Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

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Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Di 16 Dez 2008, 22:41

Nach einigen Diskussionen im MSN habe ich mich dazu entschlossen, trotz alldem diesen Post zu schreiben.

Wichtig!
Bitte seht es nicht als Flame an, sondern lediglich als eine freie Meinungsäußerung.
Ich habe nicht vor, Twilight irgendwelche Fans abzunehmen, ich sage nur das, was ICH selbst persönlich denke und was ich von anderen in meinem Umkreis weiß.


Ich will nur aufweisen, warum ich langsam anfange, Twilight ‚zu hassen‘.

_______________________________________________________________________

Also.

Ich beginne zuerst damit, wie ich zu Twilight kam

Es ist nun schon zwei Jahre her, dass ich den ersten und zweiten Band wegen einer Internet-Freundin gelesen habe.
Das heißt, dass ich Twilight schon länger kenne, als ca. 60-70% aller jetzigen Fans. Als ich anfing, Twilight zu lesen, kannte es in meinem Stadtkreis überhaupt niemand und jetzt kennt es (fast) jeder.

Ebenfalls habe ich als eine der Ersten auf Deutsch FanFiktions zu Twilight geschrieben – und war die erste, die auf Deutsch aus Edwards Sicht geschrieben hat.
Also flamt mich nicht, ich weiß sehr genau, wovon ich rede.

Das Buch an sich:

Ich habe Twilight geliebt.
Und ich tue es immer noch – zumindest den 1. und 2. Band.

Und die ersten beiden Bände empfehle ich immer noch in RL weiter, weil sie gut sind. Ihr könnt mir daher nicht anhängen, dass ich irgendwelche Fans verjagen will, schließlich bekam Twilight durch mich in den letzten zwei Monaten schon wieder mehr als 10 neue dazu.

Was ich nur über Band 3 und 4 sagen kann:
Non-Sense.
Band 3 war noch einigermaßen erträglich, was SM jedoch mit Band 4 veröffentlicht ist absoluter Schwachsinn.
SM liebte ihre Charaktere – wie sie oft genug gesagt hat – und genau deswegen kann ich nicht nachvollziehen, wie sie vor allen Dingen Band 4 so in den Dreck ziehen konnte.
Wirklich – sorry – Band 4 war absoluter Non-Sense (aus Spoiler-Gründen gehe ich nun nicht näher darauf ein).

Über die Storyline des Buches:

Ich denke, dazu muss ich nicht viel sagen, jeder kennt sie ja schließlich.
Was ich nun allerdings kritisieren werde, wird euch allen – als Twilight-Fans – nicht gefallen, aber ich sage nur meine eigene Meinung dazu.

Mensch verliebt sich in einen Vampir.
Nichts Schlimmes, gab es schon immer und wird es auch immer geben.
Gegen diese Grundbasis hat niemand etwas (und wie einige wissen, schreibe ich selber grade an einer Vampirstory herum) – jedoch die Umsetzung ist recht bedürftig.

Die Grundidee, dass ein Mädchen in einen anderen Ort zieht und dort einen Vampir kennenlernt ist zwar nett, wurde allerdings ‚falsch‘ umgesetzt.
Was ich damit meine ist folgendes: Monate vergehen und die beiden Personen reden nicht einmal miteinander und dann sind sie irgendwie sofort verliebt. Erscheint recht unlogisch – und wenn jemand ganz genau auf die Story sieht, dem wird auch auffallen, dass dort außer Schule, einmal ‚shoppen‘, Lichtung und einem Hausbesuch nichts weiteres mehr passiert, als dass sich die Liebenden wegen einem Tracker trennen.
Gegen diese Grundidee kann man theoretisch nichts sagen, wenn sie anders umgesetzt worden wäre.

Die Folgebände ziehen eigentlich nur das in die Länge, das der Band 1 schon angekündigt hat:
Bella muss irgendwann in einen Vampir verwandelt oder von Edward verlassen werden.
Hin und wieder kommt jemand vor, z.B Victoria, die Bella nach dem Leben trachtet, aber ansonsten wird in dem gesamten Buch mehr oder weniger nur umschrieben, wie sie versuchen Bella das Leben zu retten und sie sich mehr oder weniger in ihren besten Freund Jacob verliebt und somit Edward in gewisser Weise abschiebt.
Wenn der Inhalt nicht so dürftig ausfallen würde, dann könnte man nur kaum etwas dagegen sagen – jedoch ist dies nicht der Fall.

Dafür, dass die Reihe 4 Bände hat, ist der Inhalt also eindeutig zu gering.
Eigentlich hätten 3Bände gereicht – mit ein wenig mehr Seiten, Geschick und einer kleinen Strukturänderung vielleicht sogar 2.

Wenn ich eine ‚Reihe‘ lese, will ich eine epische Geschichte lesen und nicht etwas, das so offenkundig auf ein gewisses Ende hinausläuft.
SM hat zwar auch einige andere Vampire hier und da in eine Art ‚Mythologie‘ rein gequetscht, aber für eine Hintergrundstory ist das wirklich viel zu wenig.

Das Ganze kann man übrigens auch an den mittlerweile über 3000 deutschen FFs und was-weiß-ich wie vielen englischen FFs erkennen.
Schon bemerkt, dass sich alle ähneln? Wie kommt es denn?
Meine persönliche Antwort kann man von den oberen Absätzen ablesen.

Der Film

Schön und gut, dass ein Film zu einem erfolgreichen Buch gedreht wird.
Gegen den Film selbst sage ich nichts.

Ich will nur kurz etwas gegen das Fan-Verhalten sagen:
Zuerst hieß es „Ieeh Robert! Baaaah!“ und kaum nachdem alle darüber geschlafen haben, standen sie mit einer drastischen Meinungsänderung auf: „Robert ist sooo toll *_*!!!!!“

Was kann ich dazu sagen?
Hm – Fanwahn. Anders kann ich mir das echt nicht erklären.
Wie wäre es, wenn ihr einfach mal zu eurer Meinung stehen würdet, anstatt euch einfach so anzupassen?

Twilight als das ‚Höchste Gebot‘:

Lest das hier bitte nicht so, als würde ich alle Fans beschuldigen, dass sie so sind.
Leider muss ich allerdings sagen, dass sehr viele Fans so sind. Vermutlich sogar mehr als 50%.

Anfangen tut das Ganze schon damit, dass Twilight-Fans anfangen nicht nur über Vampirbücher herzuziehen, sondern auch anfangen, normale Bücher mit Twilight zu vergleichen, die rein gar nichts mit Vampiren zu tun haben.

Als klassisches Beispiel kann ich ja das sicherlich bekannte Buch „Gegen das Sommerlicht“ nehmen.
Ich habe leider wirklich schon sehr, sehr, sehr viele Statements dazu gelesen und gehört, dass Twilight-Fans dieses Buch tatsächlich als ‚Abklatsch‘ bezeichneten.
Hierbei stelle ich mir wirklich die Frage, ob diese Fans überhaupt wissen, was das Wort ‚Abklatsch‘ bedeutet oder sie einfach nur fanatische Fans sind.
Vermutlich war bei den meisten Fällen beides der Fall.
Ich weiß wirklich nicht, wie man ein Buch, das rein gar nichts mit Vampiren zu tun hat, eine ganz andere Storyline und Schreibweise besitzt einfach so als ‚Abklatsch‘ bezeichnet werden kann.

Auch wenn es in den allermeisten Vampirgeschichten eine Liebe zwischen Mensch und Vampir gibt, heißt es nicht automatisch, dass es ‚Abklatsch‘ ist.
Abklatsch bedeutet, dass die Storyline so gut wie 1:1 übernommen worden ist.
Außerdem: Viele Fans erleiden leider Gottes dem Irrtum, dass SM die Genre erfunden hat – und das stimmt bei bestem Willen nicht.

Genauso krass ist es manchmal, wenn man nur EIN EINZIGES, nicht böse gemeintes Kommentar zu Twilight abgibt, das dem Fan nicht gefällt, wird man sofort von einer riesigen Masse niedergewalzt.
Wo bleibt bitteschön die freie Meinungsäußerung?


Twilight als das ‚Wichtigste der Welt‘
Nur um noch einmal ein Beispiel zu nennen, das einem gewissen Kontakt meiner MSN-Liste (und gleichzeitig Member dieses Forums) nicht gefallen wird, ist folgendes:

Ich habe keine Lust mich wegen einem gottverdammten Buch verarschen zu lassen.
Wen bezeichnet man bitteschön als ‚Freundin‘, die viel lieber Twilight-FFs oder Twilight selber liest bzw. den Film/Szenen anschaut, anstatt mit einer angeblichen ‚Freundin‘ zu reden?
Das Verhalten ist – sorry - echt krank.

Es ist wirklich schon traurig, dass deswegen langsam Freundschaften zerbrechen, nur weil Freunde nur noch Twilight im Kopf haben.


Der Hype im Allgemeinen

Es ist völlig in Ordnung, ein Buch zu mögen oder gar zu lieben.
Aber bitte stellt es nicht über alles – es ist nur ein Buch.

Der Hype von Twilight ist wirklich viel schlimmer als der von Harry Potter.
Ich meine – wer mit ‚I love Edward‘-Schriftzug auf der Wange und Hand rumläuft, muss schon ein wenig durchgeknallt sein -Und das ist noch das harmloseste Beispiel.

Aber es gibt nun einmal Grenzen.
Twilight rief mehr ‚Fangirls‘ hervor, als normale Leser, die sich zufrieden die Reihe in ihr Bücherregal stellen.
Auch was die Medien von sich geben grenzt teilweise ans Lächerliche (nicht nur über Twilight, ebenso wenn es um Harry Potter ging) – man muss nicht einen Bericht 100mal vorgekaut bekommen, nur damit jedes Klatschblatt in mindestens drei ihrer Zeitschriften einen Artikel verfasst haben, nur damit das ‚Fangirlie‘-Herz beruhigt ist.
Nicht, dass ich etwas dagegen sage, dass die Medien davon berichten.
Ich finde einfach nur, dass sie teilweise wirklich sehr die Grenzen überschreiten.

Nachwort

Was ich zum Abschluss meiner freien Meinungsäußerung noch einmal sagen will, sind folgende Dinge:

Wie bereits erwähnt, ich will wirklich niemanden dem Spaß an der Reihe verderben. Meine eigentliche Absicht ist einfach, dass die etwas ‚extremeren Fans‘ vielleicht eventuelle ‚Fehler‘ einsehen. Und was im Sinne dieses Forums liegt; dass das Thema vielleicht eine Diskussion wert wäre.

Ebenfalls will ich noch einmal sagen, dass ich Twilight nicht ‚hasse‘.
Zumindest nicht im eigentlichen Sinne.
Wenn ihr meinen Beitrag aufmerksam gelesen habt, dürfte euch das allerdings klar sein.

Was der Anlass für dieses Statement war ist einfach nur, dass es mich einfach tierisch aufregt, wie vor allem teilweise die Fans richtig extrem mit ihrem Hype umgehen.

Nachträglich möchte ich noch hinzufügen, dass Twilight durch die oben genannten Gründe bereits einige Fans verloren hat.

Und eine Bitte: Löscht diesen Post nicht.
Das würde nur die Intoleranz gegenüber freien Meinungen zeigen, die sich ‚gegen Twilight‘ richten.
Ich kritisiere eher die Verhaltensweise der Menschen, statt die des Buches.

~ lg

P.S Nichts gegen das Forum hier, wirklich nicht ;3. Ich weiß ja, dass hier sehr viele nette Leute sind, die ich übrigens auch nicht unter ‚extreme Fans‘ einstufe. *Weist auf ihre gefüllte MSN-Liste hin*

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Di 16 Dez 2008, 22:59

W-O-W!
Erst einmal: "DANKE!", dass du dir die Mühe gemacht hast, diesen riesen Text hier zu schreiben.
Ich glaube, ich verstehe ganz gut, was du meinst.
Auch mir gefallen die ersten beiden Bücher besser als die letzten zwei.
Was mich am letzten vor allem enttäuscht hat, ist das ich ähnliche Ideen bisher nur in schlechten Fanfics angetroffen habe... (von denen ich nun wirklich nicht viel lese)

Zu Robert:
Absolut! Ich habe mir das gleiche gedacht, als ich letzte Woche die Kommentare über Michael Copon als Jake gelesen habe: Alles neue ist erstmal scheisse, und nacher toll.
Mir persönlich hat Robert anfangs nicht sehr gut gefallen, weil er schlicht nicht mein Buch-Edward ist. Dies ist er immer noch nicht, aber er ist halt jetzt mein Film-Edward. Und da gefällt er mir ganz gut.

Die Storyline, ebenso wie der Schreibstil sind tatächlich sicher keine Meisterklasse. Aber trotzdem schafft es das Buch (Twilight) mit jedem Mal wieder, mich zu fesseln und mich daran zu erinnern, wieso ich die Reihe eigentlich liebe.

Das die ganze Geschichte in vier Bänden zu ausgedehnt ist, hat den einfachen Grund, dass Stephs Verlag mehr Bände wollte. Diese wollte ursprünglich ja BD (bzw. Forever Dawn) direkt an Twilight anhängen. (Was allerdings natürlich nicht extrem viel am "Non-sense" der Story von Buch 4 geändert hätte)

Ich muss zwar zugeben, das ich mich auch teilweise von dem ganzen Hype mitziehen lasse... Aber mir nur einem Fanshirt und einem Poster gehöre ich wohl auch noch zu den weniger extremen.

Zum Vergleich mit Harry Potter:
Twilight kommt technisch gesehen nie und nimmer an HP heran. Dafür ist HP einfach zu genial. Trotzdem kann ich mich nie entscheiden, wenn ich nach meinem Lieblingsbuch gefragt werde. Im Moment ist Twilight einfach aktueller bei mir.

Was du sagst hat so manche Wahrheit in sich. Und ich glaube nicht, dass jemand auf die Idee kommen sollte deinen Beitrag zu löschen.

LG Alice

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  jassi am Di 16 Dez 2008, 23:31

Huhu! Very Happy

Zuerst einmal möchte ich sagen:
Schön, dass du zu deiner Meinung stehst.

Allgemein finde ich es schade,
wenn jemand für seine Einstellung fertig gemacht oder verurteilt wird.

