Q&A in Seattle und Los Angeles

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Beitrag  Bambi am Do 21 Aug 2008, 19:58

Vielen Dank an natsukashii_ni_jacob und Armilus für die Übersetzungen!

Seattle

Frage: Außer Midnight Sun und der Fortsetzung der The Host-Reihe – was wollen sie noch schreiben?

Antwort: Als Erstes muss ich offenbar an Midnight Sun arbeiten und das fertig bekommen. Und ich weiß nicht, ob ich an den Vampiren oder an The Host weiterarbeiten werde, was mich in letzter Zeit allerdings gereizt hat. Es gibt viele Charaktere, die auf ihre Chance warten. Es ist irgendwie ein lustiger Ort in meinem Kopf. Es sind viele Personen dort und sie halten eine Art Rennen ab, weshalb es einige Geschichten gibt, auf die ich mich im Moment richtig freue. Aber ich denke, mein nächstes Projekt wird wahrscheinlich eine Geistergeschichte.

F: (von Lindsey) Sie haben gesagt, das Twilight ursprünglich ein klarer bestimmtes Ende hatte – welches wäre das gewesen?

A: Ursprünglich, als Twilight nur ein Buch werden sollte und ich nicht an Fortsetzungen dachte, waren Bella und Edward am Ende von Twilight verlobt und auf dem Weg zu ihrer glücklichen Zukunft und dann schrieb ich Epiloge, sehr lange Epiloge und ich merkte, dass ich noch nicht dazu bereit war, mit diesen Charakteren aufzuhören, aber wohin sollte das führen? Und das ist der Grund, warum ich die ursprüngliche Fortsetzung geschrieben habe, die ich Forever Dawn nenne. Es beginnt irgendwo dort, wo Eclipse endet und ich dachte, dass das ganz schön viel Zeit übersprungen habe. Bellas Abschlussjahr, da gibt es so viel, das ich mit dem ein oder anderen Kommentar erwähnt habe... also hab ich mich erneut an die Arbeit gemacht und vertiefte mich etwas mehr in die High School Sache und ich bin wirklich froh, dass ich das getan habe, denn ich unglaubliche Zeit, während ich Eclipse schrieb. Das ist, wo Twilight anfänglich endete.

F: (von Rebecca) Könnten Sie bitte die Bedeutung der vier Cover erklären?

A: Bei Twilight geht es um die Idee einer Entscheidung. Dieses Cover enthält ein Angebot. Wirst du dich dafür entscheiden, den Apfel zu nehmen? Apfel haben eine lange Hintergrundgeschichte, also ist die Chance, dass er vergiftet ist, ziemlich groß, wenn man mal die mythologische Seite betrachtet. Das macht es interessant. Wird Bella alles über diese Welt herausfinden oder ist sie glücklicher, so wie sie ist? Natürlich wissen wir, was sie gewählt hat. Dann haben wir New Moon, eine wunderschöne Tulpe, die überhaupt keine Bedeutung hat. Das war, bevor ich Veto einlegen konnte, also dachte dieser Jemand aus der Gruppe, dass es ein ziemlich cooles Farbschema ergibt. Und ich dachte mir: „OK, wie auch immer.“ Dann haben wir Eclipse, wo ich wieder mitsprechen konnte. Und dieses ist irgendwo ein materielles Beispiel dafür, was passiert, wenn du versuchst, dich von deinem alten Leben zu lösen und du es nicht mit einem sauberen Schnitt machst. Es wird chaotisch. Es gibt Dinge, von denen kannst du dich nicht lösen. Bella versucht, sich von ihrem Leben zu lösen und es gibt ein ziemliches Durcheinander für eine Weile, also war das Band eine anschauliche Demonstration davon. Und dann gibt es noch Breaking Dawn, auch dort konnte ich mitreden und was dabei rauskam, ist genau das, was ich wollte. Und ich war wirklich glücklich mit dem Ergebnis. Es gibt zwei Gründe für dieses Cover und irgendwo steht es für die ganze Serie. Denn wir haben da Bella, die als schwächste Figur auf dem Schachbrett anfängt und dann beginnt eine Entwicklung mit der sie sich zu dem stärksten entwickelt- Und sie ist wirklich Diejenige, die den Ausgang der Geschichte beeinflusst. Außerdem ist es spezifisch für Breaking Dawn, weil ich weiß, dass das Ende ein mentaler Kampf werden würde und welches Spiel verkörpert einen größeren mentalen Kampf als Schach? Also wollte ich das Ende andeuten.

F: (von Jessica) Am Anfang von jedem Buch schreiben Sie ein Zitat, welches ist bisher ihr Favorit?

A: Ich mochte es wirklich, “Feuer und Eis” zu benutzen, den es ist eins meiner Lieblingsgedichte. Ich war richtig zufrieden, wie gut es reinpasste. Und ich habe es genossen, Orson Scott Card im letzten Band zu benutzen, denn alle anderen Autoren sind tot und hier haben wir Jemanden, der in der modernen Zeit schreibt und das mit einer solchen Tiefgründigkeit, dass er diese tiefsinnigen Gedanken in einen Satz packen kann und diese mich einfach umwerfen und deshalb war ich wirklich aufgeregt, ihn zu zitieren.

F: (von Caitlin) Planen Sie die Dinge, die Sie schreiben oder überlegen Sie sich den Fortgang der Geschichte, während Sie schreiben?

