Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

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Wie fandet ihr BD insgesamt?

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 10 Aug 2008, 15:38

Also, obwohl ich "gut" gewählt habe, missfallen mir doch einige Sachen an BD...

Aber zuerst zu den Sachen, die ich gut oder sehr gut gefunden habe:
- Hochzeit natürlich...Isle Esme..., Jake kommt zurück grins
- Buch 2, Jacob... Ich liebe es einfach in seiner Perspektive zu lesen, die kapitelüberschriften sind zum brüllen (Why didn't I just walk away? Oh right, cause I'm an idiot! ) und auch bei den Blondinenwitzen musste ich mich totlachen
Ausserdem war ich total gerührt als Seth Jake folgt und auch für Leah hab ich nun Verständnis...die Arme tut mir soooo leid...
-Verwandlng von Bella
- Die anderen Vampir"covens", die die Cullens zusammenrufen, besonders Tanya, Garrett, Benjamin und Zarafina(?ist das so richtig?).
- Der Abschied, als sich alle Paare küssen, das war voll süüss Gruppenkuscheln
- Happy End

Das was mir nicht so gut gefallen hat:
- Die SCHWANGERSCHAFT. Ich war voll geschockt, als Bella die Symptome bemerkte.....z.b.
- Dass die Schwangerschaft das Verhältnis von Edward und Bella gestört hat.
- Der Name Renesme...hallooo?? SM ......naja, darüber hab ich einfach hinweggesehen....
- Jake imprintet auf Nessie.... no
ich war so geschockt, ich hab ehrlich geweint... ich weiss... bin warscheinlich verrückt. Naja und dann ist für Bella eigentlich alles gut. sie
hat einen super Ehemann, sie ist ein Vampir, ihr bester Freund leibt sie nicht mehr, sondern ihre TOCHTER. Alles ist perfekt.
- Der "Kampf" gegen die Volturis. Da hätte ich eigntlich vieeeel mehr erwartet. Ich dachte, nun da die Cullens alle vampirfreunde zusammengerufen haben, sollten die Volturis auch besiegt werden und eine neue "Vampirweltordnung" soll erschaffen werden, wenn die volturis tot sind. ich hätte sogar einige Verluste vertragen, wie zB bei HP7...
Aber dass sie das in form von einem Gespräch lösen, darauf wär ich nicht gekommen. Ich dachte, die Volturis würden eine Ausrede suchen und dann angreifen. Dann haben 2 von den 3 NEIN zum kampf gesagt. ich war ehrlich gesagt enttäuscht.
- Bella bekommt ALLES. Edward, jake, nessie, charlie...ich hatte wohl von den vorherigen Büchern die Illusion bekommen, dass Bella irgentetwas aufgeben MUSS. Wenigstens etwas. Ein Wehrmutstropfen, der sie ihre ganze Existenz lang begleitet... aber es sollte nicht so sein.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Happy Ends und ich bin froh, dass BD so ausgegangen ist, es ist auf der Liste der twilight-Serie doch das Letzte.
Ich denke, ich hab nun genug gequatscht grins

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 10 Aug 2008, 16:12

Ich fand das Buch ok. Nicht super, aber auch nicht schlechter.
Nicht gefallen:
  • Mir haben einfach diese schönen Passagen zwischen Edward und Bella gefehlt. Ich fands nicht mehr so kribbelnd wie im ersten Buch.
  • Dass mit Jacob und Renesmee.
  • Kein Endkampf. Ich war so gespannt auf den Kampf zwischen den Volturis und den Cullens. Ich fands schon ziiemlich schade, als dann nur dieses ganze Gerede kam.
  • Stephenie hätte die Hochzeitsnacht ein bisschen besser beschreiben können, als nur zu sagen sie schauten sich innig in die Augen und dann Absatz. Danach noch Edward mit seinem Getue, dass sie das nicht mehr machen können, da er sie verletzt habe . Hat mich genervt.

    Was mir Gefallen hat:
  • Emmett und Jacob mit ihren "Witzen".
  • Renesmee. Ich hab es mir schon von Anfang an gewünscht.
  • Bella als Vampir. Einfach toll. Auch die Gabe, die sie hat passt zu ihr.
  • Die ganz neuen Vampire und ihre Gaben. Zwar verwirrend aber trotzdem interessant. Vor allem Nahuel ist toll und seine Geschichte auch.

Das waren nur einige Punkte, die mir grad eingefallen sind.
Das Buch ist gut geschrieben und es fehlt nicht an Spannung, aber es ist teilweise schon ziemlich komisch. Bella macht/will/ bekommt alles was sie will. Ich steh zwar auf Happy Ends,aber das war vielleicht schon zu viel des Guten. Twilight ist und bleibt das beste Buch der Reihe.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Firnsarnwen am So 10 Aug 2008, 16:29

Milli schrieb:

- Bella bekommt ALLES. Edward, jake, nessie, charlie...ich hatte wohl von den vorherigen Büchern die Illusion bekommen, dass Bella irgentetwas aufgeben MUSS. Wenigstens etwas. Ein Wehrmutstropfen, der sie ihre ganze Existenz lang begleitet... aber es sollte nicht so sein.


Sie hat ihre Menschlichkeit aufgegeben- ein hoher Preis, wie ich finde.