Hier darfst du jedenfalls Deine Meinung frei äußern.

Deinen Post hab ich natürlich durchgelesen und möchte nur zu ein paar Punkten was sagen.

Dafür, dass die Reihe 4 Bände hat, ist der Inhalt also eindeutig zu gering.
Eigentlich hätten 3Bände gereicht – mit ein wenig mehr Seiten, Geschick und einer kleinen Strukturänderung vielleicht sogar 2.
Ursprünglich hat Stephenie ja auch zwei Bände geschrieben.
Es war eher der Erfolg, der den Verlag dazu getrieben hat, von Stephenie noch zwei Zwischenbände zu verlangen.
Eigentlich hätte ja Jacob gar keine so große Rolle gehabt - die wurde dann später erst ausgebaut.

Ich kann dir jetzt nicht sagen, dass ich deine Meinung teile, da Jacob einer meiner absoluten Lieblingscharas ist!
Er ist einfach toll und ich bin froh, dass es nicht nur bei einer Nebenrolle geblieben ist.

Auch zu "Breaking Dawn" hab ich eine komplett andere Meinung; der letzte Band ist mein absoluter Lieblingsteil
und meiner Meinung nach ein echtes Meisterwerk - wenn man mal von einer "Kleinigkeit" absieht.

Ich will nur kurz etwas gegen das Fan-Verhalten sagen:
Zuerst hieß es „Ieeh Robert! Baaaah!“ und kaum nachdem alle darüber geschlafen haben, standen sie mit einer drastischen Meinungsänderung auf: „Robert ist sooo toll *_*!!!!!“
Hm... irgendwie hast du Recht... aber andererseits muss ich an meinen eigenen Anfang denken.

In Harry Potter 4 fand ich Robert zwar okay - aber nicht hübsch genug, um den tollen Cedric zu spielen.
(Jaaah, ich bin jetzt absolut ehrlich^^)
Als ich dann erfuhr, dass er Edward spielen sollte, hab ich ihn erst mal wieder gegoogeln und stieß natürlich
prompt auf eines seiner Lederhosen-Bildern... Da hab ich mich natürlich erst mal ne Runde beklagt. *g*
Dann hat mich aber meine Schwester beruhig und mich dazu gezwungen, mir noche in paar weitere Bilder anzusehen
und siehe da; schon eine halbe Stunde später fand ich es gar nicht mehr so schlimm - spätestens bei den
"Vanity Fair" - Bildern sieht man, dass Rob Edward-Qualitäten hat

Okay - so weit so gut: Wirklich GEGEN Rob war ich nie. Nicht begeistert etwa eine halbe Stunde lang.
Dann war ich neutral.... Bis das erste Interview kam.
Es war nicht sein Aussehen, das mich begeistert hat. Zum ersten Mal bei einem "Star" fing ich an
"Fan" zu sein, weil mich sein Charakter so begeisterte....
Nach mehreren Interviews war ich Rob-begeistert... Ok, als Edward fand ich ihn immer noch nicht toll,
aber er als Mensch und Schauspieler hatte mich überzeugt.

Jetzt kannst du sagen - liebe Noleen - dass ich mich habe beeinflussen lassen, aber ich würde das bestreiten, denn:
1. Waren damals 90% noch gegen ihn und ich fand es so krass, als Rob in einem Interview sagte, er bekomme Hass-Briefe... und
2. Kann einen der erste Eindruck täuschen - auch bei normalen Menschen, die du tagtäglich kennenlernst.

Die Symphatie, die ich für Rob empfinde begrenzt sich nicht auf ihn als Star - sondern auf das, was ich von ihm hören.
Ich beschränke mich jedoch nicht darauf. Wenn ich rob eines Tages treffen würde, würde ich ihn nicht bewundern, weil er Rob ist.
Ich würde ihn zuerst kennenlernen und dann entscheiden, wie ich ihn finde. Als Mensch...

Ok, genug von Rob.

Ich habe keine Lust mich wegen einem gottverdammten Buch verarschen zu lassen.
Wen bezeichnet man bitteschön als ‚Freundin‘, die viel lieber Twilight-FFs oder Twilight selber liest bzw. den Film/Szenen anschaut, anstatt mit einer angeblichen ‚Freundin‘ zu reden?
Das Verhalten ist – sorry - echt krank.
Okay, das stimmt...
Durch Twilight habe ich echt viele absolut tolle Menschen kennengelernt,
aber ich würde sie jederzeit den Büchern oder einer Filmszene vorziehen.
Man sollte sowas echt realistisch betrachten können...

So, das reicht jetzt aber auch... genug gelabert.

lg,
jassi

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  David<3Lisa am Di 16 Dez 2008, 23:51

Noleen, auch von mir erst mal vielen Dank, dass du dich getraut hast diesen Beitrag hier zu posten.
Ich weiß aus einem anderen Forum, das nichts mit Twilight zu tun hat, dass es sehr viel Mut erfordert einen kritischen Beitrag zu verfassen und diesen dann auch zu posten, weil es leider immer wieder vorkommen kann, dass man dafür hinterher 'runter gemacht' wird.
Ich hoffe aber, dass wir hier alle tolerant genug sind damit dir dies hier nicht passiert. Wie du schon richtig geschrieben hast ist ein Forum in erster Linie dazu da um sich auszutauschen und das betrifft sowohl positive wie negative Aspekte.

Erstmal muss ich zugeben, dass ich erst im Mai durch eine Freundin auf die Bücher aufmerksam geworden bin, aber hier ist von dem Hype ja noch nicht wirklich viel zu spüren, jedenfalls nicht, wenn man nicht die richtigen Seiten im Internet kennt.

Mich hat der Klappentext angesprochen und nachdem ich das erste Buch gelesen hatte sind auch ziemlich schnell 2 und 3 gefolgt und dann kam halt die Wartezeit auf BD.

Jeder hat eine andere Meinung zu der Storyline, aber zu sagen, dass Beide sich auf ein Mal geliebt haben finde ich ein wenig zu einfach. Ich meine, wenn man zwischen den Zeilen liest merkt man sehr wohl, dass Bella sich von Beginn an zu Edward hingezogen fühlt und ich weiß nicht ob du schon die ersten Kapitel von Midnight Sun kennst? Dort wird auch deutlich, dass Edward sich von Anfang an von Bella angezogen fühlt damit aber nicht umgehen kann und deshalb so abweisend zu ihr ist.

Sicher kann man über die Umsetzung streiten, aber ich finde es jetzt auch nicht unbedingt schlecht. Die Bücher haben mich in den Bann gezogen und das ist das was für mich zählt.

Auch kann ich die vielen negativen Meinungen zu BD nicht ganz nachvollziehen. BD war für mich völlig überraschend und eben NICHT vorhersehbar und das macht es für mich aus. Bei mir kommt BD direkt nach Twilight. Von daher ist das auch wieder Geschmacksache und liegt im Auge des Betrachters. BD allgemein als schlecht zu bezeichnen und als Nonsens abzustempeln finde ich daher nicht wirklich gerechtfertigt. Zumal es von Stephenie schon in Forever Dawn so geplant war, also hat sie ihre Story auch nicht in den Dreck gezogen.

Nochmal zum Inhalt zu BD (massive Spoiler):

Spoiler:
Ich habe mit der Schwangerschaft von Ball auch nicht gerechnet, aber für mich war es jetzt auch nicht so dramatisch wie es von vielen anscheinend aufgenommen wird. Was mich viel mehr genervt hat war, dass die Schwangerschaft so einen großen Teil des Buches in Anspruch genommen hat und dadurch viele Momente mit Edward und Bella wahrscheinlich flöten gegangen sind. Sicher hätte Nessie nicht sein müssen, aber als sie dann da war wollte ich sie nicht mehr missen zumal dadurch endlich das Theater mit Jake ein Ende hatte. Für mich war die Story eben nicht vorhersehbar und ich glaube Stephenie, wenn sie sagt, dass Nessie für sie schon nach Twilight existiert hat. Sie war ja wegen der ganzen Kritik nach der VÖ auch entsprechend am Boden und ich persönlich finde es schade, dass man sie jetzt fertig macht nur weil es am Ende vielleicht nicht so gekommen ist wie man es sich persönlich gewünscht hat. Es ist immer noch ihre Geschichte und nicht unsere und Twilight hat jedenfalls mir schon sehr viel gegeben und wegen BD dann seine Bücher verbrennen und nichts mehr damit zutun haben zu wollen halte ich dann doch für maßlos übertrieben.

Am Ende war es dann doch nicht vorhersehbar, viele haben ja nicht an Bella als Vampier geglaubt und dann ist das vielen auch wieder nicht recht. Sicher hast du recht, dass es nur die Möglichkeit gab, dass Edward sie verlässt oder das Bella zum Vampier wird, aber was hätte sich Steph denn sonst ausdenken sollen/können? Ich bin mir sicher, dass das dann auch einigen nicht gepasst hätte, aber das ist ja auch normal. Man sollte seine Meinung nur nicht über die anderer Stellen. Ich meine nicht dich damit, aber es gibt leider viele, die das tun.
Zu Rob kann ich nur sagen, dass mir die negativen Reaktionen auch aufgefallen sind, aber ich behaupten kann, dass ich zu den, anscheinend, wenigen gehört habe, die sich nicht beschwert haben. Als das erste Pressefoto von den Cullens erschienen ist war ich von allen nicht wirklich begeistert, aber ich wollte erst mal abwarten. Dann habe ich die ersten Interviews von Rob gesehen und seitdem kann man mich schon als Rob-Fan bezeichnen. Aber nicht, weil er Edward spielt, sondern weil er mir mit seiner ganzen Art unheimlich gut gefällt und ich ihn unheimlich sympathisch finde.

Sicher ist er nicht der übernatürlich schöne Edward, aber (ich weiß, dass ich viele damit vielleicht langsam Nerve) den kann es auch nicht geben. Twilight ist aus Bellas Sicht geschrieben welche in ihn verliebt ist. Von daher mag er für sie den Anschein haben perfekt zu sein und wird auch so von ihr beschrieben. Wir versetzen uns in Bellas Lage und jeder malt sich individuell seinen Traummann aus. Wie bitte soll es da möglich sein, für eine Verfilmung die perfekte Besetzung zu finden? Ich wage zu behaupten, dass das bei allen Charakteren unmöglich ist.

Rob hat sich mit der Rolle ernsthaft befasst. Er spielt Edward in meinen Augen überzeugend und vor allem lässt er sich von dem Hype um seine Person (weshalb er mir übrigens inzwischen wirklich leid tut) nicht beeinflussen. Deshalb ist er für mich als Edward eine sehr gut Wahl, perfekt kann einfach nicht zutreffen.

Und ich bin stolz darauf nie schlecht über ihn geschrieben und erst mal gewartet zu haben.

Was den Hype angeht kann ich dir nur zustimmen, dass es teilweise wirklich übertrieben und vor allen von den Medien regelrecht ausgeschlachtet wird (letztere haben ja auch den Twilight vs. Harry Potter Mist ins Rollen gebracht). Mir sind zum Glück noch keine Fans mit Edward im Gesicht begegnet. Das ist wirklich krass. Ich war ja mit beim Fan-Event in München und als ich gesehen habe, wie die Kameras mit den Fans am roten Teppich das Schreien geprobt haben hab' ich mir auch gedacht, dass es das doch irgendwo nicht sein kann. Auch verstehe ich nicht, warum man immer gleich losschreien muss.

Aber es ist jetzt nicht so, dass ich deswegen kein so großer Fan wie vorher bin. Solange man weiß, dass bei einem selbst noch alles im Rahmen ist sollte das einen, denke ich, nicht beeinflussen. Trotzdem ich kann verstehen, dass du(?) dich von diesem Hype distanzieren möchtest und dich deswegen von Twilight entfernst. Mir persönlich ist es das nicht wert. Ich mag die Bücher nach wie vor und freue mich auf den Film. Abgesehen davon, dass ich mich dadurch mehr mit Rob befasst habe. Außerdem hätte ich ohne diese Bücher viele wunderbare Menschen niemals kennen gelernt...

Warum es fast noch schlimmer ist als bei Harry Potter?
Vielleicht, weil es sich in Twilight mehr um eine Liebesgeschichte handelt, sich viele in Edward verliebt haben und ich kann mir gut vorstellen, dass das viele jetzt auch auf den Film bzw. Rob übertragen.

Natürlich sollte man Buch und Film trennen, aber man kann auch niemanden dazu zwingen.

Man ist das viel geworden...
Trotzdem vielen Dank für deinen Beitrag, wie du siehst regt er doch sehr zum Nachdenken an.
Würde mich freuen, wenn du antworten würdest,

Sylvana
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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mi 17 Dez 2008, 00:43

Oh, wie lustig.
Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass ich hochkant aus dem Forum geschmissen werde, aber anscheinend ist dies ja nicht der Fall.

Nun, ich bin absolut kritikfähig – besonders wenn es um Bücher, Texte usw. geht, weil das nun einmal mein Gebiet ist. Ich scheue mich absolut nicht davor, obwohl ich mich schon in so manchen Foren ziemlich unbeliebt damit gemacht habe.
Das zeigt mir allerdings auch nur, dass die betroffenen Personen kritikunfähig sind.

Natürlich hat jeder seine eigene Meinung – deswegen habe ich ja immer erwähnt, dass es meine eigene Meinung ist.
Sicherlich gibt es welche, deren Geschmack ins Besondere was die Storyline betrifft nun einmal anders ist – dessen bin ich mir durchaus bewusst.
Deswegen habe ich ja nur gesagt, dass es für mich persönlich etwas zu dürftig ist. Ich weiß nicht genau, aber ich habe auch ein besseres ‚Gespür‘ für Fehler innerhalb des Schreibstils und der Story, als normale Leser – zumindest sagen das immer alle, lol.

Was den Band 4 angeht es ist nun einmal so, dass man sich nun wirklich die meisten recht verarscht gefühlt haben – alle, die den Band gelesen haben, dürften wissen wieso. (Ich versuche meine Beiträge so zu verfassen, dass auch möglichst welche, die den Band noch nicht gelesen haben, meinen Gedankengang folgen können.)
Dem einen gefällt es halt, dem anderen nicht – und dazu gehöre eben auch ich.
Aber mal ehrlich; die Charaktere waren allesamt am Ende OOC (out of character) – und das sollte ein Autor mit allen Mitteln vermeiden.