A: Ich habe gemerkt, das viele Leute, so um die 99 %, die zu meinen Signierstunden kommen, daran interessiert sind, tiefgründig zu schreiben. Ich denke, dass sind die Art von Menschen, die zu Signierstunden kommen, weil sie mehr darüber wissen wollen, also mag ich es, ein paar Fragen zum Schreiben, rauszusuchen. Ich bin immer noch ein Neuling. Ich machte das erst seit fünf Jahren. Für Twilight hatte ich überhaupt keinen Plan. Es war total unübersichtlich. Ich schrieb nur, um zu sehen, was passieren würde. Nachdem ich das getan hatte, musste ich Konzepte schreiben. Aber ich halte mich nicht sehr oft daran. Ich glaube, mein Lieblingskonzept ist das für The Host. Am Ende war es mindesten 75 Seiten lang mit einer Person besetzt. Ich bezog eigentlich Dialoge ein und dann änderte ich einige Stellen als die Sache sich entwickelte. Dinge, die ich im Konzept geplant hatte, gingen verloren und andere kamen dazu, was oft passiert, wenn man starke Charaktere hat – sie folgen nicht den Regeln, oder dem Konzept. Also probiere ich mich immer noch aus. Ich liebe es, richtig lange Konzepte zu schreiben, denen ich mich dann widersetze, zu folgen. Das ist im Moment mein System.

F: (von Nicole) Wie würden Sie andere Schriftsteller ermutigen?

A: Ich denke, dass mein Leben eine Anregung für andere Autoren sein sollte. Ich habe nicht geplant, eine Schriftstellerkarriere einzuschlagen. Ich hatte Angst vor dem Gedanken, zu versuchen, etwas zu veröffentlichen, weil ich mir der Ablehnung sicher war. Und nun sieh, was passiert ist. Es ist erstaunlich. Ich bin in diesem Raum mit 2000 Menschen, die wegen meinem Buch aufgeregt sind. Und ich habe die Chance, mit einem Rockstar im Backstagebreich abzuhängen. Also wenn das dich nicht ermutig, dann weiß ich nicht, was es sonst tun sollte.

F: Wann wird Midnight Sun veröffentlicht?

A: Ich möchte, dass ihr wisst, dass das nicht so schnell passieren wird. Ich war den letzten drei Jahren Deadlines ausgesetzt. Es war hart. Also hab ich mir vorgenommen, mir Zeit zu nehmen und zu schreiben, wenn ich das Gefühl habe, das ich das Richtige schreibe. Das kann aber auch bedeuten, dass es nicht sehr lange dauern wird. Ich war sehr schnell bei Twilight, aber ich möchte keine Versprechen machen. Also kann ich euch kein genaues Datum dafür geben, aber wenn ich einmal in dem Arbeitsprozess bin, werde ich ein Gefühl dafür haben, wie lange ich brauchen werde, denn die Bearbeitung des Manuskriptes wird nicht länger als bei den anderen dauern und ich werde in der Lage sein, euch wissen zu lassen, wann das passieren wird.

F: Nun eine Frage zu The Host (Stephenie hält ihren Daumen hoch und lächelt hinreißend). Als Kyle Jodi sucht... warum hat er da nicht den gleichen Hass und die gleiche Abneigung Sunny gegenüber empfunden, wie Jared es gegenüber Wanda getan hat?

A: Der Grund ist, dass er Wanda kannte und obwohl selbst er sich ihr gegenüber ziemlich negativ benommen hat, hat es ihn Sunny in einem ganz anderen Licht sehen lassen. Und deshalb war er nicht in der Lage, so eine negative Reaktion zu zeigen. Sobald du einmal mit einer „Soul“ zusammen Zeit verbracht hast, ist es schwer, sie genauso wie vorher zu sehen.

F: (von Jan) Was für eine Art Ferrari fährt Bella?

A: So eine einfache Antwort, denn: Kann man wirklich einen Anderen als den F 430 fahren? Gibt es einen anderen Ferrari? Weil ich mir dessen nicht bewusst bin. Oh, und es ist rot!

F: Wenn die Werwölfe so lange die Gefahr besteht, Werwölfe bleiben, wird Jake dann für immer ein Werwolf sein?

A: Ganz so funktioniert es nicht. Die Vampire um sie herum geben den Anstoß zu der Veränderung aber danach... solange sie sich regelmäßig in einen Werwolf verwandeln, ich weiß nicht, vielleicht ein paar Mal im Monat... sie müssten schon damit komplett aufhören, sich zu verwandeln, damit sie wieder altern, also hat Jacob eine gute Chance.

F: Warum haben Sie sich dafür entschieden, am Ende von Breaking Dawn nicht ein Blutbad zu veranstalten, verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin froh, dass Jeder überlebte, aber die Konfrontation mit den Volturi hat sich so sehr aufgebaut.

A: Das war so etwas, wo ich schon immer wusste, dass es so sein würde. Und ich habe versucht, ein paar Hinweise in das Manuskript einzubauen. Ich habe bewusst den „Kaufmann von Venedig“ eingebaut, um den Kampf des Verstandes anstatt einen körperlichen Kampf anzudeuten. Ich bin nicht so eine Person, ich glaube nicht, dass ich es in mir habe, ein Hamlet-Ende zu schreiben, wo alles aus toten Körpern besteht und wo nicht eine Person ist, die du nicht kennst und die einen Monolog darüber hält, wie tragisch alles war. So bin ich nicht. Und ich wusste, wenn der Kampf wirklich begonnen hätte, dass es nicht viele Leute gegeben hätte, die danach noch gestanden hätten, egal auf welcher Seite und ich wollte einen Sieg, ich wollte einen klaren Sieg und das war der Weg, ihn zu bekommen.

F: Inwieweit waren Jane und Alec in ihrem menschlichen Leben speziell, dass sie in der Lage waren, solche großartigen, machtvollen Vampirfähigkeiten entwickeln konnten?

