Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

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Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Mi 20 Okt 2010, 16:25

Hallo alle zusammen!

Ich habe mich diesem Monat ganz aktuell mit dem Thema "Ring*Con 2010" beschäftigt.
Ich als Neuling wollte herausfinden, ob diese ganze Convention wirklich nur eine reine Abzocke ist oder ob sie ein einmaliges Erlebnis ist, welches man so schnell nicht wieder vergessen wird.

Lest selber, zu welchen Ergebnis ich gekommen bin. Viel Spaß dabei!!!

Ciao,
Kissbabe!!!
RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?

"Leider musste Peter Facinelli soeben seine Teilnahme an der RingCon 2010 absagen..."

Diese Nachricht vor ein paar Monaten hat wohl dem ein oder anderen Twilight-Fan seine Teilnahme an der RingCon ein wenig versalzen. Viele haben sich schon sehr auf den Schauspieler gefreut oder haben sogar nur wegen ihm eine Eintrittskarte gekauft. Es war demnach absehbar, dass die Diskussion darüber, ob die RingCon nicht doch evtl. nur eine Fanabzocke ist, wieder laut wurde. Doch war es denn wirklich so schlimm, dass ein paar Stars abgesagt haben? Wurde die Fans wirklich nur mit ein paar großen Namen wie Tom Felton (Draco Malfoy aus: Harry Potter) oder Peter Facinelli gelockt, um mehr Teilnehmer zu bekommen? Genau das habe ich versucht herauszufinden.

Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der RingCon. Mir ist schon so viel Positives über diese Convention zu Ohren gekommen, dass ich es nun einfach mal selbst miterleben wollte. Auch ich war im Vorfeld etwas traurig, als ich von den Absagen von Peter und Tom gehört habe, aber ändern konnte man es ja doch nicht mehr. Ich habe meine Erwartungen erst einmal zurückgeschraubt, weil ich absolut keine Vorstellung darüber hatte, was mich auf der Veranstaltung alles erwartet. Außerdem hatte ich mir vorgenommen kein Geld für irgendwelche Autogramme oder Fotos auszugeben. Schließlich war die Karte für das Wochenende und die Übernachtungen schon teuer genug. Den Veranstaltern noch mehr „Geld in den Rachen“ zu werfen kam für mich absolut nicht in Frage.

Mit diesen Vorsätzen betrat ich also das Maritim Hotel in Bonn, wo die RingCon stattfindet. Nach dem Check In im Hotel konnte ich es nun kaum erwarten, dass es losging. Pünktlich wurden die Türen geöffnet und der Startschuss für die RingCon 2010 war gegeben.
Es war wirklich für jeden Fan was dabei: Twilight, Harry Potter, Herr der Ringe, Blood Ties, und vieles mehr. Das Programm war so voll gepackt und doch so vielseitig, dass ich gar nicht wusste wo ich zuerst hin wollte. Ich habe mich zunächst auf die Merchandise-Stände gestürzt und geschaut was es so zu kaufen gab. Von Fanartikeln verschiedenster Themengebieten, wie zum Beispiel handbemalte "Chuck Taylor"-Schuhe mit Motiven aus "Harry Potter", "Twilight", "Herr der Ringe" oder anderem, bis hin zu Wohltätigkeitsständen, deren Erlös verschiedenen Organisationen zu gute kommen, kamen meine Augen aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus. Danach habe ich so viele Star-Panels wie möglich besucht und ich wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: ich fand es keine Sekunde langweilig und man war den Stars dort so nah wie nie. Ich habe bei mehreren Panels in den vorderen Reihen gesessen und es war toll. Doch auch weiter hinten hat man sich den Stars immer noch sehr nahe gefühlt, denn durch die Fanfragen, die pausenlos gestellt werden durften, lernte ich die Stars erst einmal richtig kennen und sie wurden mir immer sympathischer. Gerade die Stars, die mir noch gar nicht so bekannt waren, wie in meinem Fall zum Beispiel Dylan Neal (Blood Ties) und Craig Parker (HdR & LotS), schloss ich immer mehr ins Herz. Ich sehe viele der Schauspieler nun mit anderen Augen, gerade weil man sie dort von einer neuen, hauptsächlich positiven Seite, kennenlernen durfte. Während der Panels kam ich aus dem Lachen gar nicht mehr heraus und ich merkte gar nicht, wie rasend schnell die Zeit verging. Kaum hatte ich mich versehen, schon war der Tag auch schon wieder rum. Zeitweise saß ich 5 Stunden am Stück im Saal und habe begeistert die Panels verfolgt.
An Trinken, Essen und auch Schlafen war kaum zu denken, bis spät in die Nacht wurde getanzt und gefeiert und am nächsten Tag ging es genau so weiter.