Es mag schon wahr sein, dass SM eigentlich weniger Bände geplant hat, aber dann frage ich mich, wie man selbst, als ‚Schöpfer‘, ‚Mutter/Vater‘ und Autor/in noch irgendeine Nebenhandlung in den ursprünglich geplanten Handelsstrang einbauen kann.
Wie gesagt – das ist nun sehr stark meine eigene Meinung – aber ich bin nun mal auch eine zukünftige Autorin und hab ein sehr enges Verhältnis mit meinen Charakteren.
Jeder, der ebenfalls eine Story/FF schreibt, wird dem vielleicht irgendwie nachempfinden können – aber wenn man seine eigenen, selbst erfundenen Charakteren Leben einhaucht und dann über sie schreibt, dann sollte man genauso wenig sie wieder abändern, nachdem man sie so stark geliebt hat.
Ich persönlich kann das nun wirklich nicht nachvollziehen – Ich hätte mir nie trotz des Erfolges von einem Verlag sagen lassen, ich solle noch einen weiteren Band schreiben. Das ist einfach Schwachsinn.
Man könnte nun natürlich darüber philosophieren, warum SM das Angebot nicht abgelehnt hat – z.B weil sie damit einen guten Profit für sich selbst sah oder weil sie fand, dass es im Nachhinein doch eine gute Idee ist.
Wie auch immer…
Ich denke, dass wir eigentlich sagen können, dass ein solches Verhalten eigentlich nie etwas Gutes heißt – schließlich wird dann die gesamte Storystruktur verändert.

Um noch einmal ganz schnell auf die ‚Bella-verliebt-sich-zu-schnell-in-Edward‘-Sache zu kommen:
Natürlich liest man gleich, dass sie sich von ihm angezogen fühlt – das meinte ich damit nicht.
Es ist irgendwie schwer zu erklären, aber eine Liebe entsteht nicht so schnell… Oder so etwas in der Art. Ich könnte nun meine gesamte Philosophie-Hausarbeit mit 1000Wörtern kopieren, damit man das in etwa verstehen würde, aber ich unterlasse es mal.
(Wer den Film übrigens schon gesehen hat, der merkt das ‚schnell-verliebt-sein‘ sogar noch deutlicher – zumindest nach meiner Meinung.)

Über Rob kann ich nun sagen, dass ich meine Meinung über ihn beibehalten hatte.
Für mich passt er natürlich nicht als Edward (weil ich ihn häßlich finde, aber Geschmackssache), aber ich habe niemals behauptet, er sei ein schlechter Schauspieler. Ich habe gesagt, dass er nicht sonderlich passend ist, aber seine sicherlich gut machen wird.
Na ja, das nur mal so nebenbei…

Und jetzt muss ich mich kurzfassen:
Da ja die Sache mit ‚Harry Potter‘ wieder aufgewirbelt wurde… Ich habe nicht mal den Band 7 gelesen, weil der katastrophal geschrieben war- doch dies auch nur so nebenbei, bevor neben Twilight-Fans mich nun auch noch HarryPotter-Fans attackieren.
Wenn es jemand unbedingt wissen will, dann kann ich ja kurz erläutern, warum ich HarryPotter nicht mag, aber das tut hier ja nun nichts zur Sache, xD.

(Wie oben erwähnt: Ich bin besonders kritisch mit literarischen Werken.)
Ich habe nun bestimmt irgendetwas vergessen, aber passt schon.

~ lg

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  David<3Lisa am Mi 17 Dez 2008, 01:21

Ob man sich so schnell verlieben kann oder nicht ist Ansichtssache denke ich.

Es gibt ja auch genug Menschen, die an die 'Liebe auf den ersten Blick' glauben oder sie sogar erfahren haben... zu Mal bei Edward sicher auch noch andere Kriterien eine Rolle spielen und seine Wirkung als Vampier auf Bella sicher auch anders ist als die eines normal sterblichen. Aber gut, da könnte ich jetzt noch weiter abschweifen.

Zu BD (ich kann das irgendwie nicht so gut wie du ohne Spoiler):

Spoiler:
Das die Charaktere teilweise OOC waren ist mir auch aufgefallen.
Vor allem im Bezug auf Jakes und gegen Ende auch Charlies Verhalten.
Muss zugeben, dass ich das bis heute noch nicht nachvollziehen kann.
Ich meine warum macht Jake auf ein Mal die Anwesenheit der ganzen Vampiere nichts aus und Charlie findet sich so mir nichts dir nichts mit der doch sichtlichen Veränderung Bellas und Nessies ab???
Bei den anderen Charas ist es mir jetzt nicht unbedingt aufgefallen.
Aber ich hab' mich beim Lesen nicht ein Mal verarscht gefühlt, überrascht trifft es eher.

Ich schreibe selbst auch schon länger FFs (wenn auch nicht über Twilight) und kann schon verstehen was du meinst. Warum Stephenie sich am Ende doch für mehr als zwei Bände entschieden hat können wir nur erahnen. Aber das es nicht aus (reiner) Profitgier war zeigt irgendwie ihre Reaktion auf die Kritiken zu BD. Ich meine sie könnte jetzt auch einfach Midnight Sun beenden und gut ist. Aber genau das tut sie eben nicht.

Ich habe den Film schon gesehen und empfinde es hier so wie im auch im Buch. Wenn man genau hinsieht und auf die Blicke der Beiden achtet kann man bzw. ich schon erkennen, dass da von Anfang an mehr zwischen den Beiden ist. Sicher wäre es auch besser/langsamer gegangen, aber dazu hätten sie wohl einen 180minüter drehen müssen. Aber da teilen sich ja auch wieder die Meinungen. Die Einen sagen es geht zu schnell und die Anderen geschweren sich, weil alles viel zu langsam voran geht.

Das du dich mit Rob auch heute noch nicht anfreunden kannst find' ich persönlich schade, aber 'schön' und 'hässlich' liegen eben auch immer im Auge des Betrachters. Der den du passend gefunden hättest würde mir vielleicht überhaupt nicht zusagen, aber es wäre auch schlimm, wenn alle das Selbe lieben würden. Ich find's nur immer sehr krass von 'hässlich' zu reden, da tut er mir ehrlich gesagt schon leid. Obwohl er sich selbst ja auch nicht als schön bezeichnet. Anfangs gab es immer wieder Fotos wo ich mir dachte WTF???, aber die sind immer weniger geworden und ich finde schon, dass er sich zum Positiven entwickelt hat (zB. bei Pressefotos oder im Film).

Aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass er eben nicht dem typischen Schönheitsideal entspricht und sich nicht verstellt bzw. beeinflussen lässt. Er bleibt sich selbst treu und das finde ich so toll an ihm. Er beweißt damit in meinen Augen schon Größe. Wie ich ja in meinem letzten Beitrag schon geschrieben habe mag ich ihn nicht wegen seines Aussehens sondern wegen dem sehr positiven Eindruck, den er in Interviews auf mich macht. Du müsstest ihn mal live sehen... OK, das ist definitiv ein anderes Thema.

Aber mal ehrlich was ist dir lieber? Jemand, der vielleicht nicht deinen Vorstellungen entspricht, die Rolle aber überzeugend rüber bringt und sich dabei auch was denkt oder ein 17-jähriger 'Schönling', der das alles nicht ernst nimmt und den du schauspielerisch vergessen kannst?

Ich persönlich bin mehr als froh, dass Rob definiv nicht zu letzterem gehört.
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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  jassi am Mi 17 Dez 2008, 12:03

Zuerst einmal, Noleen... Dass du gedacht hast deswegen aus dem Forum zu fliegen.
Solange man hier niemanden beleidigt oder persönlich angreift,
kann man frei seine Meinung äußern. Very Happy
Noleen schrieb:
Um noch einmal ganz schnell auf die ‚Bella-verliebt-sich-zu-schnell-in-Edward‘-Sache zu kommen:
Natürlich liest man gleich, dass sie sich von ihm angezogen fühlt – das meinte ich damit nicht.
Es ist irgendwie schwer zu erklären, aber eine Liebe entsteht nicht so schnell… Oder so etwas in der Art.
Dazu will ich nicht viel sagen...
Mein Freund und ich haben uns vor über 6 Jahren kennengelernt,
es war Liebe auf den ersten Blick - ja es ist möglich! - und wir sind noch zusammen.

Das beweist ja wohl, dass auch eine Liebe zwischen Bella und Edward möglich ist.
Wenn der richtige Mensch kommt, fühlt man das irgendwie... Das kann man nicht erklären.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mi 17 Dez 2008, 14:25

So, obwohl das eine Weile gedauert hat, hab ich deinen Beitrag, Noleen, jetzt auch gelesen. Also von mir zuerst auch ein Dankeschön. Das alles bietet wunderbaren Raum zum diskutieren. In einigen Punkten stimme ich ganz mit dir überein.
Dieser ganze "Hype" um Twilight hat mir das Buch schon fast "verdorben". Es ödet mich an, wenn manche Mädchen aus meiner Schule nur noch über Twilight reden. Manchmal ist das sogar bei meinen Freundinnen so. Nicht dass sie mich deswegen im Stich lassen würde, aber oft denke ich einfach: Twilight, Robert, Kristen, New Moon, Breaking Dawn. Gut, wir haben das alles schon so oft durch diskutiert. Können wir mal über was anderes reden?

Genauso krass ist es manchmal, wenn man nur EIN EINZIGES, nicht böse gemeintes Kommentar zu Twilight abgibt, das dem Fan nicht gefällt, wird man sofort von einer riesigen Masse niedergewalzt.
Wo bleibt bitteschön die freie Meinungsäußerung?

Hier gebe ich dir zu absolut 100% recht. Als ich Buch 3 gelesen habe, war ich etwas enttäuscht. Das Ganze ging für mich - extrem ausgedrückt - auf "Soapähnliches Niveau" herunter. Dieser Kommentar war absolut nicht böse gemeint. Ich wollte damit nur beschreiben, dass dieses "Bella liebt Jacob, Jacob liebt Bella, Edward liebt Bella, ..." meiner Meinung nach zu wenig Handlung für ein Buch war.
Diese Einstellung wurde nicht gerade begeistert aufgenommen - um es mal positiv auszudrücken.

Zu dem Breaking Dawn - Thema. Da bin ich nicht deiner Meinung. Das Buch hat mir super gefallen. Es war zwar nicht was ich erwartet hatte, (wer hätte das schon ?) dadurch wurde es aber nur besser. Natürlich gibt es, wie Jassi auch schon gesagt hat, Kleinigkeiten bei denen ich dachte: Das hätte nun nicht sein müssen. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch.

Der Film ist gut. Manche Stellen sind aber etwas unlogisch.
Achtung, Spoiler
Spoiler:
Zum Beispiel die Einleitung zur Lichtungsszene. Es ist ja nicht so als hätten sich Edward und Bella, wie im auch im Buch, dafür fest verabredet, nein - im Film läuft Bella einfach mal nach der Schule in den Wald, Edward folgt ihr. So hab ich das zumindest verstanden
Ich bin auch der Meinung, dass zumindest im Film die Gefühle "zu schnell" entstehen.


Bei der Robert-Geschichte ist es mir ähnlich wie Jassi ergangen. Am Anfang war ich auch nicht wirklich zufrieden mit ihm. Das lag weniger an Robert, als einfach daran, dass Edward unmenschlich schön sein sollte. Nach den ersten Interviews und Scenenausschnitten änderte sich meine Meinung aber. Edwards Schauspieler muss ja nicht nur gut aussehen, er muss auch das Verhalten von Edward spielen können. Und da hatte ich bei Rob sofort ein gutes Gefühl Razz

Nun aber genug geschrieben. Auch ich vertrete hier natürlich nur meine Meinung. Und natürlich soll sich auch niemand durch meine Worte angegriffen fühlen. Ich finde es super, dass wir in diesem Forum auch über unterschiedliche Meinungen so offen reden können.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Do 18 Dez 2008, 00:59

Irgendwie fühle ich mich manchmal recht missverstanden.

Zuerst einmal die Sache mit Rob – ich verstehe nicht, was man an meiner Meinung noch kritisieren kann.
Natürlich ist der Geschmack unterschiedlich (und wenn ich jemals einen Edward in diesem Forum vorgeschlagen habe, dann kann ich mich Erstens nicht mehr daran erinnern und Zweitens habe ich eine Gestalt von Edward im Kopf, auf die ich keine reale Person zuordnen könnte – und vermutlich wäre das auch gerade mal der Geschmack von etwa 20% der Fans. Oh, nette Idee. Könnte ja einen Diskussionsthread darüber eröffnen – bzw. wenn es einen gibt, dann diesen suchen. Ich habe nämlich nette Theorien über Edwards ‚perfekte Gesichtszüge‘) und damit auch unmöglich, einen passenden Edward zu finden.
Das ist mir von Anfang an klar gewesen – und ich habe auch nie behauptet, dass es einen perfekten Edward gibt.
Ich habe lediglich gesagt, dass Rob für mich persönlich unpassend ist (weil er meiner Meinung nach nicht einmal im geringsten Sinne an Edwards Erscheinung herankommt), jedoch wird hier anscheinend meinen Post völlig überlesen. Ich sagte, dass Rob ein guter Schauspieler ist – und wenn ich sage, dass er GUT ist, verstehe ich absolut nicht, wie man mich in dem Sinne weiter ‚angreifen‘ kann und mir lange Passagen darüber schreibt *augenroll*.

Mal im Ernst: Lieber einen Schauspieler der weniger schön ist und wenigstens schauspielern kann, als einen, der zwar hübsch anzusehen ist, jedoch keine Emotionen herüberbringen kann.
Ich hoffe einmal, dass ich jetzt keinen Vortrag mehr darüber hören muss – das tendiert für mich persönlich nämlich bereits zu einem Rob-Fetischismus, was ich hier lesen muss.
Tut mir leid, dass ich euren ‚heiligen Edward‘ angegriffen habe.
(Wie man merkt – ich bin heute etwas schlechter drauf - verzeiht meine Wortwahl.)