A: Alec und Jane würden wirklich in jeder Hinsicht des Twilight Universum als Hexen bezeichnet werden, wenn sie Menschen wären. Wenn du Jane wütend auf dich gemacht hättest, selbst als kleines Kind, wären schlimme Sachen passiert. Aro war sich der Zwillinge bewusstund er war sehr daran interessiert, sie zu bekommen. Also stell dir seine Missbilligung vor, als ihre Dorf sie auf dem Scheiterhaufen verbrannte. Er unterbrach das und das Dorf gab es nicht mehr und auf dem Scheiterhaufen zu brennen konzentrierte irgendwie all ihre Talente. Alec wurde total schmerzunempfindlich, dass ist das, worauf er sich konzentrierte. Wohingegen Jane den Schmerz auf andere übertragen wollte. Das ist, wie sich ihre Talente wirklich entwickelt haben. Aber sie waren schon vorher talentiert, als sie noch Menschen waren

F: Aus allen von Carlisles Vampirfreunden, die wie Nomaden leben, ist wer Ihr Favorit?

A: Sicherlich habe ich ein Faible für Garret, nicht wahr? Ich hatte wirklich Spaß dabei, die Vampirwelt mit ihrer ganzen Bandbreite, die existiert, einzubauen. Ich mag auch Siobhan sehr. Sie ist ziemlich cool. Und dann die Rumäner – die liebe ich einfach. Sie sind auf eine faszinierende Art und Weise angsteinflößend.

F: (von Jessica) Waren Sie traurig, als Sie Bella in einen Vampir verwandelt haben und vermissen Sie ihre menschlichen Qualitäten oder haben Sie sie vermisst?

A: Eines der interessanten Dinge, die beim Schreiben über Bella als Vampir passiert sind, war, dass sie wirklich etwas von der persönlichen Verbindung zu ihr verloren habe, weil an jedem Punkt bis zu diesem Moment der Geschichte konnte ich sagen, dass ich in die Geschichte eintauchen konnte und ich konnte all das, was sie auch konnte, und das machte wirklich Spaß. Man hat sich wie ein Teil des Buches gefühlt, weil man wusste, ich kann das, was Bella tut, ich konnte stolpern. Ich konnte mich also mit ihr identifizieren, sie war nicht diese superexotische Person mit magischen Kräften, sie war nur Bella. Und ich mochte das. Ich wusste, dass sie ein Vampir werden würde, ich wusste es die ganze Zeit. Alle fragten mich die ganze Zeit, ob ich sie in einen Vampir verwandeln würde und ich wollte sagen: „Ehm... YEAH!“ Ich wusste also, dass sie ein Vampir sein würde und ich wollte das erleben. Ich wollte ein Gefühl dafür bekommen, wie das ist. Aber im gleichen Moment konnte ich beim Schreiben nicht mehr in die Geschichte eintauchen, weil ich das nicht machen konnte. Und das machte es ein bisschen schwieriger. Also machte es mich irgendwo traurig, diese Verbindung zu verlieren. Weil sie eine neue und aufregende Bella war, aber sie war nicht eine Bella, die ich sein konnte und es machte mich ein bisschen betrübt. Aber ich wollte für sie dieses Ende. Also hab ich mich für sie gefreut, aber wir waren uns nicht mehr so nah, wie zuvor. Es war ein bisschen komisch.

F: Warum haben Sie sich dafür entschieden, die Reihe nach vier Büchern zu beenden?

A: Ich wusste, es würde nicht dasselbe sein, sobald Bella einmal ein Vampir war und es würde nicht die selbe Erfahrung sein, nachdem ihre Geschichte einmal so gelöst wurde, ich denke, es gibt Serien, die können immer weiter und weiter gehen aber ich hatte das Gefühl, das es unwirklich geworden wäre, wenn ich Bellas Geschichte so verlängert hätte und ich wollte die Geschichte nicht mit so was ruinieren. Wenn die Geschichte meiner Meinung nach die richtige Richtung einschlägt, ist es sehr visuell und ich kann ihre Form erkennen; jede Geschichte hat eine andere Form und als ein Ganzes haben diese vier Bücher genau die richtige Form. Also war es der richtige Moment aufzuhören und es bedeutet nicht, das ich damit fertig bin, aber es gibt genügend andere Geschichten in meinem Kopf, aber diese hat einfach ihr natürliches Ende gefunden und das möchte ich nicht zerstören.
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Bambi am Do 21 Aug 2008, 19:59

Los Angeles

Q: Elizabeth fragt: „Was haben Sie mit der Twilight-Welt vor und werden Sie nach „Midnight Sun“ noch etwas machen?“

A: Okay, hierzu ein Geständnis. Viele von euch kennen meine Publizistin Elizabeth, oder? Sie ist wirklich cool. Also, wir sind die Fragen durchgegangen und etwa eine Million davon lauteten „Wird es im nächsten um Nessie und Jacob gehen? Oder werden Sie etwas mit Garret oder mit Kate machen oder was werden Sie mit Bella und Edward machen?“ Also haben wir daraus eine Frage gemacht, damit wir vorankommen. Im Moment bin ich mir nicht sicher, was ich machen werde. Ich schreibe schon lange über Vampire und wenn ich mit „Midnight Sun“ fertig bin, warten viele andere Charaktere auf mich. Sie warten sozusagen auf ihren Auftritt und fragen; „Sind wir schon dran?“ Ich will sie an die Reihe kommen lassen, das wird sich dann ergeben. Ich weiß nicht, ob ich mit der Welt der Cullens fertig bin. Wir werden abwarten müssen, wie es läuft.

