Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

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Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Nirak am Fr 20 Aug 2010, 02:49

Liebe User,

hier unsere Kolumne für den August.
Ich hoffe, sie gefällt euch und regt auch ein wenig zum Nachdenken an.
Ich freue mich auf interessante Diskussionen,
viele Grüße,
eure
Nirak


Unsterblichkeit – Fluch oder Segen?

Versucht mal, euch vorzustellen, dass es so etwas wie Unsterblichkeit, gekoppelt mit ewiger Jugend und Schönheit, tatsächlich gibt.
Hätte ich die Gabe, euch zu Unsterblichen zu machen und würde euch die Ewigkeit anbieten, wie viele von euch würden dann sofort sagen: „Ja, unbedingt! Ich will für immer jung und schön bleiben“?
Zugegeben, ich selbst fand die Idee, bei oberflächlicher Betrachtung, zunächst überaus verlockend.
Aber dann fing ich an, intensiver darüber nachzudenken, was für Folgen das für mein Leben hätte und welche Veränderungen die Unsterblichkeit mit sich bringen würde.
Bei genauer Betrachtung bekam ich immer mehr Zweifel darüber, ob das ewige Leben wirklich der Schlüssel zu meinem Glück sein könnte.
Schon das Nachdenken über das, was das Leben denn eigentlich lebenswert macht, führte mich zu einem verblüffenden Ergebnis: Hauptsächlich ist es doch das Wissen darum, dass es eines Tages vorbei sein wird, oder nicht?
Nicht umsonst ist „Carpe Diem“ das Motto vieler Sterblicher. Wozu aber sollte ich als Unsterbliche jeden Tag genießen, wenn sicher ist, dass noch unendlich viele davon kommen werden?

Wirklich stören würde mich auch die Tatsache, dass ich nirgendwo richtig sesshaft werden könnte und dürfte. Alle paar Jahre müsste ich umziehen, und zwar nicht nur mal eben in einen anderen Stadtteil, sondern weit weg. Im gleichen Atemzug müsste ich meine Freunde und Bekannten, die natürlich nichts von meiner Unsterblichkeit wissen dürfen, alle aufgeben und könnte sie niemals wiedersehen.
Eine grauenhafte Vorstellung!
Könnte ich unter solchen Umständen überhaupt Freundschaften schließen? Könntet ihr es?
Heute habe ich einige Freunde, bei denen ich das Gefühl habe, dass diese Freundschaften ein Leben lang halten werden. Aber ich könnte mich niemals so tief auf Freundschaften einlassen, wenn ich wüsste, dass ich diese Personen bald und bis in alle Ewigkeit verlassen müsste. Im Zeitalter des Internets könnten wir zwar trotzdem in engem Kontakt bleiben, aber irgendwann wären wir an einem Punkt, an dem ein Besuch angesagt wäre. Dann immer wieder neue Ausreden zu erfinden, ist einer Freundschaft allerdings nicht gerade zuträglich. Ich würde fast so weit gehen, dass ich als Unsterbliche sehr enge Bindungen vermeiden würde, da ich einfach nicht wieder und wieder den Schmerz empfinden und dem anderen bereiten möchte, wenn ich mich andauernd auf Nimmerwiedersehen aus dem Staub machen müsste.
Ich stelle mir vor, dass man dann nach – sagen wir mal 100 Jahren, die mit eher oberflächlichen Beziehungen und keinen echten Freundschaften gefüllt waren - solche Beziehungen irgendwann langweilig finden würde und lieber ganz darauf verzichten, was mich zu einem sehr einsamen Menschen machen würde.
Wenn man sich den Cullen-Clan anschaut, dann könnte man nun zwar einwerfen, dass die Cullens ja auch nicht einsam sind und sich gegenseitig Gesellschaft leisten, aber ich stelle es mir trotzdem etwas langweilig vor, die nächsten hunderte von Jahren mit immer nur denselben Menschen verbringen zu müssen.