Tja, und was soll ich sagen, ich habe meine größten Vorsätze gebrochen und doch tatsächlich mit ein paar Stars Fotos machen lassen. Warum ich meine Meinung dann doch geändert habe? Das ist eigentlich nur schwer in Worte zu fassen, aber ich versuche es trotzdem. Wenn man sich mal darüber Gedanken macht, was die Veranstalter über das ganze Wochenende alles auf die Beine stellen, kann man es eigentlich gar nicht fassen, wie sowas funktioniert und vor allem wie viel Geld das alles kosten muss. Die Gagen der Schauspieler, Autoren, Musiker, Experten, das ganze Drumherum im Hotel (der Service war übrigens super) und keine Ahnung was da noch alles an Ausgaben zusammen kommen. Ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wie hoch die Kosten für all das sind. Wenn man sich dann mal im Verhältnis die Preise ansieht, die für die Eintrittskarten, Fotos, Autogramme oder was auch immer genommen werden, kann man sich eigentlich nicht wirklich beschweren. Ich meine, schließlich ist man bei einem Foto seinem Star so nah wie nie. In meinem Fall habe ich zusammen mit Natalia Tena (Harry Potter) richtig viel Spaß gehabt. Keines Ihrer Fotos war wie das andere. Auf jedem hat sie neue Späße gemacht.
Bei der Autogrammstunde kann man mit den Schauspielern sogar ein paar Sätze wechseln. Es wird kurz geplaudert, über besondere Namen ein wenig diskutiert und sie nehmen sich Zeit für wirklich jeden Fan. Wann bekommt man denn schon so eine Gelegenheit? DAS ist es doch, was diese Veranstaltung ausmacht.

Zudem ist es auch oft der Fall gewesen, dass einem der eine oder andere Star während der Veranstaltung einfach so über den Weg gelaufen ist. Ob in der Hotellobby (Craig Parker machte einen Spaziergang), im Fahrstuhl (zusammen mit Julia Jones (Leah Clearwater) und Jason Manns (Musiker)), bei den Konzerten (Gil Birmingham (Billy Black) hat sich die Band "Cultus Ferox" angesehen und zum Abschied noch nett gewunken), abends bei den Partys (mit Natalia Tena (Harry Potter), Charlie Bewley (Demetri), Nick Shirm (Harry Potter) und Louis Cordice (Harry Potter) getanzt, gelacht und einfach gefeiert) oder morgens beim Frühstück (Booboo Stewart (Seth Clearwater) und George Harris (Harry Potter) wünschten einen herzlichsten "Guten Morgen"), alle waren immer freundlich und offen und sind sogar auf ihre Fans zugegangen ohne genervt oder hochnäsig zu wirken. Was man an diesem Wochenende alles geboten bekommt, kann man sich, wenn man noch nie dort war, eigentlich gar nicht wirklich vorstellen. Ich konnte es auch nicht und ich hätte es mir nie erträumen lassen, dass es ein so fantastisches Wochenende wird.

Ich muss deshalb zu meiner Schande gestehen, dass ich Peter Facinelli und Tom Felton eigentlich gar nicht vermisst habe. Natürlich hätte ich mich darüber gefreut, wenn sie gekommen wären, aber all die anderen Stars haben die Convention so unvergesslich gemacht, dass ich sie nicht wirklich vermisst habe.

Auf der anderen Seite sind die Kosten die da auf einen zukommen, wenn man über das ganze Wochenende teilnimmt und auch dort übernachtet, nicht gerade gering, das ist unbestreitbar. Aber schließlich müssen die ganzen tollen Sachen und Stars ja auch irgendwie finanziert werden. Von Nichts kommt Nichts und umsonst ist schließlich nichts auf dieser Welt. Außerdem ist die RingCon auch nur ein Mal im Jahr, man hat also ein ganzes Jahr Zeit sich das Geld dafür zusammenzusparen oder zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zu Ostern schenken zu lassen. Wenn man sich zum Beispiel jeden Tag auch nur einen Euro zur Seite legt, hat man innerhalb eines Jahres schon ca. 365 Euro zusammengespart. *g*

Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen: die RingCon ist meiner Meinung nach KEINE Fanabzocke. Man bekommt in drei Tagen so viel für sein Geld geboten, dass ich mit Sicherheit sagen kann: "Ich komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!!!"