Zu Band 4 – reinste Geschmackssache.
Allerdings, was ich nun einfach mal ganz dreist in die Runde behaupte ist, dass nur ‚Twilight-Gläubige‘ oder nur ‚Leseratten‘ diesen Band als gut bezeichnen würden.
Eigentlich würde ich sagen, dass welche, die mit einem anderen Blick über literarische Werke sehen – so wie ich – einen anderen Standpunkt darüber haben.
Aber wie gesagt – das ist ebenfalls meine persönliche Meinung, also greift mich nicht deswegen an.

Über den Film sage ich gar nichts.
Der Film war recht in Ordnung und mit ist klar, dass ein Film niemals an das Original kommt.
Ich kann mich auch nicht entsinnen, dass ich den Film kritisiert habe… Deswegen verstehe ich auch nicht, wie jemand nun darauf kam.

Über das Thema Liebe:
Ich habe niemals gesagt, dass es nicht ‚Liebe auf den ersten Blick‘ gibt.
Wie der Zufall es so will, habe ich eine Hausarbeit in Philosophie darüber geschrieben – zwar schmuddelig und auf den letzten Drücker, aber egal.

Also, ich spoilere mal meine Hausarbeit ein, wenn die wer lesen will, dann soll derjenige das tun (und nebenbei bitte die 10000Fehler überlesen, ich habe die Arbeit wie gesagt spät am Vorabend des Abgabgetermins verfasst *lol*).

Spoiler:
Seelenverwandtschaft – Die Verknüpfung von Schicksal und Liebe

Jeder hat sicherlich schon einmal von dem berühmten Sprichwort ‚Liebe auf den ersten Blick‘ gehört.
Die Frage die man sich hierbei stellt ist, ob es tatsächlich eine Liebe gibt, die sich beim ersten Blick ohne Einflüsse ergibt oder – bei der Annahme, dass diese sonderbare Liebe tatsächlich existiert –, ob das Schicksal nicht die beiden Personen füreinander vorbestimmt hat.
Meiner Meinung nach existiert ein Schicksal und wirkt sich nicht nur auf Handlungen aus, sondern auch auf die Liebe.

Vielleicht sollte man zunächst mit einer möglichst zutreffenden Definition des Begriffs ‚Liebe‘ anfangen, bevor ich meinen Standpunkt näher erläutere.
Natürlich ist eine Erklärung nicht gerade sonderlich einfach zu fassen, da viele Menschen verschiedene Meinungen darüber besitzen.
Am einfachsten kann man es so zusammenfassen: Liebe ist das stärkste Gefühl, das ein Individuum für ein anderes entwickeln kann und damit beider Existenzen seine treuste Zuneigung verspricht.

Auch sollte man das Wort ‚Schicksal‘ näher betrachten.
Man kann das Schicksal auf vieler Weise definieren und auch hierbei ist eine ‚alles erklärende‘ Definition kaum auffindbar.
Das Schicksal bestimmt die Handelsweise der Menschen – alles ist vorherbestimmt.
Dies wäre zumindest die Meinung von vielen anderen, meine eigene entfernt sich ein klein wenig davon.
Nach meiner eigenen Meinung hat das Schicksal nicht auf jede Vorgehensweise Einfluss, sondern greift nur bei besonderen Ausnahmefällen ein.

Nun kommt mein eigener Begriff ins Spiel: Die Seelenverwandtschaft.
Ich möchte nun nur über die Vorgehensweise des Schicksals im Bezug auf Liebe eingehen.
Als ‚Seele‘ bezeichne ich das Individuum selbst – mit all seinen Charaktereigenschaften. Wie das Wort ‚Verwandtschaft‘ ebenfalls aussagt, handelt es sich hierbei um eine Verwandtschaft zweier Individuen durch ihre ‚Seele‘.

Doch was hat dies nun mit dem Schicksal zu tun?
Ich glaube, dass diese Seelenverwandtschaft nicht auf jedes Individuum zutrifft, sondern nur ein ‚Einzelfall‘ ist, der vom Schicksal bestimmt ist.

Angenommen zwei Menschen begegnen sich auf der Arbeit und verlieben sich ineinander.
Ist das das Schicksal?
Nein, meiner Meinung nach ist dies lediglich eine zufällige Begegnung zweier Individuen.
Nicht jeder Liebe würde ich den Begriff ‚Seelenverwandtschaft‘ zu ordnen.

Das zutreffendste Beispiel für eine solche Verbindung wäre ein einfaches, klassisches Beispiel: In einem Roman von epischen Ausmaß treffen sich zwei Protagonisten und verlieben sich im Laufe der Handlung ineinander.
Hierbei weist der Autor so gut wie jedes Mal darauf hin, dass es sich hierbei um eine ‚einmalige‘ Liebe handelt.
Doch wie kommt derjenige zu dieser Annahme?
Die Meinung der Autoren trifft auch auf meine eigene zu.
Eine Seelenverwandtschaft, und damit eine perfekte, respektvolle und ewige Beziehung, tritt nur dann auf, wenn das Schicksal die zwei Individuen zusammengeführt hat.
Wie jedoch ‚sucht‘ sich das Schicksal diese zwei Individuen aus?
Durch familiäre Tragödien, weltliche Ereignisse oder nach der Besonderheit des Charakters des Individuums selbst?
Das Schicksal richtet sich nicht nach der persönlichen Entwicklung dieses Individuums, sondern richtet meiner Meinung nach das gesamte zukünftige Leben her. Von der Geburt auf bestimmt das Schicksal den weiteren Verlauf und die Umgebung dieser Person und erschafft auf diese Weise eine weitere, dessen Lebensverlauf ebenso vorherbestimmt ist, als die des anderen.
Eine solche Verbindung würde ich als Seelenverwandtschaft bezeichnen – zwei Individuen, perfekt aufeinander abgestimmt und dessen Lebenslauf miteinander verstrickt ist.

Am meisten taucht dieser Effekt bei bewegenden Ereignissen in Kraft – nicht nur bei ewig-existierenden Verbindungen, sondern ebenfalls bei Tragödien, die nicht nur die zwei Personen in den Abgrund stürzt, sondern ebenfalls alle, die mit ihnen verbunden sind – sei es durch familiäre Bedingungen oder durch Freundschaft.

Die Konsequenz davon ist, dass das Schicksal durch diese ‚Seelenverwandtschaften‘ langfristig bewegende Ereignisse verändert – sei es weltliche oder welche in einem Landeskreis.
Demnach passen sich alle anderen Lebensformen wieder dem Schicksal an, ohne dass dieses weitere Ereignisse vorbestimmt hätte.

Meiner Meinung nach sind die mächtigsten Liebesbeziehungen solche, die vom Schicksal bestimmt wurden – sie halten entweder bis zum Tode der Individuen an oder bis zum Anbeginn der vorherbestimmten Tragödie.

Das Schicksal ist also eher ein passiver Beobachter des Geschehens und greift nur hin und wieder in die Ereignisse ein.
Die daraus folgenden Konflikte und Lösungen werden wieder von den gesamten Individuen verstrickt, bis das Schicksal wieder in das Geschehen eingreift.

Wie ich nun näher erläutert habe gibt es zwei verschiedene Arten von Liebe:
Eine vom Schicksal vorherbestimmte und seltene Liebe und eine, die durch Zufall gegenwärtig wird.

Nach der Erläuterung der verschiedenen Möglichkeiten möchte ich z auf das anfängliche Sprichwort hinweisen: Liebe auf den ersten Blick kann, aber muss nicht gegenwärtig sein.
Der entscheidende Faktor hierbei spielt wieder einmal das Schicksal.

Was ich nun kurz gefasst zum Abschluss nach der Erläuterung noch hinzufügen möchte ist, dass ich daran glaube, dass es keine weiterein Einflüsse außer dem Schicksal gibt, das auf eine Liebe einwirken kann.
Trotz alldem kann man sagen, dass nicht nur die vom Schicksal bestimmten Beziehungen Hoffnungen auf ein scheinbar ‚perfektes‘ Leben haben, sondern auch die, die per Zufall entstanden sind.

~lg

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Nirak am Fr 19 Dez 2008, 15:41

also, zuerst einmal wird niemand hier aus dem Forum geschmissen, wenn er eine Meinung hat und diese einigermaßen vernünftig und verständlich begründet - und dies hat Noleen ganz ohne Zweifel gemacht.

Zwischenbemerkung:
Um Missverständnissen allerdings vorzubeugen: es gibt tatsächlich zwei Dinge, die hier in diesem Forum absolut garnichts zu suchen haben, egal in welcher Form: und das sind zum einen extrem rechtsradikale Statements, (denn das lehnen sämtliche Betreiber unseres Forums aus tiefstem Herzen ab) und Pornografie: denn Pornografie ist ein Thema, was hier einfach völlig fehl am Platz ist, immerhin sind die meisten unserer User minderjährig.
(Dies nur zur Vervollständigung, nicht, dass mir irgendwann mal von jemandem, der rechtsradikale Äußerungen hier von sich gibt und der daraufhin gesperrt wird, ein Strick draus gedreht wird, da ich mich doch so sehr für freie Meinungsäußerung einsetze)


Ich wundere mich nur ein kleines bisschen, dass Du tatsächlich glaubtest, das würde ein Problem hier sein.
Nur mal so als Info: auch bei uns Mitarbeitern hier gehen die Meinungen auseinander - ursprünglich wurde dieses Forum gegründet, da wir vor dem Erscheinen von Eclipse in einem Thread eines anderen Forums ständig unsere durchaus voneinander abweichenden Meinungen auf sehr freundlicher Ebene und in gutem Umgangston miteinander diskutierten.
Nur dann ist eine Diskussion ja auch erst interessant - wenn alle einer Meinung sind, wirds irgendwann langweilig, und wenn abweichende Meinungen nicht respektiert werden, dann endet das ganze in Streit.
Denn: freie Meinungsäußerung heisst eben auch, eine von der eigenen Meinung abweichende Ansicht zu respektieren.

Ich selber gehöre ja zu denen, die Band 3 am Liebsten mögen, und bin damit schon mal in der "Minderzahl" hier. Bei Band 4 hat mir der Mittelteil wirklich super toll gefallen (diejenigen, die das Buch kennen, werden wissen, was ich meine) und ansonsten fand ich Breaking dawn schwach. (nähere Ausführungen dazu im Spoiler-Thread)

Niemand, aber wirklich niemand hat mich jemals persönlich angegriffen, weil Band 3 mein Lieblingsband ist und obwohl ich mit dieser Meinung unter meinen Kollegen hier sehr allein dastehe, habe ich zu keinem Moment das Gefühl gehabt, deswegen ausgegrenzt zu werden.
Ach doch, es gab einmal eine Userin, die mich in höchst unqualifizierter Weise angriff, weil ich Jake mag und die Beziehung Jake - Bella in "Eclipse" verteidigte... gerade mal eine einzige, und das bei über 800 usern - ich finde, das spricht für unsere user und deren Bemühen um guten Umgangston untereinander!

Ich glaube, ich kann verstehen, wie Noleen es meinte, und wie sehr dieser ganze "Hype" um ein Buch, um eine Romanfigur und einen Schauspieler vieles verändern und auch ins Negative beeinflussen kann.
Allerdings möchte ich Dir in einem Punkt widersprechen:
Ich denke, man kann von fast jeder Buchreihe behaupten, wenn man sie so zusammenfasst, wie Du es in Deinem Eingangspost bei "Twilight" gemacht hast, dass das ganze auch in ein einziges Buch passen würde.
Nehmen wir Harry Potter als Beispiel, eine Buchreihe, die mich wirklich fasziniert hat... auch da könnte man sagen:

11-jähriger erfährt, dass er Zauberer ist und kommt auf eine Schule für angehende Zauberer.
Dort erfährt er, dass es einen sehr bösen Zauberer Namens Voldemort gibt, der zur Zeit der Geburt des Jungen sehr viel Macht über die Zaubererwelt ausübte und der beim Versuch, den Jungen zu töten, selber starb.
Nun ist er aber wieder zurück, und der Junge und seine Freunde müssen alles tun, um ihn aufzuhalten, was ihnen letztendlich auch gelingt.


End of Story - und das soll 7 dicke Bände füllen?

Ich war sowohl bei Twilight als auch bei Harry Potter schon ziemlich früh mit dabei, tatsächlich früher, als die meisten hier, und ich habe das Gefühl, dass der Hype bei Harry Potter schlimmer war... vielleicht sehe ich das falsch, aber mir erschien es so.
Allerdings möchte ich dazu anmerken, dass ich rein von den Büchern spreche, und nicht von den Verfilmungen - da habe ich so langsam auch das Gefühl, dass es bei Twilight "schlimmer" ist.

Rein von dem her, was die Twilight-Reihe an Action und an tatsächlichem Inhalt zu bieten hat - da gebe ich Dir recht, da hätten es auch ein oder zwei Bände getan - aber bei Twilight habe ich für mich immer eher die Gefühle, die wachsende Liebe, die Romantik, die verschiedenen Aspekte der Liebe und die "Love-Story" im allgemeinen im Vordergrund gesehen - und dies wurde von Stephenie in einer für mich derart berührenden Weise umgesetzt, wie ich es selten gelesen habe.
Das ist das, was für mich persönlich das "Twilight-Gefühl" ausmacht, und ich kenne einige User hier in diesem Forum, denen es ähnlich geht und die die Bücher zwar lieben - aber dennoch in der Lage sind, mit einer gewissen Distanz damit umzugehen.

Was Freundschaften angeht: da war es bei mir eher umgekehrt als bei Dir: ich habe viele wunderbare Menschen durch Twilight kennengelernt, und das schöne ist: es haben sich Freundschaften entwickelt, die über die Buchreihe hinaus gehen.
Ich finde die Vorstellung sehr merkwürdig, dass jemand, der sich als meinen Freund /Freundin bezeichnet, im Zweifel keine Zeit für mich hätte, weil der/diejenige gerade mit den Büchern beschäftigt ist.

