Until Sunset.

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Until Sunset.

Beitrag  Gast am Mo 28 März 2011, 17:25

Hallo ihr lieben,
würde hier gerne meine FF vorstellen!

Titel: Until Sunset
Autor: Ich alias BlackXS
Genere: Romantik, Drama
Fsk: 14+ manchmal vlt. auch 16+
Wann spielt die FF: Während des zweiten Buches, nachdem Edward Bella verlässt.
Kommentare: http://forks-bloodbank.forumieren.de/t9006-kommentare-co-zu-until-sunset#492664
Die Figuren gehören Stephanie Meyer ausser die von mir kreierten. Ich verdiene mit dieser FF kein Geld, sondern schreibe sie nur aus Freude am Schreiben!
Um was geht es eigentlich: Nachdem Edward Bella verlassen hat entschliesst er sich nach Florenz zu gehen und dort zu studieren. Vor dem Flug nach Italien lernt er die junge Florentinerin Giulia kennen, die ebenfalls Literatur studieren wird in Florenz. Edward fällt auf dass das Mädchen ihn sehr an Bella erinnert und er kann ebenfalls ihre Gedanken nicht lesen.
Edward und Giulia kommen sich näher, jedoch desto näher sie kommen, desto näher kommt Edward an Giulias dunkles Geheminis.

Prolog: (Edward)

Sanft strich ich durch ihr Haar, welches leicht nach Rosen roch. Ich hörte ihr zu, wie sie langsam ein und wieder aus atmete. Ihre Haut sah im Mondlicht beinahe so bleich aus wie meine, wären da nicht ihre rosigen Wangen gewesen. Einzelne Strähnen ihres gelockten, braunen Haares fielen über ihr Gesicht und ich legte diese dann wieder nach hinten. Sie war gut in die Decke eingewickelt, also konnte ich sie dicht an mich ziehen, ohne dass ihr kalt wurde. Natürlich genoss ich diesen Moment, denn das war mir schon seit längerer Zeit nicht mehr vergönnt gewesen. Plötzlich spürte ich, wie sie sich langsam bewegte und ihre braunen Kulleraugen sich öffneten.
„Edward“, kam es sanft und mit einem Lächeln aus ihr hervor. Zärtlich drückte ich ihr einen Kuss auf ihren Schmollmund und als ich mich wieder von ihr löste, musste auch ich meinen rechten Mundwinkel heben:
„Hab ich dir jemals gesagt, wie schön du bist?“ …


-Ende Prolog-


Zuletzt von BlackXS am Fr 06 Mai 2011, 17:54 bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet

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Kapitel 1 Der Abschied oder Der Neuanfang

Beitrag  Gast am Di 29 März 2011, 12:37

( Edward )

>> Leb wohl Bella<<, sagte ich mit ruhiger, friedlicher Stimme, obwohl es mich innerlich zerriss. Plötzlich bemerkte ich, wie sie ihre Arme nach mir ausstreckte, doch ich drückte sie sanft hinunter, wie gerne hätte ich sie in diesem Moment umarmt. Aus irgendeinem Grund gab ich ihr jedoch anstatt einer Umarmung einen Kuss auf ihre Stirn. Ich atmete noch einmal den Duft ihrer Haare ein, den Duft ihrer Haut, den Duft ihres Blutes…
Während ich meine Lippen noch sanft an ihrer Stirn hatte, flüsterte ich ein liebevolles: >> Pass auf dich auf.<< Danach drehte ich mich so schnell wie möglich um und verschwand im Dickicht des Waldes.
Als ich bei der Einfahrt von Bellas Haus ankam, drehte ich mich noch ein letztes Mal um und sah in den Wald. >> Ich werde dich immer lieben, versprochen<<, hauchte ich dabei leise. Daraufhin stieg ich hastig in mein Auto und umklammerte das Lenkrad. Ich schloss meine Augen und vor mit sah ich nur eins: Bella. Während ich ihr liebliches Gesicht noch vor meinem inneren Auge hatte, trat ich aufs Gaspedal und fuhr los. Ich hatte keine Ahnung, wo ich hin sollte, keine Ahnung, was ich tun sollte, ohne Bella...