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Nijura am Mi 20 Okt 2010, 18:51

Toller Beitrag, ich war dieses Jahr auch das erste Mal dort. Fand es einfach nur toll, ich werd bestimmt nächstes Jahr wieder kommen, dann ist ja sogar noch 10jähriges Jubiläum, lassen sie sich sicher etwas spezielles einfallen. Ich war mega begeistert von all den tollen Kostümen dies da gab, mich hat richtig das Ringconfieber gepackt und ich bin mir jetz schon am überlegen, als was ich mich nächstes Jahr verkleiden soll und wie ich die Sachen zusammen krieg, weil im Nähen bin ich ne Niete... Ich freu mich schon auf nächstes Jahr. tanzen

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Re: Kolumne Oktober - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Sparkles am Mi 20 Okt 2010, 19:24

Ich finde die Kolumne sehr gelungen Denn ich sehe es ganz genauso wie Kissbabe es geschrieben hat.

Auch wenn ich mich tierisch auf Peter udn Alex gefreut habe, so ist es aber nun mal, wenn man eine Convention besucht. Ich denke wir sind nicht die einzigen denen so etwas passiert. Und wie Peter auf Twitter geschrieben hat, tut es ihm wirklich leid.

Naja, ich würde es ehrlich gesagt auch nicht wollen, das so namenhafte Stars die Con besuchen, denn dann würde die Atmosphäre und eben die typische Ring*Con - Stimmung verloren gehen. Stellt euch mal vor, da würden 20.000 Leute rumgeistern? Man käme doch zu NICHTS *find*
So war es total hamonisch und einfach ein Stück familiär. Ich habe es sehr genossen unter Gleichgesinnten zu sein, Spaß zu haben, mit den Stars zu lachen und sie einfach ein Stück kennen zu lernen.
Positiv überrascht hat mich z.B. Natalia Tena. Die Frau hat die Con dermaßen gerockt, das ich es echt bereue KEIN Foto mit ihr gemacht zu haben. Naja, maybe next year Oder auch die Phelps-Twins.....Ja, auch hier war die spontane Entscheidung zu einem Foto nicht schwer
Gerade die "kleineren" Stars sind sehr fannah und man lernt sie echt besser kennen. Gil, BooBoo....sie waren beide sooo lieb und charmant, das es mir echt die Schuhe ausgezogen hat *lool* Als Metapher gesehen natürlich.
Oder auch Jason Manns <3 Also riesen Jensen Ackles - Fan war es ein Muss für mich, zum Konzert am Samstag zu gehen und einfach die Musik zu genießen. Er war für mich ein gaaaaanz toller Musikact, der gern wieder kommen darf.

Aber vor allem die Kiwis waren der Burner LoooL Craig, Lori und Mark sind einfach GENIAL. Ich hab Craig letztes Jahr schon lieben gelernt und joa, dieses Jahr wurd ich in dieser Hinsicht nochmals bestätigt. Er ist soooo lieb und vor allem sind ihm seine Fans wichtig, was man stets gemerkt hat. Wir haben ihn nach der Autogrammstunden abgefangen und obwohl er eigentlich weg musste war er zu einem Foto bereit und man hat ihm angemerkt, das ihm das am Herzen liegt <3
Also allein für Craig würd ich nächstes Jahr wieder zur Con gehen. DEFINTIV

Wie wurde es so schön gesagt? Peter und Tom wurden nicht vermisst? Dem schließe ich mich auch an. Klar, wäre Peter ein Traum gewesen, aber unter all den Eindrücken hatte man gar nicht die Zeit dem ganzen hinter her zu trauern. Alles war so toll gemacht und das Drumherum hat mich echt begeistert.

Also ich werde wohl nächstes Jahr wieder auf der Con sein^^


Zuletzt von Zoe am So 24 Okt 2010, 00:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Beitrag verschoben)
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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Mi 20 Okt 2010, 19:49

Du hast vergesse zu erwähnen, dass du dort ganz ganz liebe FBb User kennen lernen durftest

RingCon 2011 - ICH bin dabei!!!!!!!