Q: Christina fragt: Können Sie uns sagen, was der Unterschied zwischen „Breaking Dawn“ und „Forever Dawn“ ist?

A: Diese Frage fand ich ziemlich cool, denn ich habe ein paar Spekulationen dazu gesehen. Und die Grundhandlung … Bella und Edward heiraten … Renesmee prägt sich … und die Schlussszene mit den Volturi ist so ziemlich die gleiche wie in „Forever Dawn“. All diese Dinge waren im Herbst 2003 bereits in der Geschichte. Ich wusste also sehr lange, worauf das hinauslaufen würde. Und die kleinen Unterschiede sind Dinge wie Jacob, dessen Charakter sich ohne „New Moon“ und „Eclipse“ noch nicht entwickelt hat, sodass diese Entwicklung in “Forever Dawn“ stattfindet. Und es ist ein wenig lückenhafter. Es gibt nicht so viel … Man erfährt nicht alles. Leah ist kein so großer Teil der Geschichte und das fehlt mir. Es sind also die Teile der Figuren, die am Anfang des Romans mehr ausgeleuchtet werden. Aber ansonsten ist es sehr nah dran.

Q: Evelyn fragt: „Was denkt Edward jetzt über sich selbst? Sieht er sich selbst immer noch als Monster?“

A: Ich liebe diese Frage, denn das tut er nicht. Er macht eine enorme Entwicklung durch. Er ist ein ziemlicher Pessimist, ist das jemandem aufgefallen? Er wartet immer darauf, dass das Schlimmste passiert und dann passiert es nicht. Und ich denke, seine größte Angst bei dieser Situation war, dass er nachgeben und Bella verwandeln würde; und dass sie ihn dafür hassen und das Geschehene bereuen würde. Und das tritt nicht ein. Man sieht, dass er sich am Ende so verändert hat, dass er trotz dieses schrecklichen, drohenden Untergangs an ihre Zukunft glaubt. Er glaubt nicht, dass sie jetzt noch irgendetwas aufhalten kann. Und ich war wirklich glücklich, als ich sehen konnte, wie diese Entwicklung zum Optimisten in ihm vorging und das gefiel mir sehr.

Q: Sydney fragt: „Da Sie auf der Comic Con nicht antworten konnten, was war Ihr liebster Bella/Edward-Augenblick?“

A: Vollkommen ehrlich. Tatsächlich habe ich diese [Frage] schon in Chicago beantwortet, also bin ich mir sicher, dass einige von euch das schon wissen, aber die letzten zwei Seiten in „Breaking Dawn“ waren – ich meine, es kam mir vor wie der krönende Abschluss nach über 2000 Seiten in denen ich darauf hingearbeitet habe. Das war also wirklich der Moment. Ich meine, sie sind endlich vollkommen im Einklang und kennen sich wirklich. Und wow, das war es wirklich wert, 2000 Seiten zu schreiben.

Q: Ehrlich gesagt bin ich ein wenig überrascht, weil ich dachte, dass die neue Liebe vielleicht… weil ich bin ein Fan dieses Rauschs der neuen Liebe.

A: Neue Liebe ist wirklich fantastisch, aber verwirklicht ist sie sogar noch besser.

Q: Christine möchte wissen: „Für „Twilight“ und „New Moon“ haben Sie online Outtakes und Extras gepostet. Werden Sie ähnliches für „Breaking Dawn“ in Internet stellen?

A: Okay, also da ich ein bisschen besser darin geworden bin zu schreiben, muss ich nicht mehr so viel herausschreiben. Die schlechte Nachricht ist, dass es wie bei „Eclipse“ nicht wirklich Outtakes gibt. Aber ich habe da ein paar Extras und wahrscheinlich kommt noch mehr. Bei „Breaking Dawn“ gab es nicht viele große Weglassungen. Bei allem, was entfernt wurde, ist das auch gut so. Aber ich glaube schon, dass, ich weiß nicht. Wahrscheinlich werde ich kleine Ausschnitte aus „Forever Dawn“ posten, damit ihr sehen könnt, wie anders es war. Einige Szenen spielen in einer komplett anderen Zeit, in einer anderen Art, aber gleichzeitig wird derselbe Effekt erreicht. Also, es besteht die Möglichkeit, dass eines Tages kleine Stücke von „Forever Dawn“ rauskommen.

Q: Was ist mit dem Scherz, den du gemacht hast, als es einfach nur noch verrückt wurde, „Breaking Down“, wird das jemals wirklich erscheinen?

A: Ach du meine Güte, ich sollte „Breaking Down“ wirklich schreiben. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich es so gemacht… wenn ich letzten Mai nicht für „The Host“ auf Tour gewesen wäre, hätte ich „Breaking Down“ geschrieben und es dann durchsickern lassen. Und die Leute hätten gesagt: „Ach du meine Güte, sie sterben alle!“ Es ist wirklich grausam. Es ist das Hamlet-Ende. Ich denke, am Ende plant Bella, Selbstmord zu begehen, ändert ihre Meinung und fällt dann aber ohnehin von den Klippen, weil sie stolperte. Ähm, der arme Charlie hat seinen Job verloren, denn nachdem Bella so schwer verletzt wurde, wurde er abhängig von ihren Schmerzmitteln. Bellas kurze Ehe mit Mike, die endete, als er mit Eric Yorkie durchbrannte, war [eine Menge Geschrei]. Also, das könnte eines Tages passieren.

Q: Anonymus fragte: "Warum haben wir Bellas Schwangerschaft nicht aus Bellas Perspektive gesehen?"