Firnsarnwen
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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 10 Aug 2008, 18:31

ich hab das buch heute fertiggelesen und weggelegt.... und war erstmal ziemlich baff...
ich habs sehr schnell gelesen, so schnell wies eben geht mit englisch... manchmal muss man hald doch das ein oder andere wort nachschlagen...
aber dennoch.... mein gefühl ist jetzt irgendwie.... dumpf.
band 1 ist ohne zweifel der beste teil und teil 4 ist grad bei mir an letzter stelle...
aber es fällt mir schwer das genau zu definieren...

da buch war toll, natürlich, schon allein, weil es stephenie meyer geschrieben hat und edward drin vorkommt.... grins aber es war doch irgendwie leicht enttäuschend, schockierend, überraschend...

dass bella schwanger wird, damit hätte ich echt never ever gerechnet! das war absolut überraschend! und ich habs auch echt erst am schluss gerafft, als bella sich noch auf Isle esma an ihren bauch fasst und einen tritt spürt. ich glaube ich habe alle hinweise vorher einfach ignoriert, bzw. konnte ichs gut nachvollziehen, dass man vom schwimmen und rumwandern durchaus sehr viel hunger hat... ^^
und dann, der jakob-Teil: also ich fands doch mal sehr interessant, mal wieder an jakobs gedanken teilhaben zu können, aber dieser teil hat sich dann doch sehr gezogen, mit all diesem Rudel-hin-und-her... dass bella ihr kind behalten wollte, konnte ich absolut nachvollziehen... es hat mich ziemlich faszieniert, diesen teil zu lesen. gleichzeitig abstoßend, als auch absolut fesselnd... (also ich möchte nicht von nem vampir schwanger werden... wuah... respekt an bella...)
und dann: BElla wird verwandelt... ich hab fast nicht mehr dran geglaubt, dass ich das noch lesen darf, aber als es dann so weit war... super... der rest vom buch hat mir sehr gut gefallen, erst als alice dann weg war, hat sich alles wieder ein wenig gezogen. und ich muss euch zustimmen, dass es keinen kampf gegen die volturi gab, hat mich auch ein wenig enttäuscht... ich meine... wenigstens eine kleine ausseinandersetzung! das wäre nur absolut nachvollziehbar gewesen, so wie die gemüter gekocht haben....

was mich insgesamt etwas gestört hat: edward hat sich 3 bücher lang gesträubt bella zu verwandeln, bzw. hat immer versucht, es noch ein wenig hinauszuzögern... und dann war es soweit, bella ist ein vampir, wenn auch die umstände mehr als dramatisch waren... und er verliert kein wort mehr drüber! nur noch absolute happiness... ich will breaking dawn aus edwards sicht! es gibt mehrere stellen, wo es mich brennend interessiert, was er wohl grade denkt.
Dass jakob auf nessie (da hätt ich fast nicht mehr eingekriegt, ey... "you nicknamed my daughter after the Loch ness Monster??!" hihi... zu cool...^^) geprägt wird, kommt mir zwar irgendwie komisch vor, aber wenigstens isser jetzt auch versorgt und muss nicht mehr bella nachtrauern.... ^^
dann: bella war mal wieder selbstsüchtig ohne ende, zumindest im ersten buchteil. schwangerschaft hin oder her... mitten in der nach losheulen und den armen, gequälten vampir-ehemann quasi zum sex zu zwingen... echt nicht nett. manchmal könnt ich der frau echt... aber das sag ich jetzt nicht....

was ich absolut nicht verstanden habe: diese sache mit charlie. er weiss jetzt bescheid, aber auch nicht ganz, nur so halb? ich fand das ziemlich unrealistisch wie gelassen er das alles akzeptiert hat....

naja, im großen und ganzen, find ichs ein sehr schönes abschluss-band. Ganz passabel, wie Mr. Darcy sagen würde...
ich hab auch ehrlich gesagt genug von edward und bella... sie lieben sich bis in alle ewigkeit, gut, verstanden.... alle sind glücklich.... mich würde jetzt vielmehr die geschichte mit nessie und jacob interessieren....

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Mo 11 Aug 2008, 00:52

Milli schrieb:
- Bella bekommt ALLES. Edward, jake, nessie, charlie...ich hatte wohl von den vorherigen Büchern die Illusion bekommen, dass Bella irgentetwas aufgeben MUSS. Wenigstens etwas. Ein Wehrmutstropfen, der sie ihre ganze Existenz lang begleitet... aber es sollte nicht so sein.

Ich gebe dir absolut recht, das gleiche habe ich auch gedacht!
In Eclipse musste Bella erkennen, dass sie, um Edward für immer lieben zu können, viel aufgeben muss: ihr Leben, ihre Familie und Freunde (Jacob), Kinderwünsche (!), und so weiter! Das war ja gerade das TRAGISCHE an der Sache!
Doch am Ende von BD hat sie doch ALLES bekommen: ein Kind von Edward, Jacob ist auf ihre Tochter imprinted und alle Liebes- und Beziehungsprobleme sind wie weggeblasen, Charlie kann super mit der neuen Situation leben und dann ist sie auch noch ein Super-Mega-Newborn ohne Probleme der Selbstkontrolle!



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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Mo 11 Aug 2008, 03:03

Daran hab ich auch erst gedacht.
Wegen der tieferen "Bedeutung" die dahinter steckt.
Für Edward gibt Bella ihre Familie, ihr Leben und ihre Menschlichkeit auf.
Heute wurde erst ein Video von SM gepostet, bei der sie sagt, sie hätte nie gesagt, dass sich hinter ihren Büchern eine Moral versteckt.

Naja, was viele Leute kritisieren ist ja, dass Bella mit 18 schon heiratet und ein Kind hat, von wegen moralisches Vorbild und so.
Und ich muss sagen, dass ich das absolut unsinnig finde.
Ich bin 15 und ein "Fan" von Breaking Dawn und der ganzen Twilight-Saga, aber nur weil Bella verheiratet ist und ein Kind hat, habe ich doch nicht das selbe vor. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich irgendjemand der mit 18 schwanger wird, damit rechtfertigt: "Ja, bitte. Bella ist ja wohl auch mit 18 schwanger geworden."

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Mo 11 Aug 2008, 12:31

Also bei mir ist es wirklich schwer zu sagen, wie ich Breaking Dawn finde.

Direkt nach dem Lesen war ich noch so überwältigt, dass ich keine vernünftige Entscheidung treffen konnte.
Am Tag danach habe ich ein wenig im Internet geguckt, was andere von dem Buch so halten. Leider waren fast alle Foren der wichtigen Twilight-Seiten noch zu und hier hatten ja die meisten das Buch erst am Montag, also bin ich bei den Kommentaren von Amazon.com gelandet - und da wollte man Breaking Dawn verbrennen, Stephenie Meyer wurde verwünscht und Nessie als Monster bezeichnet. Kurz: Die meisten fanden das Buch abgrundtief schlecht.
Bei mir hat dann sofort die Anti-Haltung eingesetzt, man könnte es vielleicht auch als Trotzreaktion bezeichnen: Wenn die da alle eine meine Lieblingsautorinnen beschimpfen und meine Lieblingscharaktere beleidigen, dann finde ich das Buch gut. Punkt.