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Mi 20 Okt 2010, 21:34

Hallo Kissbabe,

dein Erfahrungsbericht deckt sich ziemlich mit meiner Erfahrung als RingCon Neuling, auch ich war zum ersten Mal dort und allein schon diese fantastische Welt in die man da eintaucht, kann man mit Worten schwer beschreiben.
Das Bett hat mich an dem WE am wenigsten gesehen....
Jegliches Zeitgefühl habe ich dort verloren.

Dass Tom Felton schon wieder abgesagt hat, war zu erwarten, ebenso Paul, das hab ich von anderen Ringcon Besuchern mitbekommen. Das war aber so kurzfristig, von Donnerstag auf Freitag also...
Da hat Peter wenigstens viel früher abgesagt als die beiden anderen.

Was dort geboten wurde im Hotel an Veranstaltungen, da war man wirklich im Stress, damit man auch das sehen konnte, was man sich vorgenommen hatte.
Auch ich habe zwei Fotoshootings gemacht, aber das war es mir echt wert, das sind Erinnerungen für mich, die kann mir keiner wegnehmen.

Auch die Stars, wie die Kiwi´s + Kyle, Dylan, kommen ja schon seit einigen Jahren mit sehr viel Freude und Spaß dorthin, das merkt man denen auch an.
Ich fühlte mich echt wohl, es kam so richtig familiär rüber und die Natürlichkeit der Stars spürte man schon sehr.
Voll locker und entspannt waren die Panels der Stars. witzig die Versteigerung, der Talentwettbewerb war der Knaller!!!
Was die Leute sich Mühe gegeben haben mit ihren Kostümen...irre, das muss man gsehen haben.

Und weil im nächsten Jahr die RingCon ihr 10 jähr. Bestehen feiert, werde ich definitiv + schnellstmöglich buchen und freu mich schon riesig auf dieses außergewöhnliche Event!

Liebe Grüße von Esme-Mommy

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Kolumne Oktober - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Do 21 Okt 2010, 10:22

ganz toller beitrag...vorallem für mich
ärger mich jetzt schon etwas darüber das ich nicht da war!
hab hin und her überlegt und konnte auch keine freundin dafür begeistern
aber jetzt bin ich mir sicher, das ich nächstes jahr fahren werde....
im notfall auch allein sad

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Fr 22 Okt 2010, 08:12

Ich find die Kolumne toll geschrieben auch wenn sie sich nicht unbedingt mit meinen Erfahrungen deckt.

Ja es war wieder eine schöne Con, aber sie hat etwas von ihrem Feeling verloren. Das habe ich letztes Jahr schon gesagt und sage es dieses Jahr auch wieder. Ich würde euch alle gerne einmal mit in die Zeit zurück nehmen als ich auf meiner ersten Con war. Das Feeling war ganz anders. (Ich weiss das ist ein Twilight - Forum deswegen seht es mir nach)

Aber ich denke die erste Con wird einem immer in Erinnerung bleiben.

Die Öffnung von der Ringcon auf eine Fantasycon habe oder will ich noch nicht so ganz akzeptieren. Natürlich ich bin auch großer Twilightfan und habe mich tierisch gefreut auf die Stars. (Ja auch auf Peter und ich finde es immer noch schade dass er nicht da war.)

Aber Ringcon bleibt für mich Ringcon und man sollte nicht vergessen aus was sie entstanden ist. Das ist meine Meinung.

Ansonsten gebe ich dir wirklich recht. Es müssen nicht immer die großen Stars sein. Auch wenn die schon reizbar sind. grins Sean Astin und John - Rhys Davis waren der Hit. grins

Deine Kolumne ist dir gut gelungen und spiegelt denke ich die Ringcon wirklich gut wieder. Hut ab. Gut geschrieben.

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Fr 22 Okt 2010, 15:04

ja, das hört sich richtig super an
du hast echt mein interesse geweckt!