A: Also, das ist einer der großen Unterschiede zu „Forever Dawn“. In „Forever Dawn“ schrieb ich das Ganze aus Bellas Perspektive und es war in der Tat ein ganzes Stück länger. Als ich es mir durchgelesen habe, habe ich bemerkt, dass dies ein ziemliches Nachhinken in der Zeit ist, weil Bella im Haus festsitzt und alles was vor sich geht draußen passiert. Die ganze Action ist irgendwo anders und es passieren all diese Dinge, die ihr fehlen würde, weil sie nichts davon weiß. Und bei diesem rohen Entwurf habe ich immer gefühlt, dass diese Stelle eine Instandsetzung braucht, um die Sektion interessanter zu machen. Also ist es mir angewachsen, als ich begonnen habe, mit der Idee zu spielen, Jacob die Erzählung übernehmen zu lassen, weil er der war, der all das aufregende Zeug sah. Dann habe ich begonnen, es zu schreiben und es war solch eine tolle Erfahrung. Die ganze Zeit, während „New Moon“ und „Eclipse“ habe ich all die höhnischen Kommentare in Jacobs Kopf gehört, die niemand sonst hören konnte, weil er sie nicht laut aussprach. Und endlich kann Jacob richtig höhnisch sein und ihr könnt es alle hören. Ich verbrachte damit eine wirklich großartige Zeit und es bewegte die Geschichte wirklich viel schneller und mit viel mehr Action vorwärts. Also denke ich, dass es die richtige Entscheidung war.

Q: Haben das Cover und der Titel von „Breaking Dawn“ eine Bedeutung und welcher Teil des Buches bezieht sich auf „My Never“. Also, zuerst, haben Cover und Titel eine Bedeutung?

A: Nun, das Cover. Für mich ist dieses Cover extrem bedeutsam. Ich bin wirklich glücklich, wie es geworden ist. Dieses Cover ist nicht nur für „Breaking Dawn“, es ist für alle vier Bücher. Es zeigt Bellas Vorwärtsbewegung von ihrem Dasein als Bauer zu ihrem Dasein als mächtigster Spieler auf dem Feld. Ich war aufgeregt, das visuell zu zeigen. Deshalb sieht es also so aus.

Nun, mit dem Titel, ähm, weißt du, offensichtlich war „Forever Dawn“ einfach viel, viel zu kitschig. Ich wollte auch eine Spur von Desaster. Du weißt schon, das ist ein neues Erwachen und ein neuer Tag und dazu gehören auch viele Probleme, also war „Breaking Dawn“ der richtige Weg, dahin zu führen.

Es gab eine Stelle mit „My Never“, das ihr noch nicht gehört habt, weil es noch nicht raus ist. Das ist eines der echt tollen Dinge dabei, mit einem Rock-Star auf Tour zu gehen, dass man neuen Stoff hört und man hört ihn etwas später. Ich habe Leuten in New York gesagt, dass ich verraten würde, auf welche Seite es sich bezieht, und es ist Seite 355, also, jetzt wisst ihr es.

Q: Mimi fragt: „Edward und die Cullens durch Jacobs Augen zu sehen war faszinierend. Wenn du „Breaking Dawn“ aus der Perspektive einer anderen Figur schreiben könntest, welche Perspektive wäre es?“

[Schreie aus dem Publikum]

A: Alice wäre eine gute Wahl, guter Vorschlag. Okay, okay, ich nehme keine Vorschläge, tut mir Leid. Durch Jacobs Perspektive kann man verfolgen, wie er Edward sieht, besonders seine Entwicklung bis zu dem Punkt, an dem er zugeben muss, dass er sich die ganze Zeit in Edward geirrt hatte. Das war wirklich interessant zu beobachten, wie Bella und Edward für jemand anderen aussehen. Ich habe es genossen. Aber ich denke, wenn man es aus der Sicht des Erzählstoffes betrachtet ist die einzige andere Option Alice, denn sie erlebt ein anderes Abenteuer, welches wir nicht zu sehen bekommen. Aber das Buch wurde wirklich lange. Irgendwann muss man nach beinahe 800 Seiten einen Schlussstrich ziehen.
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Bambi am Do 21 Aug 2008, 19:59

Q: Nicki möchte wissen: "Weil Renesmee doch ewig leben wird, heißt das, dass auch Jacob unsterblich ist, weil es doch die Vampire immer geben wird?"

A: Sobald der Auslöser dafür, dass es Vampire immer geben wird, vorbei ist, kommen jede Menge faktische Fragen auf. Nur, damit du es weißt, nur, um einige dieser Dinge zu klären. Ähm, Jacob kann weiterhin gleich alt bleiben, wie er jetzt ist, solange er sich hin und wieder in einen Werwolf verwandelt, was wirklich nicht sehr schwer für ihn ist. Also sind sie beide, zu ihrem Glück, unsterblich, was nett ist.

Q: Myra möchte wissen, "Wie verlief das Telefonat zwischen Bella und Rosalie?"

A: Weißt du, ähm, ich habe in Wahrheit heute mit jemandem gesprochen, der darauf in einer Art reagierte, die ich nie erwartet hätte. Sie dachte, dass Rosalie und Bella abheben und davonlaufen würden. Es war eine irgendwie coole – ich kann es so sehen, also war es cool. Aber es verlief ungefähr so, dass Bella zu Rosalie sagte: „Offenbar hast du es gehört.“ Und Rosalie sagte: „Ja.“ „Ich habe nicht viel Zeit“, sagt Bella. An dieser Stelle ist Rosalie etwas unfreundlich denn Bella bekommt wieder, was sie will. Und dann sagt Bella: „Du musst mir helfen und du musst mir helfen, das Kind am Leben zu halten.“ Und das war, als Rosalies ganze Perspektive von Bella sich verändert. Und sie haben eine sehr schnelle Übereinkunft geschlossen und als Bella und Edward heimkamen, war Rosalie bereit und hat von hier an übernommen. Und das war es, es war eine sehr kurze Konversation, aber es hat eine Menge in ihrer Beziehung verändert.