Wie sieht es mit Zielen aus, wenn man unsterblich ist? Wenn man eine ganze Ewigkeit Zeit hat, ein Studium zu beginnen, einen Beruf zu erlernen, eine Sprache … bemüht man sich dann überhaupt noch, etwas durchzuziehen und seinen "inneren Schweinehund" zu überwinden? Oder denkt man sich: „Ach, da hab ich jetzt keinen Bock drauf, aber mal schauen, vielleicht sieht’s ja in 75 Jahren schon wieder anders aus.“
Ich kenne das von mir ja schon bei vergleichsweise kurzen Zeitspannen: wenn ich 4 Wochen Urlaub habe und mir vornehme, beispielsweise meine Wohnung in dieser Zeit gründlich zu putzen, dann schiebe ich diese Aufgabe immer wieder vor mir her. Heute hab ich keine Lust, morgen hab ich keine Zeit, übermorgen ist das Wetter zu schön, und außerdem … ich hab ja noch immer über 3 Wochen, um das zu erledigen, warum also schon heute damit anfangen?
Schließlich mache ich es dann doch nach spätestens zweieinhalb Wochen, weil jetzt wirklich die Zeit knapp wird und ich keine Lust habe, meine letzten Urlaubstage als Putzteufel zu verbringen.
Wenn ich aber 12 Wochen Urlaub hätte, wann würde ich es dann erledigen? Vielleicht gar nicht? Und dabei hat das Putzen sogar eine gewisse Notwendigkeit, wohingegen mich keine Konvention der Welt zwingen könnte, zum Beispiel eine Sprache zu lernen.
Ich denke, es wird klar, worauf ich hinaus will: Wenn eine Zeitspanne von, sagen wir mal 3 Jahren, weniger bedeutet, als ein einziger Wimpernschlag, dann wird es schwieriger, sich etwas vorzunehmen, was in einem durchschnittlich langem Menschenleben meist zeitlich begrenzt ist.

Wie sieht es mit den „kleinen Freuden“ des Lebens aus?
Zugegeben, ich rechne natürlich auch nicht ständig damit, im nächsten Moment oder am nächsten Tag tot umzufallen, aber ein wenig bewusst bin ich mir dessen schon, dass es jederzeit passieren kann.
Der Spruch „so jung kommen wir nie mehr zusammen“, der sich meistens auf eine Situation bezieht, in der das Zusammensein gerade sehr nett ist und in der man dann auch ein wenig über die Stränge schlägt, in dem Wissen, gerade einen wunderschönen Augenblick mit netten Freunden zu verbringen, wird hinfällig. Wenn ich unsterblich bin, kann mir keine kleine Sünde etwas anhaben, und ich frage mich, ob ich dann überhaupt noch so viel Spaß an den kleinen Sünden des Lebens hätte.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich, dass das Älterwerden eigentlich etwas sehr Schönes ist. Als ich noch ein Teenager war, dachte ich mir immer, dass ich niemals älter als 35 werden will – denn das sind ja alles alte Säcke, der Lack ist ab, das Leben macht dann doch keinen Spaß mehr. Mit Ende 20 sah ich die Sache schon ein bisschen anders, und mit Mitte 30 war so ziemlich das letzte, wozu ich mich zählte, die Garde der „alten Säcke“, und nun, mit Mitte 40, fühle ich mich eigentlich saupudelwohl! Die Relationen verschieben sich mit zunehmendem Alter, man macht sich über andere Dinge Gedanken als mit 18, Freundschaften werden anders empfunden, man hat zu vielen Themen andere Sichtweisen und interessiert sich für andere Aspekte im Leben.
Ich empfinde dies als wunderbare Ergänzung meiner Person, und die Vorstellung, etwa für immer 20 Jahre alt bleiben zu müssen, lässt mich schaudern.

Der einzige große Vorteil, den ich in der Unsterblichkeit sehe ist der, nicht einem langsamen und qualvollen Tod ausgeliefert zu sein, einer schweren Krankheit, unter der man jahrelang leidet, ein schwerer Unfall, Wachkoma, Sondenernährung im Altersheim… all dies sind Dinge, vor denen ich schreckliche Angst habe und die ich ganz gewiss nicht erleben möchte.

Aber für die Unsterblichkeit meine Lebensfreude, meine Freunde, meine Ziele aufgeben?
Niemals!
Da werde ich lieber in absehbarer Zeit alt und schrumpelig und genieße meine Rente, wenn es die bis dahin überhaupt noch gibt.
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Gast am Fr 20 Aug 2010, 09:28

Erst mal ein Kompliment an dich. Die Kolumne ist wirklich sehr schön geschrieben und es kommt gut raus was du uns sagen willst. Respekt dir gegenüber.

