf einen Spaziergang?“, fragte er mich.
„Nein. Wir haben keine Zeit. Wir müssen sofort heim und anfangen zu planen“, antwortete ich.
„Planen?“, fragte Jasper und sah mich irritiert und leicht erschrocken an.
In diesem Moment trat Mr. Smith wieder zu uns.
„So, hier. Ich habe euch von jeder Sorte ein paar eingepackt. Vielen, vielen Dank für eure Hilfe. Wenn ich mal etwas für euch tun kann, lasst es mich wissen.“
„Vielen Dank. Dann genießen Sie jetzt den Tag mit Ihren Enkelkindern. Wir müssen leider weiter“, sagte ich.
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So, dass war nun der nächste Teil.
Ich hoffe er gefällt euch.
Freue mich wie immer über Kommis von euch.
LG
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Re: Der Weihnachtswettbewerb

Beitrag  Alice02 am So 09 Dez 2012, 16:49

So, hier ist ein neuer, kleiner Teil der Kurzgeschichte.
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„Erfahre ich jetzt was es zu planen gibt?“, fragte Jasper mich auf dem Heimweg.
„Ich hab uns angemeldet. Zu einem Wettbewerb“, sagte ich und meine Augen funkelten vor Begeisterung.
„Und um was für einen Wettbewerb handelt es sich dabei?“
„Ganz einfach. Wir müssen nur das Haus schmücken.“
„Nur das Haus schmücken? Glaubst du etwa das die anderen davon so begeistert sind? Sie wollten Weihnachten dieses Jahr doch weniger machen.“
„Ich hab uns schon angemeldet“, sagte ich. „Also müssen wir jetzt auch teilnehmen.“ Ich freute mich total darauf. Allerdings musste ich zugeben, dass ich wirklich nicht darüber nachgedacht hatte, ob meinen Geschwistern die Idee gefallen würde.

„Rosalie, Emmett, Edward, Bella, Esme, Carlisle – kommt ihr mal?“, rief ich sobald wir das Haus betreten hatten.
„Alice, schrei nicht so. Wir sind ja schließlich nicht taub. Außerdem schläft Nessie“, tadelte Rosalie. Sie und Emmett saßen bereits im Wohnzimmer auf dem Sofa.
„Carlisle ist im Krankenhaus. Was ist los?“, fragte Esme als sie das Wohnzimmer betrat. Kurz darauf folgten auch Edward und Bella.
„Also passt auf“, begann ich. In knapp einer Minute hatte ich allen von meinem Plan berichtet. Keiner sagte auch nur einen Ton.
„Genial, oder? Nun sagt doch mal was.“ So langsam wurde ich ungeduldig.
„Okay, ich sag was. Vergiss es“, meinte Emmett.
„Aber …“, begann ich. „Ihr anderen findet die Idee doch gut, oder?“
„Ganz ehrlich? Ich hab keinen Bock darauf. Bei dem Wetter gehe ich lieber mit Nessie Schlitten fahren“, sagte Rosalie. Bella und Edward nickten zustimmend.
„Ihr seid gemein. Jetzt hab ich uns doch schon angemeldet.“
„Dann hättest du vielleicht vorher mal fragen sollen“, meinte Emmett und schaltete den Fernseher ein.
„Dann mach ich das eben allein“, sagte ich in einem doch etwas beleidigten Tonfall. Gleich darauf rannte ich in mein Zimmer und warf mich aufs Bett. Ich hatte fest damit gerechnet das mir alle helfen würden. Und jetzt? Jeder fand meine Idee schlecht.

Nach ein paar Minuten ging die Tür auf und Jasper kam herein.
„Hey mein Engel. Wenn du es so gern möchtest … ich helfe dir“, sagte er und nahm mich in den Arm.
Ein leichtes Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit.

Kurz darauf klopfte es an meiner Zimmertür.
„Herein“, sagte ich schon etwas fröhlicher als noch vor zehn Minuten.
Bella, Edward und Rosalie traten ein.
„Also gut. Wir sind dabei“, sagte Rosalie und wieder einmal nickten Bella und Edward.
Jetzt strahlte ich wieder übers ganze Gesicht.
„Wirklich? Oh ich danke euch. Ich verspreche auch euch in Zukunft zu fragen bevor ich uns für irgendetwas anmelde.“ Ich fiel der Reihe nach erst Rosalie, dann Bella und Edward um den Hals.
„Machst du eh nicht“, sagte Rosalie lachend. „Aber wer weiß, vielleicht wird es ja auch ganz lustig.“
„Ganz sicher wird es das. Was ist mit Emmett?“, fragte ich.
„Ach, lass ihn einfach. Er kann mit Weihnachten eben nicht soviel anfangen“, meinte Rosalie und zuckte mit den Schultern.
„Gut. Und womit fangen wir jetzt an?“ Edward hatte den Arm um Bella gelegt und sah mich fragend an.
„Naja …ich würde sagen wir machen erst mal einen Plan“, meinte Jasper.
„Einen Plan? Wieso holen wir nicht schon mal die Kisten aus dem Keller?“, fragte ich. Am liebsten hätte ich nämlich sofort angefangen.
„Liebling, ein gutes Werk braucht einen Plan.“
Man, dass Jasper auch immer alles bis ins kleinste Detail planen musste.
„Ich finde er hat Recht“, mischte Edward sich ein.
„Ja, okay. Ihr habt ja gewonnen“, gab ich mich schließlich geschlagen.
„Ich zeichne mal einen Plan von unserem Haus und Grundstück. Ihr könnt euch ja schon mal Gedanken machen was wir unbedingt brauchen. Das zeichnen wir dann später in den Plan ein.“

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Und? Wie findet ihr es bisher?
Ich würde mich sehr über ein paar Kommis von euch freuen. Gruppenkuscheln
LG
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