Es vergingen einige Tage, bis ich in New York City ankam, dort nahm ich mir ein Hotelzimmer, um einige Zeit nachzudenken. Während ich in meinem Hotelzimmer lag, kam ich zu einem Entschluss, den ich nach einiger Zeit Carlisle am Telefon mitteilen wollte:
>> Ja? << Es war eine liebevolle, weibliche Stimme, die ich selbstverständlich sofort erkannte, schließlich lebte ich schon seit mehr als einem halben Jahrhundert mit meiner wundervollen zweiten Mutter.
>> Hallo Esme, hier ist Edward. Könnte ich kurz Carlisle haben?<<
>> Oh Edward, wie schön dich zu hören, natürlich gebe ich dir Carlisle.<< Es vergingen keine zwei Sekunden, bis Carlisle den Hörer nahm und sich zu Wort meldete.
>> Ja, Edward, was gibt es?<< Seine Stimme klang besorgt, aber trotzdem freudig, mich zu hören.
>> Ich werde nach Italien gehen, um zu studieren.<< Ein kurzes Schweigen folgte auf meine Worte, dann:
>>Aber weshalb? Warum gerade Italien?<<
>> Ich möchte mich ablenken und etwas Neues studieren, Literatur und Philosophie.<<
Auf der anderen Leitung hörte ich bloß ein: >> Mmh.<<
>> Ich wollte es dir nur kurz mitteilen, damit ihr euch keine Sorgen um mich machen müsst. Auf Wiedersehen.<< Hastig hängte ich nach diesem auch für unsere Verhältnisse recht einsilbigen Gespräch das Telefon ab. Natürlich war ich mir im Klaren darüber, dass in Italien oft die Sonne schien, aber ich würde mich die meiste Zeit so oder so in der Universität aufhalten und sonst zog ich mir eben eine Kapuze über, mir war klar, dass ich wieder als Freak abgestempelt werden würde, aber ich war langsam daran gewöhnt.
Während ich mir ein One-Way Ticket nach Rom und von dort nach Florenz buchte, kamen mir plötzlich die Flugtickets für Bella in den Sinn. Ein weiterer Stich in mein Herz. Kurz schloss ich die Augen, bevor ich weiter an meinem Handy das Ticket buchte. Da ich mich weigerte, auf dem Campus zu wohnen, buchte ich mir ein Hotel in der Nähe. Für sechs Semester!
Ich hatte Glück und mein Flug ging schon an diesem Abend, also setzte ich mich in meinen Wagen und fuhr zum Flughafen. Dort angekommen nahm ich alles Wichtige aus meinem Auto heraus und ließ es stehen, für jeden Menschen wäre das eine völlig absurde Idee, aber was wollte ich mit einem Auto in den USA, wenn ich mich in Italien aufhielt?
Als ich die ganzen Kontrollen überstanden hatte, setzte ich mich auf einen Sessel in der First-Class Abteilung. Dort wartete ich darauf, dass das Boarding für meinen Flug ausgerufen werden würde.
Als ich da wartete, bemerkte ich plötzlich, wie ein Mädchen mit einem Kaffee in der Hand sich auf den Sessel neben mich setzte und begann, ‚Sturmhöhe‘ zu lesen, Bellas Lieblingsbuch. Nun sah ich das Mädchen genauer an und mir fielen sofort ihre braun gelockten Haare auf, die ihr übers Gesicht fielen. Während ich sie so ansah, hob sie plötzlich ihren Kopf und sah mich mit ihren braunen Kulleraugen an, kurz biss sie sich auf die Unterlippe:
>> Hey<<, kam es freundlich aus ihr hervor und als ich versuchte, kurz in ihren Kopf einzudringen, gelang es mir nicht, wie bei Bella. Nach kurzer Zeit des Durcheinanders schaffte ich es endlich, auch ein paar freundliche Worte an sie zu richten:
>> Hallo, ich bin Edward.<< Sie reichte mir ihre zarte Hand und sagte mit einem leichten, italienischen Akzent:
>> Mein Name ist Giulia.<< Vorsichtig nahm ich ihre Hand an und zu meiner Überraschung zuckte sie wegen der Kälte nicht einmal zusammen...



-Ende Kapitel 1-


Zuletzt von BlackXS am Mi 04 Mai 2011, 00:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Teil 1 Kapitel 2 La vita è bella.