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Fr 22 Okt 2010, 16:45

Wirklich guter Bericht.
Ich für meinen Teil war als "nur Twilight - Fan" etwas von der Ring Con enttäuscht.
Versteht mich nicht falsch. im großen und ganzen war die con wirklich gut. man hat wirklich was für sein geld geboten bekommen. und ja mein bett hat mich auch nicht unbedingt viel gesehen.
Allerdings würde ich fans wie mir, also "nur Twi-fans" nicht raten dort hin zu gehen. Herr der Ringe,Harry Potter,und Blood ties sind echt gute Bücher, filme oder aus serien, aber ich war niemals fan davon.
Leider kam Twilight bei dieser Con nicht unbedingt gut weg. Vielleicht sollte man sich da mal die frage stellen ob eine eigene Twi-con nicht besser wäre. ich habe alle panels von twilight besucht und ja die waren super, aber alles drumherum war in meinen augen nur geduldet was twilight anging.
bei allen vorträgen die ich besucht habe wurde nie ein gutes wort über twilight gelassen. Beim Vortrag:die zehn besten bücher sagte dieser Mensch(ich nenne keine Namen) das er twilight warscheinlich nie lesen wird da es nicht gut genug sei um gelesen zu werden. beim nächsten Vortrag (Krankheiten und der glaube an Vampiere) sagte der redner erstmal das er nicht über twilight viel sprechen würde da das keine Vampiere sind sondern irgendetwas anderes.
ach und dann meine liebste Rednerin (Twilight - Vampier oder was beist den da). Die war der grönende abschluss vom Programm der Veranstalter (wohlgemerkt die veranstaler müssen doch gewusst haben was die leute da reden. wenn man auch twilight in die con integriert sollte man auch schauen das da was positives über das Thema in den Vortrag, oder was auch immer, vorkommt)
oh bin etwas abgewichen, zurück zu der letzten Rednerin mit dem Thema: Twilight - Vampier oder was beist den da. Sie brachte es doch wirklich soweit zu sagen das edward austauschbar wäre durch irgendeinen anderen superhelden, zum beispiel mit superman oder batman. er sei ein Wachlappen. Twilightfans sind nur Kinder (12-17 jahre)die noch an die illusion der wahren liebe glauben. Und mein lieblingsatz dieser Dame: sie hält die Twilight-reihe für gefährlich und bedenklich für jugendliche da breaking dawn pedofile züge hätte durch die prägung von quil und jacob auf babys. Stephanie hätte lieber nach dem ersten teil auhören sollen denn der war noch gut zu ertragen und ein gutes buch.

ich bin jetzt auch nicht wieder so ein hardcore fan wo sagt twilight ist das beste auf der welt. Ich rede jetzt hier nur über die con und mein gefühlt das sie nur twilight im programm haben,weil sie die fans wollen wo den geldbeutel zucken.
ich dulde und akzeptiere andere meinungen immer. aber das war in meinen augen etwas zu viel des guten. Bücher und dessen interpretationen kommen immer auf die person selber drauf an. ich würde jetzt auch nicht unbedingt shakespere lesen. man kann einfach in vielen Sachen zu viel interpretieren.

Dann noch mein nächsten aufreger über die reaktionen der Besucher wenn es um twilight ging. da kamen doch schon mal so sprüche wie: ach nochmal so ne alice. das ist doch keine verkleidung....
es kamen so ehhhhh rufe als twilight beim wettbewerb vorkam. beispielsweise als bella und edward in abschlussballrobe kamen. die zwei goldigen mädchen in alice gestalt und auch als diese tanzenden volturi kamen. Das hätte man in meinen augen auch lassen können. es kamen nicht irgendwie solche rufe wenn es um herr der ringe oder potter ging.
Ach und das beste video hat auch nur gewonnen weil da herr der ringe drin vor kam sonst hätte das auch keiner benotet in meinen augen (ich finde das Video wirklich hervorragend gut gemacht und ich liebe es)

Also liebe Leute. ich hoffe ihr nehmt mir meine Meinung zur Con nicht übel. Die Kiwis und Autogrammstunden waren für mich auch ein unvergessliches erlebniss.
Fazit: Wie gesagt die Con an sich selber war wirklich gut, aber nichts für nur twi-fans. Ich für meinen Teil werde überlegen ob ich nächstes jahr wieder komme (man kann mich nur mit den schauspielern ködern,die wahrscheinlich sowieso wieder absagen)
Ich werde dann lieber 100 oder 200 euro für eine nur Twilight Con in einem anderen Land ausgeben.

Danke fürs lesen

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Nela am Fr 22 Okt 2010, 20:45

Erstmal tolle Kolummne- du hast so ziemlich genau die Eindrücke beschrieben, die ich letztes Jahr bei meiner ersten Con hatte! Und ich bin definitiv infiziert mit dem Con Fieber...