Zu Rob:
egal, welcher Schauspieler genommen worden wäre - es hätte in jedem Fall anfangs einen Aufschrei der Empörung gegeben - denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden, jede Leserin hat ihren ganz persönlichen wunderschönen Edward im Kopf - und was ich schön finde, muss nicht allen gefallen!
Meiner Ansicht nach war Rob eine sehr gute Wahl - rein professionell gesehen:
er sieht gut aus, er ist ein Typ, der sowohl junge als auch ältere Menschen anspricht, und soweit ich weiß, schauspielert er auch nicht schlecht.
Was will man mehr erwarten von jemandem, der die höchst undankbare Aufgabe hat, "den schönsten Mann der Welt" verkörpern zu müssen? Den Mann, nach dem sich Millionen von Mädchen und Frauen verzehren?
Nach allem, was ich bisher so gesehen habe, macht er seine Sache doch recht gut - und ich gehöre ganz gewiss nicht zu den fanatischen "Rob-Anhängern".
Aber auch hier gilt: niemand hat sich mir gegenüber abwertend geäußert, nur weil ich Robert halt ganz süß finde - aber auch nicht mehr! Ich finde, er wirkt symphatisch, und er sieht gut aus - aber ich kann nicht behaupten, dass ich ihn vergöttere oder dass ich den Boden anbete, den seine geweihten Füße berührt haben :-)

Die Hass-Briefe am Anfang, die ganze Wut, die ungefähr 2 Wochen lang anhielt in diversen Fan-Foren, die hätte es bei jedem anderen Schauspieler auch gegeben - das hat nichts mit Robert persönlich zu tun.

Und Liebe auf den ersten Blick?
Die gibt es tatsächlich: ist mir vor 18 (ach du Schreck: 19!!!) Jahren auch passiert - und die Beziehung hält immernoch!
:-)

viele liebe Grüße,

Nirak


Zuletzt von Nirak am Sa 03 Jan 2009, 18:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Fr 19 Dez 2008, 18:39

Ich fass mich mal kurz ja?
Noleen> Bin vollkommen deiner Meinung und bin froh das du es mal gepostet hast,
weil dafür hab ich momentan echt keine zeit Very Happy

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Fr 19 Dez 2008, 19:00

Nirak, wir sind mal wieder auf einer Wellenlänge.
Du sprichst mir aus der Seele.
Auch ich habe Rob von Anfang an als Edward gesehen.
Auch ich kenne die Liebe auf den ersten Blick (oder Schicksal?). Ein paar Tage nach unserem 3. Treffen habe ich von meinem Mann einen Heiratsantrag bekommen und ein halbes Jahr später waren wir verheiratet und sind es immer noch (seit über 15 Jahren).
Und meine Freundschaften haben durch Twilight nicht gelitten.

Was Stephenie Meyer betrifft: Ich maße es mir nicht an, darüber zu urteilen, wie sie mit Ihrem Verlag umzugehen hat.
Da muss man doch erst einmal selbst so erfolgreich werden und in diese Kommerzmühle geraten, um zu sehen, was hinter den Kulissen vor sich geht. Ich glaube nicht, dass es in unserem Forum jemanden gibt, der damit Erfahrung hat.

Außerdem: Es ist nur ein Buch.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  bittersweet_eternity am So 21 Dez 2008, 14:10

Ich finde es echt ganz toll, das du dich getraut, das zu sagen was einige denken.

Ich kann dir zu stimmen, am meisten bei dem was du über den vierten Band geschrieben hast. Für mich war das die größte Enttäuschung, die es geben konnte und mein Hype ist spätestens seit dem vierten Band vollkommen beendet. Ich hab ihn nicht mal mehr zu ende gelesen, weil ich so enttäuscht war. Es ist unlogisch und ein sehr großer Schrott. Ich sehe wie meine Freundinnen, die ich angesteckt habe und das Buch aber nicht auf englisch lesen wollen, sich total freuen. Die armen.... das einzige tolle am vierten Teil ist irgendwie der Mittelteil, auch wenn es irgendwie total unlogisch war ihn reinzusetzen, find ich ihn immernoch am besten.

Twilight war von der Geschichte einfach nur toll...und irgendwie war das unlogische nicht so wichtig, besonders weil mir spontan einige amerikanische Filme einfallen wo das genauso ist.(das mit den so schnell verlieben ist allerdings ziemlich aus dem heutigen Leben genommen. Das beste beispiel ist ja das svz, da schreiben 13jährige Mädels die gestern einen typen kennengelernt haben, heute: "Schatz, ich liebe dich über alles auf der Welt. Wir haben schon so viel durchgemacht ich will dich nicht verlieren." Ich lese das oft genug und es soll nicht böse gemeint sein, aber die kennen den Menschen nicht, noch ist es in den seltensten Fälle Liebe[es kommt übrigens nicht aufs alter drauf an, das können manchmal auch 15jährige sein oder ein ganz anderes alter] auf jeden fall ist das ein ganz gutes bespiel dafür das heutzutage die worte "ich liebe dich" ganz wenig bedeuten können)
New Moon war einfach nur wunderbar. Und bei Eclipse hätten einfach nur ein paar Seiten gefehlt, dann hätte sie die ganze Saga abschließen können. Die ersten drei Bücher haben mir viel Spaß gemacht =)

Ich fand es irgendwie auch toll den Hype zu verfallen, da ich bis dahin um fast jeden Hype herum gekommen bin. Sprich: Ich war nur bei Harry Potter(und das bin ich jetzt auch noch) sowie bei den Cornelia Funke Büchern ein wenigstens annährend großer Fan gewesen(bei all den war ich allerdings schon Fan bevor der große Hype losgeht...bei Twilight knapp davor bei den andern weit davor). Es hat auch Spaß gemacht, allerdings hatte es solange nicht unbedingt gehalten, da ich im Sommer mit meinen Freunden beschäftigt war. Bei mir hat keine Freundschaft darunter gelitten und es tut mir für dich sehr leid, das es bei dir passierte.

Was du über Robert geschrieben hast, stimmt genau. Ich hab immer gesagt, das er nicht meine Traumbesetzung ist. Als ich das erste Mal sein Foto sah, hab ich nicht geschrieben: "Boah ist der hässlich" oder so was. Ich hab mir gedacht: "ok, wenn sie den wollen. Meiner Vorstellung entspricht er nicht". Und noch heute ist der nicht der Edward meiner Vorstellung. Es gibt Fotos da sieht er gut aus und ähnelt auch einbisschen meinen Vorstellungen, aber meistens halte ich mich zurück mit irgendwas zu sagen. Ich glaube auch nicht, das man irgendwo irgendein kommentar von mir über Robert findet wo steht: "ohr er ist ja so süß", wenn findet man es auch nur über Kellan Lutz, weil ich eine Fanliebe zu ihn habe, wenn ihr versteht wie das gemeint ist.

Der Film: Alles was ich gesehen hatte, machte eigentlich einen guten Eindruck. Aber nachdem ich den Film gesehen habe, wünschte ich mir nur das sie keinen Film gedreht hätten. Der Film ist gut, aber nicht Twilight. Ich schaue ihn mir gern an, aber es wimmelt von unlogischen Sachen. Ich hoffe mal in 50Jahren wird es ein Remake davon geben, es wird besser sein und ich werd da noch leben ;)

Dein Thema ist ein sehr schönes =) Und ich finde es sehr gut das du es angesproche hast...
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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 21 Dez 2008, 16:01

Hallo Noleen,
ich fand deinen Beitrag anfangs sehr erfrischend.

Allerdings finde ich die Bezeichnung „zu hassen“ am Anfang deines Posts etwas hart. Aber man merkt ja aus deinen Beiträgen deutlich heraus, dass du momentan eher schlecht auf die Bücher zu sprechen bist.

Du hast deiner Meinung Luft gemacht und ich akzeptiere sie, teilweise stimme ich dir vollkommen zu.
Ich freue mich immer, wenn jemand eine andere Meinung hat und nicht überall friedlich-fröhliche Zustimmung in allen Themen herrscht.
Und es tut mir sehr leid mit deiner Freundin und ich kann dieses Verhalten nicht nachvollziehen.

Ich für meinen Teil liebe Eclipse mehr als alle anderen Bücher der Reihe. Ich mag auch BD, wenn es sich auch von den anderen Büchern unterscheidet. Mehr sage ich dazu jetzt nicht, ich will ja nicht spoilern.

Natürlich gibt es Kritikpunkte an den Büchern. Aber es sind nur Bücher und ich vertreibe mir damit einfach die Zeit.

Die Folgebände ziehen eigentlich nur das in die Länge, das der Band 1 schon angekündigt hat:
Nirak hat es ja mit HP schon erläutert. Und selbst DHDR kann man in wenigen Worten umschreiben. Und irgendeine Grundgeschichte, die sich bis zum Ende des Buches zieht, sollte schon vorhanden sein. Daran finde ich nichts auszusetzen.

Ich bin zufrieden mit Rob als Edward, aber ansonsten kann ich nicht viel zu ihm sagen. Ich habe keine Ahnung, ob es so viele grundlegende Meinungsäußerungen vor seiner Besetzung gab. Ich finde ihn nicht besonders toll und oftmals sind viele Aussagen die hier (und auch anderswo) über ihn gepostet werden, für mich erst mal unverständlich. Es wird wirklich ein Riesen-Hype um ihn gemacht.
Ich finde ihn nicht gutaussehend, werde nie ein Fan von ihm sein und habe nicht das Bedürfins, den Sabber-Smiley auszupacken, wenn ein Bild von ihm gepostet wird. Aber das liegt im Auge des Betrachters. grins

Auch der Film hat seine Schwächen, aber ich mag ihn, weil er eben die Geschichte von E&B erzählt und nicht, weil er ein Meisterwerk der Filmgeschichte ist.

Man wird von dem Hype schnell mitgezogen und ich bin froh darüber, dadurch einige wirklich tolle Menschen kennengelernt zu haben. Die auch mal kritisch mit einigen Dingen umgehen, obwohl sie die Bücher und den Film mögen. Jeder hat eben seine Meinung.

Natürlich fällt einen auf, dass einige User sehr unkritisch mit Twilight und besonders der Verfilmung umgehen, aber das sehe ich nicht als Problem. Es ist ihre Sache. Jeder hat eben seine Meinung und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Allerdings freue ich mich über jeden Post, in dem ein User die Dinge auch mal etwas kritisch sieht.

Und was Stephenie angeht, kann ich Lalu nur zustimmen: Keiner hier kennt die genaue Situation, in der sie sich damals befunden hat. Ich finde es schwer, in so einem Fall über andere Menschen zu urteilen. Und du bist (noch?) nicht in so einer Situation. Vielleicht würdest du genauso handeln, vielleicht auch nicht. Man kann es von außen schwer beurteilen.

Den leisen Unterton, der bei BD mitschwingt, den überlese ich mal. Denn ich glaube nicht, dass du beurteilen kannst, ob andere Menschen, die BD mögen, keine Ahnung von Literatur haben. In der Schublade, in die du auch mich damit steckst, fühle ich mich nicht besonders wohl.

Aber trotz allem fand ich deine Beiträge sehr interessant.
Aber ich glaube kaum, dass du die Leute, die du mit diesem Post ansprechen wolltest, erreichst.


Zuletzt von Zoe am Mo 22 Dez 2008, 22:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  jassi am So 21 Dez 2008, 18:41

Noleen schrieb:

Zu Band 4 – reinste Geschmackssache.
Allerdings, was ich nun einfach mal ganz dreist in die Runde behaupte ist, dass nur ‚Twilight-Gläubige‘ oder nur ‚Leseratten‘ diesen Band als gut bezeichnen würden.
Eigentlich würde ich sagen, dass welche, die mit einem anderen Blick über literarische Werke sehen – so wie ich – einen anderen Standpunkt darüber haben.
Aber wie gesagt – das ist ebenfalls meine persönliche Meinung, also greift mich nicht deswegen an.
Also Noleen...
Ich hatte ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass dich irgendwer angegriffen hat. Very Happy

Du kannst nicht so ein Thema eröffnen und dann erwarten,
dass alle ja und Amen sagen.

Ist ja klar das auch die, die eine andere Meinung haben, diese äussern;
das ist ja das Schöne an einer Diskussion.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 21 Dez 2008, 19:49

Um erst einmal eine Sache zu sagen. Ich habe nicht jeden Post durch gelesen, also nicht böse sein, wenn hier vielleicht gleich genau das gleiche steht =)

Allerdings, was ich nun einfach mal ganz dreist in die Runde behaupte ist, dass nur ‚Twilight-Gläubige‘ oder nur ‚Leseratten‘ diesen Band als gut bezeichnen würden.
Eigentlich würde ich sagen, dass welche, die mit einem anderen Blick über literarische Werke sehen – so wie ich – einen anderen Standpunkt darüber haben.

In diesem Punkt kann ich dir nicht zustimmen. Ein Freundin hat ebenfalls alle 4 Bücher gelesen und ist KEIN Fan von Edward&Bella, Twilight etc. und als eine Leseratte würde ich sie auch nicht wirklich bezeichen. Als ich deinen Post gelesen habe, habe ich sie mal drauf angesprochen(habe ihr auch deinen Post gezeigt), was sie von dem Buch hält und sie hat folgendes geantwortet(ist ein wenig umgeformt):

Also ich kann ihr da nicht so ganz zustimmen. Du weißt genau, dass ich kein Fan von Twilight bin, aber ich habe diese Bücher gelesen, weil mich der Schreibstil von SM beeindruckt hat, was bei mir eher selten ist. Jede einzelne Seite hat mich gefesselt, ganz gleich welches Buch es war. Die Sache mit BD das ist eben wirklich Geschmackssache, aber ich glaube nicht, dass man sooo ein großer Fan sein muss um BD zu mögen.

Aber die Meinungen gehen bei BD eben auseinander, genauso wie bei Rob und dem Film, da stimme ich euch allen zu.
Und ich finde es echt okay, wenn man das hier mal richtig diskutiert. Da kann man auch mal sehen, was die anderen so denken =)


LG
~Noroelle~

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 21 Dez 2008, 20:41

Naja gut...von diesem Twilight-Hype habe ich eigentlich noch gar nicht so viel mitbekommen. Ich weiß lediglich, dass einige Freunde aus der Schule (aber komischerweise gar keine Bekannten) diese Bücher gelesen haben und nicht alle finden sie toll. Ist doch völlig okay, weil es irgendwie schrecklich wäre, wenn die ganze Welt diese Bücher lieben würde...
Bei den ersten beiden Büchern gebe ich dir auf jeden Fall recht...die finde ich auch noch mit am besten...und dann lässt es etwas nach. Der 4. Teil ist sowieso nicht jedermanns Geschmack.