Das habe ich mir dann jedenfalls mit aller Kraft einzureden versucht. Mittlerweile war auch Freunde von mir mit Lesen fertig und wir konnten uns austauschen und zuerst langsam und dann immer schneller sickerte die Enttäuschung durch. Das soll es gewesen sein?!
Sam will Bella umbringen? Jake prägt sich auf Nessie? Und wo war bitteschön das Twilight-Gefühl geblieben? Wo war Edward, wo war Bella? Wo war der Stil der Volturi geblieben? Wenn es ein solches Happy End gibt, warum bin ich dann nicht unglaublich glücklich? Und warum - for crying out loud - wurde Charlie eingeweiht? Shocked
Ich hatte erwartet, dass meine ohnehin schon monatelang andauernde Twilight-Begeisterung nach Breaking Dawn ins Unermessliche steigen würde, stattdessen war ich ziemlich deprimiert und konnte mich nicht einmal mehr über Filmbilder freuen.
Der ganze Zauber war für mich irgendwie raus - ich habe mich nicht einmal getraut, in den anderen Büchern zu lesen, aus Angst, dass sie auch so einen bitteren Nachgeschmack wecken würden.

Dann habe ich das ganze einfach mal ein paar Tage einwirken lassen und kann mittlerweile glücklich feststellen, dass ich wieder "genesen" bin, beziehungsweise, dass das Twilight-Fieber bei mir nicht verschwunden ist. Breaking Dawn ist auf keinen Fall mein Lieblingbuch der Reihe, es gibt einiges, wovon ich enttäuscht bin, wo ich mehr erwartet hätte, aber alles in allem ist es immernoch ein gutes Buch (im Vergleich zu anderen Büchern, die ich auch zu meinen Lieblingsbüchern zähle, sogar ein sehr gutes Buch)!
Ich habe aber eben nur nicht ein gutes Buch erwartet, sondern eins, das ich in dem Maße lieben kann wie Twilight - dann kan man ja nur enttäuscht werden! Rolling Eyes
Beim zweiten Lesen kann ich Jakes Witze noch mehr genießen als vorher, wo ich vor Nervosität all die genialen Kommentare noch gar nicht richtig aufnehmen konnte. An Book 1 habe ich nichts auszusetzen - das gefällt mir sehr gut - mir ist eher Book 3 ein Dorn im Auge, nicht nur von der Handlung her, sondern auch von der Erzählweise, dazu später mehr in "Schwachstellen".

Alles in allem glaube ich, dass man Breaking Dawn wirklich mindestens ein zweites Mal lesen muss, um ihm gerecht zu werden - ich stimme jetzt einfach mal für "gut" ab. Mein Liebling wird weiterhin Twilight bleiben (obwohl, wer weiß, vielleicht macht Midnightsun da Konkurrenz, ein ganzes Buch lang nur Edward!), danach kommt New Moon (auch wenn es mir während des Lesens immer richtig schlecht geht), dann Eclipse und dann... Breaking Dawn.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Firnsarnwen am Di 12 Aug 2008, 00:35

Meine Rezi

Da ist es nun. Das letzte Buch und der endgültige Abschluss der romantischen Vampirsaga um Bella und Edward. Ich hatte im Vorfeld fast ein wenig Mitleid mit S. Meyer- waren die Erwartungen der riesigen Fangemeinde weltweit immens. Es war von vornherein unmöglich, diese Erwartungshaltung bezüglich der Dinge, die passieren mussten, zu erfüllen. Die Autorin hat nun aber doch geschafft, was unmöglich schien: sie hat überrascht. Dafür erstmal Respekt! Auch wenn einige der grundlegenden Entwicklungen auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig erscheinen, weil sie niemals vorher thematisiert worden sind, treiben sie doch die Entwicklung der Charaktere voran. Dies ist wichtig, denn ich finde es unglaubwürdig, wenn Charaktere in ihren Schubladen verharren. Mir gefällt, daß Bella nun endlich stark und dadurch ein gleichwertiger Partner für Edward ist. Sie wächst aus der Rolle der schwachen, tollpatschigen, eben menschlichen Bella heraus zu einer physisch und psychisch starken Vampirin, die nun selber in der Lage ist, sich und andere zu schützen.
S.Meyer hat den Charakteren und insbesondere der Beziehung von Edward und Bella Raum gelassen, sich weiterzuentwickeln und auf die wirklich einschneidenden Ereignisse zu reagieren. WIE sie das getan haben, mag nicht jedem gefallen. Wer lieber an seinem Bild von einer hilflosen und schwachen Bella, die ständig von Edward umsorgt und beschützt werden muss, festhalten möchte, wird "Breaking Dawn" zwangsläufig nicht mögen.
Der 4.Band ist deutlich düsterer und spricht für mein Empfinden mehr als die Bände zuvor das erwachsene Publikum an, was nicht nur daran liegt, daß in dem Buch die Schulzeit, sondern auch die gewisse romantische Unschuld endgültig vorbei ist. Trotz aller Dramatik kommt aber der Humor, der die Twilightreihe bisher ausgemacht hat, nicht zu kurz. An manchen Stellen rettet er vielleicht sogar den Leser davor, zu tief in die tragischen Erlebnisse einzutauchen.

Die Bewertung empfinde ich als außerordentlich schwierig. Ganz objektiv betrachtet hat das Buch gegen Ende Schwächen im Spannungsbogen und man stolpert an der einen oder anderen Stelle über die Art und Weise, wie sich manche Probleme in Luft auflösen. Andererseits-wir lesen Bücher wie diese, um unterhalten zu werden. Im besten Fall liest man gespannt, gerührt, taucht in die Geschichte ein- kurzum- fühlt einfach mit.
Nun, ich habe mitgefiebert, gelitten, geseufzt, den Atem angehalten, gelacht und war während des Lesens nicht mehr in dieser Welt.