Beitrag  Gast am Mi 30 März 2011, 23:46

( Giulia )


Er streckte mir seine Hand ebenfalls zu und als seine Hand meine berührte, bemerkte ich, wie kalt sie war. Natürlich war diese Hand kälter als alle anderen, die ich je berührt hatte, aber kein Grund für einen Schock.
Als ich meine Hand wieder zurückzog, klappte ich mein Buch, das nicht mehr wirklich neu aussah, zu und packte es in meine Tasche.
„Nun, Edward, wohin soll die Reise gehen?“ Er schien mir wirklich ein netter Kerl zu sein, aber trotzdem ein wenig speziell.
„Nach Italien, genauer gesagt nach Florenz, aber zuerst muss ich einen Zwischenstopp in Rom machen.“ Kurz zog ich meinen rechten Mundwinkel hoch:
„Schön, dann haben wir das gleiche Ziel und den gleichen Flug.“ Leicht fuhr ich mir durch meine widerspenstigen, braunen Locken und sprach dann weiter:
„Und was treibst du in Florenz? Entschuldige mich, wenn ich so neugierig bin.“ Verlegen sah ich zu Boden, doch in meinem Blickwinkel sah ich, dass er schmunzelte.
„Ich werde studieren, Literatur. Und du?“ Bei diesem Zufall machte ich große Augen:
„Noch etwas, das wir gemeinsam haben! Nein, also eigentlich wollte ich hier in New York studieren. Doch leider gehört meinem Vater die Universität, also er ist ihr Direktor und deshalb muss ich fast dort studieren.“ Ich drückte meine Lippen zusammen und lehnte mich in den Sessel. Danach nahm ich meinen IPod und hörte ein wenig Musik, genauer gesagt Claire de Lune von Debussy. Als das Stück einige Sekunden lief, sah mich Edward ein wenig wirr an, drehte sich dann aber gleich wieder weg. Ich hatte das Gefühl, ihm würde etwas wehtun, doch im nächsten Moment lächelte er bereits wieder.
Kurz nachdem das Stück zu Ende war, hörte ich, wie jemand durch die Lautsprecher eine Durchsage machte:
„Flug 77HU nach Rom, Boarding eröffnet!“ Hastig packte ich meinen IPod in die Louis Vuitton Tasche und lief dann aus dem First-Class Abteil. Edward schenkte ich zum Abschied bloß ein schüchternes Lächeln zum Abschied.
In der First-Class des großen Flugzeuges angekommen, setzte ich mich an meinen Platz. Ich war froh, dass ich keinen Platz am Fenster hatte. Ich hasste das, denn ich hatte abnormale Höhenangst.
Nachdem ich meine Haare zusammengebunden und die Schuhe ausgezogen hatte, zog ich meine Beine an meinen Körper und legte kurz meinen Kopf dazwischen. Währenddessen nahm ich mit einer geschickten Handbewegung einen Rosenkranz aus meiner Tasche und begann zu beten, wie ich es vor jedem Flug tat. Als ich damit fertig war und den Rosenkranz wieder an seinen Platz tat, bemerkte ich, dass sich jemand auf den Platz links neben mir setzte. Ich sah hastig zur Seite und sagte dann mit einem Lächeln auf den Lippen:
„Hey Edward.“

- Ende Teil 1 Kapitel 2 -

Wer sich das mit den Sitzen nicht vorstellen kann: KLICK

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TEIL 2 KAPITEL 2 LA VITA È BELLA

Beitrag  Gast am Mi 04 Mai 2011, 00:35

( Giulia )

Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen begrüßte mich Edward ebenfalls. Danach wandte er sich zu irgendeiner Zeitschrift. Während die Flugbegleiterinnen die Gepäckhalter checkten, musste ich immer wieder zu Edward schielen. Er sah wirklich gut aus, aber er konnte wahrscheinlich so oder so jede haben, die er wollte, dachte ich mir.
Während das Flugzeug noch zu der richtigen Landebahn fuhr, stieg mein Puls auf mindestens 180. Obwohl ich so oft flog, war es jedes Mal die reinste Folter für mich, also krallte ich meine Finger eng in den Sitz, mein Atem wurde ebenfalls härter. Edward fiel dies anscheinend auf, denn er fragte mich mit seiner angenehmen Stimme:
„Alles in Ordnung bei dir?“ Ich sah ihn an und versuchte zu lächeln, doch ich wusste, dass es total unecht aussah.
„Ja, es geht schon.“ Natürlich sah ich Edward an, dass er mir nicht glaubte, er war aber so freundlich und fragte nicht weiter nach. Als das Flugzeug endgültig abhob, drehte sich mein Magen komplett um und ich griff so schnell wie möglich zur Kotztüte. Alle Passagiere sahen mich angeekelt an. Alle außer Edward. Ich kniff die Augen zusammen.
„Entschuldigen Sie“, murmelte ich leise zu ihm herüber.
Als das Flugzeug seine richtige Position in der Luft erreicht hatte, kamen hastig zwei Flugbegleiterinnen, nahmen die Tüte und reichten mir ein Glas Wasser und eine Tablette.
„ Vielen Dank“, kam es ein wenig scheu aus mir heraus. Nachdem ich das Glas wieder der Flugbegleiterin reichte, wandte ich mich an Edward:
„ Tut mir wirklich total leid, dass du neben so einer wie mir sitzen musst.“ Edward zog jedoch seinen rechten Mundwinkel hoch und sagte:
„ Kein Problem, ich bin nicht von schwacher Natur und das kann jedem einmal passieren.“ Ich lächelte ihn bloß kurz an, bevor ich meinen Sitz so hinunterließ, dass es wie ein Bett war und ich nach nur wenigen Sekunden einschlafen konnte.