Edit von Nirak - 2 Sätze gelöscht, da diese Spoiler zu Band 4 enthielten -

Und das mit Rob ist mir auch sehr deutlich aufgefallen. Wenn man mal in den Robert-Pattinson-Thread schaut, dann kann man anfangs wohl mehr als deutlich erkennen, dass ihn niemand mochte, weil er nicht wie der "Buch-Edward" vieler hier aussah. Und spätestens...jetzt Very Happy ...liest man nur noch: "Wuuuaah, der Typ ist so geil! OMG, ich sterbe gleich!" Ist ja auf keinen Fall schlimm, aber es ist schon fast erschreckend, wie schnell sich die Meinungen hier geändert haben Ehrlich gesagt...sooo toll finde ich Rob gar nicht (Wow, ich hab es tatsächlich ausgeschrieben ) und ich finde ihn gerade nur als Edward richtig klasse...als Person nicht so wirklich (also von dem, was ich aus Interviews sehen konnte). Aber naja, wie auch immer. Twilight ist immer noch klasse...solange die nächsten Filme nicht so richtig schrecklich werden...

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mo 22 Dez 2008, 20:27

Liebe Noleen,

ein interessanter Post, der eine interessante Diskussion ausgelöst hat, danke dafür.

Was du über deine 'Freundin' geschrieben hast, tut mir wirklich Leid, und ich kann verstehen, wie du dich fühlst, weil ich mal in einer ähnlichen Situation war (in meinem Fall war es nicht ein Buch, sondern ein Computerspiel).

Teilweise kann ich deine Argumentationen verstehen, teilweise nicht. Da du deinen Beitrag damit begonnen hast, zu erläutern, wie du zu Twilight kamst, möchte ich das hier an dieser Stelle auch als erstes tun, weil ich dafür oft kritisiert werde (nicht in diesem Forum!). Ich bin "erst" seit Ende Mai/ Anfang Juni diesen Jahres Twilight-Fan, weshalb mir oft nachgesagt wird, ich sei noch zu "neu", um wirklich Ahnung von den Büchern zu haben. Trotzdem werde ich jetzt meine Meinung dazu aufschreiben, wie damit umgegangen wird, liegt dann ganz bei den Lesern.

Ich glaube, niemand in diesem Forum möchte andere User persönlich angreifen, und was ich hier bisher gelesen habe, basiert meiner Meinung nach auf nachvollziehbaren Thesen. Jeder, der etwas in diesem Thread schreibt, sollte wohl etwas Kritik an seiner eigenen Person vertragen können, solange diese begründet ist. Dazu ist eine Diskussion schließlich da.

Zuerst möchte ich gerne darauf eingehen, was du zur Storyline in Twilight und den Folgeromanen sagst. Ich kann durchaus verstehen, was du meinst, aber trotzdem bin ich nicht deiner Meinung und stimme Nirak und Zoe in dem zu, was sie in Bezug auf Harry Potter und den Herrn der Ringe sagen. Eine Bücherreihe sollte eine gewisse Basis haben, die in allem Büchern erhalten bleibt. Die einzelnen Bücher sollten miteinander verknüpft sein, und dafür braucht man einen "roten Faden", der sich durch alle Bücher zieht. Im Falle von Twilight und den Folgeromanen ist dieser rote Faden die Liebe zwischen Bella und Edward mit allem Komplikationen, die sie aufwirft. Die Story ist alt, aber wie wir sehen, immer noch aktuell. Es ist nichts neues: Mensch verliebt sich in Vampir, der Vampir wird vom Blut angezogen, eine wilde Verfolgung als Climax der Story. Trotzdem scheinen wir nicht genug von Geschichten dieser Art zu bekommen, und so lange es funktioniert, kann man niemandem einen Vorwurf machen, der so eine Geschichte schreibt. Für mich persönlich war der Inhalt aller 4 Bücher ausreichend, die vorhanden Wiederholungen fand ich aus bereits genannten Gründen völlig in Ordnung. In jedem Band gab es überraschende Erkenntisse und Wendungen, die das Lesen spannend gemacht haben. Ich mochte sowohl Eclipse als auch Breaking Dawn, weil sie gut an die Geschehnisse in den Vorgängerromanen anknüpfen und darauf ihre eigenen Geschichten aufbauen.
Was das "schnelle Verlieben" angeht, denke ich, dass es gar nicht so schnell geht. Am Anfang ist es sicherlich mehr eine Schwärmerei, die sich erst langsam zu einer Liebe entwickelt, auch wenn das im Buch vielleicht anders beschrieben wird. Da muss man sich als anspruchsvoller Leser nunmal seine eigenen Gedanken machen. Schließlich wird das Buch aus Bellas POV geschrieben, und wir Leser müssen und selbst entscheiden, in welchen Punkten wir ihr glauben, und in welchen nicht. Das ist doch das spannende an einem Ich-Erzähler, wir müssen selbst mitdenken, um uns nicht komplett von ihm beeinflussen zu lassen. Ich denke, in der "realen Welt" ist das nicht anders. Wenn ich jemanden kennenlerne, den ich toll finde, erzähle ich meinen Freundinnnen, ich sei verliebt. Ob es am Anfang nicht doch eher nur eine Schwärmerei ist, liegt beim Betrachter.

Über den Film möchte ich nicht so viel sagen, da ich einige der wenigen bin, die ihn noch nicht gesehen haben. Generell ist es aber bei jeder Verfilmung eines Buches das Gleiche: Der Film wird kritisiert, was das Zeug hält, weil er nicht das perfekte Bild wiederspiegelt, das die Fans beim Lesen der Buchvorlage hatten. Ich halte das auch nicht für verwerflich, schließlich ist es nur gut, dass jeder seine eigenen Vorstellungen hat. Persönlich denke ich aber, dass jeder Film unabhängig von der Buchvorlage als eigenes Werk gesehen werden sollte. Noleen, so etwas in dieser Art hast du glaube ich auch schon geschrieben, und in diesem Punkt stimme ich dir voll und ganz zu, auch wenn ich jeden Fan verstehe, dem das schwerfällt.
Was Robert angeht, habe ich die anfänglichen Abneigungen kaum mitbekommen, da ich wie bereits erwähnt erst im Juni zu Twilight gefunden habe und sich die Abneigungen bis dahin größtenteils schon gelegt hatten. Ich kann jedoch gut verstehen, dass viele Fans zuerst wütend/ enttäuscht/ traurig waren, dass der Schauspieler, der die Rolle des Edward bekommen hat, vielleicht nicht ihrem persönlichen Idealbild entspricht. Menschen brauchen Zeit, um sich an Veränderungen zu gewöhnen, und dass die meisten Fans Robert mittlerweile akzeptiert haben, zeigt doch nur, dass wir flexibel und uns nicht auf Ideale versteifen. Das ist doch etwas Gutes, oder?

Als letztes möchte ich gerne noch was zu der Hype sagen, die um Twilight gemacht wird. Ich war ersthaft überrascht, als ich als neuer Twilight-Fan im Internet eine so riesige Fangemeinde vorgefunden habe, da in meinem Heimatort niemand das Buch gelesen hat. Fast alle Medien haben eine Fangemeinde, ob dies nun Romane, Filme, Comics, Zeitschriften, ... sind. Da Twilight ein JUGEND-Roman ist, wird es niemanden überraschen, dass diese Serie eine größtenteils sehr junge Fangemeinde hat. Jugendliche verhalten sich anders als Erwachsene, also ist es verständlich, dass sich die Twilight-Fangemeinde anders verhält, als zum Beispiel ein Shakespeare-Fanclub. Wenn jemand ein Jugenbuch ließt und sich mit dessen Fans beschäftigt, muss durchaus verstehen, dass sich einige Fans vielleicht Herzchen auf die Hand malen und "Edward" hineinschreiben. Mit 12 hätte ich das auch gemacht, und ich sehe nichts verwerfliches darin. Ich demonstriere noch heute gerne öffentlich, welche Bücher ich mag, da Bücher ein wichtiger Teil in meinem Leben sind. Für mache Menschen sind es "nur Bücher". Für mich sind sie mehr als das, und ich halte mich deshalb noch lange nicht für verrückt. Ich schreibe mir vielleicht nicht "I love Edward" auf den Handrücken, dafür habe ich einen kleinen Aufkleber auf meinem Auto, auf dem "Frodo lives" steht. Ich bin Herr der Ringe Fan und zeige das gerne. Na und? Genauso liebe ich Fanshirts und andere Merchandiseartikel zu guten Büchern. Ich halte es für eine freie Entscheidung jedes Einzelnen, wie er oder sie mit Büchern umgeht und wie er seine Lieblingsbücher in der Öffentlichkeit präsentiert, und deshalb habe ich nichts gegen Leute, die sich Edward auf die Hand/ Wange schreiben.

Abschließend wollte ich noch Zoe voll und ganz in dem zustimmen, was sie über Schubladen schreibt: Du hast das sehr schön ausgedrückt!!
Ich bezeichne mich öfter als "Leseratte", allerdings hat das Wort in diesem Thread so etwas wie einen negativen Beigeschmack bekommen. Dazu wollte ich gerne sagen, dass ich sehr viel und sehr gerne lese, und das in sehr vielen verschiedenen Genres. Ich studiere englische, deutsche und skandinavische Literatur, viel Lesen gehört bei mir sozusagen zum Beruf. Dass Twilight nicht in die Kategorie von höherwertiger Literatur gehört, muss ich ja wohl niemandem erklären, trotzdem wird es gelesen. Ich mag sowohl Klassiker als auch Fiction, aber oft wird Twilight-Lesern nachgesagt, dass sie keine Ahnung von Literatur haben... schade.

So, das wars erstmal von mir.

Liebe Grüße,
Nea

PS: Das Thema FFs habe ich bewusst ignoriert, da ich selber weder FFs lese noch schreibe. Trotzdem denke ich, dass es kein Zeichen von schlechter Qualität des Vorgaberomans ist, wenn sich FFs ähneln. Bei Harry Potter handeln doch auch über die Hälfte der FFs von einer Liebe zwischen Hermione und Malfoy. Woran das wohl liegt?

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 28 Dez 2008, 01:30

zuerst mal finde ich es richtig toll und ganz schön mutig von dir, deine freie meinung zu äußern!

so, ich gebe mal meine meinung zu deinem ersten post ab, noleen. nimm das bitte nicht persönlich, denn so ist es wirklich nicht gemeint!

Es ist nun schon zwei Jahre her, dass ich den ersten und zweiten Band wegen einer Internet-Freundin gelesen habe.
Das heißt, dass ich Twilight schon länger kenne, als ca. 60-70% aller jetzigen Fans. Als ich anfing, Twilight zu lesen, kannte es in meinem Stadtkreis überhaupt niemand und jetzt kennt es (fast) jeder.
erstmal: das kannst du doch gar nicht wissen. es gab ja schließlich keine umfrage oder so und weil nicht alle in diesem forum das buch schon vor zwei jahren gelesen haben, heißt das noch lange nicht, dass das auch in der außenwelt der fall ist.

Ebenfalls habe ich als eine der Ersten auf Deutsch FanFiktions zu Twilight geschrieben – und war die erste, die auf Deutsch aus Edwards Sicht geschrieben hat.
Also flamt mich nicht, ich weiß sehr genau, wovon ich rede.

das kannst du ebenfalls nicht wissen und ich finde es ein bisschen dreist, das einfach so zu behaupten. es gibt, denke ich noch genug andere unter den rund 80.000.000 einwohnern in deutschland, die ungefähr zu gleichen zeit wie du und früher ffs zu twilight verfasst haben.

Was ich nur über Band 3 und 4 sagen kann:
Non-Sense.
Band 3 war noch einigermaßen erträglich, was SM jedoch mit Band 4 veröffentlicht ist absoluter Schwachsinn.
SM liebte ihre Charaktere – wie sie oft genug gesagt hat – und genau deswegen kann ich nicht nachvollziehen, wie sie vor allen Dingen Band 4 so in den Dreck ziehen konnte.
Wirklich – sorry – Band 4 war absoluter Non-Sense (aus Spoiler-Gründen gehe ich nun nicht näher darauf ein).
wer sagt, dass sm ihre charaktere nicht mehr liebt?? und wie soll sie sie in den dreck gezogen haben? ich finde, sie hat alles wunderbar verarbeitet, vor allem die geschichte mit jacob.
Spoiler:
und dass bella schwanger wurde, habe ich mir immer gewünscht und alle mädchen aus meiner klasse (ich übertreibe in diesem punkt wirklich nicht) auch. wir alle fanden, dass es eine unglaublich schöne und süße idee war, dass sie die kleine renesmee bekommen haben und dass sie und jake geprägt werden, da der ganze jacob quatsch dann endlich ein ende finden konnte.



Mensch verliebt sich in einen Vampir.
Nichts Schlimmes, gab es schon immer und wird es auch immer geben.
Gegen diese Grundbasis hat niemand etwas (und wie einige wissen, schreibe ich selber grade an einer Vampirstory herum) – jedoch die Umsetzung ist recht bedürftig.

Die Grundidee, dass ein Mädchen in einen anderen Ort zieht und dort einen Vampir kennenlernt ist zwar nett, wurde allerdings ‚falsch‘ umgesetzt.
Was ich damit meine ist folgendes: Monate vergehen und die beiden Personen reden nicht einmal miteinander und dann sind sie irgendwie sofort verliebt. Erscheint recht unlogisch – und wenn jemand ganz genau auf die Story sieht, dem wird auch auffallen, dass dort außer Schule, einmal ‚shoppen‘, Lichtung und einem Hausbesuch nichts weiteres mehr passiert, als dass sich die Liebenden wegen einem Tracker trennen.
Gegen diese Grundidee kann man theoretisch nichts sagen, wenn sie anders umgesetzt worden wäre.
zunächst muss ich sagen, dass ich auch fand, dass sich das ganze ein wenig gezogen hat, aber edward musste sich ja erstmal darüber im klaren sein, wie er handelte. er wollte bella nicht gefährden, konnte ihr aber gleichzeitig nicht fernbleiben. er war also schon am anfang des buches in sie verliebt. doch erst gegen ende fasste er den entschluss, sich auf eine beziehung mit ihr einzulassen und ihr sein geheimnis anzuvertrauen.