Auf deine Frage, ich hätte im ersten Moment wahrscheinlich auch ja gesagt. Aber als ich weiter gelesen habe, habe ich festgestellte, dass du ja recht hast. Für ein unsterbliches Leben müsste man so einiges aufgeben was einem jetzt teuer und lieb ist. Könnte ich das? Ich weiss es nicht. Ich glaube eher nicht. Nur der Gedanke daran, meine Freundin verlassen zu müssen, würde mich zu der Antwort Nein bringen. Ein Leben ohne sie. Warum? Und dann auch noch ein unsterbliches Leben. Was wäre das für ein Leben?

Und auch alle anderen Freunde und Bekannte aufzugeben. Keine festen Beziehungen und Freundschaften mehr pflegen zu können. Nein. Dann bleibe ich lieber sterblich, verletztlich, menschlich. Und genieße dieses eine Leben, dass meine Eltern mir geschenkt haben.

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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Alexandra am Fr 20 Aug 2010, 13:10

Tolle Kolumne!!!
Sie hat mich auch zum Nachdenken angeregt und du hast mit einigen Sachen recht.
Trotzallem würde ich ja zur Unsterblichkeit sagen. Ja ich wäre sehr gerne ein Vampir so wie man sie sich vorstellt, mit Blut von Menschen trinken (wobei man sie ja nicht umbringen muss), ungeheure schnelligkeit und kraft haben, Gefühle richen oder fühlen können, vielleicht Gedanken, Erinnerungen oder Taten beeinflussen können, usw. Mir würde es auch nichts ausmachen wenn ich nur Nachts raus könnte oder wie bei Haus der Vampire das man je Älter man ist die Sonne besser und länger verträgt.
Natürlich muss man seine Menschlichen Freunde immer wieder aufgeben, aber was ist mit den Vampirfreunden? Ja ich denke schon das man unter Vampiren befreundet sein kann (ist ja fast nur bei Biss so das es nicht wirklich gut geht) und wenn man da Freunde hat kann man die ja auch für ewig haben, oder eben nur für eine kurze Zeit wenn man nicht lange will.
Ich bin schon sehr, sehr lange Zeit ein Fan von Vampirfilmen, Serien und jetzt auch Büchern und habe mir schon oft Gedanken drüber gemacht wie es wäre einer zu sein und was man dann aufgeben muss oder eben gewinnt und ich komme immer wieder zum selben Schluss.
Ja ich würde mich sofort verwandeln lassen wenn sich die Chance bieten würde!
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Gast am Fr 20 Aug 2010, 13:42



Nirak Doppeldaumen hoch.

Ich bleibe sehr gerne ein Mensch und hoffe auf die Wiedergeburt!

Habt ihr die Bücher Evermore gelesen? Hier geht es um Unsterbliche aber nicht Vampire.

Unsterblichkeit hat etwas verlockendes wenn man es begrenzen kann. Also eigentlich eher- es wäre doch nett wenn mann 30 Jahre lang 30 sein kann!
und nochmal 20 Jahre 40 sein kann.

Ich werde nächstes jahr 30 und ich freue mich darauf! Diese jahr bringt so viele tolle Sachen. Dinge die ich in meinem Leben erreichen wollte und dann umsetzen kann.
Ich bin gerne in meinem Alter aber ich freue mich darauf zu sehen wie meine Tochter groß wird und ich feue mich darauf zu erleben was ich noch erreichen kann, ich finde es teils erschreckend teils belustigend zu erfahren das mein körper jetzt schon ALT wird .

Vor 10 Jahren war ein durchfeiertes Wochenende kein Problem, jetzt schon. ist das schlimm? Nein ich fänds schlimm wenn ich noch immer so viel feiern würde und mein Leben nur aus soetwas bestehen würde.

Vor 10 Jahren waren mir die wirklich tiefen Freundschaften nicht so viel wert wie sie es jetzt sind.

Vor 10 Jahren war ich noch ein Mädchen/junge Frau, jetzt bin ich ein Frau und stolz drauf.

Ich bin stolz was ich schon geschaft und erreicht habe.

Ich sehe es wie Nirak wenn ich ewig Zeit hätte für alles warum sollte ich irgendetwas jetzt machen?

Von der Einsamkeit und dem seelischen verstumpfen garnicht zu reden! An was soll man sich erfreuen wenn doch alles immer und immer und immer wieder gleich ist!
Ich freue mich über ungewöhnlich schöne Winter, über wunderschöne Sommer - würde ich das tun wenn ich wüsste irgendwann kommt wieder so ein Winter, so ein Sommer, so eine Liebe, solch ein Erlebniss.
Ich denke nicht denn verliert im laufe der zeit sicher seine Bedeutung nur das Verlangen nach dem was man dann nicht mehr haben kann steigert sich noch! (ala Rose und Babywunsch)


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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Aud am Fr 20 Aug 2010, 23:22

Eine wirklich wundervolle Kolumne!