"Twilight" war und wird immer das besondere Highlight der Serie bleiben, weil es der Anfang war mit all dem Zauber, der den Beginn einer solch großen Liebe eben ausmacht. Dies ist nicht unbegrenzt reproduzierbar und wird abgenutzt, wenn man es trotzdem versucht. Zum Glück hat S.Meyer dieser Versuchung widerstanden und lässt in "Breaking Dawn" Bella und Edward andere, aber nicht weniger zauberhafte und intensive Momente durchleben, die deutlich machen, daß sie jetzt einander sicher sein können- bis in die Ewigkeit.


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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Di 12 Aug 2008, 17:00

Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Ende und auch damit wie die Geschichte verlaufen ist.

Ich war anfangs skeptisch. Die ganze Sache mit der Schwangerschaft. Ich hatte nicht damit gerechnet, ich war relativ überzeugt davon, dass Bella nicht (von Edward) schwanger werden kann. Allerdings hatte ich es letztendlich nicht von der Seite betrachtet.
Teilweise hatte ich das Gefühl Bella nicht mehr richtig zu "kennen" (besonders in Buch 2).
Ich habe nicht verstanden, wie sie handelt. Ich konnte nicht verstehen, wie sie zusehen konnte, wie Edward daran kaputt geht, dass es ihr so schlecht ging.
Aber andererseits wusste ich, dass ich es nciht verstehen konnte. Der Bund zwischen einer Mutter und ihres (noch ungeborenen) Kindesist so stark, dass ich glaube man kann es erst verstehen, wenn man es selbst erlebt hat (was ich definitiv noch nicht habe :-P)
In Buch 3 war das alles ganz anders. Bella tut alles um Nessie zu retten und ich konnte verstehen warum.

Das Buch hat schwachstellen, ganz klar.
Außerdem, wie schon gesagt wurde, realisiert Bella in Eclipse, was sie für Edward und das Leben als Vampir mit ihm aufgeben muss. Letztendlich legt ihr das Schicksal, oder wie man es auch immer nennen mag, für alles eine einfache Lösung vor die Füße.
Jake wird glücklich (ja das ist gut so, ich mag Jake) und gleichzeitig verliert sie ihren besten Freund nicht.
Sie hat ein Kind bekommen, eine Erfahrung, die Edward ihr nicht vorenthalten wollte.
Und sie hat Kontakt mit Charlie. Er nimmt alles relativ gefasst auf und sie kann selbst als Neugeborene ihre Instinkte kontrollieren (Wobei SM da gesagt hat, sie hätte Zeit gehabt sich darauf vorzubereiten und alles. Das ist durchaus einleuchtend)

Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Buch. (Vor allem Buch 3, das meinen Erwartungen entprach, wenn es sie nicht sogar übertroffen hat)
Jetzt, ein paar Tage nachdem ich Breaking Dawn gelesen habe, sehe ich auch Buch 1 und (vor Allem) Buch 2 ganz anders. Um einiges besser.
Wenn ich das Buch nochmal lese (was ich sicherlich irgendwann tun werde), werde ich es sicherlich mit einem ganz anderen Gefühl lesen können, nachdem ich mich beim ersten lesen durch die erste Hälfte des Buches fast durchgequält habe.

lg Delusion

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Nela am Di 12 Aug 2008, 21:18

Huh, mein erster richtiger Beitrag *lufthol*

Aalso..ich habe hier 'Gut' angekreuzt- allein schon aus dem Grund, weil keiner der drei Nachfolgebände an Twilight herankommt (unglaublich toll sind sie trotzdem, keine Frage!), es gibt eben nur EINEN ersten Band.

Während dem Lesen von BD und auch kurz danach war ich trotzdem viel zu überwältigt von der ganzen Sache, um eine halbwegs verständliche und sinnvolle Meinung abzugeben- ich meine, das war es jetzt, das ist das Ende der Bella & Edward Story- das musste ich erstmal verdauen *g* Nichtsdestotrotz bin ich auch 'froh' darüber, dass die Geschichte nun abgeschlossen ist- ich kann es nicht leiden, wenn Bücher bzw. tolle Geschichten in die Länge gezogen werden, nur weil sich das Ganze gut verkauft..das geht nämlich immer auf Kosten der Story.

So, nun aber zu BD selber:
Eines der Gefühle, die bei mir vorherrschten, war ganz klar: Überraschung. Überraschung und Verwunderung, vor allem natürlich über Bellas Schwangerschaft. Ich habe laut geflucht als ich an die Stelle kam, ganz ehrlich- ich war baff, und auch ein wenig äh..sauer, ja. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie das nun in die Story passen sollte und wie das nur weitergehen soll. Ich habe genau wie Edward reagiert, so alà: Hol das Ding blos aus Bella raus!
Aber je mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich mich damit anfreunden- und als Edward dann Renesmees Gedanken das erste Mal hörte, war es auch um mich geschehen.
Ich denke, es war auch gut, dass der Großteil der Schwangerschaft aus Jakobs Perspektive betrachtet wurde- überhaupt war Jakobs Sicht der Dinge genial, alleine die Kapitelüberschriften waren zum wegschmeißen grins Er wurde mir hier richtig sympathisch, ganz im Gegenteil zum Jakob in Eclipse. (Trotzdem fand ich das Buch 2 einen Tick zu lang- ich wurde schon ungeduldig und wollte einfach wissen wie es mit Bella weitergeht- aus ihrer Sicht! )

Toll fand ich natürlich Bellas & Edwards Hochzeit, wunderschön! Ich will auch so eine *g* naja, wie kann so ein Ereignis nicht schön sein, wenn es von Alice geplant wird ;)
Auch Bellas Verwandlung fand ich gut, dramatisch aber sonst ganz ok. Ich hätte mir eher gedacht das passiert während der Flitterwochen oder so (btw., die Beschreibung der Hochzeitsnacht fand ich etwas zu kurz geraten, ich meine das war ja für die Beiden nicht so ganz leicht, v.a. für Edward- da hätte ich gern mehr gelesen).
Ihre –zugegeben unerwartete- Selbstbeherrschung fand ich auch nicht störend, ich habe das eigentlich als einen Teil ihrer Begabung angesehen- gut, darüber kann man natürlich streiten *g*