Die Folgebände ziehen eigentlich nur das in die Länge, das der Band 1 schon angekündigt hat:
Bella muss irgendwann in einen Vampir verwandelt oder von Edward verlassen werden.
Hin und wieder kommt jemand vor, z.B Victoria, die Bella nach dem Leben trachtet, aber ansonsten wird in dem gesamten Buch mehr oder weniger nur umschrieben, wie sie versuchen Bella das Leben zu retten und sie sich mehr oder weniger in ihren besten Freund Jacob verliebt und somit Edward in gewisser Weise abschiebt.
Wenn der Inhalt nicht so dürftig ausfallen würde, dann könnte man nur kaum etwas dagegen sagen – jedoch ist dies nicht der Fall.
Dafür, dass die Reihe 4 Bände hat, ist der Inhalt also eindeutig zu gering.
Eigentlich hätten 3Bände gereicht – mit ein wenig mehr Seiten, Geschick und einer kleinen Strukturänderung vielleicht sogar 2.

Wenn ich eine ‚Reihe‘ lese, will ich eine epische Geschichte lesen und nicht etwas, das so offenkundig auf ein gewisses Ende hinausläuft.
SM hat zwar auch einige andere Vampire hier und da in eine Art ‚Mythologie‘ rein gequetscht, aber für eine Hintergrundstory ist das wirklich viel zu wenig.
zwar hatte sm vor, alles in 2 bände zu packen, aber sie durfte ja nicht. und könnte man nicht von allen buchreihen dasselbe behaupten?? sie alle laufen auf ein gewisses ende hinaus, welches jedem schon nach dem ersten teil klar ist. genau wie bei hp: harry erfährt von voldemort, dem "bösen" in der story und ist dazu bestimmt ihn zu töten. das alles gelingt ihm jedoch nicht bis zum siebten band. und da war das ende auch ziemlich unspektakulär, schließlich hat er mit nur einem einfachen zauberspruch den achso gefürchteten du-weißt-schon-wen vernichtet, was ihm sonst nie gelang, da voldemort immer schneller als er war. außerdem sollten die zwischengeschichten auch ein wenig spannung auslösen.

im großen und ganzen finde ich es etwas arrogant von dir, sms stil etc. zu kritisieren. an sich ist das ja nicht so schlimm, aber du behauptest ganz dreist, die struktur ihrer geschichte wäre nicht gut und sie wäre nicht mit geschick an die sache herangegangen.
so etwa kann man mmn nicht von einer autorin sagen, die schon 5 dicke bücher geschrieben hat von denen 4 weltbestseller sind (noch 3, aber bald mit sicherheit 4). und iuch denke, du hast noch kein einziges buch rausgebracht, also würde ich mich an deiner stelle etwas zurückhalten.

________________________________________________________________________________________________________________________________

Ich will nur kurz etwas gegen das Fan-Verhalten sagen:
Zuerst hieß es „Ieeh Robert! Baaaah!“ und kaum nachdem alle darüber geschlafen haben, standen sie mit einer drastischen Meinungsänderung auf: „Robert ist sooo toll *_*!!!!!“
ja, der meinung war ich auch, absolut!


Wie wäre es, wenn ihr einfach mal zu eurer Meinung stehen würdet, anstatt euch einfach so anzupassen?
wer sagt, dass wir nicht zu unserer meinung stehen?? ich habe auch meine meinung zu ihm geändert und das nicht, weil es die meisten auch getan haben! allerdings war das bei mir so, dass ich ihn anfangs hässlich fand, dann aber einigermaßen gutaussehend, aber nach einer weile und neuen bildern von ihm dann wieder fand, dass er überhaupt nicht "hübsch" ist. jedoch finde ich, dass er der perfekte edward ist, weil er sich einfach super mit der rolle identifizieren kann.

Anfangen tut das Ganze schon damit, dass Twilight-Fans anfangen nicht nur über Vampirbücher herzuziehen, sondern auch anfangen, normale Bücher mit Twilight zu vergleichen, die rein gar nichts mit Vampiren zu tun haben.

ja, das finde ich auch grässlich. außerdem kann man doch gar kein buch mit twilight vergleichen! sm hat damit einen bestimmten nerv getroffen, was so lange keinem autor mehr in dieser weise gelingen wird, denke ich, also von daher...


Twilight als das ‚Wichtigste der Welt‘
Es ist wirklich schon traurig, dass deswegen langsam Freundschaften zerbrechen, nur weil Freunde nur noch Twilight im Kopf haben.
ja, so wa kann ich auch nicht ab, wenn man wegen eines BUCHES als freundin vernachlässigt wird, so etwas ist mir aber zum glück noch nie passiert.
aber ich würde auf keinen fall behaupten, dass deswegen freundschaften zerbrechen, eher das gegenteil. durch das buch haben ich und meine freundinnen jetzt ein weiteres gemeinsames "hobby" über das wir reden können.

Es ist völlig in Ordnung, ein Buch zu mögen oder gar zu lieben.
Aber bitte stellt es nicht über alles – es ist nur ein Buch.

Der Hype von Twilight ist wirklich viel schlimmer als der von Harry Potter.
Ich meine – wer mit ‚I love Edward‘-Schriftzug auf der Wange und Hand rumläuft, muss schon ein wenig durchgeknallt sein -Und das ist noch das harmloseste Beispiel.

Aber es gibt nun einmal Grenzen.
Twilight rief mehr ‚Fangirls‘ hervor, als normale Leser, die sich zufrieden die Reihe in ihr Bücherregal stellen.
Auch was die Medien von sich geben grenzt teilweise ans Lächerliche (nicht nur über Twilight, ebenso wenn es um Harry Potter ging) – man muss nicht einen Bericht 100mal vorgekaut bekommen, nur damit jedes Klatschblatt in mindestens drei ihrer Zeitschriften einen Artikel verfasst haben, nur damit das ‚Fangirlie‘-Herz beruhigt ist.
Nicht, dass ich etwas dagegen sage, dass die Medien davon berichten.
Ich finde einfach nur, dass sie teilweise wirklich sehr die Grenzen überschreiten.
naja, ich finde man kann schon zeigen, wenn amn nach etwas verrückt ist. ich stehe ja nicht so auf fanartikel, wie taschen, klamotten etc., aber wem's gefällt.
des weitreren kann amn den medien nicht vorschreiben, wie viel sie zu einem thema berichten. sie versprechen sich eben viel davon und mal ganz ehrlich, was würdest du tun als einer von denen?? in diesem beruf geht es (wie in allen anderen berufen natürlich auch) einfach um erfolg.

Wie bereits erwähnt, ich will wirklich niemanden dem Spaß an der Reihe verderben. Meine eigentliche Absicht ist einfach, dass die etwas ‚extremeren Fans‘ vielleicht eventuelle ‚Fehler‘ einsehen.
auf keinen fall würde ich sagen, dass irgendein fan einen "fehler" einsehen sollte, geschweige denn einen begangen haben sollte. es ist noch lange kein fehler, zu sagen:"ich vergöttere dieses buch" oder "o my edward" oder was weiß ich was alles.

________________________________________________________________________________________________________________________________

Was der Anlass für dieses Statement war ist einfach nur, dass es mich einfach tierisch aufregt, wie vor allem teilweise die Fans richtig extrem mit ihrem Hype umgehen.
ok, wenn es dich aufregt, ist gewissermaßen ja verständlich. mir ist es jedenfalls ziemlich egal, wie verrückt die leute danach sind. aber nicht mehr ganz klar im kopf sind sie alle mal nicht! sie leben doch nur ihre "liebe" aus. ist da denn sooooooo schlimm??

so, das war meine meinung zu diesem thema. ich wiederhole: bitte nimm nichts von all dem, was ich oben gesagt habe als angriff gegen dich! jedoch möchte ich dich bitten, es dir zu herzen zu nehmen und zu versuchen, mich zu verstehen.

lg

rayne


Zuletzt von rayne cullen am Sa 03 Jan 2009, 23:55 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 28 Dez 2008, 02:47

Ich könnte mich auch über diesen ganzen Kommerz-Quatsch aufregen, über die ein oder anderen zu positiven wie negativen Kritiken oder über kreischende Mädels, wegen denen man kein Wort eines Interviews versteht...aber ich halte das für total verschwendete Zeit, da so ein Hype nunmal dazugehört! Und gerade über diesen Robert-Hype kann ich nur schmunzeln...Meinungsschwankungen im Bezug auf Besetzungen sind ja wohl wirklich nichts neues mehr, deshalb verstehe ich deine Aufregung überhaupt nicht! Es kommt ja wohl mehr als häufig vor, dass man im ersten Moment über eine Besetzung geschockt ist und diese aber beim zweiten Hinsehen garnicht mal so übel findet! Deshalb kann ich deine Worte "Wie wäre es, wenn ihr einfach mal zu eurer Meinung stehen würdet, anstatt euch einfach so anzupassen?" überhaupt nicht verstehen...
...was ist denn schlimm daran, seine Meinung zu ändern? Mir gefiel Robert im ersten Moment auch nicht, aber hat mich total überzeugt und jetzt bin ich richtig zufrieden! Und weitere Gedanken mach ich mir dann auch nicht drüber!

Mir hat Breaking Dawn auch nicht so gut gefallen, aber trotzdem muss ich mich doch darüber nicht so aufregen! Ich hab echt andere Probleme Ich hätte es mir auch ganz anders gewünscht, aber ich bin nunmal nicht Stephenie und es sind nicht "meine" Charaktere! Trotzdem liebe ich die Twilight-Reihe und sie hat mich gefesselt...die Kunst ist eben, die Reihe trotz ihrer Macken zu lieben...es ist schließlich nur ein Buch, für mich zumindest, das mich verzaubert aber mir nicht alle Sinne raubt! Und die Mädels, die nunmal extrem dafür schwärmen, sollen das doch bitte tun und FF's schreiben bis die Tastatur qualmt oder Gedichte über Robert schreiben....wen interessiert's?!
Wenn sich nur alle mal über wirklich wichtige Sachen aufregen würden...dann würde einiges anders laufen!

Zum Abschluss noch eine Frage an Noleen: Warum "schimpfst" du, die so innig darum bittet, dass ihre eigene Meinung respektiert wird, so über die Meinung anderer bzw. über das, was sie tun...es ist nicht böse gemeint, aber als kleiner Tipp: Lass doch die Leute in Ruhe "schwärmen" und "spinnen" und den 3. und 4. Band toll finden...ist doch nicht dein Bier, oder? Und was das Schubladendenken betrifft...danke Zoe du sprichst mir aus der Seele!

Liebe Grüße

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am So 28 Dez 2008, 17:37

Ich finde die Bücher sehr süß, für zwischendurch und man kann wirklich mitleben und das ist mir seit HP auch schon lange nicht mehr passiert. Es ist halt wirklich was für ein Frauenherz. Es ist auch mal nett, ein wengier "anspruchsvolles" Buch zu lesen und einfach nur seiner Fantasie nachzuhängen.
Spoiler:

Der vierte Band hat mir nach dem ersten Lesen überhaupt nicht gefallen, aber je öfter ich ihn lese, desto mehr kann ich mich mit diesem Ende abfinden. Es entspricht zwar nicht genau meiner Vorstellung von einem Ende, aber so wie es SM gelöst hat, finde ich es dennoch durchaus plausibel und ich finde den Gedanken mittlerweile total süß, dass Bella und Edward eine Tochter haben, auch wenn es total kitschig und logisch war, dass Jacob sich auf sie imprinted Very Happy

Es gibt auch noch andere gute Bücher über Twilight. Und die Twilight-Vampire waren nach Anne Rice und Bram Stroker und die sind übrigens auch gute Autoren, deshalb kann man Twilight nicht mit diesen Büchern verlgeichen, die es schon länger gibt und eindeutig schon Klassiker dieser Materie sind. Ich finde, man kann Twilight lieben, ist halt eine andere Vorstellung von Vampiren, aber auch die andere Seite der Vampire nicht vergessen, die es bereits vorher gab und die ich auch recht interessant finde. Ich hab mir mal wieder Interview mit einem Vampire angesehen, glaube ich und jedenfalls hat (ich hab schon wieder den Namen vergessen, also irgendeiner halt) auch Tierblut getrunken, zumindest versucht, also der Gedanke, dass Vampire sich von Tieren ernähren und nicht nur von Menschen ist auch nicht ganz neu. Aber so ganz glaube ich Stephenie nicht, dass sie voher nichts mit Vampiren zu tun gehabt hat. Ok, kann sein, dass sie nicht auf diese Materie "abgefahren" ist, aber sie dennoch in gewisser Weise damit in Kontakt kam, ihr diese Art von Vampiren nicht gefallen haben und sie aus den Geschöpften der Nacht liebenswerte Person erschaffen wollten, die nicht nur monströs sind oder sonstiges.

An sich ist die Twilight-Reihe eine schöne Geschichte. Das unrealistische an diesem Buch ist für mich nicht der Vampirismus, sondern die Vorstellung von einem perfekten Mann und das finde ich schlimm, dass viele sich ihren Partner oder die Vorstellung wie der Partner sein soll, aus diesem Buch nehmen. Es ist nicht verkehrt eine Vorstellung zu haben, aber man sollte nicht auf sie festhalten.