Ich sehe das ganz genauso.

Es ist sicher ein schöner Gedanke für immer jung zu sein und die Ewigkeit zur Verfügung zu haben, aber ist das wirklich Leben? Die Gestalt bleibt gleich, die Welt um einen herum wandelt sich, schneller als der eigene Geist, die Menschen um einen herum sterben. Ist das wirklich erstrebenswert? Will man wirklich all die Erfahrungen missen die man machen kann? Ein elendes Dahinsiechen am Ende wünscht sich sicher niemand, aber man kann dieses Ende im Kreise von Menschen die man liebt verbringen und das ist mehr Wert als die Ewigkeit.

Das Leben ist ein Geschenk und deswegen sollte man es leben, auskosten bis es verbraucht ist und nicht aufheben und warten bis es schal geworden ist.



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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Rosalie.love.emmett am Sa 21 Aug 2010, 12:26

Ich hab da auch schon oft drüber nachgedacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich es machen würde. Aber nicht in meinem jetzigen Alter. Aber wenn ich mir die Kolumne und eure Antworten durchlese, ist da doch sehr viel, was man verliert. Ich bin mir sicher, dass ich mit 13 nicht darüber urteilen kann, wie ich später fühle und was ich machen möchte. Denn ich hab da noch keine Ahnung. Der Reiz der Unsterblichkeit ist bei mir schon sehr hoch. Schnelligkeit, Stärke, perfektes Aussehen. Wer möchte das nicht?! Ich weiß nicht, ob es mir fehlen würde, dass ich keine Kinder hätte, aber meine Freundinnen zu verlassen und all die Dinge, die ich momentan gerne mache, aufzugeben? Schwierig. Momentan erscheint mir die Welt gerade nicht so schön, aber was ihr so schreibt, klingt gut. Wenn ich, wie Bella, jemanden hätte, der mich so liebt und auf ewig mit mir zusammen sein möchte, wäre es wahrscheinlich eine etwas leichtere Entscheidung. Aber wenn ich niemand hätte, der mich liebt, der danach meine Familie wäre, dann würde ich es nicht tun. Denn meine größte Angst ist das Alleinsein.

Die Kolumne ist sehr toll geschrieben, Nirak. Es öffnet einem die Augen. Danke für die tolle Kolumne.
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Beitrag  Gast am Sa 21 Aug 2010, 13:54

Wooow o_o
Deine Kolumne ist wirklich sehr schoen geworden. :*
Und ich stimme euch voll und ganz zu : )
Einerseits wäre man schon gerne unsterblich : wunderhuebsch und bla.. Very Happy
Aber, wenn man mal die Nachteile bedenkt : Man kann die Freunde und Familie nicht mehr sehen.. mhm. :>
ich wuerd mal sagen, ich koennt mich nicht entscheiden ;)

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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Bella0507 am Sa 21 Aug 2010, 21:02

Ich habe schon einmal drüber nachgedacht, aber ich würde leiber erstmal ein paar Jahre warten.

Die Kolumne ist spitzenmäßig, und ich muss euch loben
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  *AliceCullen* am So 22 Aug 2010, 15:36

Die Kolumne ist toll geschrieben und regt zum Nachdenken an.

Ich habe auch schon öfters überlegt, ob ich mir die Unsterblichkeit wünsche. Es ist ziemlich schwer, in dem jungen Alter darüber zu urteilen. Manchmal denke ich "Warum nicht?". Man bleibt jung, bekommt keine Krankheiten, hat für alles unendlich lange Zeit,... Aber ich glaube, dass ich nur in einer Situation wie Bella zu einem Vampir verwandelt werden möchte. Es gibt ja nichts schöneres als für immer mit seiner großen Liebe zusammen zu sein und mit den Cullens ist sie nie einsam.

Aber wenn ich einsam wäre, könnte ich nicht für immer damit leben. Mit der Zeit würde auch alles seinen Reiz verlieren. Wenn man auch immer gleich alt bleibt, hat man auch die gleichen Interessen und das für immer? Im normalen Leben bekommt man mit der Zeit andere Interessen und so wird es dann auch nicht langweilig. Jetzt habe ich noch Angst vor dem Altwerden, aber als Kind wollte ich auch nie zur Jugendlichen werden und jetzt finde ich diesen Lebensabschnitt auch toll. Deshalb möchte ich lieber alle Lebensphasen durchleben.