Hm, und dann natürlich noch die Volturi…man, was habe ich gezittert als ich mit dem Kapitel anfing *g* Ich sah schon schreckliche Szenen vor mir, alle Cullens tot oder was weiß ich- und dann wieder diese Überraschung: Es gab keinen Kampf.
Nun, ich finde Stephenies Lösung auch hier nicht schlecht, aber ganz ehrlich- ich hätte es Caius und Co einfach mal SOWAS VON GEGÖNNT Very Happy *grml*

Einen Kritikpunkt hab ich aber noch...ich glaub das haben auch schon einige gesagt (ich hab nicht alle Beiträge gelesen, da mein Internet dauernd ausfällt):
Irgendwie gab es für meinen Geschmack sehr wenige, richtig gute Bella/Edward Momente. Überhaupt hat mir Edward etwas gefehlt, sogar mehr als in New Moon, als er ja eigentlich gar nicht da war- dafür drehten sich Bellas Gedanken fast nur um ihn, er war dadurch viel präsenter als in BD. Hier ist er irgendwie ziemlich in den Hintergrund gerückt, fand ich schade- aber gut, das gleicht Midnight Sun sicherlich aus *g*

Alles in allem fand ich es einen schönen und gelungenen Abschluss, ich finde SM hat einen unglaublich guten Job gemacht- ich meine, die Erwartungen der ganzen Fans waren ja riesig, und jedem recht machen kann sie es ja schlecht ;) Aber ich finde wirklich das war eine tolle Leistung, wie sie es gemacht hat!
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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Di 12 Aug 2008, 21:30

Ich hab auch mal für "gut" gestimmt. Natürlich bin ich momentan sehr begeister von BD, aber ein wenig Kritik muss auch schon sein. =) Hab es jetzt mal bei iwem (Name schon wieder verpeilt ) abgeschaut mit dem Listensystem:

Gut an Breaking Dawn war für mich:
  • Der Sichtwechsel zu Jacob. Das war richtig erfrischend. Mal was anderes, besonders seine Kapitelüberschriften.
  • Dass man so viel von Bella als Vampir mitbekommen hat. Ich hatte schon Angst, dass ihr neues Leben nur im Epilog erwähnt wird.
  • Dass Bella allgemein wieder ein besserer Charakter geworden ist, finde ich. xD In Eclipse mochte ich sie nicht.
  • Renesmee! Die kleine ist so süß Und die drei geben so eine schöne Familie ab.
  • Dass Charlie -wenigstens teilweise- eingeweiht wird und das er so einen tollen Grandpa/Dad abgibt. In BD hab ich Charlie erst so richtig lieb gewonnen.
  • ok, ich brech jetzt lieber ab mit Positivem, ich könnte hier noch Tage weiterschreiben^^

Schlecht an Breaking Dawn fand ich:
  • Die Schwangerschaft wirkte für mich auf den ersten Blick so ein bisschen wie ne Fanfic. Anfangs fand ichs ein bisschen doof. Aber eben nur am Anfang.
  • Dass Jake sich auf Renesmee prägt. Obwohl - eigentlich ist es auch gut. Wie Edward so schön gesagt hat in TW: Both, always both.^^
  • Das ganze Buch ist teilweise vll. ein kleines bisschen zu kitschig. Aber damit kann ich gut leben.
  • irgendwie kam es mir so vor, als ob weniger auf den einzelnen Seiten steht? Größerer Rand und so... Doof.


Aber insgesamt ein sehr schöner Abschluss für die Twilight-Saga.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Di 12 Aug 2008, 22:27

Also, insgesamt kann ich im jetzigen Stadium (hab erst einmal gelesen und Buch dann verliehen) sagen, dass ich schon ein wenig enttäuscht bin.

Nach meinem Gefühl passt es einfach gar nicht zu den anderen Büchern. Es ist zu hart, zu blutig, zu brutal, zu verwirrend, zu vollgestopft. Es kommt mir vor, als hätte SM einfach noch alles in das Buch gesteckt, was irgendwann mal in ihrem Kopf war.

Ich bin auch Ninis Meinung, dass das Gefühl einfach nicht mehr da war. Ich habe bei BD das erste Mal keine realen Emotionen gehabt, wie bei den anderen Büchern. Es war zu anders. Mir fehlte am meisten Edward. Er war so distanziert und fremd und Bella so abgeklärt und unterkühlt. Der Anfang war wirklich noch SM, das Ende auch. Aber der mittlere Teil ist so.....anders halt. Ich mag das Buch natürlich, es hat seine super schönen Momente (Bellas Mutterglück, Honeymoon, Emmetts Witz, Jakes Buch), seine Tiefen und DAS Ende, was sich wohl jeder gewünscht hat. Dennoch hätte sich SM meiner bescheidenen Meinung nach einfach mehr Zeit lassen sollen und das Buch vielleicht doch splitten sollen. Und ein weniger Blut wäre auch schön gewesen.

Ich habe GUT angekreuzt, alles andere hätte mir das Herz gebrochen, weil ich diese Geschichte einfach liebe.

Jedoch muss ich zugeben, dass es SM Buch ist, ihre Idee, ihr Schatz, ihr Erfolg, ihr Herzblut. Diese Bücher haben mein Leben verändert und ich werde sie niemalsnicht vergessen und jedem, der es hören will (oder auch nicht) wärmstens empfehlen!

Dinimini

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Fr 15 Aug 2008, 19:28

Ich habe für gut gestimmt und in einem anderen Thread meine Meinung bereits kundgetan. Kopiere es jetzt noch mal hier rein:


Childhood is not from birth to a certain age and at a certain age. The child is grown, and puts away childish things.
Childhood is the kingdom where nobody dies.

Das steht am Anfang von BD. Da war mir sofort klar, dass es hier anders zugehen wird als vorher. Was auch sonst.