Q: Also das ist es, was Bella sagte, um Rosalie auf ihre Seite zu bringen, ich brauche deine Hilfe? Sie hat versucht, sie zu erreichen?

A: Ja, und sie hat ihr nur die Wahrheit über die Situation erzählt und das hat gereicht, ihre Meinung zu ändern.

Q: Okay, Terlisha fragt: „Ist Bellas erstes Auto in BD ein echtes Auto?“

A: Ist es nicht! Das ist das erste nicht echte Auto in der Twilight-Serie. In wahrheit gibt es einen Mercedes Guard, der dem Guardian ähnlich ist, ich wollte ihn nur einen Schritt weiter haben. Ich wollte mehr schusssichere Rüstung. Also ist es ein bisschen anders, als in der Realität.

Q: Amanda sagt: "Warum hat Edward Jacob in Breaking Dawn „Sohn“ genannt?"

A: Das war ein wirklich seltsamer Moment für mich zu schreiben. Hin und wieder, wenn ich schreibe, ist eine der Stimmen meiner Figuren so laut mit einer Zeile, die ich nicht erwarte, dass es mich unvorbereitet trifft. Es ist am Ende von „New Moon“ passiert. In diesem Augenblick erkannte ich, dass Edward Renesmees Zukunft vollständig akzeptierte und dass Jacob ein Teil davon ist und es gab keine Feindseligkeit. Alles war weg. Ihre Glücklichkeit war in diesem Moment das wichtigste. Und, es ist total kitschig, aber als ich dass hörte, während ich tippte, brach ich in Tränen aus. Es war sehr seltsam. Ich mache das hin und wieder, es verschreckt Leute.

Q: Okay, und noch ein Anonymus: "Was lief zwischen Billy und Charlie?"

A: Es lief diese ganze Romanze, von der Bella nur das Wenigste mitbekam. Billy dachte immer, dass er nach einer Weile da einziehen werde. Weißt du, Sue ist eine gutaussehende Frau, sie haben eine Menge gemeinsam, aber sie und Charlie haben sich einfach verbunden. Und ich glaube nicht, dass Billy im Moment mit ihnen spricht, also…

Q: Drew fragt, "Warum hat sich Bella vorgestellt, lieber einen Sohn als eine Tochter zu haben?"

A: Ich wusste es immer, ich meine, Renesmee war immer Renesmee, und es gab immer – sie ist einfach solch eine starke Figur für mich, dass ich immer wusste, dass es passieren würde. Aber als ich mich dann in Bellas Kopf hineinversetzt habe und es aus ihrem Blickwinkel betrachtet habe, hat sie einige Angelegenheiten mit sich selbst, die zu bewältigen sie gelernt hat. Aber zu der Zeit kann sie sich nichts Schöneres vorstellen als Edward. Daher scheint es ihr, dass sein Sohn das Schönst mögliche und Erstaunlich möglichste werden würde, weil sie ihn immer in diesem Licht gesehen hat. Aber, weißt du, Renesmee ist sogar noch mehr, als sie sich erhofft hat. Also war sie überrascht, aber glücklich.

Q: Lily fragt: "Was passierte mit Leah?"

A: Okay, Leah. Da gibt es eine lange Geschichte und als wir nicht mehr bei Jacob sind, erfahren wir sie nicht mehr. Sie ist stellvertretende Rudelführerin, was ihr sehr gut gefällt und sie ist so viel glücklicher als zuvor. Also ist sie an einem besseren Ort. Aber wenn ich mit der Serie in zehn oder zwanzig Jahren weitermachen würde, ja, dann wäre ihre Geschichte auf jeden Fall eine, der ich folgen wollen würde, denn ich bin an ihrer Zukunft interessiert.

Q: Wurde Gianna in einen Vampir verwandelt und hat sie sich den Volturi angeschlossen?

A: Es tut mir Leid, das zu sagen, aber Gianna hat es nicht in das Buch geschafft. Gianna weilt nicht mehr unter uns, ähm, das ist eines der Probleme, für die Volturi zu arbeiten. Es ist ein riskanter Job.

[Gelächter und Geschrei]

Ihr Leute applaudiert für den Tod einer Frau, das wisst ihr, oder?

Q: Du hast auch nie erklärt, warum Heidis Augen violett sind.

A: Eigentlich habe ich schon. Ich habe das herausgenommen. Es heißt, dass die Farbe ihrer Augen etwas war, das mit blauen Kontaktlinsen auf roten Regenbogenhäuten erreicht werden konnte. Deshalb sind sie also violett, weil rot und blau violett ergibt.

Q: Warum hast du dich entschieden, die Schwangerschafts-Handlung einzubauen, denn es scheint weit weg von dem, worhin die Figuren zu gehen schienen.

A: Das habe ich gehört und lass mich dir sagen, dass in „New Moon“ und in „Eclipse“ mit einer Ausnahme jede Handlungslinie, jeder Moment auf das abzielt, was in „Breaking Dawn“ passiert. Ich wusste genau, wohin es gehen wird und die Hinweise sind wirklich da drin. Man muss schon danach graben, aber alles was passiert, passiert nur aus diesem Grund. Die eine Ausnahme ist in Wahrheit die Hintergrundgeschichte der Quileute. Das war etwas, das ich geschrieben habe, als die Möglichkeit bestand, dass ich in die 3-Buch-Sache gedrängt werden würde, wobei ich nicht sah, wie ich ein Ende machen konnte, das mir gefiel. Ich habe mir ein alternatives Ende einfallen lassen, welches mir großen Spaß macht. Es war ein bisschen anders. Ich glaube, dass es niemandem sonst gefallen hätte, meine Mutter hasst es. Aber die Quileute-Hintergrundgeschichte führt direkt darauf hin. Das ist also die einzige Stelle, die nicht auf dieses Ende fokusiert war.

