Der Übergang von Justin Cronin

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Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Gast am So 30 Okt 2011, 12:34

Diesmal hoffe ich das es diesen Beitrag noch nicht gibt. Ich habe die Suchfunktion benutzt und finde nur Beiträge von Justin Bieber.... Nja dann fange ich mal an ^^

Originaltitel: The Passage
Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 9. August 2010

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 1.024 Seiten
ISBN: 978-3-442-31170-5

Inhalt:

Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!


Worum es geht:

Quelle Wikipedia

Amy Harper Bellafonte ist gerade einmal sechs Jahre alt, als sie von zwei FBI Agenten entführt und zu einem geheimen medizinischen Versuchslabor verschleppt wird. Schon vor Amy wurde mit einem mysteriösen Virus, dass den Menschen wieder jung und so gut wie unsterblich machen soll, an Sträflingen, die die Todesstrafe erwartet, herumexperementiert. Doch nun wird nach einer geeigneteren Versuchsperson gesucht und Amy scheint dafür genau die Richtige zu sein…

Als das Experiment jedoch aus dem Ruder läuft, verwandelt sich die Welt in eine karge Landschaft, in der es nur noch wenige Überlebende gibt, die den Kampf gegen die Infizierten (Virals) aufnehmen. Amy scheint jedoch die einzige zu sein, die den Untergang der Menschheit aufhalten kann…



Ein paar Jahre in der Zukunft:

Spoiler:

der verzweifelte FBI Agent Brad Wolgast soll für ein geheimes Projekt der US Army Todeskandidaten davon überzeugen, ihren Körper für den Test eines neuen Virus zur Verfügung zu stellen. Am Ende seiner Nerven, vom Leben enttäuscht und innerlich ausgebrannt, denkt Wolgast sich nicht viel dabei. Durch seine Ausstrahlungskraft kann er tatsächlich 12 Todeskandidaten überzeugen, dem Deal zuzustimmen.
Doch seine Einstellung ändert sich, als er ein kleines Mädchen für die Versuchsreihe entführen soll. Amy Harper Bellafonte hat nichts auf der Welt. Ihre Mutter, eine Protituierte, hat einen Mord begangen und der Vater ist seit langer Zeit verschwunden.
Amy hat außergewöhnliche Kräft, ebenso wie eine Nonne, bei der die Unterschlupf fand. Wolgast entwickelt während der rasanten Entführung Gefühle für die Kleine und will sie beschützen.
Dann kommt es zum Schlimmsten...

97 Jahre später: Die Welt ist entvölkert. Befallene Menschen, sogenannte Virals, beherrschen die Nachtstunden. Eine kleine Kolonie Überlebender in Kalifornien konnte sich bisher durch Scheinwerfer schützen, doch die Akkus drohen zu versagen. Auch eine geistige Seuche legt sich über die Bewohner, sie alle träumen den einen Traum eines der 12, die vor langer Zeit von der Army als Waffen eingesetzt werden sollen. Eines Tages steht ein "Walker" vor dem Tor. Amy Harper Bellafonte, kaum gealtert, die die Virals spürt und die die einzige Hoffnung der untergehenden Welt ist. Eine kleine Gruppe bricht auf, um mit Amy nach Colorado zu reisen. Dort, wo alles begann. Und vielleicht alles endet.








Ich kann nur empfehlen:
Ich habe selten von so liebevoll ausgearbeiteten und zerrissenen Figuren gelesen. Kaum eine Person in dem Buch ist nur gut oder böse. Sogar mit dem "Oberbösewicht" hat man Mitleid. Farbenfrohe Figuren sind zahlreich zu finden in diesem Roman. Amy, das kleine Mädchen, das viel zu früh erwachsen werden muss. Die Nonne Lacey, deren Rolle bis zuletzt unklar ist.

Verzweiflung kriecht durch die Seiten wie zäher Honig. Beginnend mit der Geschichte von Amys Mutter, einer Kellnerin, die aus lauter Verzweiflung und Not auf den Strich geht und schließlich fast vergewaltigt wird. Durch das ganze Buch zieht sich die Hoffnungslosigkeit und das drohende Ende, so dass man fast froh ist, wenn es nach ca. 1 Drittel des Buches endlich soweit ist.

Peter, zerrissen zwischen Eifersucht und Liebe. Wolgast, der endlich wieder zum Licht findet. Alicia, die ein Geheimnis mit sich herumrägt. Sara, immer ruhig und ein guter Mensch, doch unglücklich verliebt.
Einfach unglaublich.



Deutsche Webseite:
Englische Webseite

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Re: Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Aud am So 30 Okt 2011, 17:16

Ich hab das gute Stück letztes Jahr durch Zufall in der Buchhandlung entdeckt und war gleich fasziniert von dem wundervollen Cover. Nachdem mich der Klappentext dann auch noch neugierig gemacht hat, hab ich es doch einfach mal mitgenommen.

Mir ist das Buch ein wenig zu lang und auch die Aufteilung der verschiedenen Erzählstrecken sagt mir nicht so zu. Auch finde ich, dass sich anfangs schwierig wirkende Situationen zu schnell auflösen und sich dafür einfachere Situationen zu lange hinziehen. Man muss aber sagen, dass sich Cronin vermutlich sogar Mühe gegeben hat sich kurz zu fassen, denn die Story ist wirklich sehr komplex.

Der Schreibstil von Cronin ist eher straight, dennoch lässt er einen ganz in seine Welt und die Emotionen seiner Figuren eintauchen. Obwohl sich das Lesen teilweise sehr dahinzog, ging es am Ende sehr zügig voran, weil ich einfach wissen wollte, was mit den mittlerweile vertrauten Personen passiert.

Ich bin jetzt nicht ganz so begeistert, weil es nicht ganz meinen Geschmack trifft, aber schreiberisch ist es auf jeden Fall sehr gelungen.
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Re: Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Gast am Mo 31 Okt 2011, 19:03

Ich liebe Fantasy, aber das Buch war auch nicht wirklich mein Ding.
Ein Bekannter dagegen fand es richtig gut.
Mir ist es nicht zu lang, aber stellenweise zu langatmig. Einiges - für die Gesamtgeschichte eher Unwichtiges -
wird sehr ausführlich beschrieben und (wie ich finde) wichtigere und interessantere Sachen zu kurz gehalten.

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Re: Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Gast am Mo 31 Okt 2011, 21:09

Liegt eher daran, das ich so mit Amy mitleidet habe , und auch mit Wolgast . Also mir gefällt das Buch schon ;)

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Re: Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Aud am Mo 31 Okt 2011, 21:37

Es ist ja nicht so, dass das Buch schlecht ist, aber es ist für mich kein Buch, dass mich emotional so einbezieht, dass ich auch über das Lesen hinaus Feuer und Flamme bin.

@Vampirmädchen: Das Buch wäre ja nicht so lang, wenn manche Stellen nicht so langamtig wären.
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Re: Der Übergang von Justin Cronin

Beitrag  Gast am Di 01 Nov 2011, 15:50

Damit wollte ich nur sagen, dass ich lange Bücher mit über 1000 Seiten durchaus zu schätzen weiß.
Wenn sie dabei eben nicht stellenweise langatmig sind. Hab es vielleicht nicht richtig ausgedrückt.

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Re: Der Übergang von Justin Cronin

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