Hätte die Hochzeit am Ende von BD stattgefunden, wäre der Spannungsbogen aufrechterhalten worden. So stand die Hochzeit am Anfang, also ging es hier nicht mehr nur um die romantische Beziehung von Edward und Bella, das Hoffen und Bangen, die Aufregung darum, kommen die beiden zusammen. Das ist wie mit dem ersten Kuss, die Erwartung ist meist aufregender als der Kuss selbst.
Also hat das Buch eine andere Richtung nehmen müssen. Edward und Bella müssen nun Verantwortung übernehmen. Wie auch immer Bella schwanger wurde, Fakt ist, dass Renesmee einen großen Stellenwert einnimmt. Das konnte ich sehr gut nachvollziehen. SM hat das meiner Meinung nach gut beschrieben, wie im richtigen Leben. In der Regel sorgen und kümmern sich Eltern zuerst um ihr Kind. Und dann um den Rest.
Ich fand es so süß, wie die Kleine alle um den Finger gewickelt hat (Kindchen Schema).
Ich persönlich muss bei einer Fantasy-Geschichte auch nicht alles hinterfragen. Vieles hake ich einfach unter "schriftstellerischer Freiheit" ab.
In dem Buch Nosferas z. B. haben die Vampire Nachkommen und altern irgendwie. Es gibt da keine Erklärungen, wie das möglich ist.

Ein paar romantische Momente mehr um die Hochzeitsnacht wären sicherlich kein Fehler gewesen. Auch den einzelnen Kapiteln selbst hätten einige Details mehr nicht geschadet. Habe schon das Gefühl, dass SM iwie unter Zeitdruck stand. Vielleicht hätte sie sich auf BD konzentrieren sollen, bevor sie Host schreibt.

Offene Fragen werden möglicherweise ja noch beantwortet. Da guckt der Verlag doch mal, wie sich alles entwickelt und SM schreibt dann das nächste Buch aus einer anderen Sicht. Wer weiß.

Ich bin ganz zufrieden mit BD und das "Happily Forever" stört mich nicht im geringsten.


Und schade, dass es Jugendliche gibt, die denken Kinder machen das Leben von Erwachsenen kaputt. Welch furchtbare Kindheit muss man haben, um so etwas zu zu glauben.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Sa 16 Aug 2008, 12:00

Für mich hat das Buch Schwachstellen, aber auch sehr gute Teile.
Was mir von Anfang an gut gefallen hat, war die konsequente Charakter-Entwicklung, die SM beibehalten hat. In Buch 1 haben wir ziemlich häufig (mit Augenverdrehen) gesagt: Typisch Edward. Sein gruseliges Selbstmidleid nach der Hochzeitsnacht, seine Weigerung Bellas Argumenten auch nur zuzuhören und ständig die Entscheidungen, die er für sie trifft, auch wenn sie was ganz anderes will .... Aber so war er ja schon immer und so will Bella ihn und das paßt auch.
In Buch 2 ist es natürlich Jacob, der so typisch Jacob ist. Wir haben über ihn gelacht, ihn manchmal bemitleidet, und ihn oft bewundert, denn er hat wahrlich ein Herz aus Gold und er gibt sein letztes Hemd, wenn es denn sein muss. Sogar Leah kriegt von ihm, was sie will.
Aber auch alle anderen bleiben sich treu, z.B Seth, der sogar noch "purer" ist als Jacob. Ich habe Edward geliebt, als er sich so liebevoll über Seth geäußert hat.
Das besondere Edward-Feeling kommt in diesem Buch eher in kleinen, feinen Stellen auf ... wie z.B. als er Jacob die Autoschlüssel in die Hand drückt.

Buch 2 hat mir am besten gefallen, ich habe furchtbar gelacht, schon über die Kapitelüberschriften, aber auch über den Austausch von Edward und Jacob, der sich oft so wortlos vollzog. z.B. Auf einen Gedanken von Jacob über Rosalie schaut Edward einmal nach oben und einmal nach unten und nur Jacob weiß, dass es ein Nicken ist. Köstlich. Da habe ich SMs Spaß am Schreiben wiedergefunden, der die anderen Bände so glänzen läßt.

Was mich sehr gestört hat, war diese blutrünstige Komponente in dem Buch. Bellas üble Verletzungen kennen wir ja schon aus den anderen Bänden, da war klar, dass sie sich davon nicht von ihrer Schwangerschaft abbringen läßt. (by the way: als Mutter weiß ich, dass die Liebe zu einem Kind manchmal schon am Tag der Zeugung beginnt und stärker ist als alles andere. Bei Vätern setzt die Liebe oft erst mit der Geburt ein. Bella und Edward durchleben da also eine Situation, die bei jeder lebensbedrohlichen Schwangerschaft ähnlich wäre. Ich hatte tatsächlich eine Freundin, die nach einer Schwangerschaft gestorben ist. Sie hatte einen Herzfehler und hat es ihrem Mann verschwiegen, dass sie nie hätte schwanger werden dürfen)
Aber diese gruselige Geburt in allen Einzelheiten ... die heftige Verwandlung von Bella in einen Vampir (hätte das Morphium nicht einfach wirken können??) ... oder dann auch ihre erste Mahlzeit an dem Berglöwen .... Mir ging es dauernd so, dass ich dachte: Ich will das gar nicht so genau wissen. Das ist mir zu blutig, zu heftig, zu viel. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Erotik in dem Buch weiter auf einem Level für 9-Jährige bleibt. Da bin ich dann eigentlich für ein "entweder-oder".