Q: Wie früh in der Serie hast du dich entschieden, dass sich Jacob auf Nessie prägen würde?

A: Das ist ein weiteres dieser Dinge, die zusammen passen, ähm, und das war von Anfang an ein Teil der Geschichte. „Twilight“ habe ich geschrieben, ohne zu wissen, was ich tun würde, aber sobald ich fertig war und einige Epiloge schrieb und mir dachte: „Okay, ich will etwas länger in dieser Welt leben.“ Das war sofort ein Teil dessen, was passieren würde, also war es immer die Zukunft.

Q: Kelly fragt: "Hast du den Film gesehen und, wenn ja, bist du damit zufrieden?"

A: Ich musste eine Filmfrage dazunehmen. Ich habe einen Rohschnitt gesehen und ich fiebere mit. Das einzige Problem war, dass ich packen musste, um auf Tour zu gehen, und ihn deshalb nur einmal sehen konnte und ich habe mir sehr, sehr darüber geärgert. Wenn ich ins Kino gegangen wäre, um ihn zu sehen, hätte ich umgedreht, wäre hinausgegangen, hätte eine weitere Karte gekauft und wäre wieder hinein gegangen, denn ich bin so bereit, ihn noch einmal zu sehen.

Q: Die nächste Person fragt: "Ich liebe, dass am Ende Bella diejenige ist, die die schützt, die sie liebt. Wusstest du immer, dass Bella am Ende so stark werden würde?"

A: Ich wusste, dass Bella am Ende der Star sein würde. Dass sie den Unterschied ausmachen würde. Dass es nur um die mentale Stärke ging, die sie schon immer gehabt hatte. Und im Laufe der letzten paar Jahre war es ein bisschen frustrierend, wenn immer wieder davon gesprochen wurde, dass Bella der schwache Mensch sei, der immer und immer wieder gerettet werden muss, denn ich wusste, dass es alles nur ein Teil dieses großen Handlungsbogen ist und jedes Buch ein Teil des Gewebes ist und man sie nicht wirklich trennen kann. Und Bella würde am Ende allen in den Hintern treten und es war frustrierend, dass ich das nicht sagen konnte.

Q: Bist du traurig darüber, dass Bellas Perspektive nun vorüber ist?

A: Ähm, noch nicht. Ich bin noch nicht traurig und ich denke, dass liegt zum Großteil daran, dass ich noch an „Midnight Sun“ arbeite. Ich weiß nicht, wie ich mich danach fühlen werde. Ich kann das jetzt einfach noch nicht sagen. Es ist lustig und merkwürdig, diese Welt erschaffen zu haben und so viel in ihr gelebt zu haben und zu denken, dass es nun aus ist. Ich weiß nicht, ob ich das jemals wirklich realisieren werde und was ich mache, wenn es soweit ist. Also weiß ich es noch nicht.
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Do 21 Aug 2008, 22:05



ach wie toll!!! noch mehr fragen! und das beste: auch antworten darauf

ich liebe das!!


vielen vielen vielen vielen vielen ... DANK!!



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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Do 21 Aug 2008, 22:39

Super Übersetzung, vielen, vielen Dank ihr beiden! Das war bestimmt eine Menge Arbeit... Danke!

Ich fand die Fragen größtenteils ziemlich gut und Stephenies Antworten waren natürlich auch sehr interessant.
Das Telefonat zwischen Bella und Rosalie würde ich gerne mal aus Rosalies Sicht lesen, bitte, bitte, bitte - wir brauchen mehr Extras! Ein Buch aus Leahs Sicht wäre natürlich auch nicht schlecht, aber erstmal Midnight Sun.
Aber ich hätte gar nicht gedacht, dass es Krach zwischen Billy und Charlie wegen Sue gab - habe ich da etwas Offensichtliches übersehen oder einfach zu wenig zwischen den Zeilen gelesen? Ich dachte, Charlie wäre so peinlich berührt gewesen, weil er einfach so viel mehr Zeit mit Sue verbringt, aber dass Billy eifersüchtig ist? Hmmm...

Aber es freut mich, dass Edward offiziell optimistischer geworden ist, das ist mir auch schon aufgefallen. Eigentlich hätte es nämlich eher zu ihm gepasst, wenn er angesichts der Volturi-Bedrohung darauf bestanden hätte, dass Bella sich alleine mit Renesmee in Sicherheit bringt, da Demetri sie ja nicht finden kann. Also muss er wirklich Hoffnung gehabt haben, dass alles gut geht!
Und so langsam kann ich mich auch mit Stephenies Lieblings-Edward-Bella-Moment anfreunden: Anfangs war das bei mir so eine Reflexreaktion: Edward liest Bellas Gedanken? Das geht gegen sämtliche ungeschriebene Gesetzte! Aber wie gesagt, je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Vorstellung - außerdem macht es Edward glücklich und das ist ja schließlich das Wichtigste. Und es war schon eine wunderschöne Szene...

Und der "Breaking Down"-Plot klingt beinahe, als hätten wir uns den ausgedacht, oder? grins Mike...!