Und Edward kommt wie ein kleinre Stalker rüber ^^. Ich mein, er sagt, er schaut Bella gerne beim Schlafen zu, dass muss einem schon zu denken geben, wenn er auch immer ins Schlafzimmer einsteigt oO

So, ich glaub, dass war es fürs Erste

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Di 30 Dez 2008, 00:15

nach langer, langer zurückhaltung hat mich dein beitrag, noleen, wieder dazu "genötigt" (im positiven sinne), etwas zu posten.
ich finde es gut und spannend, eine diskussion zu starten und nicht nur ein miteinander-rum-gerede zu lesen

vor einem jahr bin ich dem twilight bann verfallen. das kann man wohl wirklich so bezeichnen bei mir. ich war (oder bin) hin und weg, wenn ich diese bücher lese. sm nimmt mich mit in eine welt, aus der ich nur schwer wieder heraus finde. allerdings bezeichne ich mich (schon alleine aufgrund meines alters) nicht als ausgeflippter fan, der nur noch twilight oder rob im kopf hat.

im gegenteil. nachdem ich die bücher gelesen hatte, bin ich im internet auf die suche nach MEHR gegangen und hab auch allerhand gefunden! grins und konnte miterleben, wie man immer schnellere, genauere und aktuellere infos zu allen themen rund um die bücher und filme erhalten kann. langsam rollt die welle über deutschland. und genau da hab ich mich zurück gezogen.

erst fand ich einige foren super lustig und unterhaltsam und dachte, dass man hier sicher freunde finden kann. allerdings drehte sich bald alles nur noch um das eine. sicher, ihr meint jetzt, na klar, dafür ist ein forum ja auch da und ihr habt recht. aber wie kann man andere menschen kennen lernen, wenn kein "normales" wort mehr möglich ist

seither bin ich mehr am lesen und schau immer mal rein, was es neues gibt. man will ja schließlich doch nichts verpassen.
noleen, ich kann dich daher super gut verstehen, dass man bei dem ganzen hype teilweise nur den kopf schütteln kann.

ich seh die bücherreihe auch mehr wie viele meiner vorredner. es ist nicht unsere geschichte. ich finde, der ausdruck, sm hat die geschichte falsch umgesetzt... sowas gibts nicht. sie ist der schöpfer dieser figuren, daher gibt es kein falsch! entweder man lässt sich von der geschichte verzaubern oder nicht. wenn nicht, dann ists wohl nicht die richtige geschichte für einen.
bücher sind - zumindest solch romane wie twilight, hp und tausend andere titel - meiner meinung nach zur unterhaltung da, zum träumen, vielleicht auch zum schwärmen, einfach abschalten. wenn man über alles ein kritisches auge schweifen lässt, hat man doch keinen spaß mehr an den büchern. dann kann man sich das lesen schenken.

und vielleicht geh ich jetzt zu weit (ganz sicher sogar), aber wenn man in einer beziehung ist, ist der mensch, den man liebt auch nicht perfekt. er hat seine macken. man denkt sich, "man, kann er das nicht anders machen". und trotzdem liebt man den menschen.

ich möchte nicht auf alles eingehen, was geschrieben wurde. das haben andere schon zu genügend getan
aber einen hinweis zum film hab ich noch.
nennt mir ein beispiel, bei welchem der film das buch geschlagen hat. wer im vorfeld zu einem film das buch gelesen hat, fühlt sich immer wie im zeitraffer. alles verläuft so schnell, was ja auch klar ist. in büchern hat man die ewigkeit zur verfügung, wenn not am mann wäre im film sinds nur knappe 90 minuten oä.
ich sehe filme zu büchern immer als selbstständiges werk. daher ist der film-edward auch eine ganz andere person, als mein buch-edward. die eine geschichte trenne ich völlig von der anderen.
(den film hab ich schon gesehen, ich hoffe immernoch, dass das nur ein vorab-zusammenschnitt war buch hin oder her, ich fand den gräuslich )
und ist es nicht so, dass menschen auch hübscher für einen werden, wenn man sie näher kennen lernt? vielleicht ging es vielen fans so. und es wurde ja schon gesagt, veränderungen oder neues sind für die meisten menschen immer erst schlecht, bloß weg. und dann arrangiert man sich damit. und total richtig fand ich auch die aussage, dass es sich nun mal um ein jugendbuch handelt. die jugend... so ist sie nunmal, überschänglich, irre und total bekloppt aus sicht einer über 25 jährigen )

um missverständnissen vorzubeugen, so wie du deine meinung frei vertreten hast, vertretet jeder schreiberling hier seine meinung. ich denke man sollte es endlich mal gehen lassen, tausend mal zu betonen, dass man niemanden angreifen will. wer will das schon. das forum hat uns alle aufgrund einer gemeinsamkeit zusammen geführt. wir haben spaß am lesen und sind auf die ein oder andere art von twilight bewegt worden. ich denke hier befindet sich keiner, der sich in einem forum anmeldet, um andere zu dissen a la youtube
daher verstehe ich deine hinweise nicht, dass dich hier irgendjemand angegriffen hätte. schade, wenn du das so siehst. ich bin froh um deine meinung und seh diese mehr als anregung, mal wieder auf eine völlig normale weise über die bücher nachzudenken.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mi 31 Dez 2008, 15:51

@ rayne cullen

Eigentlich lese ich über solche Posts wie deinen hinweg, aber mich hat es in den Fingern gejuckt, also sage ich mal etwas dazu.
Selbst wenn du sagst, es sei kein Angriff gegen mich, schreibe ich nun folgendes:

Ich weiß sehr wohl, wie viele Leute in Deutschland in etwa Twilight gelesen hatten, als ich damit fertig war.
Erleidest du tatsächlich dem Irrtum, dass das hier nur das einzige Forum für mich wäre? So viel lese ich aus deinem Post heraus.
Ich war zwei Jahre in einem anderen Twilightforum und war dort sogar Moderator – nur mal so nebenbei.
Da ich schon sehr lange auf Animexx bin – der Seite für Fantreffen schlechthin und gleichzeitig schon seit 4 Jahren auf FF.de - also schon einmal die größten Quellen in Deutschland – weiß ich daher sehr wohl, wie stark die Zahl der Fans/Leser gestiegen ist.
Natürlich kann ich nun keine Beweise vorlegen, aber ich erinnere mich gut daran.

Um gleichzeitig deinen Angriff gegenüber meiner FF Behauptung entgegenzuwirken sag ich nur eines:
ur um mal einige Statistiken zu nennen: Als ich meine erste FF veröffentlicht hatte, gab es auf FF.de und Animexx zusammen gerade einmal 30 (!) FFs zu Twilight.
Mittlerweile ist die Zahl auf insgesamt wohl mehr als 7000 mit allen Foren zusammen gestiegen.
Sagt das nicht bereits einen Teil dazu aus?
Ich war damals sehr aktiv.
Es gab nirgendwo öffentlich auf deutscher Sprache eine FF aus Edwards Sicht.
Weder auf Animexx, noch FF.de, noch irgendein Forum.
Daher kann ich mit Recht behaupten, meine war die erste – das ist nicht dreist, das ist ein Fakt.
Du kannst gerne mit ganz alten Twilightfans reden, die dir auch ein Liedchen davon singen können.
Vielleicht war ich nicht die erste, die auf Deutsch eine geschrieben hat – aber wohl die erste, die diese irgendwo veröffentlicht hat.

Ich möchte zudem noch etwas sagen, was die gesamten Twilightforen anbelangt: Die Zahl der Mitglieder ist stetig gestiegen.
Kommst du jetzt auf den richtigen Gedanken, oder muss ich das noch näher erläutern?

Nur um es (mal wieder zu erwähnen) Harry Potter finde ich genauso schwachsinnig wie Twilight (zumindest ab Band 4).
Deswegen belustigt es mich ein wenig, dass du das Buch als Beispiel genommen hast, um Twilight zu verteidigen.

Nur um es mal zu sagen: Ja, ich bin arrogant.
Ein Problem damit?
Alle, die mich näher kennen, wissen genau, dass ich dazu die besten Gründe habe.
Egal, wie dem auch sei, es geht hier nicht um mich.

Wieso darf ich keinen ‚Weltbestseller‘ kritisieren? Gehört dies nicht auch zu meiner freien Meinungsäußerung?
Es ist einfach nur erbärmlich, wie du mich damit angreifst.
Es gibt weitaus bessere Bücher als die von SM und die nicht zu ‚Weltbesteller‘ gehören.
Weißt du wie egal mir das ist? Ich kritisiere – weil es für mich etwas zu kritisieren gibt.
Wieso sollte ich mich also deswegen zurückhalten? Hm?
Soll ich im Staub kriechen wie die meisten anderen Twilightfans und Twilight vergöttern, wie du es offenbar tust?
Ich finde die Behauptung sowieso etwas lächerlich, dass man selbst Autor sein muss, um andere zu kritisieren.
Ich schreibe grade an einem Manuskript – aber das ist ja offenbar Leuten wie dir nicht gut genug, um Twilight zu kritisieren ;3.


Na ja, du bist zwei Jahre jünger als ich.
Ich hoffe einmal, dass du vielleicht in zwei Jahren, wenn du so alt bist wie ich, das alles ein wenig besser einschätzen kannst.

~~ Wie gesagt - normalerweise lese ich über solche Posts hinweg.
Ich könnte nun noch viel mehr schreiben, aber ich würde damit den Hass des gesamten Forums auf mich ziehen – und zwar definitiv.
Deswegen belasse ich es einfach dabei.

________________________

Nebenbei danke für eure vielen Posts dazu ;3.
Offenbar kann man doch vernünftig über ein solches Thema diskutieren.

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mi 31 Dez 2008, 17:22

im großen und ganzen finde ich es etwas arrogant von dir, sms stil etc. zu kritisieren. an sich ist das ja nicht so schlimm, aber du behauptest ganz dreist, die struktur ihrer geschichte wäre nicht gut und sie wäre nicht mit geschick an die sache herangegangen.
so etwa kann man mmn nicht von einer autorin sagen, die schon 5 dicke bücher geschrieben hat von denen 4 weltbestseller sind (noch 3, aber bald mit sicherheit 4). und iuch denke, du hast noch kein einziges buch rausgebracht, also würde ich mich an deiner stelle etwas zurückhalten.

Ich finde Noleen kann SM kritisieren, selbst wenn sie der Meinung ist, dass sie falsch an die Sache herangegangen ist. Ganz gleich wie viele Bücher SM veröffentlicht hat und ob es Bestseller sind, ich finde es gut wenn man seine eigene Meinung dazu äußert und ich denke nicht, dass man Autorin sein, oder irgendein Buch auf den Markt gebracht haben muss

Nun zu der Sache mit den FF's. Es gibt so vielen Foren auf dieser Welt, ganz gleich zu welchen Filmen und Serien. In solchen Foren gibt es aber auch Threads, in denen man ganz andere FF's veröffentlichen kann (dieses Forum ist ein schönes Beispiel ) Daher würde ich mich vielleicht doch ein wenig zurückhalten, dass du die Allererste warst, die so eine FF veröffentlicht hat. Aber ich will dieses Thema auch nicht auf die Spitze treiben, daher lass ich es einfach mal dabei, dass du zu den Ersten gehörst, die so eine FF veröffentlich hat.


Ich möchte zudem noch etwas sagen, was die gesamten Twilightforen anbelangt: Die Zahl der Mitglieder ist stetig gestiegen.
Aber ist das denn nicht logisch? Ich meine man schreibt Bücher, damit sie gelesen werden und dann weiter empfohlen werden. Das ist wie eine Kettenreaktion:

20 Leute lesen ein Buch - Sie findes es toll, melden sich vielleicht in Foren an, um sich mit den anderen auszutauschen - Man fängt an, anderen Leuten (Freunde, Familie etc.) davon zu erzählen - Ein paar von denen finden es auch gut, melden sich in Foren an um sich eben wieder auszutauschen - usw.

Daher denke ich, dass es ganz normal ist, wenn die Zahl mehr und mehr steigt. Dann kommt auch noch ein Film, man sieht den Trailer und will die Wartezeit rumkriegen, in dem man das Buch liest. Daher wundert es mich ünerhaupt nicht, wenn sich mehr und mehr in Foren anmelden.


Ich wette, ihr wisste es jetzt alle schon, aber ich will niemanden angreifen. Und das du, Noleen, arrogant bist, damit habe ich kein Problem. Ich meine jeder ist ein bisschen arrogant *auf mich deute*

LG
~Noroelle~

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

Beitrag  Gast am Mi 31 Dez 2008, 17:25

Hallo Noleen,
danke, dass du selbst zugibst, arrogant zu sein.
Ich kenne dich nicht und habe auch keine Ahnung, ob deine Fähigkeiten so ausgeprägt sind, wie du hier behauptest.
Deshalb lasse ich das alles mal außen vor.

Allerdings finde ich nicht, dass man mit dir vernünftig über das Thema diskutieren kann.
Du hast dir einen Post rausgepflückt und dich daran verbissen.
Was alle anderen schreiben, wird scheinbar ignoriert.
Auf deinen Tonfall will ich hier gar nicht großartig eingehen.
Nini hatte es ja auch schon angesprochen und ich stimme ihr zu. Warum regst du dich darüber überhaupt so auf?

Allerdings stört mich etwas: Wie soll man sich zu deinen Posts noch äußern?
Du willst eine Diskussion, wirfst Aussagen in den Raum und willst nicht angegriffen werden. Das tut auch keiner.
Aber eine Diskussion besteht für mich auch darin, dass man sich die Aussagend der anderen „anhört“. Und solche Sätze wie
und wenn ich sage, dass er GUT ist, verstehe ich absolut nicht, wie man mich in dem Sinne weiter ‚angreifen‘ kann und mir lange Passagen darüber schreibt *augenroll*.
passen da einfach nicht.
Es hat dich auch bei Rob niemand angegriffen, aber wenn andere User versuchen, ihren Standpunkt zu erklären, erzählst du etwas von Rob-Fanatismus. Das stört mich, obwohl ich zu den wenigen Leuten hier zu gehören scheine, die kein Fan von Rob sind.

Jeder darf seine Meinung darlegen. Das ist eben nun mal der Sinn einer Diskussion.
Wenn du schreibst, wie sehr es dich nervt, dass so viele Menschen auf einmal Rob toll finden, ist es das Recht dieser Personen, dir zu erklären, warum.
Für mich ist das von deiner Seite aus mittlerweile keine vernünftige Diskussion mehr.
Und ich verstehe nicht, warum in jedem Post von dir irgendetwas von Angriff steht. Bisher hat dich noch niemand angegriffen.

Du machst eher den Eindruck, als ob du so vielen Menschen wie möglich vor den Kopf stoßen willst.
Ich finde, ein etwas anderer Tonfall wäre hier angebracht.


Zuletzt von Zoe am Mi 31 Dez 2008, 17:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Kritik an Twilight (freie Meinungsäußerung)

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