So, aber dann noch ein kurze Kommentar zum vorhergehenden Posting:
SethEd schrieb:Leider kam Twilight bei dieser Con nicht unbedingt gut weg. Vielleicht sollte man sich da mal die frage stellen ob eine eigene Twi-con nicht besser wäre. ich habe alle panels von twilight besucht und ja die waren super, aber alles drumherum war in meinen augen nur geduldet was twilight anging.
Ähm...es ist ja auch die Ring*Con?
Herr der Ringe ist nunmal das zentrale Thema, und die Öffnung für andere Genres ist ja auch noch relativ neu.
Auch ich war letztes Jahr als 'mehr-Twilight-und-HP-Fan-als-HdR-Fan' auf der Con- und was soll ich sagen, die Gäste und das Programm waren mehr als genial und haben mich HdR viel viel näher gebracht.
Klar wäre das bei einer reinen Twi-Con anders.

bei allen vorträgen die ich besucht habe wurde nie ein gutes wort über twilight gelassen. Beim Vortrag:die zehn besten bücher sagte dieser Mensch(ich nenne keine Namen) das er twilight warscheinlich nie lesen wird da es nicht gut genug sei um gelesen zu werden.
Hm, also ich war da auch und habe eigentlich im Kopf, dass er meinte, er habe die Bücher jetzt zu Hause liegen und sie stehen definitiv auf seiner Leseliste. (das war gegen Ende des Vortrages, wenn mich mein Gedächntis nicht täuscht). Deinen angeführten Kommentar hab ich nicht mitbekommen? Ich fand den Vortrag übrigens sehr unterhaltsam

Zu den anderen Vorträgen kann ich leider nix sagen, da ich die nicht gehört habe..

Dann noch mein nächsten aufreger über die reaktionen der Besucher wenn es um twilight ging. da kamen doch schon mal so sprüche wie: ach nochmal so ne alice. das ist doch keine verkleidung....
Allerdings hab ich letztes Jahr auch einige solche Kommentare gehört- aber ich kann die Leute schon verstehen, da gehst du fast 8 Jahre auf eine HdR Veranstaltung und dann entern auf einmal Teenies die Con (übertrieben gesagt )
Wie gesagt, das ist ja noch recht neu alles und so wie ich es mitbekommen habe, hatten auch zb. die HP Fans mit solchen Vorurteilen zu kämpfen.
Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass es dieses Jahr schon um vieles runder lief mit den verschiedenen Fandoms als letztes Jahr- es gab auch einige tolle Crossover-Kostüme.
Mein Motto würde hier lauten: Leben und leben lassen. Solange sich alle benehmen und eine gute Zeit miteinander haben können, wo ist das Problem? Die Öffnung für andere Genres war für die Con eine Möglichkeit, wieder mehr Leute anzusprechen (weil HdR ja doch etwas her ist, also die Filme- und nicht jeder Fan, der schon jahrelang zur Con kam, kann jedes Jahr- ihr wisst hoffentlich was ich meine..).

Den Rest lass ich jetzt mal so stehen
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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Fr 22 Okt 2010, 20:59

Hallo,

ich auch nochmal...
Als Neuling mag ich bestimmt nicht die Anfänge der Ringcon miterlebt haben, aber ich fand die Mischung aus den drei Hauptgenre recht gut gelungen. Sei es in den Kostümen, den versch. Panels und Veranstaltungen.
Aber ich kann auch jeden anderen seines Genre verstehen, wenn er sagt, dass es zuviel vom anderen ist, dass die HdR Leute meinen, es sind zuviele Twi Leute untewegs und anders herum.
ich fand eh die Mischung völlig krass und gleichzeitig cool, Mittelerde, Vampirwelt und Harry Potter zusammen vereint. Ich persönlich würde aber eine reine TwiCon nicht unbedingt vorziehen, das wäre mir zu einseitig und könnte dann vielleicht in Langeweile ausarten.
Denkt nur an den Kostümwettbewerb, ich möchte nicht nur 10 Bellas im Abschlusskleid, 5 Alice im Baseballdress und 2 Carlisles sehen.

Daher lasst uns doch feiern, wer daran Spaß hat und Gefallen findet, kommt auch wieder im nächsten Jahr zur RingCon, egal was die anderen sagen.