A: Es tut mir Leid, das zu sagen, aber Gianna hat es nicht in das Buch geschafft. Gianna weilt nicht mehr unter uns, ähm, das ist eines der Probleme, für die Volturi zu arbeiten. Es ist ein riskanter Job.
Da konnte ich nicht mehr vor Lachen! Ein riskanter Job, ja, so könnte man's nennen. Ach, die Arme. Ich war ja immer dafür, dass sie auch ein Vampir wird und mit Felix zusammenkommt... Eigentlich sollte sie mir jetzt Leid tun - aber irgendwie konnte ich mich trotzdem nicht halten vor Lachen. Da habe ich noch im Volturi-Thread vor ein paar Monaten für mehr Verständnis mit der armen Frau plädiert und jetzt bin ich selber so gemein. Stephenie ist schuld...

Gast
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 00:54

Erst einmal den Übersetzern ein riesiges Lob. Dieses lange Interview zu übersetzten ist einfach eine Heidenarbeit.

Es ist sehr interessant und informativ.
Mit jedem Interview fällt mir aber immer mehr auf, dass SM so hin- und herspringt. Kann ich nicht sagen, kann ich mich nicht festlegen, ich schreibe dieses und jenes, Midnight Sun wird so schnell nicht fertig aber vielleicht doch. Also entweder wird es fertig oder es wird nicht so schnell fertig. Ich mag das überhaupt nicht. Soll sie doch einfach sagen, ich will es offenlassen und gut ist. Aber dann kommen wieder große Erklärungen, die alle nur verwirren. Sie sagt, dass sie mehreren Deadlines ausgesetzt war. Und ich finde, diesen Druck merkt man.
Bevor ich jetzt gleich enthauptet werde: Auch als Biss-Fan darf man kritisch sein.


Zuletzt von LAMARILU am Fr 22 Aug 2008, 20:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 18:42

Vielen dank für die tolle Überstzung!!!!!!!!
Die Antworten von SM sind sehr interessant, vor allem frue ich mich über weitere twilight-Bücher, am liebsten mit Leah

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 19:39

Vielen,vielen Dank für die Übersetzung!
War interessant zu lesen,aber ich finde,dass Stephenie sich (manchmal) irgendwie ein bisschen widerspricht oder unsicher ist.Ich kann das nicht belegen,aber irgendwie habe ich das Gerfühl...naja wie gesagt...sehr interessant.=)

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 19:49

A: Es tut mir Leid, das zu sagen, aber Gianna hat es nicht in das Buch geschafft. Gianna weilt nicht mehr unter uns, ähm, das ist eines der Probleme, für die Volturi zu arbeiten. Es ist ein riskanter Job.
Das ist so fies, aber ich musste so lachen an dieses Stelle.
Ich konnte Giannas Verhalten nicht verstehen und es war ja auch nicht unwahrscheinlich, dass es so kam.
Danke für's übersetzen, es war sehr intereressant. Very Happy

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 20:27

kann mich auch wieder mal nur bedanken für die tolle Übersetzung
Fand es auch total interessant... =D
Aber das mit Gianna find ich schade =( xD

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Fr 22 Aug 2008, 23:32

Also erstmal vielen Dank, dass ihr euch die Mühe gemacht habt (bzw. du dir Bambi), dieses Monstrum zu übersetzen und ja, es wäre gut von ihr, dass sie zuerst Midnight Sun fertig stellen würde und ihre Aussagen lassen ja auch zu Hoffen über, vor allem, für Bücher aus anderen Perspektiven Very Happy

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Gast am Mi 02 Dez 2009, 22:55

Vielen Dank für die Übersetzung!!
Ich liebe solche Q&A. Man erfährt so viel, was man sich immer gefragt hatte.
Ich hoffe es kommen noch mehr.
Sie hat auch geschrieben, dass sie in 10 oder 20 Jahren weiter schreiben könnte nur in anderen Perspektiven. Aber OMG solang kann ich nicht warten.
Aber wenn es so ist kauf ich das Buch dann trotzdem. Razz

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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  jasper loverin am So 06 Dez 2009, 15:41

Danke danke danke für die tolle Übersetzung!!!!
Ich liebe solche Q&A...

Aber wenn ich mit der Serie in zehn oder zwanzig Jahren weitermachen würde, ja, dann wäre ihre Geschichte auf jeden Fall eine, der ich folgen wollen würde, denn ich bin an ihrer Zukunft interessiert.
WTF?! Shocked 10 oder 20 Jahre? Mein Gott. Wie lange will die uns denn noch hinhalten Razz Aber ich werde es mir kaufen. Hrhr.

Und das mit Gianna war ja hammer. Ich musste total lachen. Und als es da so Geschrei und Applaus gab, und sie dann so fragt, ob die wissen, dass sie sich über den Tod eines Menschen freuen oder so ähnlich, das war cool

Stephenie ist toll.

Ich weiß nun mehr, wie Bella sich gefühlt hat, wie Stephenie das alles gemacht hat, und nun liebe ich die Twilight-Saga noch mehr als vorher.
Es ist einfach fantastisch wie ein einzelner Mensch sowas hinbekommt!!!
Oh, ich hoffe, sie bringt noch viele Bücher raus, und ich liebe Geistergeschichten, nur her damit^^
Obwohl ich mich freuen würde, über Edward, Bella & Co. zu lesen...
Es fehlt mir jetzt schon

lg,
Chrissi
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

Beitrag  Bella0507 am So 15 Aug 2010, 16:09

Vielen Dank das du das übersetzt hast, das ist echt toll.
10-20 Jahre? Ohh mein Gott.
Aber ich werde warten und dann gleich bei Der Premiere mir das anschaun.
Ich kann warten, sobald habe ich erstmal nichts vor
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Re: Q&A in Seattle und Los Angeles

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