Bei mir ändert sich die Meinung zu diesem Thema öfters, weil mir der Gedanke an den Tod und die begrenzte Zeit meines Lebens etwas Angst macht. Doch im Allgemeinen neige ich doch mehr dazu, ein Mensch zu bleiben.
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Bella0507 am So 22 Aug 2010, 20:09

Ja war AliceCulle.
Ich finde auch das sie zum Nachdenken manche Menschen gebracht hat,
Sie ist super geschrieben.
Und wenn ihr so weiter macht, dann überlege ich mir ob ich auch mal mitmache
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Gast am Mo 23 Aug 2010, 19:51

oh ja Very Happy ich mit meinen 13 jahren hab' die ganze Zeit nur davon geschwärmt : ich will ein vampir sein!
blabla :DD
Aber ich hab wirklich nachgedacht und naja. ich wuerd mal sagen zu 60 % mensch. und 40 % vampir.. Very Happy

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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  fivestars am Mi 25 Aug 2010, 21:48

Wunderbare Kolumne wirklich.
UNd ja ich stimme dir in den meisten Punkten zu.
Klar ist es verlockend, für immer jung und schön zu sein.
Keine Angst vor Krankheiten haben zu müssen usw.
Aaaaber ich denke, dass es für mich noch schlimmer
wäre, wenn ich alle, die ich liebe, überleben würde.
Wenn ich meine Familie, meine Geschwister meine
besten Freunde verlieren würde. Wenn ich das alles
mitbekommen würde. Ich weiß nicht ob ich das schaffen
würde. Das wäre für mich zu viel Verlust. Außerdem könnte man
wahrscheinlich keine richitgen Freundschaften mehr schließen,
denn es wäre seltsam, dass man immer gleich aussieht.
Also nein für mich wäre es nichts, für immer zu leben. Vllt länger als
100 Jahre aber für immer??? Ich weiß nicht ob ich das wollen würde.
Obwohl mich das Leben als Vampir sicherlich in einer Weise reizen würde.
So h´ätte ich i-wie mehr Zeit um all das zu verwirklichen, was ich
immer machen wollte. Manchmal denke ich einfach, dass ich
mein Leben nicht so lebe, wie ich eigentlich sollte und dass ich eifnahc
viel zu wenig auskoste. Denn ich denke immer nur an Schule usw.UNdich finde
das Leben istz zu kurz für diesen Dreck. Deshalb
denke ich, dass wenn man nur
100 Jahre länger hätte das trotzdem genügen könnte.
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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Gast am Do 26 Aug 2010, 22:26

Ich danke einmal an dich das du deine gedanken mit uns teilnehmen lassen hast...

ja ich würde sagen ALLES hat seine vor und nachteile...oder nich?
eder will das was er nicht bekommen kann ist es nicht so?
viele werden sich sicher die frage stellen...was nun gut für sie ist aber die meisten wollen nur das gute an den sachen sehen...und damit enstscheiden sie sich (fast) immr für das falsche...
aber ich sag immer jeder sollte für sich selber die entscheiden...was gut ist oder nich!
somit kann man niemand anderen die schuld geben!
ich wüsste denk ich in der ersten minute , wo ich die frage gestellt bekomme...ob ich unsterblich sein wollte oder nicht....was ich sagen soll.
es kommt auch immer darauf an WER mich fragt und WARUM.
in Bellas situation würde ich genauso handeln....
aber jeder mensch ist anders...und denkt somit anders...
ich glaube immer noch das die eigene meinung sich noch tausendmal endern wird...
egal wie alt man is.

man lernt immer neu dazu!

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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

Beitrag  Gast am Fr 27 Aug 2010, 13:01

Also, ich würde schon für Unsterblichkeit plädieren. Aber nur mit einem Menschen zusammen, den ich liebe und der wichtig für mich ist. Allein unsterblich zu sein, finde ich dann schon beängstigend. Denn da müsste man sich wirklich immer wieder neu orientieren. Mit einem geliebten Menschen an meiner Seite, würde es mir aber leichter fallen diese Veänderungen zu ertragen.
Ich bin neugierig, was man so als Untote durchlebt. Wie man lebt.

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Re: Kolumne August 2010: Unsterblickeit - Fluch oder Segen?

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