LG Esme-Mommy

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  Gast am Fr 22 Okt 2010, 21:11

Eine tolle & gelungene Kolumne und das hat sich wirklich mit meinen Eindrücken gedeckt. Anfangs dachte ich auch: Hm, Peter hat abgesagt, wenn jetzt Charlie & BooBoo auch die Fliege machen, wäre das doch traurig.
Zum Glück ist der Fall *nicht* eingetroffen und ich hatte einen wundervollen Tag und werde nächstes Jahr ebenfalls kommen.
Ich bin im Großen und Ganzen auch hauptsächlich Twilight Fan. War aber trotzdem in einem Teil des Pannels von Louis & Nick (HP) und fand die beiden echt witzig. Auch was ich so gesehen habe, an Leuten, an Schauspielern, an den Workshops, es war wirklich beeindruckend. Die Nachgestellte Schlacht von Mordor (tschuldige wegen rechtschreibfehlern^^) in dem einen Saal, wo HdR mit kleinen Figuren nachgestellt war ... es war hammer.
Ich war total begeistert. Und auch wenn Charlie & BooBoo der Grund waren, weswegen ich gekommen bin, so hab ich trotzdem ein Autogramm von Oliver Phelps und ganz viele Nicht-Twilight-Erinnerungen^^
Dass Twilight hochgenommen wurde habe ich eigentlich nicht mitbekommen. Meiner Meinung nach wurde alles toleriert, aber bei einer Herr-der-Ringe-Convention sind diese Sprüche auch klar. Ich hab selbst gesagt: 'Nee schon wieder eine Jane, das wird echt zu viel.' Die Edwards hab ich auch angegrinst, weil ich Edward - im Film wohlbemerkt - nicht mag. Aber die haben mir das auch nicht krumm genommen und zurückgegrinst.
Ich habe anfangs gedacht, dass es vielleicht doch echt Fanabzocke wäre, weil man für alles Geld bezahlen musste und dann für die Phelps und Charlie 5 Euro mehr bei den Autogrammen. Aber wenn man das wirklich mal hochrechnet, was alles bezahlt werden muss. Da kommt schon was zusammen und es ist - wie gut gesagt - nur einmal im Jahr. Ich setz mich einfach jetzt schonmal hin, pack das Geld in eine Sparbüchse und hol es nächstes Jahr zum Ticketkauf & Hotelreservierung wieder raus (:
Da kann man sich auf was freuen und es ist nicht 'Zum Fenster rausgeschmissen' wie für manch anderen Kram. Außerdem sind die Leute da total nett gewesen, man konnte wirklich mit den Stars ein wenig quatschen, mal schnell Autogramm geben lassen oder ein schickes Foto machen lassen (:
Ich komme auf jeden Fall wieder (:

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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

Beitrag  *AliceCullen* am Sa 23 Okt 2010, 15:09

Zunächst mal muss ich sagen, dass die Kolumne wirklich gut gelungen ist.

Ich war dieses Jahr auch das erste Mal auf der Ring*Con und es ist auf jeden Fall ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergessen wird. Es war ein wirklich toller Tag und auch ein super Ausgleich zum grauen Alltag. Es ist zwar schade, dass manches schief ging (z.B. das mit dem Aufrufen der Eintrittskarten bei der Autogrammstunde), aber es war trotzdem wirklich großartig. Ich glaube, mich hat auch das Confieber gepackt und wenn es möglich wäre, würde ich liebend gerne noch mal dort hingehen. Allein schon die Atmosphäre mit den Kostümen und dem ganzen Drumherum ist einzigartig. Aber besonders toll finde ich es, dass man hier den Promis so nah wie sonst nirgends kommt. Man muss auch überlegen, wie viel Kosten da zusammen kommen, das möchte ich nicht unbedingt wissen. Das Geld ist mir hierfür auch nicht zu schade, den es wird einem wirklich etwas geboten und man bereut es auch nicht, so viel Geld "verschwendet" zu haben. Trotzdem würde ich sagen, dass es nicht schlimm wäre, wenn es etwas günstiger wäre. Vorallem die Fotos und die Autogramme finde ich etwas teuer. Aber ich würde mein Geld trotzdem dafür ausgeben, weil es sich einfach lohnt. Von daher: Die Ring*Con ist meiner Meinung nach keine Fanabzocke, trotzdem sollten vielleicht manche Preise etwas verringert werden.
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Re: Kolumne Oktober 2010 - "RingCon – Fanabzocke oder einmaliges Erlebnis?"

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