Nach der Geburt hat das Buch einen deutlichen Hänger. Alle sind irgendwie glücklich und die Handlung plätschert so dahin und man fragt sich, ob es das jetzt gewesen ist. Na, aber dann tauchen die Volturi auf und von da an wird das Buch wieder mächtig spannend. Allerdings hat es mich auch ziemlich genervt, dass nach dem ganzen Aufriß, der mit den Volturi betrieben wird (SM läßt sie ALLE anrauschen), dass dann überhaupt kein Schlagabtausch stattfindet. Es wird zwar gesagt, die Volturi hätten allein durch ihr fruchtloses wieder Abziehen eine Schlappe erlitten, aber das war irgendwie unbefriedigend für mich. Es hätte kein Kampf sein müssen, aber wenigstens irgendwas ...
Überhaupt ist das mein größter Kritikpunkt an dem Buch: das ist mir alles zu süß, zu "happy-ending". Da fehlt der Schuß Tragik, der aus einer schönen Liebesgeschichte eine ganz besondere Liebesgeschichte macht. In den ersten 3 Bänden wurde diese Tragik einfach durch Edwards Dasein als Vampir eingebracht und die Unmöglichkeit, dass sie wirklich zusammen kommen können. Das fällt im letzten Band weg und wird auch durch nichts neues ersetzt. Kam mir vor, als hätte sich SM Mühe gegeben, nur ja niemanden zu enttäuschen, es allen recht zu machen, vielleicht am Ende auch sich selbst. Aber dadurch fehlt einfach was. Ich will hier gar nicht drüber spekulieren, was der Geschichte die nötige Tragik verliehen hätte (und mußte das ja zum Glück nicht entscheiden), aber sich so drum herum zu mogeln .... schade.

Fazit: ein gutes Buch, auf das ich mich schon in deutsch freue. Aber es hätte noch besser sein können.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 17 Aug 2008, 14:57

ich möchte nicht zu viel schreiben...
Ich hab "gut" angekreuzt... Es hat einfach etwas gefehlt, es war jedoch durchaus das "perfekte" Ende. Für mich eben doch ein bisschen zu perfekt. Wo blieb eigentlich die Liebe zu Edward?! hab ich mich ziemlich oft gefragt. Im Buch 3 fehlte das meiner meinung nach total!
Ich bin für ein Wocheende weg und stellt euch mal vor, ich hab Breaking Dawn zuhause VERGESSEN! aber es hat mir nicht viel ausgemacht... und das ist bei mir kein gutes Zeichen. Aber ich möchte nicht zu viel Kritik ausüben, denn es ist Stephenies Buch und es soll hald ihren "Wünschen" und "Vorstellungen" entsprechen...

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Mo 18 Aug 2008, 00:16

Ich bin für ein Wocheende weg und stellt euch mal vor, ich hab Breaking Dawn zuhause VERGESSEN! aber es hat mir nicht viel ausgemacht... und das ist bei mir kein gutes Zeichen.
(alt+q)

Das verstehe ich komplett .... Hatte Biss zur Mittagsstunde nur als Bücherei-Exemplar und hatte es dann an einem Freitag auf der Arbeit vergessen *kreisch* Ich habe es mir sofort in einem Buchhandel gekauft. Für BD hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht ...aber vielleicht nur, weil es auf englisch ist ...

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Sa 23 Aug 2008, 01:27

ich wollte genau dieses ende. ich wollte das jake iene frau findet, dass bella und edward heiraten und bella sich verwandelt. aba i geb euch recht: die magie war weg. wie aufgelöst. es gab aufgrund des 2. bcuhes aus jakes sicht kaum bella und edward momente. ich meine steph hat jetz so lang beschrieben wie sie sich kenen gelrnt haben und so lange gelabert haben über liebe 8was natürlich sehr schön war) aba dann bekommen sie ien kind und reden kaum darüber? und dann das bella überhaupt schwangea werdn kann. also i sach mal so: i hab meine mom ja schon wochen vorher mit dem buch genervt und ihr gesagt dass i ein happy end will und sie (die von der ganzen story null ahnung hat) meinte dann so: "na die werden ehiraten und kinder krigen un ddann gibts iwann ein buch über das leben mit den kindern!" i hab se ausgelacht : bella u. edward u. kinder das geht doch nicht. die wüden doch gar nicht älter werden. und dann wird bella schwanger! i kann euch gar nich sagn wie meine mutter lachn musste und i hab einfach nur gedacht scheiße. aba jez hab i mich an nessie gewöhnt und find sie cool

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 24 Aug 2008, 23:11

ich find das alles wunderschön...ein happy-end für alle grins zumindest für edward, bella und jacob. und ich find's auch gut, dass es kein schwacher ausklang der vorgänger geworden ist (so nach dem motto: "bella's verwandlung rauszögern...zack...fertig, aus. happy-end...jacob findet traumfrau.")

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Mo 25 Aug 2008, 18:41

Hmm.. jetzt kommt mal meine Meinung.

Der Anfang ist noch ganz schön geschrieben, wenn auch die Handlung etwas gestresst wirkt, alles folgt Schlag-auf-Schlag. Keine wirkliche Zeit für schöne Bella/Edward Momente.
Der erste wirkliche Twist kommt mit Bellas Schwangerschaft.. habe ich gar nicht mit gerechnet...
Das die Mitte aus Jacobs Sicht geschrieben wird hat mich richtig aufgeregt. Ich fände es sooooo wichtig gerade hier, die Gefühle und Empfindungen Bellas zu beschreiben. Oder wenigstens die Reaktionen der Cullens.
Die Mitte ist eindeutig der schlechteste teil des Buches.
Dann wenn die Perspektive sich wieder ändert, kommt so langsam wieder Twilight Feeling auf. Aber auch nur wenig.
Zu gehetzt wirkt die handlung, die einzelen Figuren werden kaum noch näher betrachtet. Sehr Schade...
Das bella gar keine Probleme mit dem Vampirdasein hat ist recht unrealistisch.
Was ich auch schwachsinnig finde, ist Charlies Reaktion auf die Werwölfe und Vampire. Vor allem, dass Jacob ihm das erzählt. Rolling Eyes
Das Ende ist mMn. wirklich schön geschrieben, endlich kommt mal wieder etwas Spannung auf. Das es zu keinem Kampf kommt finde icch jetzt nicht so schlimm.
Hauptsache es kommt wenigstens etwas Action ins Spiel.

Fazit:

Anfang ganz nett, Mitte total misslungen, Ende das beste vom ganzen Buch! BD wird wohl nie mein Lieblingsbuch werden, aber es ist ok.
Ich denke, wenn ich es ein paar mal lesen werde, werde ich es mehr mögen.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Di 26 Aug 2008, 20:04

Also, wenn ich es so im Ganzen betrachte, find ich dass Breaking Dawn sehr gur gelungen ist.
Es ist viel passiert, was ich (und ich glaube die meisten anderen auch) nie erwartet hätte.