( Edward )

Ich bemerkte, wie Giulia einschlief und wandte mich wieder meinem Magazin zu, das ich eigentlich bereits fertiggelesen hatte. Nach etwa einer halben Stunde wollten die Flugbegleiterinnen das Abendessen bringen. Giulia jedoch schlief und ich aß nichts, deswegen schloss ich meine Augen und tat so als würde ich ebenfalls schlafen.
Nachdem etwa zwei Stunden um waren, öffnete ich meine Augen wieder und bemerkte, dass Giulia immer noch schlief. Ihre braunen Locken hingen ihr sanft im Gesicht und ihr Mund war leicht geöffnet. Sie tat mir wirklich Leid wegen vorhin, besonders weil sie alle so angestarrt hatten. Für mich war das kein Problem, ich konnte ja ganz unbemerkt aufhören zu atmen.
Plötzlich streckte sie mit voller Wucht ihren Arm, so dass ihre Hand die meine berührte. Danach hielt sie ein wenig meine Hand fest, ließ sie jedoch nach einigen Sekunden wieder los. Vielleicht spürte sie, wie kalt meine Hand wirklich war.
Etwa eine Stunde bevor wir landeten, öffnete sie ihre Augen und zwar genau in dem Moment, als ich sie ganz unbewusst anstarrte. Sie jedoch formte ihre Lippen bloß zu einem Lächeln und sagte mit müder aber trotzdem wunderschöner Stimmte:
„Hallo.“ Dann richtete sie ihren Sitzplatz wieder hin und kämmte ihr Haar durch. Ebenfalls nahm sie ein kleines Tässchen aus ihrer großen Tasche und nach wenigen Sekunden bemerkte ich, dass es ein Schminktäschchen war. Sie tupfte ein wenig Makeup auf ihre Nase und unter ihre Augen, tuschte sich noch kurz ihre Wimpern und wandte sich dann an mich:
„Geht das so?“ Ihre Stimmte klang für einen kurzen Moment wie die Stimme eines kleinen Mädchens, das zum ersten Mal die Wimperntusche auftrug, ohne dass etwas danebenging.
„Ja, du siehst sehr hübsch aus.“ Für einen kurzen Moment färbten sich ihre weißen Wangen rötlich.
Nachdem wir in Rom gelandet waren, verschwand Giulia urplötzlich. Kaum waren die Türen offen, war sie draußen. Ich hingegen ging alles ein wenig gelassener an.
Als ich beim Terminal war, sah ich Giulia, wie sie mit einer Frau in einer Tür verschwand. Die Frau kam mir zwar bekannt vor, ich machte mir aber nichts daraus. Nach gut fünf Minuten kam sie wieder aus der Tür heraus und als sie mich sah, sah sie zu Boden. Auch nachdem wir im Flugzeug waren und wir schon wieder nebeneinander saßen, sagte sie kein Wort mehr zu mir, sondern sah die ganze Zeit zur Seite. Ich wollte nicht weiter nachhaken und beließ es deshalb dabei.
In Florenz angekommen wartete sie auf ihr Gepäck und als sie ihren Koffer vor mir hatte, kam sie zu mir:
„Sollen wir gemeinsam zur Universität fahren?“ Nun musste ich lächeln und bemerkte gar nicht, dass mein Koffer an mir vorbei ging, jedoch hatte ich ihn nach wenigen Sekunden bereits wieder. Dann antwortete ich ihr auch:
„Ja, können wir eigentlich machen.“ Nun lächelte auch sie.
Kaum waren wir draußen hatten wir bereits ein Taxi. Mit perfektem Italienisch sagte Giulia zum Taxifahrer:
„Zur Universität.“ Der Fahrer nickte und wir fuhren los.

- Ende Kapitel 2 -


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