Ich fand den Anfang ganz schön, obwohl das mit der Hochzeit sehr schnell vorbeigezogen ist. Diese Stelle hätte man ein bisschen ausbauen können. Gefallen haben mir die eingebauten Stellen, die einen zum Lachen bringen konnten, jedoch gab es wenig Bella-Edward- Momente, was ich etwas Schade fand.

Eine gute Idee war die Abtrennung in Book 1-3. Ich fand es mal ganz interessant, zu wissen, was Jake bei der ganzen Sache denkt.
Ganz besonders toll fand ich die Sache, wie Jake und Eddie sich um Bella gekümmert haben und auch dass sich Jake und er wieder besser verstanden haben.

Die Spannung wurde letztendlich gut aufgebaut, obwohl mir eigentlich klar war,dass der Kampf mit den Volturi nicht stattfinden und wenn dann keine weiteren Folgen mit sich bringen würde.
Und ganz toll: Es gab ein Happy- end!!! grins

Fazit: Seehr gut gelungen, ein paar verbesserungswürdige Stellen, aber insgesamt ein super Buch.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Fr 29 Aug 2008, 17:25

ich hab jetzt mal gut angekreuzt. BD ist wirklich ein gutes Buch. Aber nichts im Vergleich zu den Vorgängern. Ich finde Nessie zwar toll, aber ich finds blöd, dass sich dann alles nur noch um sie dreht. SM hat gesagt, dass es kein Jugendbuch ist, aber Bella ist doch trotzdem jugendlich, oder?? Ich finde es ein bisschen schade, dass sie die ganze Zeit eben ein Teenie war und zur Schule ging und jetzt auf einmal ist sie eine Erwachsene. Dieses Buch war irgendwie überhaupt nicht so romantisch, wie die anderen. Ich habe kein Herzklopfen mehr bekommen.
Ich fand es auch blöd, dass Alice und Jasper weg waren. Ich finde, Alice ist irgendwie ein bisschen zu kurz gekommen in BD. Da hat irgendwie total was gefehlt.
Aber ich will nicht nur kritisieren. Ich fand die Hochzeit zum Beispiel sehr gut, dass Edward und Jake sich besser verstanden haben und ich fand es auch gut, dass Jake sich auf Nessie geprägt hat. Ich fand es auch toll, die ganzen anderen Vampire, die "to whitness" (keine ahnung was das heißt) gekommen sind, kennen zu lernen. Die ganzen Fähigkeiten..Bloß leider hab ich da nicht alles verstanden. Aber Schade dass es nicht zu einem Kampf mit den Volturi gekommen ist!! Ich hätte gern noch etwas mehr Action drin gehabt, so wie in Eclipse bei dem Kampf gegen Victoria und die Newborns...

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am Fr 29 Aug 2008, 17:59

"to whitness" heisst "bezeugen". Die anderen Vampire kommen, um den Volturi zu bezeugen, dass Nessie kein "Vampirkind"(weiss nicht mehr genau wie das heisst...) ist und auch nicht gefährlich.hoffentlich konnte ich dir helfen grins

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 15 Feb 2009, 22:18

Also ich finde, die ganze Reihe ist von Buch zu Buch schlechter geworden...
Der Erste band war einfach klasse, der 2.eigentlich auch.
Beim Dritten hat Jacob einfach gestresst:D und ich hatte öfter den gedanken, das buch einfach an die Wand zu klatschen :D
Und beim 4. fast nur :D
Bis zu dem moment, in dem Bella denk, die könnte schwanger sein, fand ich alles toll und dann gibs bergab:D

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 15 Feb 2009, 22:26

ich fand das buch eig ganz gut..nur ich find da passiert nur am ende richtig was spannendes..so bäm auf den letzten 10 seite (oke is jetzt n bisschen übertriebn) aber so am anfang des buches...da fehlt mir die spannung das is so vorausseh bar gewesen find ich jetzt... aber ich fand das gut das die mal was aus jakes sicht geschrieben hat und wie jake rose die ganze zeit nieder gemacht hat war irgend wie lustig...> die blondienenwitze nicht das ich rose jetzt nich mögen würde aber das hat das buch ein wenig aufgelockert

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

Beitrag  Gast am So 15 Feb 2009, 22:38

Damn. Hab ich noch nichts geschrieben? Ach stimmt, dass war so ein ähnlicher Thread.
So, dass sollte ich jetzt schnell nachholen.

Ich fand das Buch gut. Gut trifft es ziemlich gut. *hust* Rolling Eyes 8)
Zwischendurch fand ich es super, es gab aber auch Zeiten, da fand ich es scheiße.
So ist das nunmal. Das hatte ich bei (fast) jedem Buch, bis jetzt.

Ich liebe Happy Ends. Ich mag zwar auch Filme ohne, aber dann muss es schon einen richtigen Grund geben, warum es so Enden musste. Man sollte darin schon ein tolles Ende finden.
Deswegen. Das Ende fand ich doof. Also ich meine den 'Kampf'. Kommen die da mit versammelter Mannschaft und dann? Nichts? Das kann es ja nicht sein. Sterben sollen hätte zwar auch keiner, aber... Einen kleinen Kampf hätte sie schon einbauen können.
Und die Schwangerschaft hat mich überrascht. Sehr. Damit hatte ich i.wie nicht gerechnet. Und, wieso zum Geier ist niemand darauf gekommen, dass das 'Ding' nicht Blut wollte? Das war ja wohl total offensichtlich. Rolling Eyes
Gut fande ich. Puh. Vieles. Die Hochzeit. Die war süß. Den Anfang der Flitterwochen. Die Kapitel aus Jake's Sicht.
Man, ich liebe sie. Die sind so... Ich habe so viel gelacht. Und Seth's Gedanken. Der Kleine ist so süß.
Nessie mag ich auch. Ich find sie echt süß. =D
Und halt Happy End. Eigentlich alle sind Freunde. (Fast) alle haben ihr Happy End gefunden. =D *schmacht*

Sprich. Ich fande es gut. Und ich bin (so einigermaßen) zufrieden.

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Re: Wie fandet ihr Breaking Dawn insgesamt?

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